Unter-Sensbacher Gemeindezentrum soll saniert werden

Mit den jetzt getroffenen Beschlüssen zur Dorfentwicklung Hesseneck-Sensbachtal kann nun die Umsetzungsphase beginnen. Die Endfassung, so Bürgermeister Egon Scheuermann in der Gemeindevertretung, blieb inhaltlich praktisch den Entwürfen gleich. Deshalb gab es auch keine große Diskussion unter den Mandatsträgern. Jetzt ist es möglich, sowohl in die öffentlichen Projekte als auch in die Beratung der Privateigentümer einzusteigen.

Beschlossen wurden von der Gemeindevertretung das integrierte kommunale Entwicklungskonzept (IKEK), der kommunale Investitionsrahmen und der städtebauliche Fachbeitrag dazu. Die aus dem IKEK entwickelten Projekte sollen bis 2024 umgesetzt werden, soweit die erforderlichen kommunalen Finanzmittel zur Verfügung stehen. 75 Prozent der benötigten Gelder gibt es vom Land, 25 Prozent muss die Kommune tragen – in dem Fall die neue Stadt Oberzent. Bei 750.000 Euro Gesamtrahmen kommt somit ein gehöriger Batzen zusammen.

Das Geld soll vor allen in drei Projekte fließen. Zum einen will die Gemeinde die Spielplätze in Ober- und Unter-Sensbach sowie Hebstahl auf Vordermann bringen. Zum anderen steht die Schaffung eines Dorfmittelpunkts in Ober-Sensbach an. Hier ist die Fläche des alten Löschweihers im Gespräch. Ein großer Brocken ist weiterhin die Sanierung des Gemeindezentrums in Unter-Sensbach. Das hat keinen schützenden Dachvorsprung, weshalb die Fassade bei schlechtem Wetter stark in Mitleidenschaft gezogen wird. „Der Putz fällt schon ab“, so Scheuermann.

Das Rathaus wird ja auch noch nach der Fusion als Bürgerbüro und somit erste Anlaufstelle der Einwohner aus den drei Ortsteilen bestehen bleiben, sagte der Bürgermeister. Es erfreut sich seit dem Einbau eines Aufzugs starker Nachfrage als Treff- und Veranstaltungsort. Gerade Vereine wissen den Saal im Obergeschoss zu schätzen. Außerdem ist dort die Feuerwehr untergebracht, weshalb die Erhaltungsmaßnahmen Sinn machen.

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