Ehrendenkmal soll auf den Friedhof

Das Ehrendenkmal, bisher bei der evangelischen Kirche beheimatet, soll in abgespeckter Form auf den Friedhof versetzt werden. Eine entsprechende Entscheidung traf der Ortsbeirat in Abstimmung mit den Anwesenden auf seiner vergangenen Sitzung, nachdem das Thema schön öfters beraten worden war. Denn die bisherige Zuwegung mit Treppe und Geländer ist weder zeitgerecht noch sicher. Das freiwerdende Gelände soll in ferner Zukunft eventuell als Parkplatz für die Kirche genutzt werden, so der Gedanke.

Der Ortsbeirat beschloss ebenfalls, dass am unteren Friedhofseingang der rechte Teil des Doppeltors fest verriegelt und abgeschlossen werden soll, um die Zufahrt für private Fahrzeuge zu unterbinden. Der andere Teil des Tores muss instand gesetzt werden.

Der im Jakobsgrund (in der Weiterführung des Dorfwegs im nördlichen Bereich) zuvor besprochene Weidedurchgang über Klapptüren wurde aus sicherheitstechnischen Gründen wieder verworfen, hieß es auf der Sitzung. Stattdessen soll es eine Viehtränke mit Wasseranschluss an das örtliche Leitungsnetz geben.

Eine ständige Klage betrifft die Befahrung der Seitenstraßen mit viel zu großen und schweren Müllfahrzeugen. Der Ortsbeirat wandte sich deshalb an die Stadtverwaltung, dass diese sich bei einer Neuvergabe durch Müllabfuhrverträge durch den Kreis dafür einsetzt, die Seitenstraßen mit kleineren Fahrzeugen bedienen. Denn sonst wären Folgekosten für Straßensanierungen durch zu schwere Fahrzeuge unausweichlich, weil die Wege für weniger Tonnagen ausgelegt sind.

Zur Verwendung des Ortsbeiratsbudgets gab es mehrere Vorschläge. Angesprochen wurden Sicherheitshandläufe und ein Kneippbecken am Burgbrunnen, aber auch eine neue Beschilderung für den Dorfweg oder Hinweise an beiden Ortseingängen zu Festveranstaltungen. Dazu Figuren zur  Verkehrsberuhigung und Entspannungsliegen am Aussichtspunkt Schmidthütte.

Fahrradständer für Schulgelände und Spielplatz seien angefordert, hieß es. Die Umsetzung sei Aufgabe des Odenwaldkreises. Zur Sprache kam auch, dass das Verbundpflaster am Dorfgemeinschaftshaus nachgebessert werden muss.

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