Verbindungsstraße: Nach fünf Jahren herrscht immer noch Stillstand

Die Bürgerinitiative (BI) „Pro Erhalt Verbindungsstraße“ ist sauer. Es tut sich einfach nichts bei der Sanierung des kleinen Sträßleins zwischen den badischen Randgebieten Brombach und Heddesbach. Seit über fünf Jahren ist die Strecke bereits gesperrt. Lange dauerte es, Gelder und Genehmigungen für die Erneuerung zusammenzukratzen – und jetzt stehen sowohl Baubeginn als auch Erneuerung überhaupt in den Sternen.

Die Straße ist nicht nur für die Brombacher wichtig, da es sonst außer der maroden Kreisstraße über hessisches Gebiet keine andere Zufahrt des zu Eberbach gehörenden 360-Seelen-Dorfs gibt. Der Weg wurde vor der Sperrung auch gern als Ausweichstrecke von Rothenberg oder Kortelshütte Richtung Bergstraße genutzt, wenn im Neckartal auf der B 37 der Verkehr stockte.

Der im August 2020 angekündigte Baubeginn Anfang 2021 „wird nicht mehr bestätigt“, kritisiert Raphael Seib seitens der BI. Damit wird das Risiko des Verfalls genehmigter Fördermittel, gebunden an einen spätesten Baubeginn bis zum 14. November, immer größer, befürchtet er. Seitens des Flurneuordnungsamts fließen trotz Nachfrage keine Informationen, Grundstücksangelegenheiten sind nach wie vor ungeklärt und dazu gab es wohl behördliche Abspracheungenauigkeiten, bemängeln die BI-Vertreter.

Knappe zehn Minuten dürfte die Ersparnis in früheren Zeiten gewesen, wenn entweder die Brombacher nach Heddesbach gelangen wollten oder Pendler wahlweise vom Finken- oder Ulfenbachtal ins jeweils andere. Was damals nicht einmal fünf Kilometer mit dem Auto waren, sind jetzt 14.

Die BI gründete sich im Februar 2016 mit dem Ziel, die „verwaltungsrechtlich fragwürdige“ Entwidmung und Sperrung des Gemeindeverbindungswegs Brombach-Heddesbach Ende 2015 rückgängig zu machen, erklärt Seib. „Der Weg wurde und wird zwingend gebraucht“, betont er. Die Aktionen führten bis zum Petitionsausschuss des baden-württembergischen Landtages, begleitet von diversen Gesprächsrunden mit Vertretern von Ämtern, Bürgermeistern, Behörden und politischen Parteien.

Es wurde damals erreicht, dass sowohl Amtsträger als auch Parteien klar und deutlich zusagten, „den Bürgerwillen umzusetzen“ und den Gemeindeverbindungsweg zu reaktivieren. Der Petitionsausschuss empfahl, der Forderung der Bürgerinitiative zu folgen und die Straße zu sanieren, erinnert sich der Aktivist.

Seitdem wurden Haushaltsgelder geplant, Fördermittel beantragt und genehmigt, Vermessungs- und Rodungsarbeiten durchgeführt, Grundstücksfragen größtenteils geklärt und die Ausführungsplanung erstellt. Den Brombacher Bürgern wurde im August 2020 der Stand der Dinge erläutert und der Projekterfolg – mit verspätetem Baubeginn – bestätigt, schildert Seib.

Außerdem gab es bereits Absprachen und Vereinbarungen zur Sanierung der Brombacher Hauptzufahrt K 35. Da diese teilweise auf hessischem Gebiet liegt, ist hier auch die Heppenheimer Straßenbaubehörde Hessen Mobil mit im Boot. Diese Sanierung soll im Anschluss an den Neubau des Gemeindeverbindungswegs erfolgen. Letzterer ist als Umleitung/Ausweichstrecke zwingende Voraussetzung, da die Arbeiten auf der K 35 unter Vollsperrung erfolgen sollen.

Über Kommunal-, Kreis- und Landespolitiker wurden von der BI in den vergangenen Jahren immer wieder Anfragen zum aktuellen Stand der Dinge gestartet, da aus den Behörden selbst nur wenige Infos flossen. Nach der Planvorstellung wurde ein Informationsschreiben an die Brombacher Bürger verteilt. „Weitere freiwillige Statusmeldungen über den aktuellen Stand der Baumaßnahmen erfolgten trotz Zusage des Amtes und wiederholter Aufforderung des Ortschaftsrats bis heute nicht“, ärgert sich die BI.

Die Hinhaltetaktik der Behörden dauerte an: „Immer wieder wurden grundstücks- und naturschutzrechtliche Belange als noch nicht endgültig geklärt hingestellt“, berichtet Seib. Jedoch wurde der Projekterfolg trotz entstandener Verzögerungen zu keiner Zeit in Frage gestellt, erläutert er.

Die BI hat die Hängepartie nun satt. Sie fordert, dass die planerischen Probleme und Unstimmigkeiten endlich beseitigt werden sowie der Baubeginn vor dem Verfall der bereitgestellten Gelder forciert und vorangetrieben wird. Weiterhin soll eine „verbindliche, freiwillige, rechtzeitige und transparente Informationen an die Bürger“ erfolgen. Außerdem wünscht man sich „professionelles Arbeiten in den Behörden und die unverzügliche Umsetzung der Beschlüsse zum Neubau des Gemeindeverbindungsweges“.

Narrhallas Narren lassen es krachen

Von dem bisschen Wind lassen sich Narrhallas Narren nicht die Feierstimmung wegblasen. Sturmtief „Bennet“ wurde am Rosenmontag einfach ausgesessen. Am Nachmittag waren Orkan und Regen durchgezogen, sodass dem Faschingsumzug durch die Narrenhochburg des Finkenbachtals nichts mehr im Wege stand. Trockenes Wetter, noch erträgliche Temperaturen und 31 ideenreiche Zugnummern bescherten dem Verein wieder einen großen Ansturm zum Nachtumzug.

Besonders am Moderationsstopp kurz vor der Abzweigung zur Sporthalle herrschte großer Betrieb, da die Narren dort auch eine Verpflegungsstation aufgebaut hatten. Dort schwenkte die vorausgehende Guggemusik des Fanfarenzugs Wiesenbach ein und beschallte anschließend die Gäste. Der 15. Rosenmontagsabendumzug im 36. Jahr der Narrhalla wurde an allen Ecken und Enden mit einem lautstarken Helau begrüßt.

31 Fußgruppen, Garden und Motivwagen zogen vom Alten Schulhaus aus über die gesperrte Landesstraße durch den Ort. Danach stieg in der Sporthalle die große Hawaii-Party im Trockenen und Warmen. Die meisten Zuschauer versammelten sich rund um den Dorfbrunnen an der Abzweigung zum Himmelreichweg, wo sie mit Speisen und wärmenden Getränken versorgt wurden. Zugmoderator Carsten Werner kündigte dort die jeweiligen Gruppen und Zugnummern an. Feuerwehr und DRK umrahmten den Narrenwurm.

