Was soll mit dem Spielplatz in Rothenbergs Zentrum geschehen?

Die Zukunft des öffentlichen Spielplatzes neben den Rothenberger Kindergarten ist ungewiss. Aktuell ist er verwildert, die Spielgeräte sind teilweise marode und können nicht mehr genutzt werden. Während seiner Sitzung verschaffte sich der Bauausschuss bei einem Vor-Ort-Termin einen Überblick, der angesichts des miesen Wetter allerdings nur kurz ausfiel. Das Thema war bereits in der Gemeindevertretung angeklungen. Dort beschloss man, ihm sich ausführlicher im Ausschuss zu widmen.

Wie dessen Vorsitzender André Assmann sagte, ist das Gelände nur mit hohem Aufwand zu pflegen. Deshalb tut sich die Gemeinde auch schwer, dafür Geld in die Hand zu nehmen und will es eigentlich abgeben. Denn groß genutzt werden Geräte und Rutsche sowieso nicht mehr. Es gab nun seitens der Verwaltung den Vorschlag, den Spielplatz dem benachbarten Kindergarten zuzuschlagen. Allerdings mit der Fragestellung, ob das Gelände für diesen überhaupt nutzbar ist.

Assmann nannte weiter die zu klärenden Punkte, was die Kita dort und damit machen könnte sowie ob die Beaufsichtigung nicht einen hohen Aufwand bedeuten würde. Denn das nebenan liegende Gelände ist frei zugänglich und liegt an einem kleinen, steilen, schwer begehbaren Verbindungsweg von der Hauptstraße abwärts zur Hofstraße. Schon allein die Zuwegung stellt ein Problem dar.

Der Ausschuss kam überein, dass zuerst einmal die kaputten Geräte abgebaut werden sollen. Danach will man schauen, ob der Kindergarten einen Nutzungsbedarf sieht. Ein Konzept dafür wäre dann der nächste Schritt. Auch müsse geklärt werden, inwieweit das Gelände eingezäunt oder zumindest räumlich umschlossen werden könnte.

Mit Blick aus dem Fenster wurde angesichts des Regens die Besichtigung des Krämersbrunnens in der Nähe der evangelisch-lutherischen Kirche vertagt. Dort dringt Wasser aus der Sandsteinwand. Der Ausschuss wollte sich ein Bild davon machen, welche Maßnahmen eingeleitet werden müssen, um den Fluss zu stoppen.

 

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