Neckarsteinacher Osterbrunnen ist bis Anfang Mai zu bewundern

Auch in diesem Jahr ist wieder aus dem Kirchenbrunnen in der Neckarsteinacher Kirchenstraße ein Osterbrunnen geworden. Das Wasser des Brunnens ist ein Zeichen des Lebens, denn ohne Wasser können wir Menschen nicht leben. Die immergrünen Zweige symbolisieren den andauernden Kreislauf des Wassers in der Natur. Die Schmuckeier an dem saftigen Grün sind Sinnbilder für die Entstehung des Lebens. Mit anderen Worten ist der Osterbrunnen gerade in der christlichen Zeit von Tod und Auferstehung Jesu Christi ein Bild für das Leben, so Diakon Dieter Klement. Der Osterbrunnen ist bis etwa 2. Mai zu sehen. In Neckarsteinach wird schon seit einigen Jahren der Kirchenbrunnen als Osterbrunnen geschmückt. Diese Tradition kommt aus der fränkischen Gegend. Der Neckarsteinacher Osterbrunnen ist mit ausgeblasenen und bemalten Eiern geschmückt. Viele Eier sind mit verschiedenen Motiven angemalt. Die Eier sind nicht aus Plastik. Sie sind sehr zerbrechlich. Trotz vielen Arbeit hat der Aufbau wieder viel Freude bereitet. Die Pfadfinder hoffen, dass er den Besuchern auch Freude bereitet.

Neckarsteinach: Ausschuss soll Einsicht in Schwanengarten-Akten nehmen – Kontrollen im nächtlichen 30er-Bereich auf der B37?

Rund um die Verpachtung des städtischen „Schwanengartens“ soll es einen Akteneinsichtsausschuss geben. Ein gleichlautender Antrag von CDU- und FWG-Fraktion wurde jetzt von der Stadtverordneten-Versammlung einstimmig befürwortet. Einsicht in Verträge und Pachtzahlungen wolle man damit erhalten, erläuterte für die CDU Gerhard Funck. Dieter Jooß (FWG) ergänzte, es gehe um Infos, seit wann es Rückstände bei der Pachtzahlung gebe, ob Mahnungen verschickt wurden oder es bereits Verjährungen gibt und wer über die Außenstände informiert war.

Marcus Augsburger (SPD) regte an, doch erst einmal die formalen Voraussetzungen für die Einsetzung des Ausschusses nach Paragraf 50, Absatz 2, der hessischen Gemeindeordnung zu prüfen. Denn er wollte nicht etwas zustimmen, was sich im Nachhinein als nicht haltbar erweise. Stadtverordneten-Vorsteherin Eva Schückler (FWG) machte aber klar, dass sie abstimmen lassen wollte, da sie davon ausgehe, dass das Verfahren in Ordnung sei. So geschah es auch, mit genanntem Ergebnis.

Gutes Ansinnen, aber falsche Zuständigkeit: So entgegnete Bürgermeister Herold Pfeifer den gemeinsamen Antrag von FWG und CDU, auf der B 37 im Bereich der nächtlichen 30-Kilometer-Beschränkung eine Verkehrsüberwachung einzurichten. Pfeifer freute sich, dass vom Gremium seine Anregungen aus dem vergangenen Jahr aufgegriffen werden, mehr gegen die Raser zu tun. Doch sei nicht der Magistrat Ansprechpartner, sondern der gemeinsame Ordnungsamtsbezirk „Hessisches Neckartal“ mit Hirschhorn.

Gerhard Funck hatte sich dafür stark gemacht, ein mobiles Überwachungsgerät anzuschaffen, um die Reduzierung auf Tempo 30 in der Stadtmitte zwischen 22 und 6 Uhr überprüfen zu können. Seit Einrichtung habe es bereits einige Beschwerden von Anwohnern gegeben, dass wiederholt zu schnell gefahren werde und sie sich in der Nachtruhe gestört fühlten. Funck ergänzte, dass dies vorerst auf Mietbasis erfolgen solle, um die Stadtkasse nicht zu sehr zu belasten.

