OWK Beerfelden plant in diesem Jahr 23 Wanderungen in der Region

Mit neuer Führung geht der Odenwaldklub Beerfelden in die kommenden beiden Jahre. Auf der Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand einstimmig gewählt. Außerdem gab es Ehrungen für fleißige Wanderer und Wanderführer. Neben dem Rückblick auf 2016 wurde auch ein Ausblick auf das Jahr 2017 gegeben, das ebenfalls wieder im Zeichen zahlreicher Touren steht. Mit ein Höhepunkt ist die Draisinenfahrt in Wald-Michelbach Ende April. 2018 ist dann wieder ein Drei- bis Viertagesausflug geplant.

Anwesend waren 53 der insgesamt 145 Vereinsmitglieder, ein stolze Zahl. Darunter auch Stadtverordnetenvorsteher Hans Jürgen Löw und vom OWK Bezirksvorsitzender Georg Schnellbächer. Alle Berichte (Vorstand, Wander- und Wegewart, Rechner, Naturschutzwart) wurden zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Kassenbestand ist solide.

Nach der einstimmig erfolgten Entlastung wurden folgende Vorstandsmitglieder gewählt: Vorsitzender, Schriftführer und Pressewart Günter Hufer, zweiter Vorsitzender und Internetbeauftragter Werner Fahrbach, Wanderwart Thomas Kahl, Rechnerin Renate Löw, Wegewart Karl Kaaden, Naturschutzwart Förster Uwe Röglin.

Geehrt mit einem kleinen Geschenk wurden alle Wanderführer und die fleißigsten Wanderer: Else Zink war bei allen 13 Sonntagswanderungen dabei, Doris Brandel und Hildegard Hofmann je 12 Mal. Zink wanderte ebenfalls bei allen neun Donnerstagstouren mit, Günter Hufer bei acht, es folgten: Emma Bottelberger, Luise Braner, Willi Flick sowie Christa und Werner Michel.

In seinem Jahresbericht erläuterte der scheidende Wanderwart Günter Hufer, dass 2016 von der OWK-Ortsgruppe 22 Wanderungen durchgeführt wurden. Darunter waren elf Halbtageswanderungen sonntags im Bereich des näheren und ferneren Odenwaldes, in der Oberzent (Sensbachtal, Gammelsbach und Bullau), in Neckarkatzenbach (Minneburg), am Kloster Lobenfeld, vorbei an Korsika im Ulfenbachtal, im Eiterbachtal (Lichtenklinger Hof), bei Amorbach, in der Odenwälder Weininsel Groß-Umstadt und bei Michelstadt-Steinbach.

Zwei Ganztageswanderungen am Sonntag führten nach Bad Orb im Spessart und auf den Rotweinwanderweg hoch über dem Maintal von Klingenberg über das Hofgut Roßhof bis nach Großheubach am Main. Neun Donnerstagswanderungen unter der Regie von Renate Löw und Werner Michel führten durch das gesamte Gebiet der Oberzent nach Finkenbach, Ebersberg, Steinbach, Beerfelden, Olfen, Elsbach, Etzean, Falken-Gesäß und Hetzbach.

An den 13 Sonntags-Wanderungen nahmen 555 Wanderfreunde teil und legten dabei im Schnitt pro Kopf 146 Kilometer zurück. An den neun Donnerstags-Terminen waren 208 Wanderfreunde dabei und marschierten dabei rund 77 Kilometer. Für 2017 wurden laut Hufer die Wanderpläne bereits ausgeteilt. Geplant sind sonntags zehn Halbtageswanderungen im Bereich des Odenwaldes, außerdem drei Ganztagestouren. Weiterhin soll es zehn Donnerstagswanderungen unter der Regie von Renate Löw und Werner Michel geben. „Bleibt gesund und fit und wandert so oft ihr könnt und Lust dazu habt mit“, so Hufer.

Wegewart Karl Kaaden kontrolliert gemeinsam mit seinen Helfern die OWK-Wanderwege, markiert sie mit großem Arbeitsaufwand und hält sie in Ordnung. Er zählte die verschiedenen Kleinarbeiten auf, die immer einen Gutteil der Arbeit einnehmen. Der Odenwaldklub Beerfelden ist für vier Wege zuständig: unter anderem den „gelben Punkt“ von Falken-Gesäß bis Seitzenbuchen auf 25 Kilometern. Auf 180 Stunden belief sich hier die Einsatzzeit.

Das rote Andreaskreuz wurde auf 13 Kilometern vom Reußenkreuz bis in die Gaimühle und Antonslust betreut. Die gleiche Länge hat der „dicke Eichen-Weg“, wo 70 Stunden aufgewendet wurden, wie auch das „weiße Dreieck“ von Reußenkreuz bis Ernsttal. Laut Kaaden wurde die Technik des Markierens gegenüber früher wesentlich aufwändiger. Es würden inzwischen zwei Schablonen gebraucht, die weiße Farbe und die des Wegezeichens.

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