Erlös des Maifestes wird zur Pflege von Schutzhütten und Sitzbänken in Rothenberg verwendet

. Auf dem Berg wird gern gefeiert. Wenn der Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVR) Rothenberg zum Maifest ruft, kommen ein paar hundert Rothenberger am Dorfgemeinschaftshaus neben dem Rathaus zusammen, um dort ein paar schöne Stunden im Kreise Gleichgesinnter zu verbringen. Das Festzelt verhinderte, dass beim später einsetzenden Regen das Bier wässrig wurde.

Bei Sonnenschein ging es um 18 Uhr los, im Verlauf des Abends wurde es dann ungemütlicher und es fielen ein paar Tropfen. Der guten Stimmung tat dies bis 3 Uhr in der Nacht keinen Abbruch. Dann war auch der Großteil an Haxen, Bratwürsten und Steaks nebst Getränken unters Volk gebracht. Das war bunt gemischt. Alle Altersgruppen vom Kleinkind, das seinen Spaß auf der Hüpfburg hatte, bis zum Senior waren vertreten. Angeregte Gespräche drehten sich oftmals um die kommende Fusion.

Seit mehr als 25 Jahren lädt der VVR inzwischen zum Feiern ein. Früher wurde noch ein Maibaum gestellt, aber davon kam man irgendwann aus Sicherheitsgründen ab, erinnert sich der Vorsitzende Thomas Wilcke. 30 Vereinshelfer waren den Abend über im Einsatz. Der verdiente Lohn schlug sich in der Kasse nieder. Der Erlös soll für die Pflege von Schutzhütten und Sitzbänken verwendet werden. Die Rentnertruppe war im vergangenen Jahr schwer aktiv und brachte die Hütten auf Rothenberger Gemarkung wieder auf Vordermann.

Ebenso wie Jung und Alt als Besucher zum Fest kamen – erst Alt, später dann auch Jung -, halfen auch jüngere und ältere Mitglieder mit. Was von Wilcke sehr positiv registriert wurde. Denn sonst sind die Verkehrsvereine überall am Wegsterben, meinte er. Den Erfolg bei der jüngeren Generationen macht der Vorsitzende an diversen VVR-Aktionen fest, mit denen immer wieder Interessierte gezogen werden: unter anderem Weiberfastnacht, Kinderkino, Mühlen- oder Denkmaltag.

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