Von Rainer Engelhardt (FWG) kam entgegen dem Fraktionsantrag die Anregung, doch erst einmal die Geschwindigkeits-Hinweistafeln zu reaktivieren und die Anschaffung zurückzustellen. Während Günter Resnikschek (Grüne) mit dem CDU/FWG-Vorschlag konform ging, fand Marcus Augsburger den von Engelhardt gut. Denn ihn würde interessieren, ob tatsächlich und wie viel zu schnell gefahren werde, was sich mit diesen Tafeln herausfinden lasse.

Pfeifer sagte, dass die Geschwindigkeitskontrollen in die Zuständigkeit des Bürgermeisters als Ortspolizeibehörde fielen. Er werde sie mit in den Beirat des Ordnungsamtsbezirks als zuständiges Gremium nehmen. „Dann werden wir Vorschläge unterbreiten.“ Gleichzeitig wies er darauf hin, dass es allein mit der Aufstellung einer mobilen Anlage nicht getan sei. Dafür gebe es ganz genaue Vorschriften, auch im Hinblick auf ihre Betreuung. Bei vier Ja- und zwei Nein-Stimmen sowie elf Enthaltungen wurde der Antrag angenommen.

Mit Günter Resnikschek und Matthias Meßmer (SPD) wurden zwei langjährige Stadtverordnete zum Schluss der Sitzung verabschiedet. Beide begründeten ihren Rückzug mit privaten Gründen und dankten den Kollegen für die gemeinsame Arbeit in der vergangenen Zeit.

Lkw bei Darsberg von der Fahrbahn abgekommen – Vollsperrung wegen Bergungsarbeiten

Auf dem unbefestigten Randstreifen der Kreisstraße 36 zwischen Grein und Darsberg ist am heutigen Dienstag ein Sattelauflieger mit zwei leeren Cointainern in Schräglage geraten und kommt ohne Hilfe nicht mehr heraus. Der 55-jährige Fahrer aus Bayern blieb unverletzt. Nur mit einem Spezialkran kann der verunfallte Lastwagen wieder zurück auf die Straße gezogen werden. Die Polizei aus Hirschhorn sowie die Feuerwehren Neckarsteinach und Hirschhorn sind eingesetzt. Der Streckenabschnitt zwischen Grein und Darsberg ist bis mindestens 15.30 Uhr voll gesperrt. Eine Rundfunkwarnmeldung mit der Umleitungsempfehlung über Schönau  wurde an die Verkehrsteilnehmer herausgegeben.

Schnelles Internet in Hirschhorn und Neckarsteinach startet am 11. Mai: Telekom bietet Info-Abende an

In Hirschhorn und Neckarsteinach mit ihren Stadtteilen wird das schnelle Breitband-Internet mit bis zu 50 Mbit/s am 11. Mai in Betrieb genommen. Rund 1800 Haushalte können dann die neuen schnellen Anschlüsse buchen. Die Deutsche Telekom bietet dazu verschiedene Informationsveranstaltung für alle Bürger an.

Die Termine in Hirschhorn und Stadtteilen: Montag, 10. April, um 19 Uhr im Bürgersaal „Zum Naturalisten“ Hirschhorn; Dienstag, 11. April, um 19 Uhr in der Sängerhalle Igelsbach; Mittwoch, 12. April, um 19 Uhr in der Gaststätte „Zur Krone“, Wald-Michelbacher Straße 29, Langenthal.

Die Termine in Neckarsteinach und den Stadtteilen: Dienstag, 18. April, um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Neckarhausen, Schulweg 1; Mittwoch, 19. April, um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Grein, Im Bühl 2; Dienstag, 25. April, um 19 Uhr im Bürgerhaus „Zum Schwanen“, Neckarsteinach; Mittwoch, 26. April, um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Darsberg, Greiner Straße 20.

