Schon 320 Stunden ehrenamtlich am alten Schulhaus gearbeitet

Wenn im 320-Seelen-Dorf etwas zu schaffen ist, dann finden sich dafür immer etliche Helfer. Am Freiwilligentag des Odenwaldkreises Mitte September starteten die Arbeiten im Erdgeschoss des alten Schulhauses. Die Lehrerwohnung im Gebäude neben der Feuerwehr steht schon seit eineinhalb Jahren leer. Sie soll jetzt zu einem Gemeinschaftsraum für die ganze Ortsbevölkerung plus Wahllokal umgebaut werden. „Bisher haben wir rund 320 ehrenamtliche Stunden im Schulhaus gearbeitet“, freute sich Ortsvorsteher Stefan Hofmann. Und es geht weiter.

Zu Beginn wurde eine Zwischenwand rausgestemmt und das Bad entfernt, damit ein Behinderten-WC reinkommen kann. „Die Eingangstür mit den Glasbausteinen hat uns ziemlich aufgehalten“, so Hofmann. Denn da waren Stahlzargen drin. Wandverkleidungen und Türzargen mussten ebenfalls noch raus. Nach dem Abriss einiger Wände, Entfernen des alten Putzes und Ausbau der alten Heizkörper wurden von den Helfern neue Trockenbauwände eingebaut.

Die alten Wasserleitungen wurden zwischenzeitlich entfernt und im Keller komplett neu in Edelstahlausführung verlegt. Elektro- und Abwasserleitungen waren daneben ebenfalls „fällig“, außerdem wurde ein neuer Verteiler gesetzt. Die Ehrenamtlichen schlossen die Decken wieder mit Rigips und stellten die Unterkonstruktionen fertig.

Zwischen drei und sieben Helfern waren bei den vergangenen Arbeitseinsätzen dabei. „Mehr passen nicht rein“, sagte Hofmann. Die Elektroinstallation ist bis auf den Eingangsbereich abgeschlossen. Aktuell steht im WC-Bereich die Verlegung der Wasserleitung an. Noch vor Weihnachten sollen die Heizungs- und Verputzarbeiten erfolgt sein. Diese werden ebenso wie die Isolierung von einer Fachfirma ausgeführt. „Danach können wir im nächsten Jahr den Boden ausbetonieren und den Estrich verlegen“, so Hofmann.

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