Ersheimer Brücke: Vollsperrung jetzt doch erst im Herbst

Die rund 160 Meter lange Wehrbrücke über der Schleusenanlage Hirschhorn im Zuge der Kreisstraße K 38 verbindet das westlich gelegene Hirschhorn mit dem östlichen Ersheim auf der gegenüberliegenden Neckarseite. Die Stahlkonstruktion aus den 1930er Jahren weist starke Korrosionsschäden auf und muss daher dringend instandgesetzt werden, teilt die Straßenbehörde Hessen Mobil mit. Der Landkreis Bergstraße als Baulastträger der K 38 hat Hessen Mobil mit der Planung und Durchführung der Brückeninstandsetzung beauftragt.

Derzeit wird durch ein von Hessen Mobil beauftragtes Ingenieurbüro die Ausführungsplanung und Bauablaufplanung für die Instandsetzungsmaßnahme erstellt. Gleichzeitig wird derzeit durch Hessen Mobil ein detailliertes Verkehrskonzept für die Durchführung der notwendigen Bauarbeiten an der Brücke entwickelt und in den kommenden Wochen mit der Stadt Hirschhorn, der Verkehrsbehörde der Landkreise Bergstraße und Rhein-Neckar, der Polizei und den Rettungsdiensten abgestimmt.

Für die Arbeiten an den Hauptträgern der Brücke sind unter anderem aus statischen Gründen jeweils mehrwöchige Vollsperrungen erforderlich, wobei der Fuß- und Radverkehr davon ausgenommen ist, lautet die Info der Behörde. In den Zeiten zwischen den statisch relevanten Arbeiten an den Hauptträgern kann die Fahrbahn jeweils wieder halbseitig für den Verkehr freigegeben werden. Mit den Bauarbeiten soll im Sommer 2021 begonnen werden. Die erste Vollsperrung der Brücke wird voraussichtlich im Herbst 2021 erfolgen (und nicht im Sommer, wie erst kürzlich noch von Hessen Mobil gemeldet wurde). Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist für Ende 2022 geplant, heißt es weiter.

Neben der Verbindungsfunktion zwischen den beiden Hirschhorner Stadtteilen dient die Wehrbrücke zur Anbindung des Flusskraftwerks der Neckar AG, als Revisionsweg zu den Wehrpfeilern und als Leitungsbrücke für Wehr- und Kraftwerksbetreiber sowie den verschiedenen Versorgungsunternehmen. Die Wehrbrücke wurde im Zuge der Errichtung der Neckarstaustufe Hirschhorn in den Jahren 1931 bis 1935 als genietete Stahlkonstruktion errichtet und 1979/1980 umgebaut und erweitert.

Die Wehrbrücke setzt sich aus zwei Teilbrücken zusammen, der zweifeldrigen Schleusenbrücke auf der Seite Ersheim und der namensgebenden dreifeldrigen Wehrbrücke auf Hirschhorner Seite. Beide Stahlkonstruktionen besitzen einen offenen Querschnitt aus einem zweistegigen Plattenbalken und einer orthotropen Fahrbahnplatte aus Stahl. Die Wehrbrücke weist laut Hessen Mobil sichtbare Korrosionsschäden an der Überbaukonstruktion und insbesondere eine Spaltkorrosion an den Verstärkungsblechen der Längsträgeruntergurte auf. Hier wölbten sich die Stahllaschen infolge der Volumenvergrößerung des rostenden Stahls auf.

Da die Spaltkorrosion weiter fortschreitet und sich der Druck auf die Verstärkungsbleche weiter erhöht, besteht für die Instandsetzung der Längsträgeruntergurte der Brücke ein dringender Handlungsbedarf. Um die Verkehrssicherheit und die Standsicherheit des Bauwerks dauerhaft zu gewährleisten, ist die geplante Baumaßnahme zwingend erforderlich, so die Mitteilung.

Zur Beseitigung der Spaltkorrosion an den Brückenträgern müssen die Verstärkungsbleche an den Längsträgeruntergurten sowohl in den einzelnen Brückenfeldern als auch über den Innenstützungen ausgebaut und erneuert werden. Dabei müssen je Hautträger mehrere hundert Nieten aus der Stahlkonstruktion gelöst werden. Bevor die Hauptträger zerlegt werden können, muss das jeweilige Brückenfeld und der Hauptträger statisch über eine Hilfskonstruktion auf der Brücke entlastet werden. Hierfür sind aufwendige Auswechsel- und Gerüstbauten erforderlich. Diese Bauarbeiten am teilweise demontierten Hauptträger können aus statischen Gründen nur unter Vollsperrung der Brücke erfolgen, sagt Hessen Mobil.

Weiter keine Einigung im Tarifstreit bei Meto

Auf der Betriebsversammlung von Meto in Hirschhorn, einem führenden Hersteller von Preisauszeichnungsprodukten, gab es nur ein Thema: Der seit knapp zwei Jahren anhaltende Tarifstreit zwischen dem Arbeitgeber und der Gewerkschaft IG Metall. Der Betrieb war laut Mitteilung der Gewerkschaft 2017 in die sogenannte OT-Mitgliedschaft (ohne Tarifbindung) des Arbeitgeberverbandes gewechselt. Betroffen sind etwa 140 Arbeitskräfte.

„Mit dieser Tarifflucht versucht sich Meto seiner tariflichen Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern zu entledigen“, so Jochen Homburg, der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Darmstadt in seiner Nachricht. Auf der Betriebsversammlung ließ zunächst Betriebsratsvorsitzender Gernot Walter die verschiedenen Einigungsversuche der vergangenen beiden Jahre mit den gemachten Vorschlägen zur Lösung des Konfliktes Revue passieren. Mit jedem dieser Vorschläge „versuchte die Geschäftsleitung einen finanziellen Beitrag der Mitarbeiter zu bekommen“ sagte Walter. Als Grund werde die Sanierung des Betriebs genannt.

Danach erläuterte Homburg den Vorschlag eines Sanierungstarifvertrags von Gewerkschaft und Betriebsrat. Dieser hätte bei gleichzeitiger Zusage einer Standortgarantie und eines Kündigungsschutzes für die Laufzeit des Tarifvertrags den teilweisen Verzicht auf tarifliche Rechte bedeutet. „Dieser Sanierungstarifvertrag wurde von der Geschäftsleitung zurückgewiesen und insbesondere der Kündigungsschutz für alle Abteilungen abgelehnt“, bedauerte er.

Die Geschäftsleitung blieb laut IG Metall der Veranstaltung trotz vorheriger Zusage fern. „Sie entzog sich damit der Diskussion mit der Belegschaft“, so die Gewerkschafter. Walter und Homburg stellten auf der Versammlung noch einmal klar, dass die Herausnahme eines Belegschaftsteils aus dem Kündigungsschutz inakzeptabel sei. Aufgrund der fehlenden Stellungnahme der Geschäftsleitung zu diesem Thema wurde die Versammlung nicht beendet, sondern nur unterbrochen, teilte die IG Metall mit.

Kunst „vun do“: Wochenende der offenen Ateliers bei Jens Hafner und Enno Folkerts

Die beiden Hirschhorner Künstler Jens Hafner und Enno Folkerts öffnen am Wochenende des 8. und 9. Dezember ihre Ateliers. Bei Folkerts in Langenthals Waldmichelbacher Straße 2 (alte Pappenfabrik Mayr) ist von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet, bei Jens Hafner in Ersheim von 17.30 bis 20.30 Uhr (Brentanostraße 8). Für alle, die schon immer einmal wissen wollten, wo und wie Kunst entsteht, was alles dazugehört und dahintersteckt, ist das ein Wochenende zum Schauen, Genießen, Plaudern und Entschleunigen.