Die Gäste sparten nicht mit aufmunternden Fastnachts-Rufen für die weit über 200 Aktiven, ähnlich viele wie im vergangenen Jahr. Erste Auflage des Umzugs war bereits im Jahr 2005 anlässlich des 22. Die Veranstalter vom SV stellten mehr als die Hälfte der Gruppen, darunter – neben anderen – Dancing Starlets, Minischautanzgruppe, Next Generation, Happy Feet, SV-Funken, Männerballett Biergorgler oder die Showtanzgruppe Crazy Girls.

Das Oberzent-Prinzenpaar Trudi und Jupp aus Rothenberg sowie Funkenmariechen Paula Manschitz beschlossen die große Demonstration fastnachtlicher Macht aus dem Oberzent-Stadtteil. Aus Hirschhorn war das Lachsbachperlen-Kinderprinzenpaar Aliyah I. und Elias I. mit Funkenmariechen Josephine dabei.

Auf der Suche nach Dagobert Ducks Tresor machten die Panzerknacker des badischen Äppelwoiteams Heddesbach eine Tour nach Hessen und brachten mit heißer Musik und tanzwütigen Insassen Hainbrunn zum Beben. Die „Wilde 13“ aus Brombach ließ allerlei Clowns aufmarschieren. Auch die Sensbachtaler Fastnachtsfreunde waren mit Elferrat und Garden auf Tour. Der „Wohnwagen Rothenberg“ hatte mal sich der Klempnerkrise angenommen und wieder einen Hingucker gebaut. „Super Mario“ richtet’s, hieß es bei ihnen.

Die Hirschhorner Ritter waren mit Prinzengarde und dem aktuellen Prinzenpaar Ulli I. und Mathias II. vertreten. Alle zusammen liefen sie dann in die Sporthalle ein, um dort schwupps auf Hawaii  anzukommen. Das Aufbauteam des SV Narrhalla hatte ganze Arbeit geleistet. An der Tiki-Bar blieben keine Wünsche offen. Mit lautem „Aloha“ wurden die Gäste begrüßt. Verführerische Südseeschönheiten stillten mit leckeren Cocktails, aber auch fastnachtlichen Standardgetränken den Durst der Narren.

Handkäs ist der Renner bei der Ober-Hainbrunner Feuerwehr

Handkäs, Kochkäs, Bembel und selbstgemachtes Gulasch: Wenn die Ober-Hainbrunner Feuerwehr zu Tisch bittet, dann gibt es die etwas andere, sehr hessische Speisekarte. Die Jugendwehr hat beim traditionellen Handkäsfest ihren großen Auftritt, denn die Einnahmen gehen in ihre Kasse. Da schmeißen sich die Jugendlichen doch gern in ihre Feuerwehr-Shirts und flitzen an den Bierbänken vorbei. Aber natürlich packt an diesem Tag die Einsatzabteilung mit Anhang mit an.

Über Mittagszeit füllen sich Fahrzeughalle und Vorgelände schnell mit vielen Besuchern, die das namensgebende Gericht probieren möchten. Der Betrieb bis fast zur Straße hin ist kein Problem, da sie in den Nachwehen des Finki-Festivals überregional noch als gesperrt gekennzeichnet ist. Für die Ober-Hainbrunner ist das Fest dieses Mal Stress pur: Seit Donnerstag bei der Brandsicherheitswache rund ums Finki aktiv, dürfen sie nach deren Ende gleich weiter ranklotzen, während es sich die Kollegen auf den Holzbänken gemütlich machen und die anstrengenden Tage runterspülen.

„Der Handkäs ist eine super Konstante“, freut sich Kommandant Stefan Hofmann. 165 Portionen mit Musik waren am Ende des Tages verkauft. Für die Zubereitung ist das Frauenküchenteam im Keller zuständig, das seine ganz speziellen Kreationen einbringt. Am Vortrag wurde die Lieferung eingelegt, damit sie das ganze besondere Aroma bekommt. „Alles wird selbst zubereitet“, sagt der Chef der Stadtteilwehr.

Dazu noch 90 Portionen Kochkäse und als Mittagessen Gulasch – aus dem Keller wird nonstop das Beste aufgefahren. Fürs Gulasch schnippelte Hofmann mit Tränen in den Augen kiloweise Zwiebeln, während sich Klaus Wendler, früher Koch im Rothenberger Hirsch, ums Fleisch kümmerte. „Ab 7 Uhr morgens“, merkt er an. 70 bis 80 Portionen wurden zubereitet. Der Lohn der vielen Arbeit waren leere Kühlschränke: Die Gäste futterten alle Vorräte auf.

Damit’s auch richtig schön zünftig zugeht, haben die Brandschützer etliche Bembel im Umlauf, aus denen der Äppelwoi in Strömen fließt. Auch die Floriansjünger aus dem badischen Brombach werden langsam ans hessische Nationalgetränk herangeführt. Die Badener sind nicht die einzigen Besucher von befreundeten Wehren. Neben den Abteilungen Kortelshütte und Rothenberg (die Finkenbacher waren noch durchs Festival gefordert) sind auch die Hirschhorner und Langenthaler gerne gesehene Gäste.

Zu diesen gesellen sich aber über den Tag auch viele andere Besucher sowohl aus der neuen Stadt als auch von außerhalb. Nach dem HSV-Spiel in Sandhausen kamen auf dem Rückweg noch ein paar Rentner vorbei und feierten den Sieg der Hamburger. Angeschaut werden konnten den Tag über auch die beiden neuen Feuerwehrfahrzeuge.

Seit elf Jahren, mit Einweihung des Feuerwehrhauses am Ortsausgang Richtung Finkenbach, feiern die Floriansjünger nun dort ihr Handkäsfest. Zuvor war man in der freien Natur bei der unteren Hommerischen Quelle zuhause. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung Ende der 70er Jahre zur Unterstützung der 1975 gegründeten Jugendwehr. In deren Kasse fließt auch der Erlös. Neue Feldbetten werden davon bezahlt.

Zehn Heranwachsende zählt die Jugendwehr, von denen einige an diesem Tag auch eifrig am Bedienen sind, nonstop die Treppe hoch und runter laufen. Natürlich tatkräftig unterstützt von der 21 Köpfe zählenden Einsatzabteilung. 70 Passive und zwischen sieben und acht Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung gehören ebenfalls mit zur Hainbrunner Truppe. 30 Aktive stemmen an diesem Tag das Fest, weitere sind an Auf- und Abbau beteiligt.

L 3410 von Hirschhorn Richtung Kortelshütte ist noch bis Ende des Monats gesperrt

Noch bis Ende des Monats sollen die Bauarbeiten auf der L3410 zwischen dem Brombacher Wasser bei Hirschhorn und dem Rothenberger Ortsteil Kortelshütte dauern. Dort wird eine Brücke erneuert, die kurz hinter der Abzweigung von der L 3119 zwischen Hirschhorn und Ober-Hainbrunn hinauf den Finkenbach quert. Die Arbeiten laufen unter Vollsperrung und dauern voraussichtlich bis Ende September.

