Theater, Musik und Kunst an der Oberzent-Schule Beerfelden

„The-Mu-Ku-Festival“ hieß es geheimnisvoll im Veranstaltungskalender der Oberzent-Schule. Dahinter verbarg sich die Präsentation von Theater (The), Musik (Mu) und Kunst (Ku), womit Einblicke in Aktionen der Schule gewährt wurden. Organisiert wurde alles von Lehrerin Conny Frank. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Bernd Siefert übernahm Schulsprecher Jascha Fink, der auch durchs weitere Programm führte. Das Team der 6a bot dazu köstliche Cocktails, Muffins, Brownies, Pizzaschnecken und Obstspieße an.

Am Anfang stand eine Kunst-Performance der zehnten Klasse zum Thema Wissen: „We know“. Schüler nutzten Bücher zum Trommeln, um Aufmerksamkeit zu erhalten, balancierten diese dicken Wälzer unter dem Thema Baustile auf ihren Köpfen und stapelten sie zu einem Turm. Sie nahmen dazu Stellung oder einen Standpunkt ein, wahrten Distanz dazu im nächsten Schritt und applaudierten abschließend jubelnd über das erworbene Wissen.

Spanisch tänzerisch lernen: In einem Salsakurs unter Anleitung zweier kolumbianischen Austauschschülerinnen war dies auch fürs Publikum möglich. Das Erasmusteam performte außerdem seinen Tanz „A Fashion Kiss for Peace“ zum Song „Katchi“. Der war anlässlich des Besuchs der polnischen Schule aus Elblag im Projekt erarbeitet und erstmals im April beim Abschluss der Erasmuswoche aufgeführt worden.

Im musikalischen Bereich stellte die Schülerband Ausschnitte ihres selbst erdachten Musicals unter Leitung von Andreas Weinmann virtuos vor. Das soll anlässlich des 50. Jubiläums aufgeführt werden. Am 20. Juni ist es in der Schule zu sehen, am 8. Juli auf dem Pferdemarkt. Das LH-Team der Klasse für Lernhilfe mit Eric Gehrmann am Saxophon spielte im Big-Band-Sound mitreißende Rhythmen. „Einfach großartig“, so die Resonanz.

Unter Leitung von Daniela Banse wurde von der fünften und sechsten Klasse in der Aula ein englisches Theaterstück mit viel Engagement aufgeführt. „Eine tolle Leistung“, lobte Frank. Im Foyer zeigten die Schülerinnen Lea Siefert, Dalia Rankowa, Louisa Schmitt und Laura Scheuermann ihre mit viel Applaus gewürdigten Talente am Klavier. Musiklehrer Volker Reichl begleitete dazu auf der Gitarre. Die Mädchen leiteten mit ihren bravourös vorgetragenen Songs zum künstlerischen Teil über.

Kunstwerke mit fantasieanregenden surrealistischen Traumbildern auf Staffeleien, Video-Installationen, verfremdete Porträts und weitere Objekte luden zu unterschiedlichen Interpretationen ein. „Ein rundum gelungenes Festival“, freute sich Conny Frank. Sogar spontane Gesangseinlagen am Klavier wurden geboten. Es herrschte eine Riesenstimmung, ergänzte Bernd Siefert. „Schön war’s“, so sein Fazit.

 

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