Jens Hafner studierte an der Freien Kunstakademie Mannheim unter anderem bei Konstantin Voit. Stilistisch kann man einen Einfluss der Leipziger Schule erkennen, die die figurative Malerei seit Jahren neu belebt. Typisch sind assoziative Blicke auf eine ganz persönlich erlebte Realität, die in mehreren Bildebenen auf der Leinwand vereint werden. Die Welt erzählt sich wie in einem Traum, der rational nie ganz aufgelöst werden kann und geheimnisvoll bleibt. Man könnte fast von einer romanischen Weltsicht sprechen, die Hafner phantasievoll und mit großer Lust am Malen in unsere Zeit herüberholt.

Enno Folkerts verfügt über ein auffallend vielseitiges Repertoire an Themen und Techniken. Dazu gehören Fassaden- und Fenstermotive in fotorealistischer Manier, aber ebenso seine „metaphysischen Bilder“, in denen die Themen Zeit, Dekadenz und Untergang eine wichtige Rolle spielen, in denen jedoch auch die morbide Schönheit der Motive offenbart wird. Er arbeitet ebenso an Bildern im abstrakt-expressionistischem Stil, Collagen, Assemblagen oder Akte – „Kunst halt“, schmunzelt er. Arbeiten von Folkerts waren schon auf über 80 Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Seine Intention ist die pure Lust auf das Bild.

Meto feierte in Hirschhorn gleich zwei Jubiläen

Die Firma Meto hatte allen Grund zum Feiern. Das Traditionsunternehmen, weltweit für seine Lösungen zur Aus- und Kennzeichnung im Handel bekannt ist, feierte in familiärer Atmosphäre sein 100. Markenjubiläum. Zu den Gästen gehörten die rund 170 Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden. Es war eine Feier, die zwei runden Geburtstagen würdig war. Denn zusätzlich wurde das 50-jährige Bestehen der Etikettenproduktion begangen. Nach dem offiziellen Teil konnten die Gäste in der „Meto-Challenge“ ihr Geschick unter Beweis stellen.

Zum Auftakt wandte sich Geschäftsführer Peter Sperl an die Gäste, um sich bei ihnen für ihr Kommen zu bedanken. Und weil zu einem Geburtstag nicht nur Gratulanten, sondern auch zumeist Geschenke gehören, hatte er eine besondere Bitte. „Wir wollen in dieser Stunde an die Schwächsten unserer Gesellschaft denken“, betonte Sperl. „Deshalb bitten wir unsere Gäste, von Geschenken abzusehen und stattdessen an das Kinder-Palliativteam Rhein-Neckar zu spenden.“

In einem Jahrhundert passiert eine Menge. So führte im Anschluss Marketing-Manager Klaus-Jürgen Ehret in einer kurzweiligen, informativen und emotionalen Rede durch die 100-jährige Geschichte. Seine Ansprache vermittelte einen interessanten Überblick über die Meilensteine des Unternehmens und war gespickt mit historischen Informationen zur allgemeinen Zeitgeschichte. Ehret brachte außerdem persönliche Erinnerungen und die nötige Prise Humor mit ein.

Die Kantine des Unternehmens hatte sich für das Fest in eine Mischung aus Museum und Messe verwandelt. Die Gäste konnten an Ständen Networking betreiben sowie sich über Neuheiten informieren und austauschen. Zudem hatten die Veranstalter die Geschichte des Konzerns in einer kleinen Ausstellung aufbereitet. In Vitrinen machten Sammelstücke die Geschichte greifbar.

Weil Meto nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber, sondern auch ein Wirtschaftsmotor der Region ist, gratulierte auch der Hirschhorner Bürgermeister Oliver Berthold. Er hatte nicht nur zwei Handauszeichner aus der Meto-Geschichte dabei, sondern überreichte Peter Sperl auch zwei Flaschen Wein.

Danach waren die Gäste gefragt. In verschiedenen Disziplinen konnten Interessierte ihr Können unter Beweis stellen. Dazu gehörten Seifenkisten-Rennen, Hau-den-Lukas und Golf. Selbstverständlich durfte auch ein Geschicklichkeitstest in Form von Etikettieren mit dem Handauszeichner nicht fehlen. Für jede durchlaufene Station konnte man ein Etikett auf einer Sammelkarte erhalten, welche im Anschluss gegen einen Preis getauscht wurde.

Meto-Info

Die Firma Meto International ist ein weltweit führender Anbieter von Aus- und Kennzeichnungslösungen für den Handel und dessen Lieferkette. Meto entwickelt, produziert und vertreibt eine Vielzahl an Etikettenlösungen. Ergänzend bietet das Unternehmen kosteneffiziente Lösungen zur Frischwarenauszeichnung, Befestigungslösungen zur elektronischen Preisauszeichnung sowie Verkaufsförderungslösungen an. Viele der entwickelten Auszeichnungs- und Absatzförderungslösungen gehören heute zum Standard im Handel. Dazu zählen der erste Handauszeichner (1959), das Wellenrandetikett mit Sicherheitsschnitt (1968) sowie verschiedener Preiskassetten und -displays.

Der Betrieb wurde 1918 von Adolf Metzger und Oskar Kind in Köln gegründet. Seit 2016 gehört Meto zu CCL Industries Inc., ein Marktführer für Etiketten- und Verpackungslösungen für Unternehmen und Verbraucher, und wird dort als eigenständige Gesellschaft in der CCL-Sparte Avery geführt. Sitz der europäischen Meto-Zentrale, Produktion und Lager ist Hirschhorn.

Sommerkonzert der Kunstpflege Hirschhorn mit lateinamerikanischer Musik von Palito Aché

Lateinamerikanische Rhythmen am Neckar: Da muss doch Sommerfeeling aufkommen. Am Samstag, 19. August, findet um 19 Uhr das nächste Konzert der Kunstpflege Hirschhorn statt. Nach längerer Zeit sind wieder Musiker der Gruppe „Palito Aché“ zu Gast. Das Konzert steigt diesmal nicht wie gewohnt im Langenthaler Atelier von Enno Folkerts, sondern im Garten von Vereinsmitglied Jens Hafner in Ersheim, Brentanostraße 8 (direkt hinter der Neckartalschule).

Wer die Musik von Lorenzo Guillén (Gitarre Gesang), Neophytos Stephanou (Bass/Gesang) und Pablo Pellecer (Percussion) hört, kann den rhythmischen Wurzeln der lateinamerikanischen Kultur nachspüren. Die schiere Lebensfreude, welche diese Musik sogar in ruhigen Stücken zum Ausdruck bringt, animiert dazu, sich in Bewegung zu setzen, zu tanzen oder wenigstens mit den Füßen zu wippen.

Bei solchen Rhythmen an einem Sommerabend kann sich mit ein wenig Phantasie das Neckarufer in einen karibischen Strand verwandeln. Und man hat noch den Vorteil, dass man hier keine unliebsamen Begegnungen mit Schlangen, Skorpionen oder Haien zu befürchten braucht. Der Eintritt ist wie immer frei. Es geht der Hut für die Musiker herum.

Beste Stimmung und Unterhaltung sind bei der Ersheimer Kerwe garantiert

Wenn die DLRG zur Ersheimer Kerwe ruft, dann ist Hochbetrieb. Denn beste Stimmung und Unterhaltung sind garantiert. Dazu stimmte bis Montagabend auch fast immer das Wetter. Die schwülwarme Luft ließ aber und zu ein paar (viele) Tropfen auf den Boden fallen. Ein Großteil des Geländes ist sowieso überdacht. So können die Gäste im Trockenen ungestört weiterfeiern, sollte einmal der Himmel seine Pforten öffnen.

