Rothenberger Jugendfeuerwehr schaffte es bei den Landesentscheid – Lärmfeuer-Veranstaltung ein großer Erfolg

Stolze 24 Mitglieder, genau paritätisch in zwölf Jungen und zwölf Mädchen unterteilt, zählt derzeit die Rothenberger Jugendfeuerwehr. Diese Zahl nannte der scheidende Jugendfeuerwehrwart Steffen Bartmann auf der Jahreshauptversammlung. Sein Nachfolger ist Janis Heckmann, der einstimmig bestätigt wurde. 2016 wurden 69 Stunden für feuerwehrtechnische Ausbildung und 49 für allgemeine Jugendarbeit in den wöchentlichen Gruppenstunden aufgewendet, sagte er.

Hinzu kommen Bartmanns Worten zufolge noch neun ganze Tage für Zeltlager, Fahrten und sonstige Aktivitäten. Der zusätzliche Zeitaufwand der Jugendbetreuer für Vor- und Nachbereitungen, Sitzungen sowie für die eigene Aus- und Fortbildung auf Kreis- und Landesebene komme hinzu. „Insgesamt wurden somit über 1178 Stunden in die Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Rothenberg investiert“, hob er hervor.

2016 begann laut Bartmann mit der Sammlung der alten Christbäume. Im Frühjahr beteiligte sich die Jugendfeuerwehr wieder an den überregional stattfindenden Lärmfeuern. Neben der schon fast traditionellen Feuershow von Jeremy wagte man ein neues Highlight. Ein Bogenschütze sollte mit Feuerpfeilen das Lärmfeuer entzünden. „Hat leider nicht geklappt“, schmunzelte er. „Dieses Jahr will er es aber erneut versuchen und ist guter Dinge.“

Auf Grund guter überregionaler Beziehungen konnten die vier Jugendfeuerwehren der Gemeinde an den Wettkämpfen des Löschbezirks 3 in Langenthal teilnehmen. Das Format war Neuland, aber man freute sich trotzdem über einen neunten und einen 13. Platz. Dieses Jahr wurden außerdem die Zelte imprägniert, um für die nachfolgende Generationen ein trockenes Zelten zu ermöglichen. Ebenfalls wurden Investitionen in einen neuen Pavillon und eine Grillschale getätigt.

Ausprobiert wurden die Unterkünfte beim Kreisjugendfeuerwehrtreffen Ende August in Mümling-Grumbach. Der Bundeswettbewerb fand in diesem Rahmen am 27. August statt. Trotz schlechter Trainingsbedingungen wegen der Ferienzeit belegte die Jungenmannschaft einen sehr guten zweiten Platz. Die frisch aufgestellte Mädchenmannschaft war einen Punkt besser als die direkte Konkurrenz aus Beerfelden und holte in der Wertung den ersten Platz. Die gezeigten Leistungen qualifizierten für den Südhessenpokal und den Landesentscheid.

Im September stand der Landesentscheid in Hungen auf dem Programm. Mit 1383 Punkten erreichte die Mädchenmannschaft den sechsten Platz. Zwei Wochen später holte die Jungenmannschaft einen sehr guten zweiten Platz beim Südhessenpokal in Erbach. Auch 2016 gab es Bartmann zufolge beim Christbaumverkauf großen Andrang. „Es wurden fast alle Bäume verkauft“, freute er sich. Die Veranstaltung und der Lieferservice kamen bei der Bevölkerung sehr gut an.

Ohne Hilfe der Wehrführung, des Vereinsvorstands und der komplette Einsatzabteilung „wären Veranstaltungen wie das Lärmfeuer nicht zu stemmen und die Jugendarbeit in Rothenberg hätte nicht diesen guten Stand“, bedankte sich Steffen Bartmann. „Mein persönlich größter Dank gilt meinem Betreuerstab“, sagte er. „Ohne euch wäre so eine Jugendarbeit nicht möglich.“ Er sprach seinen Dank für die vergangenen Jahre aus, „in denen ihr mich als Jugendfeuerwehrwart unterstützt habt“. Mit Freude sehe er, „dass die Jugendfeuerwehr auch ohne mich eine Zukunft hat“, betonte der aus dem Amt scheidende.

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