Heimat- und Verschönerungsvereins Finkenbach-Hinterbach-Raubach hatte zur Winterwanderung im Finkenbachtal eingeladen

Die Winterwanderung des Heimat- und Verschönerungsvereins Finkenbach-Hinterbach-Raubach ist bereits eine schöne Tradition. Vergangenes Jahr marschierten die Vereinsmitglieder in die Raubach. Dieses Mal ging es bei herrlichem Winterwetter auf dem Geopark-Pfad Richtung Ober-Hainbrunn und übers Sägewerk Ihrig bis zu den Fischteichen. „Völlig politikfrei“, schmunzelte Bürgermeister Hans Heinz Keursten in der Nachbetrachtung – selbst die Oberzent-Fusion blieb außen vor.

Stattdessen stand die schöne Landschaft im Finkenbachtal im Vordergrund. Auf dem Hinweg wählten die 25 Wanderer die rechte, sehr ruhige und einsame Talseite, von der aus man einen schönen Blick auf den Bachverlauf und das Naturschutzgebiet hat. Unterwegs wurde an einem Aussichtspunkt eine Rast mit Kaffee, Tee und Glühwein eingelegt. Dort ließ sich auch die Seenlandschaft in Augenschein nehmen, die langsam durch die „Arbeit“ eines Biberpärchen entsteht.

Von besonderem Interesse waren die von Matthias Bartmann neu errichteten Räumlichkeiten am Fischteich in der Nähe von Ober-Hainbrunn. „Sehr viele Vereinsmitglieder kannten diese noch nicht und waren sehr interessiert zu sehen, was dort saniert und renoviert wurde“, wusste Keursten um das große Interesse seines Vorschlags für diese Einkehrmöglichkeit. Kein Wunder, wer wandert, bekommt Hunger – und wurde nicht enttäuscht. „Die Fischspezialitäten waren hervorragend zubereitet“, waren sich alle einig.

Doch auch die schönste Rast hat einmal ein Ende, es musste nach Finkenbach zurückgehen. Es fiel allen Wanderern schwer, aus der gemütlichen „warmen Stube“ heraus wieder den Heimweg anzutreten. Auf der anderen Talseite ging es über den Wald zurück zum Ausgangspunkt, sodass an diesem Tag etwa zehn Kilometer per pedes absolviert wurden.

Für den Heimat- und Verschönerungsverein ist die Wanderung eine schöne Gelegenheit, den Zusammenhalt unter den Mitgliedern zu pflegen. Vor allem die drei „Bach“-Orte im Namen werden angelaufen. Aber es geht auch mal den Berg hinauf wie etwa zur Wirtschaft „Schlawitzer“ auf halber Strecke Richtung Beerfelden. Wichtig ist immer, lacht Bürgermeister Keursten, „dass sich in der Mitte eine Lokalität befindet“.

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