DLRG-Vorsitzender Thomas Uhrig zeigte sich sehr erfreut darüber, „dass die traditionelle Kerwe so gut von der Bevölkerung angenommen wird“. Den Fassanstich zur Eröffnung am Samstagabend nahm Bürgermeister Oliver Berthold vor. Mit zwei gezielten Schlägen war der Hahn im Fass und der Gerstensaft konnte aus dem 30-Liter-Fass fließen. Danach konnten die Besucher im Biergarten die nette Atmosphäre, das DLRG-Stammessen vom Buchenholzgrill und die Gastfreundschaft der Helfer genießen.

Uhrig dankte für die breite Unterstützung bei der Kerwe-Durchführung. An den drei Tagen seien zwischen 60 und 70 Helfer im Einsatz, darunter auch die „Mallorca-Unterbrecher“, die sich einen Abstecher nach Hirschhorn nicht nehmen ließen. Seit weit über 20 Jahren wirkt die DLRG an der Organisation mit, erst als Mitveranstalter, dann ab 1998 in Alleinregie. Die genauen Anfänge der Kerwe hätten sich bisher noch nicht rekonstruieren lassen, so Uhrig.

Neben den Firmen und Betrieben, die traditionell montags zum Mittagessen vorbeikommen, gibt es auch andere Organisationen, die übers Wochenende gerne einen Abstecher machen – etwa die Feuerwehren. „Man besucht sich gegenseitig“, machte Uhrig die Verbundenheit deutlich. Dutzende Helfer tragen dazu bei, dass bei keinem so schnell Hunger oder Durst aufkommen muss.

Für die kleinen Gäste gab es am Sonntag und Montag einen vielseitigen und kostenlosen Themenpark. Neben einem Bastelzelt wurde auch Kinder-Schminken angeboten. Am Nachmittag stand das Mehrzweckrettungsboot für Rundfahrten auf dem Neckar zur Verfügung. Das wurde wie jedes Jahr sehr gut angenommen. Neben dem Stammessen (Gyros, Spießbraten, halbes Hähnchen mit Pommes) gab es eine reichhaltige Auswahl an Speisen und Getränken.

Auf die DLRG kann man immer bauen: Hirschhorner Ortsgruppe feierte das 40-jährige Bestehen

Ohne das Ehrenamt geht nichts: Deshalb stand die Würdigung der freiwilligen Leistungen im Dienste der Mitmenschen auch bei den Reden zum 40. Jubiläum der DLRG-Ortsgruppe Hirschhorn im Mittelpunkt, das im Rahmen des Ersheimer Kerwe am Gebäude der Bereitschaft gefeiert wurde. Vorsitzender Thomas Uhrig nutzte die Gelegenheit, einen Blick zurück auf vier Jahrzehnte lebensrettender Tätigkeit im hessischen Neckartal zu werfen.

1977 wurde die Ortsgruppe in der Mark-Twain-Stube des damaligen Hirschhorner Bürgerhauses gegründet. Ein Jahr später konnte man durch die Unterstützung der Volksbank bereits das erste Einsatzfahrzeug anschaffen. Während all der Zeit wurde immer ein Schwerpunkt auf die Fortbildung gelegt, betonte Uhrig. Fünf Jahre nach Gründung dann ein Meilenstein: Die DLRG-Station in der Ersheimer Straße wurde eingeweiht.

1992 gründete man zusammen mit dem DRK eine Sanitätsgruppe, 1993 waren die Lebensretter auf dem Wasser selbst betroffen vom Jahrhunderthochwasser des Neckars, das die eigenen Räume 30 Zentimeter hoch überflutete. 1997 wurde laut Uhrig ein Taucheinsatzfahrzeug angeschafft. Und dann in Hirschhorn das erste Hochwasserboot fürs hessische Neckartal stationiert.

2002 war die DLRG mit der Gründung einer First Responder Gruppe als Unterstützung des DRK Vorreiter in diesem Bereich. 2004 gab’s die Hochwassermedaille des Landes. Seit 2013 ist Hirschhorn mit Thomas Uhrig im Kreisvorstand vertreten. Seit 2016 ist er auch organisatorischer Leiter Rettungsdienst im hessischen Neckartal. In diesem Jahr ging man die Renovierung des vor 35 Jahren gebauten Vereinsheims an.

75 Kinder seien derzeit in der Schwimmausbildung im Eberbacher Schwimmbad, weshalb sich die DLRG stark für dessen Erhalt einsetze, sagte der Vorsitzende. Er zeigte sich stolz über die Jugendgruppe. Jugendarbeit generell bezeichnete er als „sehr wichtig“. Man strebe an, in diesem Bereich immer auf dem aktuellen Stand zu sein.

Harald Blum, der vor 40 Jahren die Ortsgruppe mitgründete und zwischenzeitlich als DLRG-Vorsitzender auf Landesebene gewirkt hatte (jetzt ist er Ehrenpräsident), wies auf den Verein als „größte freiwillige Wasserrettungsgesellschaft der Welt“ hin. Von 1950 bis 2015 wurden seinen Worten zufolge 22 Millionen Schwimmprüfungen abgenommen. Den Bau der Station bezeichnete er als sehr wichtig für den Fortbestand der Ortsgruppe. Er forderte mehr Wertschätzung für die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer. Diese seien auch ins kulturelle Leben einer Stadt eingebunden.

Der Vorsitzende des Bergsträßer Kreisverbands, Matthias Denner, wies auf die nicht alltägliche First-Responder-Arbeit hin. Die Vereinsmitglieder opferten viel Zeit für ihre Mitmenschen, betonte er. Mit der Berufung Blums in den Landesvorstand wurden die Hirschhorner Fähigkeiten auch überregional anerkannt, freute er sich.

„Es ist bemerkenswert, was hier aufgebaut wurde“, sagte Bürgermeister Oliver Berthold. Er zeigte sich beindruckend vom Geleisteten. „Nur wenige kennen das vielfältige Aufgabenspektrum“, meinte er. Er würdigte die Arbeit der Verantwortlichen vor Ort als immer verlässliche Partner, die sich um unkomplizierte Lösungen bemühten. „Man kann auf die die DLRG bauen“, so Berthold.

Das kann nicht nur die Stadt, das können auch die Bürger, wie sich direkt im Anschluss zeigte. Kaum war die Feierstunde vorbei, brach plötzlich Hektik aus. Schnell sprangen ein paar Helfer in zwei Fahrzeuge, um mit Blaulicht nach Neckarhausen zu düsen. Dort war ein Traktor von der dortigen Fähre in den Neckar gestürzt. Zum Glück ohne Folgen für die Fahrerin, die nur nass wurde. Das Gefährt aber versank in den Fluten.

Vatertagsführung der Hirschhorner Ritter: „Kultur und Genuss – zurück zum Ursprung“

Dieses Jahr bieten Ritter-Präsident Klaus-Jürgen Ehret und sein Vorstandsteam den Mitgliedern samt Angehörigen die Fortsetzung der Stadtführungsreihe „Kultur und Genuss“ am Vatertag, 25. Mai, an. „Ritter Friedrich“ Hans-Jürgen Waibel begleitet durch die Untere Gasse, „wo man sonst nicht hinkommt“, und berichtet vom Rathaus am alten Marktplatz, dem Bau der heutigen katholischen Stadtkirche und von der Neckarfähre.