Die Umleitung während der Vollsperrung erfolgt in nördlicher Richtung über die L 3119 über Finkenbach Richtung Beerfelden und dann weiter über die L 3410 wieder zurück nach Rothenberg und Kortelshütte. Einheimische können auch die verschiedenen Gemeindeverbindungsstraßen nutzen, die aber für den Schwerverkehr nicht freigegeben sind.

Laut der Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil handelt es sich bei den Baumaßnahmen um einfache Instandsetzungsarbeiten am Brückenbauwerk. Das Natursteinmauerwerk des Gewölbebogens und der Stirnmauer wird gereinigt, beschädigtes Mauerwerk instandgesetzt sowie fehlende Steine ersetzt. Während der Baumaßnahme wird der Finkenbach mittels einer Verrohrung umgeleitet.

Im Rahmen der Maßnahme erfolgt eine naturschutzfachliche Baubegleitung, die unter anderem vor den Arbeiten an dem Bauwerk die Hohlräume auf brütende Vögel und dort lebende Kleintiere untersucht. Die Umweltbaubegleitung führt auch eine Elektrobefischung im Baubereich mit anschließender Freisetzung der Fische durch, die den Fischbestand des Baches schützt. Die Kosten belaufen sich auf rund 82.000 Euro.

Der Äskulapnatter geht’s im Neckartal gut

Es gibt nur vier kleine Vorkommen in Deutschland. Eines davon ist im südlichsten Kreis Bergstraße, im hessischen Neckartal: Die Äskulapnatter steht als bedrohte Schlangenart auf der roten Liste. Seit 2009 läuft ein Artenhilfsprogramm des Kreises Bergstraße zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Äskulapnatter. Die Ergebnisse stimmen optimistisch, erfuhr der Kreisbeigeordnete Karsten Krug bei einem Besuch im Brombacher Grund bei Hirschhorn. Der Bestand ist mehr als stabil. Die Helfer gehen von mehreren tausend Tieren in diesem Bereich aus. Die Art scheint sogar das Potenzial zur Ausbreitung weiter in den Odenwald hinein zu haben.

Für Krug war es der erste Kontakt mit dem Tier, seitdem er vor knapp einem Jahr seine Tätigkeit als Beigeordneter beim Kreis Bergstraße aufgenommen hat. „Kontakt“ ist dabei durchaus wörtlich zu nehmen, denn Michael Waitzmann und Jenny Behm von der AG Äskulapnatter ließen die Besucher in Berührung mit der bis zu 1,80 Meter langen Schlange kommen. Auch Hirschhorns Bürgermeister Oliver Berthold, der gemeinsame Umweltbeauftragte mit Neckarsteinach, Werner Hildwein, und Dr. Hermann Joachim von der Unteren Naturschutzbehörde waren vor Ort.

Da das Kreisprojekt über zehn Jahre läuft, steht im kommenden Jahr eine Neubewertung an. Das war auch mit ein Grund für Krug, sich vor Ort ein Bild der Aktivitäten zu machen. Über 80.000 Euro investierte man in den vergangenen acht Jahren. Die Mittel stammen aus sogenannten Ersatzgeldern, die nach dem Bundesnaturschutzrecht für Eingriffe in die Natur erhoben werden. Wobei Waitzmann betonte, dass die AG ehrenamtlich arbeite.

Der Fachmann erläuterte, dass es sich bei der Äskulapnatter um die größte Schlangenart in Mitteleuropa handle. In Hessen gebe es ein zweites Vorkommen bei Wiesbaden. Dazu kommen noch zwei in Südostbayern bei Burghausen und Passau. Aber das war es dann auch in Deutschland. „Wir haben hier einen relativ gesunden Bestand“, meinte er mit Blick aufs hessische und badische Neckartal zwischen Neckargemünd und Eberbach.

Waitzmann wies darauf hin, dass es sich um ein länderübergreifendes Schutzprojekt handelt. Inzwischen sind Vorkommen das Ulfenbachtal hoch bis nach Heddesbach und Flockenbusch (Wald-Michelbach) nachgewiesen, im Finkenbachtal bis nach Ober-Hainbrunn und Kortelshütte. Auf der anderen, badischen Neckarseite wurde die Schlange bereits im Pleutersbacher Tal gesichtet. Neckarabwärts gibt es erste Vorkommen über Neckarsteinach hinaus bei Neckargemünd. „Im Kerngebiet ist die Population sehr stabil“, betonte der AG-Mitarbeiter. Ob die Tiere immer weiter in den Odenwald vorrücken, vermochte er nicht mit Bestimmtheit zu sagen.

Von der AG wurden laut Behm seit 2010 im Kerngebiet etwa 80 Eiablageplätze angelegt, „weil wir nie Jungtiere gefunden haben“. Dazu wurden verschiedene Materialien wie Sägespäne und Pferdemist verwendet. Im Herbst werden die Plätze laut Waitzmann umgegraben, weil die jungen Schlangen im September schlüpfen. „Das bedeutet viel Arbeit für uns“, betonte er, weil sie jedes Jahr gepflegt werden müssen. Deshalb versucht die AG auch die Wiesenbesitzer in diese Arbeit einzubinden. Der Erfolg kann sich sehen lassen.

„Seit das Projekt intensiv läuft, sind 186 Gelege dokumentiert“, sagte der Fachmann. Jede Äskulapnatter legt zwischen acht und zwölf Eiern. Aus 1650 schlüpften 1432 Schlangen. „Allerdings wissen wir nicht, wie hoch die Mortalitätsrate ist.“ Denn natürliche Feinde gibt es genug. Gleichzeitig ließ sich auf die Weise auch die Fortpflanzung der kleineren Ringelnatter beobachten. Hier stellte man bei 86 Gelegen über 3000 Eier fest.

Die „erfolgreiche Reproduktion“ und die „positive Zukunftsprognose“ machten die beiden Fachleute an der ausgeglichen Populationsstruktur von jung bis alt und der Mobilität der Schlangen fest. „Männchen können in der Paarungszeit bis zu einem Kilometer schlängeln“, hob Behm hervor. Wenn das Projekt auf dem bisherigen Niveau weitergeführt wird, ist Waitzmann um den Fortbestand der bedrohten Art im Neckartal nicht bange.

 

Äskulapnatter

Benannt wurde die Schlange nach dem griechischen Gott Asklepios, um dessen Stab sich eine solche Natter wand. Der Äskulapstab ist heute noch das Symbol der Heilberufe. Gefährdet ist sie durch den Verluste an Lebensräumen, so durch die Verbuschung von offenen, besonnten Biotopen oder durch Siedlungserweiterungen. Typische Lebensräume sind Wiesenhänge und Streuobstflächen mit guten Versteckmöglichkeiten wie Trockenmauern oder Holzstapel. Die Pflege der bestehenden, aber oft zugewachsenen Biotope hat einen großen Anteil am Kreis-Projekt. Darüber hinaus wird mit der Neuanlage von Habitatstrukturen eine Verbesserung der örtlichen Lebens- und Fortpflanzungsstrukturen erreicht. Damit einher geht ein intensives Monitoring.

