Außenarbeiten an der Rothenberger Sporthalle stehen aus

Innen ist die Sporthalle seit vergangenem Jahr frisch saniert und erstrahlt in neuem Glanz. Außen muss noch ein bisschen nachgebessert werden. Die anstehenden Außenarbeiten um das prägnante Gebäude auf der Hirschhorner Höhe erläuterte jetzt Ortsvorsteher Jürgen Sauer in der Sitzung des Ortsbeirats. Demnach sind die Maßnahmen bei der Stadt Oberzent „bereits in Planung und werden zeitnah angegangen“. Geplant ist die Ausschreibung zusammen mit den Arbeiten am Gammelsbacher Weg für das unterhalb liegende Baugebiet Alt-Schulzenfeld.

Die Bestuhlung der Sporthalle steht ebenfalls noch aus. Stühle und Tische wurden in der Vergangenheit bereits ausgewählt und die Beschaffung beschlossen, erläuterte Sauer. Im Zuge der Fusion und den damit verbundenen zahleichen Vorbereitungen ging dies aber etwas unter, berichtete er. Ein Wandschrank mit integrierten Kühlschränken für den Schulungsraum wurde ebenfalls noch nicht beschafft. Jetzt sei die Beantragung der Beschaffung über den Oberzent-Magistrat notwendig, so Sauer, und soll angegangen werden.

Der Ortsvorsteher stellte auf der Sitzung auch das Programm „Starkes Dorf“ vor. Fördermittel zwischen 1000 und 5000 Euro stehen pro Kommune zur Verfügung. „Ideen können beim Ortsbeirat Rothenberg eingehen“, forderte er die Bürger zur Mitwirkung auf. Ortsbeirat Jens Beisel will sich darum kümmern, dass die Info-Unterlagen an die Vereine weitergeleitet werden.

In dieses Programm fällt auch eine Bürgeranfrage. In der geht es darum, ein Sonnensegel oder einen Marktschirm für den Rothenberger Friedhof zu beschaffen. Denn die Trauergemeinde ist bei Beerdigungen starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt, wurde moniert. Der Antrag für einen „mobilen Mehrzweck-Sonnenschutz“ soll im Projekt „starkes Dorf“ bis September durch den Ortsbeirat beantragt werden.

Eine Grünschnittannahme nur jeden zweiten Samstag reicht im Sommerhalbjahr nicht aus, beklagte ein anderer Bürger. Der Ortsbeirat nahm dieses Thema auf. Gewünscht wird ein zusätzlicher wöchentlicher Termin am Rothenberger Bauhof nur für die Grünschnittannahme. „Nichts anderes“, betonte Sauer. Dies sei umweltfreundlicher als wenn die Rothenberger wegen des Grünschnitts extra zur Kompostieranlage Beerfelden fahren.

Der Ortsvorsteher machte deutlich, „dass die Bürger nicht genau dann mähen können, wenn kurz danach der Grünschnitt angenommen wird“. Bei einer zweiwöchentlichen Annahme „schimmeln und stinken“ die Pflanzenreste jedoch irgendwann. Vom Ortsbeirat wird nun ein Antrag an den Magistrat gestellt, in den Monaten Mai bis September mögliche Alternativen zu prüfen: entweder jeden Mittwoch von 7 bis 8 oder von 17 bis 18 Uhr oder samstags von 11 bis 12 Uhr den Bauhof für die Annahme zu öffnen.

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