Auf dem Weg zurück zum Ursprung nach Ersheim, erstmals im Jahr 773 urkundlich erwähnt, erfahren die Teilnehmer, woher der Mantelweg seinen Namen hat sowie die Schifffahrt auf dem Neckar und die Arbeit in den Steinbrüchen werden erklärt, bevor in der Ersheimer Kapelle eine Kirchenführung den würdigen Abschluss bildet.

Der Rückweg erfolgt teilweise entlang des alten Prozessionswegs Richtung Ritterheim. Wo ankerte Hirschhorns schwimmender Gasthof und wo befand sich das Strandbad? Waibel wird es seinen Gästen zeigen. Im Ritterheim werden die Teilnehmer mit Leckerem vom Grill bei zünftigen Getränken versorgt und können den Anbau des Vereinsheims besichtigen. Dann wird es gesellig mit offenem Ende – wie letztes Jahr. Treffpunkt und Abmarsch pünktlich am Donnerstag, 25. Mai, um 11 Uhr am Rathaus.

Schnelles Internet in Hirschhorn und Neckarsteinach startet am 11. Mai: Telekom bietet Info-Abende an

In Hirschhorn und Neckarsteinach mit ihren Stadtteilen wird das schnelle Breitband-Internet mit bis zu 50 Mbit/s am 11. Mai in Betrieb genommen. Rund 1800 Haushalte können dann die neuen schnellen Anschlüsse buchen. Die Deutsche Telekom bietet dazu verschiedene Informationsveranstaltung für alle Bürger an.

Die Termine in Hirschhorn und Stadtteilen: Montag, 10. April, um 19 Uhr im Bürgersaal „Zum Naturalisten“ Hirschhorn; Dienstag, 11. April, um 19 Uhr in der Sängerhalle Igelsbach; Mittwoch, 12. April, um 19 Uhr in der Gaststätte „Zur Krone“, Wald-Michelbacher Straße 29, Langenthal.

Die Termine in Neckarsteinach und den Stadtteilen: Dienstag, 18. April, um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Neckarhausen, Schulweg 1; Mittwoch, 19. April, um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Grein, Im Bühl 2; Dienstag, 25. April, um 19 Uhr im Bürgerhaus „Zum Schwanen“, Neckarsteinach; Mittwoch, 26. April, um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Darsberg, Greiner Straße 20.

Mitarbeiter der Telekom stellen dort jeweils die Möglichkeiten des neuen Netzes und die aktuellen Angebote der Telekom vor. Weiterhin hat jeder Besucher die Möglichkeit, alle Fragen rund um das neue Netz zu stellen und sich aus erster Hand beraten zu lassen.

Narrenwurm war von der Sonne verwöhnt: 90 teilnehmende Gruppen beim Hirschhorner Faschingsumzug

Der Gottesdienst zum 50. Jubiläum der Hirschhorner Ritter hat definitiv Petrus gnädig gestimmt. Beim großen Narrenwurm lachte am Sonntag nonstop die Sonne vom Himmel, bescherte herrliches Wetter und strahlende Gesichter bei Aktiven und Zuschauern. Letztere säumten in Massen den Umzugsweg, sodass teilweise in der engen Hauptstraße kaum noch ein Durchkommen war. 90 teilnehmende Gruppen mit 2000 Aktiven waren zwei Stunden lang durch Ersheim und die Kernstadt unterwegs.

„Fünfzig Jahre froh und heiter – wir Ritter machen grad so weiter“ lautete das Motto, unter dem sich die närrischen Teilnehmer eingefunden hatten. Etliche Musikgruppen hatten sich in den Gaudiwurm eingereiht und sorgten immer wieder für lautstarke Unterhaltung auf der Strecke. Unter der Leitung des Ritter-Präsidenten Klaus-Jürgen Ehret, der beiden Vizepräsidenten Peter Layer und Axel Leippe, geplant von Zugmarschall Richard Rucktäschel und Generalfeldmarschall Matthias Denner, setzte sich der Zug in Bewegung.

Die Lachsbachperlen, die Rockenauer Eulenspiegel wie auch die Narrhalla Ober-Hainbrunn waren wieder jeweils mit mehreren Gruppen vertreten. Den Abschluss bildete natürlich die Ritter-Kolonne, dieses Jahr mit 16 Gruppen besonders zahlreich vertreten. Hingucker waren jeweils die aufwändig gestalteten Wagen, die in mühevoller Arbeit gebastelt worden waren. Ihre Aufwartung machen auch die Vierburgenhoheiten der Stadt Neckarsteinach, die Eberbacher Kuckucke oder die Wiesenbacher Schisslhocker.

Das närrische Volk ließ sich auch nicht lange bitten. Unter dem Regen von Popcorn, Bonbons oder Lutschern schallten die Helau-, Igau-, Ahoi- und Hajo-Rufe genauso stimmgewaltig wieder zurück wie sie ausgesprochen wurden. Tausende von Schaulustigen wohnten an den Straßenrändern dieser prallen Demonstration fastnachtlichen Lebens bei. Dem Umzug schloss sich noch eine rauschende Party vor dem Rathaus an, bei der bis abends kräftig weitergefeiert wurde.

Die wilden Einhörner waren mit „Glitzerstaub“ unterwegs, die Riesen und der Zwerg mit ihren „Farbgefühlen“ und die Faschingsfreunde Brombach als „Eisbären“. Die Odewäller Fastnachtsfreunde kamen als „Teufelsbrut“, „Dia de los Muertos“ hieß es beim Forellen-Ballett Vol.1 und nochmal Einhörner gab es beim Skiclub. „Die Linnischer“ hatten Heidi im Gepäck, um nur einige zu nennen.

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1 Sicherungsfahrzeug
2 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. Zugleitungswagen Zugmarschall
Sitzungs-moderator
Richard Rucktäschel
Horst Kern
3 SFZ-Big Band Waibstadt Abt. – Leiter:
Stabführer:
Alexander Fritsch
Michael Lutz
4 HCV „Lachsbachperle“ e. V. HCV- Funken Verantwortl.: Isabelle Grimm
Tatjana GrunebergFranziska Pätzold
5 HCV „Lachsbachperle“ e. V. Kinderprinzenpaar
Celine I. und Phil I.
Celine AckermannPhil Hornek
Verantwortl.: Tatjana Gruneberg
  6 HCV „Lachsbachperle“ e. V. Funkenmariechen
Yaren Elagöz
Verantwortl.: Sinem Tepeli
Laura Gruneberg
7 HCV „Lachsbachperle“ e. V. HCV-Lachsbachgarde Verantwortl.: Franziska Abelshauser
Gülcen Isik
8 HCV „Lachsbachperle“ e. V. HCV-Lachsbachperlen Verantwortl.: Franziska Abelshauser
Gülcen Isik
9 HCV „Lachsbachperle“ e. V. Sternchen Verantwortl.: Franziska Walter
Lara Ginthum
10 HCV „Lachsbachperle“ e. V. HCV-Garde Verantwortl.: Lena Abelshauser
Nina Beisel
Christin Dietz
11 HCV „Lachsbachperle“ e. V. Dance Akademy