Mitarbeiter der Telekom stellen dort jeweils die Möglichkeiten des neuen Netzes und die aktuellen Angebote der Telekom vor. Weiterhin hat jeder Besucher die Möglichkeit, alle Fragen rund um das neue Netz zu stellen und sich aus erster Hand beraten zu lassen.

Hessischer Staatsminister Axel Wintermeyer besichtigt in Neckarsteinach Vorzeigeprojekt der interkommunalen Zusammenarbeit

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat sich in Südhessen über gelungene Beispiele interkommunaler Zusammenarbeit informiert, die auch über Landesgrenzen hinweg Bestand haben. Beim Wasser- und Schifffahrtsamt und der Wasserschutzpolizei in Neckarsteinach stand die länderübergreifende Arbeit beidseits des Neckars im Mittelpunkt und mit Vertretern der Metropolregion Rhein-Neckar wurde über die Zukunft der Region gesprochen.

„Herausforderungen machen selten vor Grenzen halt, weshalb ein Miteinander bei der Problembewältigung Weitsicht und Kooperation erfordert. Hier müssen benachbarte Kommunen, Städte und Gemeinden Hand in Hand arbeiten, um langfristige Lösungen zu finden“, betonte er. Ob in der Verwaltung oder beim Tourismus, der Energie oder Bevölkerungsentwicklung: Die Kooperationen über Grenzen hinweg seien ein Gewinn für die Kommunen und ihre Bürger. Südhessen biete gleich mehrere gelungene Beispiele, wie eine solche Zusammenarbeit erfolgreich funktionieren kann – „das sind Vorbilder für ganz Hessen“, so Wintermeyer.

Die interkommunale Zusammenarbeit erstreckt sich auf viele Bereiche und reicht von der Abwasserversorgung über die Personalverwaltung bis hin zur vollständigen Gemeindefusion. Diese Art der Kooperation hilft Kommunen, ihre Aufgaben kostensparend zu erfüllen und Verwaltungsaufwand zu reduzieren.

„Die Landesregierung hilft Kommunen und Städten, die gemeinsam mehr erreichen wollen. Mit Rat und Tat steht das Land ihnen zur Seite und hat dafür eigens das Kompetenzzentrum für Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) gegründet, das selbst beispielhaft, weil einzigartig in Deutschland, ist. Seit der Gründung im Jahr 2004 konnten knapp 200 kommunale Kooperationen mit mehr als 1000 Gemeinden mit einer Gesamtsumme von rund 13,5 Millionen Euro gefördert werden“, sagte der Chef der Staatskanzlei.

Auf seinem ersten Stopp kam Wintermeyer an der Schleuse Neckarsteinach mit Vertretern des Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Heidelberg, der Wasserschutzpolizei und Herold Pfeifer zu einem Gespräch über die ungewöhnliche Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg zusammen. Der Neckar ist mit einem durchschnittlichen jährlichen Gütertransport von 7,5 Millionen Tonnen eine der bedeutendsten Wasserstraßen Deutschlands.

Das WSA ist für die Sicherheit und den reibungslosen fließenden Schiffsverkehr zuständig. Dazu zählen der Betrieb und die bauliche Unterhaltung des Flusses sowie seiner Bauwerke einschließlich der Ufer. Neben Martin Schüle vom Amt für Schleusenausbau, Johanna Reeg, der stellvertretenden Leiterin des WSA Heidelberg und Peter Fischer von der Wasserschutzpolizei Heidelberg war auch der Landtagsabgeordnete Peter Stephan mit vor Ort.

Um den zukünftigen Herausforderungen an den steigenden Schiffsverkehr gerecht zu werden, wird eine neue Leitzentrale des WSA in Neckarsteinach gebaut, die ab 2019 in Betrieb gehen soll und den Bauhof am hessischen Standort ergänzt. „Ungeachtet der Grenze steht der Bauhof des WSA in Neckarsteinach und damit auf dem hessischen Ufer des Flusses. Vom südlichsten Punkt Hessens werden mit der bundesweit größten Fernbedienzentrale zwölf Schleusenkammern zwischen Mannheim-Feudenheim und Hirschhorn koordiniert – auf hessischer wie auch baden-württembergischer Seite. Ein gelungenes Beispiel, wie weit eine länderübergreifende Zusammenarbeit funktionieren kann“, lobte Wintermeyer das Projekt.