Die Natter ist für den Menschen völlig ungefährlich. Die eher dünnleibige Würgeschlange ernährt sich vor allem von Kleinsäugern wie Mäusen und Eidechsen, aber auch von Vögeln, die sie aufgrund ihrer hervorragenden Kletterfähigkeit auch in Bäumen erreichen kann. Ihre Oberseite ist braun gefärbt, die Unterseite meist hellgelb. Von der Ringelnatter kann man die erwachsene Äskulapnatter durch das Fehlen der auffälligen hellgelben Flecke am Kopfende unterscheiden.

Badische Resolution des GVV Schönau gegen hessischen Windrad-Wildwuchs im Kreis Bergstraße

Der Proteststurm gegen die in Südhessen geplanten Windenergieanlagen (WEA) ist schon längst über die Grenze ins Badische geschwappt. Gerade bei den wenige Kilometer entfernt liegenden Gemeinden des Ulfen- und Steinachtals ist man über die Neufassung des hessischen Regionalplanentwurfs nicht erfreut. Deshalb haben die vier dortigen Bürgermeister eine Protestresolution formuliert, die sie einem breiten Verteiler auf beiden Seiten der Ländergrenze zuschickten.

Die Botschaft darin ist klar: Hermann Roth für Heddesbach, Sieglinde Pfahl für Heiligkreuzsteinach, Marcus Zeitler für Schönau und Hans Zellner für Wilhelmsfeld – inzwischen ist sein Nachfolger Christoph Oeldorf im Amt – rufen den Planern im Darmstädter Regierungspräsidium (RP) ein ganz klares „Stopp“ zu. Das fußt vor allem auf zwei Argumenten: dem Naturschutz und der Einkesselung der badischen Anlieger, die durch den verschlungenen Verlauf der Ländergrenze manchmal auf drei Seiten von Hessen umgeben sind.

„Es ist völlig unverständlich und der Bürgerschaft nicht zu vermitteln“, heißt es in der Resolution, warum große zusammenhängende Waldflächen, die auf baden-württembergischer Seite „als besonders wertvoll und schützenswert und in der Abwägung deshalb höher eingestuft werden als die Belange der Windenergie“, auf der anderen Seite der Landesgrenze offenbar keine besondere schützenswerte Bedeutung hätten.

Bezug genommen wird beim Umweltaspekt auf die Stellungnahme der unteren Naturschutzbehörde des Rhein-Neckar-Kreises. Die bezieht sich unter anderem auf Stillfüssel und Greiner Eck. Darin heißt es, dass die WEA aus dem badischen Kreis heraus weithin sichtbar sind und sein werden. Damit würden „das Landschaftsbild, die Erholungseignung und die Eigenart der Landschaft erheblich beeinträchtigt“. Dass etliche geplante Anlagen in einem Zehn-Kilometer-Umreis um die vier Gemeinden liegen, verstärke die nachteiligen Auswirkungen.

Die Resolution weist deshalb darauf hin, dass der Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Schönau eben wegen solcher Kriterien wie Natur- und Landschaftsschutz „auf die Ausweisung von Standorten für Windkraftanlagen in seinem Flächennutzungsplan verzichtet“. Auch fordert der GVV, dass die Anzahl von WEA auf einer bestimmten Fläche gedeckelt werden sollte. Allein die geplanten Vorrangflächen rund um das Verbandsgebiet schüfen die Möglichkeit für eine enorm hohe Anzahl, „die uns regelrecht einkesseln würde“.

Die Verfasser weisen darauf hin, dass nicht nur in Hessen WEA geplant werden, sondern auch in angrenzenden Vorranggebieten des Nachbarschaftsverbands Heidelberg-Mannheim. Genannt werden hier Weinheim oder Heidelberg, aber auch Eberbach. Hier ist durch den an Flockenbusch anschließenden Bereich Brombach-Nord Heddesbach besonders tangiert, das bereits „freie Sicht“ aufs Greiner Eck hat.

Der GVV argumentiert, dass es in Hessen ein sogenanntes „Umzingelungsverbot“ gebe, nach dem es nicht zulässig sei, dortige Gemeinden mit Windrädern einzukesseln. „Genau das scheint aber hier in Bezug auf die baden-württembergischen Gemeinden nicht beachtet zu werden“, schreibt Geschäftsführer Werner Fischer. „Jedenfalls fanden keine Gespräche zu unserer eigenen Planung dazu statt“.

Wie überhaupt die länderübergreifende Kommunikation zu wünschen übrig ließ. „Die Verfahrensbeteiligung stellt ein besonderes Ärgernis dar“, monieren die Unterzeichner. Sowohl zum Greiner Eck als auch zum Stillfüssel sei diese vom RP abgelehnt worden. Ebenso habe es keine Bürgerinformation gegeben, „die bei einem so bedeutsamen Projekt äußerst wichtig gewesen wäre“.

Fischer betont für den GVV, dass man einer „sinnvollen Ausweisung von Vorrangflächen“ sowie deren Bau konstruktiv gegenüber stehe. Deshalb sehe man auch keinen Widerspruch darin, sich gegen die geballte Ausweisung entlang der Landesgrenze auszusprechen. Auch der zweite Regionalplanentwurf weise „völlig inakzeptable Flächengrößen“ auf. Deshalb fordern die badischen Anlieger, im Stillfüssel und im Greiner Eck keine weiteren Anlagen als die bisher genehmigten zuzulassen. Im Bereich Flockenbusch sollte eine Begrenzung auf maximal fünf erfolgen.

Verteiler der Resolution: Fraktionen Regionalverband Südhessen, Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Rhein-Neckar, Landtags- und Bundestagsabgeordnete Bergstraße, Landtagsabgeordnete Wahlkreis Sinsheim, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises,  Landrat Kreis Bergstraße, Regierungspräsidium Darmstadt, Regierungspräsidium Karlsruhe, Staatsministerium Baden-Württemberg, Verband Region Rhein-Neckar, Fraktionen des Kreistages RNK, Fraktionen des Kreistages Bergstraße, Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim, BUND, NABU

Brombacher Sommerfest mit Weinabend und Gesangsauftritt der Frauengruppe

Zum Sommerfest lädt der MGV Frohsinn im Mitteldorf ein. Am Samstag, 15. Juli, werden ab 19 Uhr bei einem romantischen und gemütlichen Abend im Eberbacher Stadtteil ausgesuchte Weinspezialitäten angeboten. Am Sonntag, 16. Juli, findet das bewährte Sommerfest ab 11 Uhr mit Gyros und Bratkartoffeln aus der großen Gusspfanne statt. Natürlich gibt es auch Kaffee und Kuchen und was sonst noch alles dazu gehört. Die vor vier Monaten neu gegründete singende Frauengruppe präsentiert sich zum ersten Mal am Sonntagnachmittag gegen 14.30 Uhr unter der Leitung von Dirigent Wolfram Blank in der Öffentlichkeit. Die Gruppe ist schon jetzt auf dem Weg, sich als Frauenchor zu etablieren und bereichert somit das kulturelle Leben im Dorf. Die Brombacher freuen sich an diesen zwei Tagen bei freiem Eintritt auf viele Gäste.