„Manga-Puppen“

Verantwortl.: Sabrina Liebig
Carina Knab
Jule Jung
12 HCV „Lachsbachperle“ e. V. Frigadellos
„Hang Over-jetzt wird geheiratet“
Verantwortl.: Carolin Thöne
13 Die Wilde 13 Brombach  e.V. „Brombach schreit Chicken“           Motivwagen/Fußgruppe Verantwortl.: Stefan Sauter
14 Maier`s Bauerstube „Graf Dracula“                          Motivwagen Verantwortl.: Martin Maier
15 Die Odenwälder „Sauna-Party“                               Motivwagen Verantwortl.: Robin Ehrhard
16 Wohnwagen Rothenberg “ Rothenberger Hippies“                                           Motivwagen Verantwortl.: Daniel Kabel
17 Steinachtaler Flaschenkinder „Grusel Kabinett“                                              Motivwagen Verantwortl.: Andreas Hasselbring
18 Club Eulenspiegel Eberbach -Rockenau e.V. –   Garden Eulenfunken Verantwortl.: Ronja Wäsch
Tanzmariechen Verantwortl.: Laura Blank
Ronja Wäsch
Mona Krawczyk
Eulensterne Verantwortl.: Eva Witt
Mona Krawczyk
19 Club Eulenspiegel Eberbach -Rockenau e.V. Prinzessin

Lena 1.
vom Mühlenberg

20 Club Eulenspiegel Eberbach -Rockenau e.V. „Komitee- und Elferratswagen“
Motivwagen 

 

„Showgruppe Flames “                                                    Fußgruppe

Verantwortl.:
Vize-Präsident:Präsident: 

 

Verantwortl.:

D.Redder – Präsident
Rolf Dietz -Vizepräsident
R.Krawczyk – Ehrenpräsident
Detlef LiesenfeldC.Köhler, C.Mechler
 

21

 

Verriggde Feierveggl

 

„Fantasie-Vögel“                         Fußgruppe

 

Verantwortl.:

 

Helga Leibfried

22 Katholische Kirchenmusik Hirschhorn Verantwort.:                                  Dirigentin: Karl-Ludwig Motzer                   Kerstin Obert    
 

23

 

Die wilden Einhörner

 

„Glitzerstaub“
Fußgruppe

 

Verantwortl.:

 

Franziska Pätzold
Denise Schmitt

24 Die Riesen und der Zwerg „Farbgefühle“
Fußgruppe
Verantwortl.: Daniel Backfisch
Alexander Martin
25 Faschingsfreunde Brombach „EISBÄREN“                                                               Motivwagen Verantwortl.: Laura Tillich
Kevin Mesenich
26 Kerweborscht Mückenloch „Micklocher Eiasammler“                              Motivwagen Verantwortl.: Florian Wilhelm
27 SV „Narrhalla“
Ober-Hainbrunn
Tanzgruppen und Tanzgarden
Happy Feet
Garde
Verantwortl.: Maria Lähn
Tanzfieber
Garde
Verantwortl.: Paula Manschitz
SV-Funken
Garde
Verantwortl.: Sophia Blutbacher
Funkenmariechen
Janna Schwinn
Tanzquartett Verantwortl.: Sophia Blutbacher
Next Generation
“ Die Post ist da“
Verantwortl.: Tatjana Michel
Rhythm Attack                                          Der Froschkönig Verantwortl.: Natalie Siefert
28 SV „Narrhalla“
Ober-Hainbrunn
Crazy-Girls
„Cinderella“
Verantwortl.: Jochen Roland
29 SV „Narrhalla“
Ober-Hainbrunn
Männerballett – Die Biergorgler
„Der wilde Westen“
Verantwortl.: Präsident Frank Flachs
30 SV „Narrhalla“
Ober-Hainbrunn
Bembelsänger
“ Viva Mexiko“
Verantwortl.: Alexander Ihrig
31 SV „Narrhalla“
Ober-Hainbrunn
Hainbrunner Dorfspatzen
“ Blau aufm Bau“
Verantwortl.: Ralph Volk
32 Odewäller Fastnachtsfreunde „Die Teufelsbrut“
Fußgruppe
Verantwortl.: Eva Walter
Jenny Kolb
33 Neggergärdischer Häxe e.V. Hexengruppe Verantwortl.: Susanne Kern
34 Forellen-Ballett Vol.1 „Dia de los Muertos“
Fußgruppe
Verantwortl.: Denise Hauck
Pia Franzisko-Ngassam
35 Skiclub Hirschhorn e.V. “ EINHORN“
Motivwagen/Fußgruppe
Verantwortl.: Martin Dudium
36 Die Linnischer „HEIDI“
Fußgruppe
Verantwortl.: Nico Helm
37 Freiwillige  Feuerwehr Neckarsteinach & Darsberg „Unser Partyboot“                              Motivwagen Verantwortl.: Philipp Schindelbeck
38 Vierburgenhoheiten der Stadt Neckarsteinach Vierburgenkönigin Sophia I. und Burgfräulein Sina Verantwortl.: Sophia Steigleder
39 Darsberger Hexen „Feuerrad-Hexen“                                                    Fußgruppe Verantwortl.: Klaus Eberle
41 Fanfarencorps Meimsheim 2000 e.V Musikzug Verantwort.:

Dirigentin:

Katja Nagy-Mattis
42 Walter`s Bauernhof u. Freunde „Schwarzwild sucht Jäger“
Fußgruppe
Verantwortl.: Stefanie Kappes-Schucht
43 MGV 1950 Igelsbach e.V. „Schornsteinfeger“                               Motivwagen Verantwortl.: Karl-Heinz Walter
44 Gymnastikclub Igelsbach „Schneemann (Frau)“
Fußgruppe
Verantwortl.: Elke Walter                        Rebecca Wehrle
45 Tanzsport Aglasterhausen „Über den Wolken“                                    Fußgruppe Verantwortl.: Jasmin Meister
46 Junge Union Hirschhorn
Abteilung Fußball
„Kein Bier vor Vier“                          Motivwagen Verantwortl.: Florian Beisel
47 Faschingsfreunde Kortelshütte „Kortelshütter Holz“
Fußgruppe
Verantwortl.: Katharina Götz
48 KC Querschläger „Emoji-Party“                                  Fußgruppe/Motivwagen Verantwortl.: Tobias Wann
49 Äppelwoiteam Heddesbach „Der Wilde Westen“
Motivwagen
Verantwortl.: Marwin Schneider
50 Neckarwimmersbacher Ratze „Schornsteinfeger“                                    Fußgruppe Verantwortl.: Torsten Schmidt
51 Pleutersbach & Friends „Pleutersbach auf Safari“                                                         Motivwagen Verantwortl.: Fabian Seib
52 Faschingsfreunde Wakaba “ Mickey und Minnie aus WAKABA“                                           Fußgruppe Verantwortl.: Diana Tamm
 

 

53

 

WCS
Wiesenbacher Carnevalclub

„Die Schisslhocker“

 

 

WCS

Wiesenbacher Carnevalclub

„Die Schisslhocker“

 

 

Der Schisslhocker

 

 

Mia Lange

Die Entchen
Garde und Schmetterlinge
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verantwortl.:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eike Jung – 1.Vorstand
Reiner Baier – 2.Vorstand
Steffanie Hensch – Sitzungspräsidentin
M.Himmelmann – Schriftf.

