Neue Schilder hängen schon: Beerfelden gehört bereits zur Stadt Oberzent

Still und heimlich gehören die verschiedenen Oberzent-Orte bereits zur neuen Stadt, obwohl die Fusion von Beerfelden, Rothenberg, Hesseneck und Sensbachtal noch gar nicht über die Bühne gegangen ist. Sie steht erst zum Jahreswechsel an Bereits vor Weihnachten startete die zuständige Straßenbehörde Hessen Mobil mit der Anbringung der neuen Ortsschilder an den Kreis-, Land- und Bundesstraßen. Beerfelden wurde aus Richtung Airlenbach bereits ein Stadtteil von Oberzent, ebenso wie Airlenbach nicht mehr Teil Beerfeldens wie bisher ist, sondern zur neuen Stadt gehört.

Auch im Bereich Rothenberg hängen im Vorgriff auf den Jahreswechsel bereits die neuen Bezeichnungen. 37 gelbe Stadtschilder sind es, die von der Straßenbehörde auch noch in den nächsten Tagen angebracht werden. Dazu kommen 15, die die Kommunen an ihren eigenen Straßen installieren, erläutert Christian Kehrer als Projektleiter Fusion beim Kommunalservice Oberzent. In der ersten Januar-Woche soll dann alles über die Bühne gegangen sein. Spitzenreiter im Schilderwald dürften Beerfelden (7) und Olfen (5) sein.

Neu dazu kommt Hinterbach, wo das gelbe Schild den bisherigen grünen Weiler an zwei Stellen ablöst. Der Leonhardshof bleibt auch weiterhin „nur“ ein Weiler, bekommt aber statt dem Zusatz Beerfelden jetzt Oberzent. Aber allein damit ist es nicht getan. Denn im Zuge der Fusion müssen ja diverse Straßen einen neuen Namen erhalten, sodass es keine Dopplung gibt.

65 Straßenschilder mit den neuen Bezeichnungen lagern derzeit in der Stadt und warten auf Anbringung. Sie kommen allerdings erst Mitte Januar zum Zuge, da der Bauhof aktuell noch keine Luft für diese Arbeiten hat. Kehrer beruhigt aber: „Die Post wird weiter wie gehabt zugestellt“. Mindestens ein Jahr nach der Fusion soll das weiterhin so reibungslos funktionieren, habe der Konzern zugesichert.

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