Oberzent will die badischen Windräder auf Abstand halten

Das Windkraft-Thema beherrscht derzeit die Diskussionen landauf, landab. Vor allem durch die geforderte Stellungnahme zum hessischen Regionalplan-Entwurf Erneuerbare Energien. Die vier Oberzent-Kommunen sind aber auch in südlicher Richtung gefragt. Denn direkt jenseits der Landesgrenze im Badischen plant die Stadt Eberbach die Aufstellung eines Teilflächennutzungsplans (TFNP), der vier Vorranggebiete für Windräder vorsieht. Damit hatte sich die Stadtverordnetenversammlung Beerfelden im Zuge der Beteiligung der Nachbargemeinden zu befassen. Zusammen mit den anderen drei Oberzent-Kommunen will man eine gemeinsame Stellungnahme verfassen.

Drei von vier geplanten Standorten befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den Gemarkungen „und berühren damit unsere Belange“, hieß es. Ins Gewicht fallen dabei die unterschiedlichen Kriterien, inwieweit ein Windpark an Siedlungen und Wohnbebauung heranrücken darf. Im Badischen sind 700 und 450 Meter erlaubt, laut dem noch in der Schwebe befindlichen Odenwaldkreis-FNP 1000 und 600 Meter.

Nimmt man dieses Planwerk zur Grundlage, dann ist die unterschiedliche Abstandsregelung ohne Belang. Anders sieht es mit den Abständen zwischen den einzelnen Windparks aus. Hier hatte man im Kreis 3000 bis 5000 Meter gewählt, um eine Überkonzentration zu verhindern. Die Standorte Augstel und Brombach-Nord wären unproblematisch, allerdings nicht die Hohe Warte. Die läge nämlich nur 1400 Meter von der Sensbacher Höhe entfernt, die sich im FNP wiederfindet – allerdings nicht im Regionalplan.

Da man sich bei der Stellungnahme auf den eigenen FNP referiert, wird darin gefordert, dass zwischen der Eberbacher Hohen Warte und der Sensbacher Höhe ein Mindestabstand von 3000 Meter gegeben sein sollte. Damit will man „einer Überbelastung des Landschafts- und Kulturraums“ vorbeugen. Gleichzeitig soll von der Burg Freienstein aus der südöstliche Blick in einem Teil ohne die Kulisse von Windrädern möglich sein.

Ganz anders sieht es aus, wenn der hessische Regionalplanentwurf zugrunde gelegt wird. Dann ergäbe sich „eine deutliche Überkonzentration und Umzingelung“ für Rothenberg. Neben dem Gebiet Flockenbusch auf Wald-Michelbacher Gemarkung sind dort zwei weitere Flächen in Rothenberger Richtung Beerfelden ausgewiesen. Plus eben Brombach- Nord und Hohe Warte im Badischen. Somit eine „massive Konzentration“ im Abstand zwischen einem und vier Kilometer. Weshalb man auf hessischer Seite die drei dortigen Gebiete vermeiden will.

Die „deutliche Überfrachtung“ des Landschaftsbildes hätte nach Meinung der Stadtverordneten „eine deutliche Umzingelungswirkung“ zur Folge. Mit 15 Ja- bei zwei Nein-Stimmen und vier Enthaltungen wurde von den Mandatsträgern die Stellungnahme Richtung Verwaltungsgemeinschaft Eberbach-Schönbrunn beschlossen.

Die Stadt am Berge bekommt zwei Ladesäulen für Elektrofahrzeuge, teilte Bürgermeister Gottfried Görig mit. Diese sollen auf dem Parkplatz gegenüber der Alten Turnhalle voraussichtlich im Juli installiert werden. Die E-Steckdosen mit einer Leistung von 2 x 22 kW werden durch die Entega vorerst für fünf Jahre betrieben. Dafür zahlt die Stadt 2500 Euro netto. Sie können neben der Entega- auch mit vielen anderen Ladekarten und auch Paypal angezapft werden.

Wie Görig auf eine Frage von Walter Gerbig (CDU) sagte, werden die Züchter und Aussteller am Pferdemarkt-Montag um 9 Uhr begrüßt. Ein Rundgang mit den Ehrengästen schließt sich an. In den Vorjahren geschah der offizielle Teil erst nach deren Eintreffen, während somit die Tierschau schon in vollem Gange war. Aber den Züchtern sei das persönliche Gespräch wichtig, so Görig.

Das Programm am Eröffnungsabend des Volksfestes am 7. Juli steht nun auch fest: Um 20 Uhr gibt es den Fassbieranstich mit Grußworten, umrahmt von der Feuerwehrkapelle. Das nachfolgende Programm ab 22 Uhr, durch den Hallenwirt organisiert, spricht dann eher ein junges Publikum an. Ab 23 Uhr treten Stefan Stürmer, Ina Colada und „Die Autohändler“ auf.

Hildegard von Bingen mit allen Sinnen: Erwachsenenbildungskreis der katholischen Kirchengemeinde Neckartal hatte eingeladen

Der Erwachsenenbildungskreis der katholischen Kirchengemeinde Neckartal hatte eingeladen, in ökumenischer Runde einen Abend über Hildegard von Bingen zu erleben – zusammen mit einem köstlichen Fünf-Gänge-Menü. Ursula Ebert begrüßte im Bonifatiushaus die 24 Teilnehmer. Nach einstimmender Harfenmusik durch Christina Lechner gab es von Marlis Flachs einen interessanten und auch lustigen Vortrag über die verschiedenen Kräuter sowie ihre Herkunft und deren Einsatz in der Küche von Hildegard von Bingen. Danach lauschte man gern wieder den mittelalterlichen und irischen Harfenklängen.

Bevor das Hauptgericht serviert wurde, trugen Anneliese Denner, Ursula Ebert, Gudrun Kalke und Ursula Suermann Stationen aus dem Leben der Hildegard von Bingen vor, einer der bedeutendsten Frauen ihrer Zeit: Heilige, Visionärin, Mystikerin, Benediktinerin, Klostergründerin, Ärztin, Naturforscherin, Künstlerin, Prophetin, Autorin und Kirchenlehrerin. Sie verstarb 1179 und wurde 2012 von Papst Benedikt XVI. heiliggesprochen sowie als Kirchenlehrerin für die Gesamtkirche erhoben, nachdem man sie schon über die Jahrhunderte in Deutschland als solche verehrt hatte.

Anschließend gab es eine tolle Zaubershow, die alle Zuschauer verblüffte und auch zum fröhlichen Lachen animierte. Anhaltender Applaus dankte Zauberer Seppl Denner. Beim Nachtisch klang der schöne Abend mit angeregten Gesprächen aus. Anneliese Denner überreichte abschließend im Namen des gesamten Teams Geschenke. Das Fazit der Gäste: „Es war ein schöner Abend – wirklich für alle Sinne.“

Landesstraße zwischen Hirschhorn und Hainbrunn wird wieder voll gesperrt

Am Dienstag, 2. Mai, beginnt Hessen Mobil mit den Bauarbeiten zur Herstellung eines Steinfangnetzes im Zuge der Landesstraße L 3119 zwischen Hirschhorn und Unter-Hainbrunn. Für die Durchführung ist laut Mitteilung eine Vollsperrung der Landesstraße im Bereich der Baustelle bis voraussichtlich Freitag, 5. Mai, erforderlich. Die weiteren Bauarbeiten können unter halbseitiger Sperrung mit Baustellenampel abgewickelt werden und sollen bis voraussichtlich Mittwoch, 10. Mai, andauern.