Die Teufel
Garde und Piraten
WC-Wirbel/Showwirbel
WCS Männerballett
Die Elwedritsche
Klotess
NATASCHA 1.
Elferrat
Motivwagen
54 Caipis „Hexenspektakel im Zauberwald“
Fußgruppe
Verantwortl.: S.Schreyer
55 Bootsfahrer-Hirschhorn „Immer noch Hafenlos“
Motivwagen
Verantwortl.: Matthias Predikant
56 Houlärsch-Langenthal „Houlärsch im Weltall“
Fußgruppe
Verantwortl.: Claudia Menges

Bettina Gärtner

57 Stammtisch Ewiger Jugend und Glückseligkeit „Wir tragen den Odenwald zu Grabe“                          Motivwagen Verantwortl.: Patrick Hattemer
58 Buddel-Perlen vom Neckartal „Erweiterungsbau-Feuerwehrhaus“

Fußgruppe

Verantwortl.: Alex und Marcella Walter
59 Abiturjahrgang 2017 HSG Eberbach „SafABI-Raus aus dem Käfig “
Motivwagen
Verantwortl.: Milena Deschner
Betin Neziraj
60 Fastnachts-Freunde Eberbach e.V. „Pink Party Panzer“
Motivwagen/Fußgruppe
Verantwortl.: Björn Bermich
61 Handballgesellschaft  Eberbach 1925 e.V. „Wildschweinplage auf dem Friedhof“                                           Motivwagen Verantwortl.: Philipp Walter
Christian Hildenbrand
62 Eberbacher Rasselbande „Indianerstamm -Rasselbande“
Fußgruppe
Verantwortl.: Steffen Bock
63 Fanfarenzug der Stadt Eberbach Verantwortl.

und Stabführer:

Jochen Benkwitz
64 KG „Kuckuck“ e. V. 1861  Eberbach Büttel Verantwortl.: Wolfgang W.Roederer
65 KG „Kuckuck“ e. V. 1861  Eberbach Ranzengarde /Juniorenranzengarde                        Fußgruppe Verantwortl.: Benjamin Müller
Dirk Müller
66 KG „Kuckuck“ e. V. 1861  Eberbach Kuckucksgarde
67 KG „Kuckuck“ e. V. 1861  Eberbach Nesthocker
„Clowns“
Verantwortl.: Petra Hildenbrand
68 KG „Kuckuck“ e. V. 1861  Eberbach Prinzengarde                                                          Motivwagen Verantwortl.: Jens Müller
69 KG „Kuckuck“ e. V. 1861  Eberbach Elferrat                                                          Motivwagen Verantwortl.: Udo Geilsdörfer
70 Karnevalfreunde Haidebow e.V. „Die Flintstones kommen“                                           Motivwagen Verantwortl.: Joachim Banschbach
71 Die Schauspieler „Aber bitte mit Sahne“                                Fußgruppe Verantwortl.: Achim Berger
72 Hirschhorner Hexen 1976 Allemanische Fastnacht Verantwortl.: Joachim Weis
Tom Schreyer
Timon Heckmann
73 Fanfarenzug Wiesenbach e.V. Verantwort.:                                 Stabführer: Jochen Barié
Gregory Riffel           
74 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. Herolde
Fahnenschwinger
Betreuer: Peter Tamberg
75 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. Trommlergruppe Betreuer:
Trommelcoach:
Peter Tamberg
Horst Kern
76 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. Wonneproppen
„Rock&Roll“
Trainerinnen:

Betreuerin:

Kristina &Patricia Predikant
Nathalie Raule
Melanie Salerno
77 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. Minigarde
„Gardetanz“
Trainerinnen:

Betreuerin:

Corinna Denner

Yasmin Feller
Birgit Feller

78 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. Showblock
„Der Kreislauf des Lebens“
Trainerinnen: Nadine Bichler
Stefanie Mölle
Leonie Außenhofer
79 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. Rasselbande                                         „Gardetanz“ Trainerinnen: Miriam Wann     Stefanie Koch                     Julia Feller
80 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. Solisten                                       „Tanzmariechen „ Trainerin: Yasmin Feller
81 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. Millenniums

„Die Farben unserer Welt“

Trainerin: Sonja Schreyer
82 Guggemusik  

„Agilastra Spiriti e.V.“

Verantwort.:
Musik. Leiterin:
 Birgit Böhme
Sabrina Wipfler
83 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. Rhythmix
“ Alice im Wunderland“
Verantwortl.: Corinna Denner
84 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. Prinzengarde Verantwortl.: Heike Holzschuh
85 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. Funkenmariechen
Stefanie Mölle
Trainerin:

Co-Trainerin:

Madeleine Schmidt
Svenja Meyer
86 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. Prinzenpaar
Lothar II. und Tina I.
aus dem Ulfenbachtal
Lothar und Tina Zink
87 La Familia „Leibwache-Prinzenpaar“                                    Fußgruppe Verantwortl.: Axel Leippe
88 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. „Der Berg ruft“
Männerballett
Trainerinnen: Alexandra English
Heike Schmidt
89 C.G.“Hirschhorner Ritter“ 1967 e.V. Komiteewagen Verantwortl.: Klaus -Jürgen Ehret
90 DLRG Ortsgruppe Hirschhorn Sicherungs-fahrzeug

 

„Die Weisheit eines Clowns“: Ökumenischer Festgottesdienst zum 50. Jubiläum der Ritter-Gründung in der Ersheimer Kapelle

„Die Weisheit eines Clowns“ hieß treffend das Motto des ökumenischen Festgottesdiensts, zu dem sich die Hirschhorner Ritter exakt zur 50. Wiederkehr ihres Gründungstags in der Ersheimer Kapelle versammelt hatten. Passenderweise damit an der Grablage der Herren von Hirschhorn, die der Carnevalsgesellschaft ihren Namen gaben. Die historische Verbindung zwischen Fastnacht und Kirche ließ Diakon Dieter Klement mit seiner Idee dieser Zeremonie wieder aufleben, der die Aktiven in vollem Ornat beiwohnten.

Nach dem Einzug mit Ministranten, Fahnenträgern und Vorstand unter den Klängen des Narrhallamarsches sagte Klement: „Begrüßen wir uns heute zum Jubiläumsgottesdienst ‚50 Jahre froh und heiter, wir Ritter machen grad so weiter‘ in der Ersheimer Kapelle mit einem dreifachen und donnernden Helau“. Gesagt, getan. „Weh‘ es kommt der Christenheit die Gottesgabe Fröhlichkeit jemals ganz und gar abhanden“, meinte er im Anschluss.

Ritter-Präsident Klaus-Jürgen Ehret blickte in seinen Worten auf die Gründung des Vereins vor einem halben Jahrhundert zurück. Eine Gruppe von 17 Karnevalisten hatte damals eine Vision und rief den zweiten Hirschhorner Karnevalsverein ins Leben. Ein steiniger Weg, von einigen Rückschlägen gezeichnet, sei Schritt für Schritt gemeistert worden. Die Ritter zeichneten sich in diesen Jahren laut Ehret „durch Kreativität, Organisationstalent, der Fähigkeit zu improvisieren und große Projekte anzugehen“ aus.

Heute sei die Zahl der Mitglieder auf 430 angewachsen. Den ursprünglichen Zielen „ist man treu geblieben“, so Ehret. Nur einmal, 1991, sei der Umzug nach dem Ersten Golfkrieg ausgefallen. Das Engagement wurde ab 1976 durch den Bereich „erlebbares Mittelalter“ in Form des Ritter-Herbstfestes erweitert worden. Es dient immer noch zur Finanzierung der Saalfastnacht und fand im vergangenen Jahr zum 40. Mal statt.

