Kostenvoranschlag entspricht nicht der Realität

Am kommenden Samstag wird beim Freiwilligentag des Odenwaldkreises auch in Gammelsbach in die Hände gespuckt. Der Ortsbeirat hofft dabei auf rege Beteiligung aus der Bürgerschaft. Allgemeine Ortsbildverschönerungen an der Schäfersruhe, den Tikale-Wandersteinen und der Friedhofsmauer stehen im Vordergrund, erläuterte Ortsvorsteher Konrad Helm auf der Sitzung, die wieder von einigen Bürgern besucht wurde.

Das Gremium war unzufrieden mit dem Kostenvoranschlag der Stadt zur Weiterführung des Dorfwegs, überbracht von Erik Sauer. „Der entspricht nicht der Realität“, so die Meinung der Mandatsträger bei diesem Tagesordnungspunkt. Denn besprochen worden sei, dass die Stadt das komplette Material zur Verfügung stellt. Alle erforderlichen Montage- und Verlegearbeiten sollten durch Mitglieder des Ortsbeirats gewährleistet werden. Mit der Bitte an die Stadt, diesen Kostenvoranschlag nochmals zu überarbeiten, beschloss man die Angelegenheit.

Das Ortsbeiratsbudget wird dafür verwendet, zwei Entspannungsliegen kaufen und im Ort aufzustellen. Die Standorte werden noch festgelegt. Außerdem sollen neue Dorfweg-Hinweisschilder gekauft und montiert werden. Auf Anregung von Gammelsbacher Bürgern sollen die Eigentumsverhältnisse entlang des Dorfweges geklärt werden. Die Verträge und deren Verbriefung sollen eindeutig niedergeschrieben werden, hieß es in dem einstimmig beschlossenen Antrag, den das Gremium der Stadtverwaltung übermittelt.

Erik Sauer hatte auf der Sitzung auch einen Planentwurf der Stadt zur Gestaltung der Urnenfeldabgrenzung (Friedparkanlage) dabei. Da eine einheitliche Gestaltung der Urnenfelder in allen Stadtteilen vorgesehen ist, favorisierte das Gremium diesen Vorschlag. Im Zuge der Neugestaltung soll auch die Kompostierbox entfernt und durch einen außerhalb aufgestellten Container ersetzt werden. Ebenfalls soll es am unteren Eingangsweg Absperrpoller geben.

Bemängelt wurde vom Ortsbeirat noch eine gefühlte Ungleichbehandlung der verschiedenen Stadtteile durch den Bauhof. Notwendige Reinigungs- und Grünschnittarbeiten würden nicht gleichmäßig abgearbeitet. Die für den öffentlichen Kinderspielplatz an der Schule angeforderten Gerätschaften wie Kinderschaukel oder Fahrradständer seien immer noch nicht montiert und aufgestellt, monierten die Mandatsträger.

 

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