Während der Vollsperrung führt die ausgeschilderte Umleitung ab dem Brombacher Tal (Einmündung K 35) über die L 3410 über Rothenberg nach Beerfelden und umgekehrt.
Im Rahmen der Baumaßnahme werden auf einem rund 600 Meter langen Streckenabschnitt teilweise Steinfangnetze in der Straßenböschung befestigt. Die Arbeiten sind Teil der Böschungssicherungsmaßnahme, bei der bereits im vergangenen Jahr ein Steinfangzaun entlang der Landesstraße errichtet wurde.

Die Sicherungsmaßnahmen sind laut Hessen Mobil notwendig, da das Sandgestein der Straßenböschung große Zerklüftungen aufweist, die teilweise nur durch vorhandenen starken Bewuchs gehalten werden. Zudem steigt der Hang teilweise bis zu 80 Grad auf. Die Gefahr besteht, dass Steine auf die Fahrbahn fallen können. Diese Gefahr wird durch starke Rotwildwanderungen im betreffenden Gebiet verstärkt, das zusätzlich Steine lostreten kann.
Die Kosten belaufen sich auf rund 140.000 Euro.

Besucheransturm beim „freilaufenden“ Brombacher Feuerrad

Das freilaufende Feuerrad in Eberbachs Stadtteil Brombach ist immer etwas Besonderes. Denn die Brombacher setzen bei diesem Traditions-Spektakel das Feuerspringen und das „freilaufende“ Rad. Beides sind optische Highlights, die man sonst in den Odenwald-Gemeinden nicht zu sehen bekommt und die deshalb auf große Resonanz stoßen. Diesmal sorgte das trockene und schöne Wetter für einen Besucheransturm. Über 200 Besucher wurden gezählt, darunter auch Eberbachs Bürgermeister Peter Reichert mit seiner Familie.

Das Feuerrad wird in Brombach schon mit Unterbrechungen seit Ende des 19. Jahrhunderts veranstaltet – früher als Bienenkörbe-Schwingen. Der Ablauf ist mehr oder weniger der gleiche, allerdings wurde der Veranstaltungsort schon ein paar Mal gewechselt. Erstmals bekannt wurde das Rad am alten Skilift zu Tal gelassen. Dort steht auch noch der Gedenkstein mit der Aufschrift „Sinnbild der Sonne springe zu Tal, künde den Frühling viel tausend Mal“. Der Feuerrad-Brauch stammt ursprünglich von den alten Germanen ab. Es wurde zu Tal gerollt, um durch Licht und Wärme die bösen Winterdämonen zu vertreiben.

Zwischen zehn und 20 Aktiven, Jugendliche und Männer zwischen zehn und 50 Jahren, sind immer bei der Gaudi dabei. Vier Wochen vor der Veranstaltung besorgt Landwirt und Hauptorganisator Dennis Weber das Stroh. Am Tag des Herablassens treffen sich die jungen und älteren Burschen und richten das vom Vorjahr beschädigte Eisenrad. Nachmittags kommen weitere Helfer hinzu.

Dann werden die Schwedenfackeln eingesägt (sie sorgen für geheimnisvolles Licht auf halber Strecke und am Schützenhaus-Parkplatz) und wird eine frische Fichtestange besorgt, die durchs Rad hindurchgeschoben. An ihr führen es die Männer zu Tal. Dann stopfen die Mitwirkenden das Rad. Dies wird seit 2002 so praktiziert. Vorher wurde das Stroh Wochen vorher getrippelt, zu langen Strohtrudeln zusammengebunden und in ein über Wochen eingeweichtes Holzrad geflochten.

Auch wird an diesem Nachmittag der Feuerhaufen für das Springen aufgetürmt. Dieser Brauch des Feuerspringens ist so alt wie das Rad selbst und dient den jungen Männern als Mutprobe. Eine Besonderheit in Brombach ist das im unteren Drittel „freilaufende“ Feuerrad, laut den Veranstaltern auch „das einzige uns bekannte im Odenwald“. Denn der Vorteil am Brombacher Hang ist, dass er unten in ein Tal mündet, in dem das Rad von selbst zum Stehen kommt.

Dies Jahr lief es absolut gerade und zog aufgrund der Trockenheit noch eine Feuerspur hinter sich her. Viele Gäste am Wegrand bei den Schwedenfackeln bezeugten, dass sich das gewählte Datum zwei Wochen nach Faschingsende zum Winteraustreiben absolut bewährt hat. Für die vielen Kinder wurden Fackeln ausgegeben.

Zwischen 100 und 200 Zuschauer aus dem Dorf, aber auch umliegenden Ortschaften zählen MGV und SSV jedes Jahr. Dieses Mal zur Freude der Organisatoren 200 und mehr. Die Bedingungen waren optimal, nach einem Sonnentag war es abends klar. Die anschließende Feier im benachbarten Schützenhaus dauerte bis in die frühen Morgenstunden an.

Brombach ist einer der wenigen Orte in Deutschland, in denen dieser alte germanische Brauch wieder gepflegt wird. Den ersten schriftlichen Beleg für einen Feuerbrauch dieses Typs bietet die Chronik des Klosters Lorsch. Am 21. März 1090 vernichtete ein Feuer große Teile des Klostergebäudes, hervorgerufen durch eine brennende Holzscheibe, die als Volksbrauch zur Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche in die Luft geschleudert wurde.

Brombach macht dem Winter am 11. März mit dem freilaufenden Feuerrad Beine

Unter dem Motto „Sinnbild der Sonne, springe zu Tal, grüße den Frühling viel tausendmal“ findet am Samstag, 11. März, das freilaufende Feuerrad in Brombach statt. Mit Fackeln, Feuer, Feuerrad und großem Hallo vertreiben die Einwohner des Eberbacher Stadtteils ab 19 Uhr am Gelände des Schützenhauses endgültig den Winter. Große Baumfackeln säumen die Strecke des Feuerrades. Es ist einzigartig in dieser Region: Es läuft völlig frei und wird nur ein kurzes Stück geführt. Wer sich schon einmal einen Eindruck verschaffen möchte, kann dies auf der Homepage des MGV Frohsinn unter www.mgv-brombach.de tun. Veranstalter sind MGV und SSV Brombach sowie die Brombacher Jugend. Für Groß und Klein gibt es Handfackeln zum Abbrennen. Natürlich ist für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.

