Feuerwehrsatzung für die Oberzent-Wehr wurde verabschiedet

Die Wahl von Christian Kehrer zum neuen Bürgermeister von Oberzent ist gültig. Nach der Bekanntmachung des endgültigen Wahlergebnisses am 8. Juni gingen in den zwei Wochen danach keine Einsprüche mehr ein. Deshalb erklärte jetzt die Stadtverordneten-Versammlung unter der Leitung von Claus Weyrauch die Stichwahl vom 27. Mai, aus der Kehrer als Sieger hervorgegangen war, für gültig.

Der Vorsteher hatte zu Beginn der Sitzung im Feuerwehr-Gerätehaus auf die Raumproblematik durch das große Plenum mit 37 Stadtverordneten, neun Magistratsmitgliedern und den jeweiligen Ortsvorstehern hingewiesen. Aber man könne aus der Not eine Tugend machen, so Weyrauch, und es zum Anlass nehmen, „auch einmal mit einer Sitzung in die Stadtteile zu gehen“.

Das Feuerwehrhaus als Tagungsort hatte seinen guten Grund. Feuerwehr-Satzung, Feuerwehr-Gebührensatzung und Jugendordnung standen zur Verabschiedung auf der Tagesordnung. Alle drei Werke wurden bereits in der Wehrführersitzung Mitte Juni und im Magistrat Mitte Juli besprochen. Da sich die Entwürfe am Satzungsmuster des hessischen Städte- und Gemeindebundes orientieren und lediglich in einzelnen Paragraphen an die örtliche Situation angepasst wurden, war die jeweils einstimmige Verabschiedung durch die Mandatsträger nur eine Formsache.

Nach der Fusion wurden die bisherigen Schiedsamtsbezirke Beerfelden, Rothenberg, Hesseneck und Sensbachtal aufgelöst. Neu gebildet wurde der Bezirk Oberzent, für den es dann eine Schiedsperson samt Stellvertreter zu finden galt. Nachdem sich zuerst auf den Aufruf hin keine Interessenten meldeten, hatte die Nachfrage Erfolg. Gerd Menges, bisher in Rothenberg tätig, erklärte sich bereit, als Schiedsperson zu agieren. Für den Stellvertreterposten stellte sich Adolf Barth (bisher Hesseneck) zur Verfügung.

Wie Bürgermeister Christian Kehrer auf Nachfrage aus dem Gremium sagte, machte die Zusammenlegung auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten Sinn. Denn es gab auf der heutigen Gemarkung Oberzent im bisherigen Jahresschnitt fünf Schiedsfälle in den früheren vier eigenständigen Kommunen. „Deshalb lohnt es sich nicht, vier eigenständige Schiedsämter zu unterhalten“, betonte er.

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