Baustellen ohne Vollsperrung und Umleitung: Beispiel Falken-Gesäß

Wer wird denn gleich eine Straße sperren, wenn nur auf etwa zwei Drittel der Fahrbahnbreite etwas geflickt werden muss? In der Stadt Oberzent jedenfalls haben Planer und Bauarbeiter nun nicht viel Aufhebens um Bauarbeiten auf der Ortsstraße von Falken-Gesäß gemacht, die diesem Stadtteil immerhin als Haupterschließungsstrecke dient und auch Durchgangsverkehr trägt. Während anderswo weiträumige Umfahrungsstrecken ausgetüftelt und Komplettsperrungen verordnet werden, geht das halt auf dem Land viel einfacher. Einfach das zwei auf zwei Meter große Loch in der Straßenmitte buddeln, mit Absperrungen versehen und mit einem Hinweispfeil die geeignete Umfahrung andeuten. Zum Glück gibt es links und rechts geräumige Bushaltestellen, sodass der sporadisch doch mal vorkommende Verkehr unter Zuhilfenahme des Gehwegs praktisch ungehindert vorbeifließen kann.

Advertisements