Die Präsi-Polonäse ist beim Kinderfasching des SV Narrhalla Ober-Hainbrunn der krönende Abschluss

Prinzessinnen in allen Farben und Formen. Ob in blau, rosa oder weiß, ob mit Krone, Diadem, Schleier oder Haarreif: Die Mädchen wussten eher was wollten. Auf dem Kinderfasching der Narrhalla Ober-Hainbrunn war die Präferenz bei den Jungs nicht ganz so deutlich auszumachen. Löwen, Cowboys, Indianer, Frösche oder Fußballer liefen da wild durcheinander. Sowieso herrschte ein buntes Gewusel in der Sporthalle, wo der SV Gäste aus der näheren Region willkommen hieß.

Bestimmt mehr als 200 Eltern, Großeltern, Verwandte und Bekannte waren es, die mit den Kindern zusammen ein paar lustige Stunden bei hohem Geräuschpegel verlebten. Für die Bewirtung sorgte die Happy-Feet-Garde, dazu kamen noch ein paar Eltern in der Küche und zwei oder drei Helfer in der Technik, sodass alles passte. Um die 20 ehrenamtliche Aktive kamen so für den Nachmittag zusammen, die für Frohsinn und Heiterkeit sorgten.

Der Kinderfasching hat im Finkenbachtal schon eine lange Tradition. Kleine Pimpfe, die in den Anfangsjahren dabei waren, haben schon längst eigenen Nachwuchs und kommen mit diesem Jahr für Jahr gerne wieder. Denn sie erwarten neben ein paar Spielen auch Aufführungen einiger Gruppen. Dieses Mal waren es die Minigarde des SV und die Formation „Next Generation“, die aus der SV-Fastnachtshochburg im Rothenberger Ortsteil ihr Können zeigten.

Aus Heddesbach war die Showtanzgrupe vorbeigekommen. Die bekam mit ihrer Darbietung „Boxen“, dem Rocky-Musical angelehnt und durch den Hit „Eye of the Tiger“ von Survivor untermalt, begeisterten Beifall. Denn es wurden neben dem Tanz auch verschiedene Boxszenen oder das Training im Ring nachgespielt. Nicht nur aus den verschiedenen Rothenberger Ortsteilen, sondern auch aus dem benachbarten Hirschhorn oder Brombach kamen die kleinen und großen Besucher.

Das Herrichten der Halle ist nach dem Rosenmontagsumzug und der folgenden Party ein Kraftakt für die Aktiven. Früh morgens rücken alle ein, um sie aufzuräumen, einen Teil der Bühne ab- sowie Tische und Stühle aufzubauen. Auch die Piratentheke muss weg. Amelie Ihrig und Trajana Heckmann leiteten dann die verschiedenen Spiele, zu denen auch Sackhüpfen und Eierlaufen gehörte. Da hatten Bayern, Marienkäfer, Piraten, diverse Feen, Schmetterlinge, Bienen und Schildkröten allerhand zu tun. Zum Schluss durfte natürlich die Polonäse mit dem Präsi Frank Flachs nicht fehlen.

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Kommission des Petitionsausschusses beriet über Gemeindeverbindungsweg Brombach-Heddesbach

„Nach Gelde drängt, am Gelde hängt doch alles“, könnte man frei nach Goethes Faust die Quintessenz des hochkarätig besetzten Expertentreffens in der alten Schule von Brombach beschreiben. Denn die Reaktivierung des vor einem Jahr entwidmeten Gemeindeverbindungswegs zwischen dem Eberbacher Stadtteil Brombach und Heddesbach auf der anderen Bergseite sahen alle Teilnehmer als sinnvoll und notwendig an. Allein: Wer soll das bezahlen?

Am besten alle zusammen, lautete nicht nur einmal die Forderung aus der Runde und dem dicht gefüllten Zuschauerraum. Doch dazu müsste man eben wissen, wie viel Geld jeder Einzelne bereit ist beizusteuern. Eine solche Summe gibt es bisher nur von Heddesbach: 30.000 Euro würde die kleinste selbständige Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreises locker machen. Natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein bei geschätzten Sanierungskosten von 700.000 Euro, wie sie das Eberbacher Bauamt laut Stadtbaumeister Steffen Koch für die 3,5 Kilometer lange Strecke errechnet hat.

Zur Vorgeschichte: Den Verbindungsweg zwischen den beiden Dörfern gibt es seit etwa 50 Jahren. Genutzt wurde er vor allem von Brombachern, die sich auf dem Weg in die Rheinebene damit zehn Kilometer Umweg über Hirschhorn sparen. Die Straße war vor zwei Jahren in einem solch schlechten Zustand, mit Schlaglöchern übersät, dass sie nicht befahren werden konnte. Gelder für die Sanierung waren keine vorhanden. Deshalb betrieb Heddesbach die Entwidmung, die vom Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Schönau bestätigt wurde.

Gegen die Schließung für den Autoverkehr wandte sich eine schnell gegründete Bürgerinitiative (BI) aus Brombach. Sie reichte Petitionen an die Landtage von Baden-Württemberg und Hessen ein, um eine Sanierung und Wiedereröffnung zu erreichen. Denn Brombach hat die Besonderheit, dass es aufgrund seiner Tallage nun nur noch über eine – ebenfalls in sehr schlechtem Zustand befindliche – Kreisstraße erreichbar ist, für die je zur Hälfte Hessen und Baden-Württemberg zuständig sind.

Nachdem es bereits im Sommer einen Runden Tisch gegeben hatte, fand jetzt eine Sitzung der Kommission des baden-württembergischen Petitionsausschusses statt. Geleitet wurde sie von dem Grünen-Landtagsabgeordneten Hermino Katzenstein (Neckargemünd) und seinem FDP-Kollegen Friedrich Bullinger. Der Grüne machte klar, „dass wir noch keine Entscheidung treffen, sondern nur Argumente hören“. Der Idealfall wäre, wenn die Beteiligten eine gemeinsame Lösung fänden.

Landtagsabgeordneter Dr. Albrecht Schütte verdeutlichte wie auch Eberbachs Bürgermeister Peter Reichert im Laufe der Diskussion, dass sicherlich nicht mit einer Hochstufung der Strecke zur Kreisstraße zu rechnen sei. Weil dieser damit in die Baulast komme – und zahlen müsse. Somit müssten andere Lösungen gefunden werden. Wie die aussehen könnten, machte seitens der BI Matthias Heinzmann deutlich.

Denn 2018 soll die von Hirschhorn kommende K35 auf hessischem Gebiet erneuert werden – unter gesetzlich notwendiger Vollsperrung. Da sie die einzig verbliebene Zufahrt nach Brombach ist, muss eine Ausweichstrecke her. Warum also nicht das Geld nehmen und damit die Gemeindeverbindungsstraße ertüchtigen. „Alle weiteren Umleitungsstrecken sind nicht praktikabel“, sagte Heinzmann. Im Laufe des Termins wurde weiterhin angeregt, dass der Rhein-Neckar-Kreis seinen Sanierungsteil der Straße doch zeitgleich angehen könnte und sich somit Synergieeffekte ergäben.