35 Kampagnen lang begleite er nun den Weg der Hirschhorner Ritter, sagte Ehret. Aus seiner Sicht „waren die meisten in dieser Zeit getroffenen Entscheidungen richtig“. Es fehlte aber auch nicht an Kritikfähigkeit und Einsicht, um Entscheidungen zu korrigieren. „Wir wissen, dass wir gemeinsam unheimlich stark sind.“ Disharmonien solle kein Raum gegeben werden, forderte er, „sondern nutzen wir unsere Energie positiv“. Damit in 50 Jahren hier jemand stehen und sagen könne: „100 Jahre sind vollbracht.“

Mit dem Ernsthaften in der Faschingszeit befasste sich der evangelische Pfarrer Jörg Awischus. „Sicher tut es uns allen gut, das Leben wieder einmal aus der Sicht eines Clowns zu betrachten“, so Klement. „Clowns erinnern uns mit ihrem Lachen und Weinen an unser Leben und daran, dass in diesem Leben Lachen und Weinen einander abwechseln“, ergänzte Awischus. „Wo wir nicht abheben und am Boden bleiben, dort können wir nicht stürzen“, vermittelte Klement die Weisheit eines Clowns.

Verschiedene Bibelstellen wurden von Dieter und Johann König gelesen, die Fürbitten hielten Inge König, Sonja Schreyer, Inge Dyka, Elisabeth Schwinn und Eckard Breisch. „Guter Gott, lass uns lachen, mehr Freude haben und mehr Freude schenken, denn unsere Welt ist viel schöner, wenn sie fröhlich ist“, hieß es dort unter anderem. Die Namen der verstorbenen Ritter-Mitglieder aus den vergangenen Jahren wurden im Anschluss bei leiser Musik vorgelesen.

Für die musikalische Gesamt-Umrahmung sorgte auf dem E-Piano Frauke Bodinus mit ihrer ausdrucksvollen Stimme. „Oh Happy day“, „Halleluja“, „Rivers of Babylon“ oder „The Rose“ wurden in der Akustik der Kapelle zu einem besonderen Erlebnis. Die Melodie zum Auszug hieß getreu der fünften Jahreszeit: „Heile, heile, Gänsje.“

Die Kollekte des Gottesdienstes, aufgestockt durch eine Privatspende, ergab das stolze Ergebnis von 500,11 Euro und wird für die Restaurierung des Ölbergs an der Außenseite der Ersheimer Kapelle verwendet. Im Anschluss trafen sich die Ritter in der „Goldenen Pfanne“ zur geselligen Geburtstagsfeier „mit Schmalz- und Quarkbrot wie vor 50 Johr“. Hier verlas Präsident Klaus-Jürgen Ehret das Gründungsprotokoll, das damals von Notar Julius Schön verfasst worden war. Er leitete damit über zur Ehrung von Hans-Jürgen Waibel, der für seine 50-jährige aktive Mitgliedschaft unter stehenden Ovationen zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

Mehr Bilder hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1412506215460190.1073741995.100001024761983&type=1&l=1b1782ac51

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Breitband-Start ist in Hirschhorn für den 11. Mai geplant – Sparkasse will deutlich höhere Gebühren von der Stadt

Die aktuellen Negativzinsen der Banken und die Lust an Gebührenerhöhungen erwischen auch die Stadt Hirschhorn. Wie Bürgermeister Oliver Berthold auf der vergangenen Stadtverordneten-Versammlung erläuterte, informierte der Kundenberater der Sparkasse Starkenburg die Stadt über die zu erwartenden Kontoführungsgebühren, Buchungskosten und die Guthaben-Negativverzinsung zum 1. April. Diese greife ab einer Summe von 250.000 Euro. Auch wenn Hirschhorn „kein Geld hat“, meinte er, könne etwa beim Eingang der Gebühren und Steuern alle Vierteljahre eine solche Summe zusammenkommen.

„Nach ersten Schätzungen sind für die Stadt Hirschhorn Gesamtkosten von mindestens 4000 Euro im Jahr zu erwarten“, so Berthold. Diese geplante, enorme Kostensteigerung sei noch nicht endgültig, betonte Berthold. Es werde Gespräche in der Bürgermeister-Versammlung des Kreises geben. „Damit kommen die nicht so einfach durch“, sagte er. Im Haushalt 2017 habe man deshalb noch keine Kosten veranschlagt. In der Stadtverordneten-Runde sorgte die Ankündigung des Kreditinstituts für einige Unruhe und kaum verhohlenen Ärger.

Beim Besuch von Staatsminister Axel Wintermeyer in der Neckarstadt wurden laut dem Bürgermeister einige Themen angesprochen. So die finanzielle Situation der Stadt in Bezug auf den Schutzschirm und die besonderen finanziellen Herausforderungen, bedingt durch die Lage Hirschhorns. Dann ging es um den Ausbau des Wasser-Hochbehälters am Schloss und die Chance für das Land, das dortige Löschwasserproblem über eine finanzielle Beteiligung zu beseitigen.

Außerdem wurde die Problematik der fehlenden Polizeikräfte außerhalb der normalen Dienstzeiten thematisiert, wenn erst eine Steife aus Wald-Michelbach anfahren müsse. Und schließlich ging es um die Planungen von weiteren Windkraftanlagen im Odenwald und die Probleme, die sich daraus für die betroffenen Kommunen ergeben.

Auf Anfrage des Stadtverordneten Thomas Wilken gab Oliver Berthold Sachstandberichte zu zwei Themen: Breitbandversorgung und Anbau Feuerwehrgerätehaus. Er erläuterte, dass in der Hainbrunner Straße noch zwei Verteilerkästen fehlen, auf dem Marktplatz bei der katholischen Kirche einer. Durch die niedrigen Temperaturen über einige Wochen hinweg habe sich eine kleine Verzögerung ergeben. Vor Inbetriebnahme am 11. Mai werde es eine Veranstaltung der Telekom im Bürgersaal geben. Berthold wies darauf hin, dass man die verbesserte Breitband-Versorgung extra beantragen müsse, bestehende Verträge würden nicht umgestellt.

Zum Feuerwehrhaus-Anbau sagte der Rathauschef, dass die Bodenplatte und ein Teil der Wände fertig seien. Aktuell werde die Decke des Erdgeschosses gegossen. Man rechne mit einer Fertigstellung des Rohbaus bis Ende März. Die komplette Fertigstellung des Anbaus ist laut dem Bürgermeister für den Spätsommer/Herbst geplant.

Die Hirschhorner Lachsbachperlen versprühen bei der Prunksitzung fünf Stunden lang ein Feuerwerk der guten Laune

Begeisterung pur und närrische Stimmung ohne Ende. Knapp fünf Stunden lang unterhielten die Aktiven des HCV Lachsbachperle auf ihrer ersten Prunksitzung die Gäste im proppenvollen Bürgerhaus aufs Beste, zündeten das eine übers andere Mal Raketen der guten Laune und zauberten tänzerische Einlagen vom Feinsten auf die Bühne. Kein Wunder, dass die Gäste danach noch lange nicht gehen wollten und bis in den frühen Morgen weiterfeierten.

Nach dem Prolog von Marcel Jung, Egon Dreher und Harald Heiß marschierten Garden und Elferrat zusammen in die Halle ein. Sitzungspräsident Frank Heiß hieß in seiner Begrüßung die vielen Besucher aus nah und fern willkommen. Bürgermeister Oliver Berthold und Ralph Volk von der Narrhalla Ober-Hainbrunn durften später ein paar Worte an die Narrenschar richten.

Die Lachsbachperlchen, die jüngsten Mitglieder des HCV, tanzten sich im Anschluss als Indianer in die Herzen des Publikums und konnten natürlich wie andere Akteure auch nicht ohne Zugabe von der Bühne. Celine I. (Ackermann) und Phil I. (Hornek) hatten als Kinderprinzenpaar schon die gleichen Probleme wie die Großen. Stammtisch, Fußball und Pokemon hießen die Themen.

