Toiletten sollen täglich gereinigt werden

Dem Ortsbeirat Beerfelden stinkt der Zustand der Toiletten am Zwölfröhrenbrunnen. Eine Grundsanierung der Anlage ist über IKEK-Mittel vorgesehen. In der kommenden Sitzung der Steuerungsgruppe soll die Prioritätenliste beschlossen werden, hieß es auf der Sitzung des Gremiums. Da bis dahin aber noch etwas Zeit ins Land gehen wird, beschloss der Ortsbeirat, dass die Toiletten einmal täglich geputzt werden müssen.

Die Mandatsträger zeigten sich rigoros: Wenn diese regelmäßige Reinigung nicht möglich ist, „sollten sie geschlossen werden“. Denn den aktuellen Zustand sah man als nicht mehr akzeptabel an. „Dann lieber schließen“, so die Meinung im Gremium. Auch an anderer Stelle klemmt es. So ist eine einheitliche öffentliche Beschilderung im Stadtgebiet derzeit aus Kostengründen nicht machbar. Allerdings sollte das Hinweisschild zum Feuerwehrhaus bestellt werden, lautete der Wunsch.

Zum Thema Straßensanierung wurde bei der Verwaltung bereists zwei Mal eine Liste mit besonders schlimmen Holperpisten abgegeben. Das Friedhofskonzept mit Urnengräbern wurde im Magistrat aus Kostengründen abgelehnt, gab Ortsvorsteher Christian Zimmermann bekannt. Bei Dauerparkern auf öffentlichen Parkplätzen fehlt zum Teil die Handhabe, ärgerte er sich.

Von Beerfelden aus zum Nibelungensteig gelangen: Der Ortsbeirat beschloss einstimmig, die Kosten für die Markierung des Zubringers aus seinem Budget zu zahlen. Die kostet für elf Kilometer Länge knapp 400 Euro brutto. Weitere 150 Euro fließen in die Anschaffung von Farben, mit denen die Stromkästen im Kernstadtgebiet durch den städtischen Kindergarten bemalt werden können. Galgen und Güttersbacher Weg an der Abzweigung Etzean sind die bevorzugten Plätze für Liegebänke, gab Zimmermann außerdem bekannt.