Hirschhorner Weihnachtsmarkt war in seiner dritten Neuauflage wieder ein sehr schöner Erfolg

„Der Weihnachtsmarkt war wieder sehr schön“, zeigte sich Mitorganisatorin Marianne Heisner mehr als erfreut über den Verlauf der dritten Veranstaltung nach neuer Hirschhorner Weihnachtsmarkt-Zeitrechnung. Vor zwei Jahren hatte sie ihn zusammen mit Christian Grimm nach 23 Jahren Pause erstmals wieder auf die Beine gestellt. In der Fußgängerzone mit den beiden Fixpunkten Rathausvor- und Marktplatz herrschte an beiden Tagen reger Betrieb. Das Wetter hätte besser sein können, meinte sie. „Aber am Sonntag war schon einiges los.“

„Den Besuchern hat es gut gefallen, die Händler waren auch wieder zufrieden und würden gerne nächstes Jahr wieder dabei sein“, bilanzierte Heisner. Auch die „Neuen“, aus Rothenberg ein Stand mit weihnachtlichen Holzfiguren sowie Energetikschmuck und aus Finkenbach Monika Jung mit ihrer selbstgestalteten massiven Holzdeko, wollen wieder dabei sein, wenn es im kommenden Jahr die vierte Auflage gibt. „Christian Grimm und ich werden den Weihnachtsmarkt wieder veranstalten“, kündigte sie schon jetzt an. „Zwei neue Anfragen für 2018 haben wir schon.“

Die Besucher kamen ihren Worten nach aus der gesamten Odenwald-Umgebung. Sie waren vom Ambiente in der Hirschhorner Altstadt begeistert. Der Gewölbekeller, den Marianne Heisner selbst betrieb, „war an beiden Tagen brechend voll“. Manchmal kam die Anregung, den Markt doch nur an einer Stelle zu veranstalten, um die lange Hauptstraße mit nur wenigen Buden zu vermeiden. Einige konnten sich die Veranstaltung rund um den Marktplatz, andere wiederum im vorderen Bereich der Hauptstraße mit Rathaus- und vielleicht Chateau-Landon-Platz vorstellen – ähnlich wie beim Ritterfest.

Von den Standbetreibern kamen viele positive Rückmeldungen. Das Langbein-Museum war an beiden Tagen bei freiem Eintritt geöffnet. Die Aktiven des Museumsvereins erwarteten die Besucher bei kleinen Leckereien auch zu einer vorweihnachtlichen Sonderausstellung im Erdgeschoss. Der Rathausvorplatz mit historischer Glühweinbude war gegen Abend immer stark belagert.

Den Geschenkideen waren keine Grenzen gesetzt. Seien es nun Weihnachtsgestecke, selbst Gehäkeltes und Gestricktes, Laubsägearbeiten, Kerzen, Räucherwaren, feine Tropfen oder auch Marmeladen, Honig, Tee, Schmuck, Engelsfiguren oder Krippen: Das Angebot war auf dem Weihnachtsmarkt sehr vielseitig, sodass niemand ohne das passende Präsent für die Verwandt- oder Bekanntschaft nach Hause gehen musste.

Der Nikolaus fand für seine Lebkuchen zahlreiche Abnehmer. Die hatte Christian Grimm auf einen überdimensionierten Bollerwagen geklebt, mit dem der Mann im roten Mantel und mit Rauschebart mehrmals an beiden Tagen durch die Hauptstraße unterwegs war. Natürlich erzählte er zu diesem Anlass auch die Legende des Heiligen aus dem türkischen Myra.

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