Nach dem Tanz von Funkenmariechen Yaren Elagöz waren die Funken dran. Bei „We don’t need no education“ machten die Jungs klar, dass ihnen mehr am Fußball- als am Schulunterricht gelegen war. Mit einer Schunkelrunde bereiteten die King Brothers das Feld für den „Ersheimer Boten“ Jürgen Abelshauser, der von der großen weiten bis zur kleinen engen Welt alles streifte.

AfD-Schelte, Nachwirkungen des Rinderwahnsinns auf der Insel in Gestalt des Brexit, Donald Trump, Aufstieg von Martin Schulz und Fall von Angela Merkel in der Wähler-Gunst fanden bei ihm ebenso Widerhall wie der „Rockenauer Teufelsbiber“, die Bürgermeister-Abwahl und die Neuwahl des „Wirtschaftsförderers“ Berthold. Dessen Unterstützertruppe hat bereits einen Namen: SfB, „Saufen für Berthold“. Die Kommunalwahl, der kranke Arzt-Freund und „Amtsverweser“ Happes waren ihm ebenfalls eine wortreiche Erwähnung wert.

Auf die Lachsbachgarde folgte Jörg Beisel als „Müllmann“ mit allerlei duftenden Geschichten. Nach dem Tanz der „Sternchen“ durfte Lara Ginthum eine Ehrung für elfjährige Mitgliedschaft beim HCV in Empfang nehmen. Dem Thema „Umwelt“ nahm sich dieses Mal die Zwergenschule an. Neun Zwerge zeigten sich begriffsstutzig bis bauernschlau, wenn es darum ging, Ursachen für den Klimawandel zu erforschen oder sich über Energieeinsparung Gedanken zu machen.

Und wenn gar nichts mehr hilft, gibt es immer ein erfolgversprechendes Rezept: Die Eberbacher durch den Kakao ziehen. Das beherrschten nicht nur die Zwergenschüler aus dem Effeff. Lacher garantiert, wenn die badischen Nachbarn wieder mal als die größten Deppen dargestellt werden. In schöner Monotonie musste aber auch der abgewählte Bürgermeister Rainer Sens für ein paar Gags herhalten. Das wird für die Büttenredner nächstes Jahr eine echte Herausforderung, wenn dieser stetige Reibungspunkt der vergangenen Sitzungen plötzlich nicht mehr zur Verfügung steht…

Einfach eine Wucht war der Auftritt der Showtanzgruppe Heddesbach. 17 Mitglieder verwandelten die Bühne in eine afrikanische Steppe in eine Großwildjagd mit gefährlichen Raubkatzen, manchmal aber auch schnurrenden Kätzchen, gepaart mit einem fetzigen Tanz. Kein Wunder, dass die Tänzerinnen vor der Pause noch eine Zugabe geben mussten.

Wer dachte, auf der Bühne könnte es nicht mehr voller werden, sah sich getäuscht. Schon bei den „Frigadellos“ herrschte Enge bei 24 Mitwirkenden. Sie boten eine traumhafte Hochzeit mit einem Happyend als Fortsetzung des letzten Jahres. Die „Dance Academy“ als umjubelter Schlusspunkt des Programms setzte da noch einen drauf. 43 Aktive zeigten zusammen mit dem Puppenspieler, was sie alles drauf hatten, schlüpften in verschiedene Kostüme und läuteten das große, rauschende Finale ein.

Zuvor hatten Hannelore Berger und Claudia Naujock vom Mädelsabend berichtet und dabei nicht mit Details gegeizt. Tanja Schmidt wusste bei ihrer Büttenrede die Unterschiede von Mann und Frau bis ins Kleinste auszureizen. Denise Albert als „Der Alberts Bub“ hatte ebenso die Lacher auf ihrer Seite. Zum Start der zweiten Halbzeit sorgte die „Lachsbachsingers Revival Band“ für eine super Stimmung im Saal. Die HCV-Garde wirbelte danach gekonnt über die Bühne. Mehr Bilder hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1408985402478938.1073741993.100001024761983&type=1&l=543911831b

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Ökumenischer Gottesdienst zum 50. Jubiläum der Hirschhorner Ritter am 15. Februar in der Ersheimer Kapelle

Die Carnevalsgesellschaft Hirschhorner Ritter (C.G.H.R.) schaut heuer auf die Gründung des Vereins vor 50 Jahren zurück. Ein Grund zum Feiern und Erinnern. Nach dem gelungenen Neujahrsempfang im Langbein-Museum folgt nun ein ökumenischer Festgottesdienst in der Ersheimer Kapelle genau am Gründungstag vor einem halben Jahrhundert, am Mittwoch, 15. Februar. Er wird in der geschichtsträchtigen Ersheimer Kapelle um 18.30 Uhr von Pfarrer Jörg Awischus und Diakon Dieter Klement unter dem Motto „Die Weisheit eines Clowns“ gestaltet.

„Wer behauptet, dass die Christen immer furchtbar ernst sein müssen, hat die Bibel falsch verstanden“: Mit diesen Worten will Diakon Klement, der das Konzept des Gottesdienstes mit fastnachtlichen Elementen geschrieben hat, die Anwesenden willkommen heißen. Auf besonderem Wunsch der beiden Geistlichen hin sollen die Fastnachter in ihrem Ornat oder Kostüm daran teilnehmen. Der Gottesdienst wird von Frauke Bodinus musikalisch und gesanglich mitgestaltet.

Daneben wird den Teilnehmern auch Zeit und Raum für Besinnung geboten. Den verstorbenen Aktiven der Ritter in den vergangenen Jahrzehnten wird in besonderer Weise gedacht. Dazu verlesen jugendliche Mitglieder die Namen derer, die nicht mehr unter uns sind. Die Kollekte ist für die Restaurierung des spätgotischen Ölbergs bestimmt, der sich an der nördlichen Außenwand der Ersheimer Kapelle befindet, auf 1520 datiert wird und ein absolut erhaltungspflichtiges Kleinod darstellt.

Viele feierten mit der Hirschhorner DRLG bei der„Middle-X-Mas-Party“ die Weihnachtshalbzeit

Immer am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages darf bei der DLRG kräftig gefeiert werden. Dann kommen alle die, die es in den eigenen vier Wänden vor lauter Weihnachten nicht mehr aushalten, mal Abwechslung vom Kerzen-, Tannenbaum- und Bratenduft brauchen, etwas frische Luft schnappen wollen und Lust auf nette Gespräche abseits von Weihnachten haben, auf das Gelände der Lebensretter in Ersheim. Denn dort steigt die „Middle-X-Mas-Party“ mit viel Musik.

In diesem Jahr waren die Temperaturen so gar nicht weihnachtlich, aber umso besser geeignet, um sich draußen aufhalten zu können. Ging es zum Start noch etwas zögerlich los, füllte sich das Gelände ab 22 Uhr immer mehr, sodass die DLRG-Helfer später am Abend wiederum einen schönen Erfolg verzeichnen konnten. Nicht nur aus Hirschhorn, sondern auch aus den umliegenden (badischen) Gemeinden kommen dabei die Besucher.

Initiator des Abends ist die DLRG-Jugend, die auch beim Ausschank half. Sie profitiert ebenso vom Erlös. Nicht nur der Glühwein war gefragt, sondern bei fast zehn Grad auch so manches kühlere Getränk. Wem dann doch kalt wurde, der konnte sich am gemütlich knackenden Feuerchen wärmen oder einen Abstecher nach drinnen machen. Weihnachtliche Musik inklusive….