Wie viel Hessen Mobil als vom Kreis Bergstraße beauftragter Bauträger in die Ausweichstrecke investieren könnte, vermochte Jochen Vogel nicht zu sagen. Er nannte als Zahl lediglich 600.000 Euro für die Sanierung des hessischen Teils, was zwischen sechs und acht Wochen dauern soll. Eine Umleitung würde sicherlich nur so hergerichtet, dass sie für eine Übergangszeit bestehen könne und nicht als langfristige Lösung, meinte er.

Heddesbachs Bürgermeister Hermann Roth machte klar, dass seine Gemeinde, auf deren Gebiet 90 Prozent der Strecke liegen, die Kosten nicht stemmen könne. Werner Fischer vom GVV Schönau wies darauf hin, dass nach einer Sanierung auch über die Unterhaltungsmaßnahmen gesprochen werden müsse, wofür Roths Aussagen ebenfalls gälte. In diesem Punkt sah Schütte Möglichkeiten einer unbürokratischen Handhabung.

„Wir brauchen eine pragmatische Lösung“, betonte Fischer. Viel zu lang drehe man sich schon im Kreis. „Wie viel bringt Hessen Mobil ein, was Eberbach, was das Land, wie viel der Thein-Neckar-Kreis“, wollte er auf dem Tisch wissen. „Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“, kam allerdings Goethes Faust jetzt noch einmal zu seinem Recht. Denn die Diskussion zerfaserte langsam, aber sicher, über die Gründe der Sperrung und andere nicht zielführende Kleinigkeiten. Ein weiterer Runder Tisch im Januar soll nun Zahlen auf den Tisch bringen. „Verschärft“ will man dazu den Rhein-Neckar-Kreis einladen. Das Fehlen eines Vertreters aus dem Landratsamt war mehrfach moniert worden.

Oliver Berthold wurde als neuer Bürgermeister von Hirschhorn in sein Amt eingeführt

Oliver Berthold ist als neuer Bürgermeister von Hirschhorn vereidigt. Der 38-Jährige wurde auf einer öffentlichen Stadtverordnetenversammlung im Bürgerhaus in sein Amt eingeführt. Er hatte Ende September die Wahl zum Stadtoberhaupt bereits im ersten Urnengang mit fast zwei Drittel der abgegebenen Stimmen für sich entschieden. „Offiziell“ nimmt der zuvor bei der Stadt Heidelberg tätige Verwaltungsfachmann seine Arbeit in der Neckarstadt am 1. Dezember auf.

Durch die Sitzung führte Stadtverordneten-Vorsteher Harald Heiß. Bevor er die Ernennungsurkunde übergab, blickte der Erste Stadtrat Karlheinz Happes auf die Vakanz nach der Abwahl von Bürgermeister Rainer Sens zurück. Die Zeit habe gezeigt, dass es „nicht nur notwendig war, das Alltagsgeschäft zu erledigen, sondern es mussten auch Baustellen bearbeitet werden“. Bei einigen sei „die Brücke wieder befahrbar“, meinte er, bei anderen müsse noch durch den neuen Bürgermeister weitergearbeitet werden.

Happes sagte den städtischen Mitarbeitern Dank für die „spontane Unterstützung“ vom ersten Tag an. Die notwendigen Beratungen mit den städtischen Gremien seien von gegenseitigem Verständnis und Miteinander geprägt gewesen. Er wünschte sich, dass dies auch dem neuen Rathauschef gegenüber so fortgeführt werde. „Machen Sie ihm das Arbeiten leicht“, meinte der Stadtrat. Berthold werde das entgegengebracht Vertrauen gerne nutzen: „zum Wohle von uns allen“.

Happes skizzierte mit Ironie die vielfältigen Aufgaben eines Bürgermeisters, der eine Kreuzung aus „volkstümlichem Bierzeltkönig und kreativem Verwaltungsmanager mit betriebswirtschaftlichem und juristischem Sachverstand“ sein solle. Er zitierte in diesem Zusammenhang die humorvollen „Zwölf Regeln für den Umgang mit Bürgermeistern“, die der geschäftsführende Direktor des hessischen Städte- und Gemeindebundes, Karl-Christian Schelzke, aufgestellt hatte. Zusammen mit den anderen Magistratsmitgliedern übergab der Stadtrat im Anschluss die Urkunde.

Bevor er die Vereidigung und Verpflichtung vornahm, wünschte Heiß dem neuen Verwaltungschef unter anderem eine glückliche Hand, Fingerspitzengefühl und gute Nerven. Sein Blick müsse sich nach vorn richten. Das Wohl der Stadt solle Maßstab des kommunalpolitischen Handelns sein. Er wünschte Berthold eine erfolgreiche Amtsführung und bot ihm die kollegiale Zusammenarbeit des städtischen Parlaments an.

Für die drei in der Stadtverordneten-Versammlung vertretenen Fraktionen sprachen Wolfgang Schilling (CDU), Marin Hölz (Profil) und Max Weber (SPD). Die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz überbrachte die Grüße des Landrats. Sie wünschte Berthold Weitsicht, Durchhaltevermögen und Menschlichkeit, die es zum Wohl der Stadt einzusetzen gelte. Hirschhorn mit seinen „besonderen Voraussetzungen“ hatte es ihr sehr angetan. Stolz erwähnte unter anderem die gute Infrastruktur durch den S-Bahn-Anschluss.

Für die beiden Kirchengemeinden überbrachten Diakon Dieter Klement, Pfarrer Pater Joshy und Pfarrer Jörg Awischus Glückwünsche. Seitens der Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden sprach Herold Pfeifer aus Neckarsteinach. Neben ihm waren auch Peter Reichert (Eberbach), Hans-Heinz Keursten (Rothenberg) und Jan Frey (Schönbrunn) anwesend. Aus Brombach waren Ortsvorsteher Victor Hartmann, aus Heddesbach Bürgermeister-Stellvertreterin Annemarie Backfisch und aus Wald-Michelbach der Beigeordnete Manfred Gölz erschienen. Für die Hirschhorner Theatergruppe sprach Anja Stangl Grußworte.

In seiner Ansprache würdigte der neue Bürgermeister den „riesigen Vertrauensvorschuss“ durch die Bürger. Er hoffe, dass er in den berühmten 100 Tagen schon einige seiner Zeile erreichen könne. Feuerwehrgerätehaus-Anbau, das Neubaugebiet in Langenthal und den Windpark am Greiner Eck nannte er als vorrangige Themen. Berthold dankte Happes für dessen „beispielloses Engagement“, mit dem dieser in der Übergangszeit die Geschicke der Stadt gelenkt habe.

Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte die katholische Kirchenmusik mit drei Stücken. Unter der Leitung von Kerstin Obert gab es „The Liberty Bell“, den „Moldau-Walzer“ und die „Celebration Overture“ zu hören. Viele Bürger und auch Besucher aus den umliegenden Orten hatten sich zur Amtseinführung im Bürgerhaus eingefunden und nutzten im Anschluss die Gelegenheit zur Gratulation und zum Austausch. Die zahlreichen flüssigen Geschenke für Berthold werden diesem eine beschwingte Vorbereitung seines Amtsantritts ermöglichen.