Wintermeyer war zuletzt im Oktober 2016 mit dem Verbandsvorsitzenden der Metropolregion Rhein-Neckar, Landrat Stefan Dallinger, zu dessen Antrittsbesuch zusammengekommen. Daran knüpfte das heutige Gespräch mit dem Verbandsdirektor der Metropolregion, Ralph Schlusche, und dem Hirschhorner Bürgermeister Oliver Berthold thematisch an.

„Die Metropolregion verbindet die Menschen im Dreiländereck Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen.“ Über Ländergrenzen hinweg stärke sie an Rhein und Neckar die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Freizeit und Regionalplanung. „Seit ihrer Gründung vor zehn Jahren hat sie schon viel erreicht und wird die Vernetzung sicherlich noch weiter voranbringen“, sagte Wintermeyer. „Besonders Gemeinden wie Hirschhorn, die in den Grenzregionen der Länder liegen, können durch länderübergreifende Regelungen profitieren.“

 

Neckarsteinacher Haushaltsplan weist 2017 erstmals einen kleinen Überschuss aus

„Konsolidieren und investieren“ heißt die Maxime in der Vierburgenstadt. Zum ersten Mal nach langen Jahren weist der Haushaltplan für das laufende Jahr einen Überschuss aus. Und das auch noch in Zeiten der kaufmännischen Doppik, die den Etatausgleich durch die Einbeziehung von Abschreibungen noch schwieriger macht als früher die Kameralistik. Entsprechend stolz waren Bürgermeister Herold Pfeifer und Kämmerer Harry Hack bei der Einbringung des Zahlenwerks in die Stadtverordnetenversammlung. Die wird am 6. März darüber entscheiden.

Es ist jedoch nicht alles Gold, was glänzt. Zwar weist das ordentliche Ergebnis laut Plan ein Plus von 130.000 Euro aus, zur Finanzierung von Investitionen müssen allerdings fast zwei Millionen Euro an neuen Schulden aufgenommen werden. Ein Großteil davon ist wiederum „rentierlich“ – die in Sanierung von Wasser- und Abwasserleitungen gesteckten Gelder werden über die jeweiligen Gebühren refinanziert.

Hack erläuterte, dass der Haushalt noch 2012 mit einem Defizit von 1,4 Millionen Euro eingebracht worden war. In den Jahren danach sank diese Summe bis auf einen Ausrutscher kontinuierlich. Höhere Zuweisungen und mehr Geld aus dem kommunalen Finanzausgleich zusammen mit zusätzlich stätischen Einnahmen sind es nun im Jahr 2017, die den Etat erstmals auf die Plus-Seite drehten.

Erträgen von 9,046 Millionen standen Aufwendungen von 8,916 Millionen Euro gegenüber. Hack zufolge verbesserte sich damit das ordentliche Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 667.000 Euro. Auch in der weiteren Planung bis 2020 sind positive Zahlen ausgewiesen. Bei Gewerbe- und Grundsteuer vermeldete der Kämmerer gestiegene Ansätze, obwohl die Realsteuersätze auf dem gleichen, hohen Niveau blieben.

Ordentlich Kohle gibt’s fürs Stadtsäckel aus den Schlüsselzuweisungen. Die steigen um 335.000 Euro auf 1,25 Millionen. Ebenso geht der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer um fast 100.000 Euro nach oben, der an der Umsatzsteuer um 35.000. Zusammen mit weiteren positiven Zahlen. In Zeiten niedriger Zinsen sinken auch die für Kredite kräftig. Mehrausgaben kommen nicht in dem Umfang zum Tragen, dass sie die höheren Einnahmen wieder aufzehren würden.

Die Investitionen von 2,2 Millionen Euro müssen wie beschrieben zum größten Teil kreditfinanziert werden. Größte Posten: Die Parallelleitung kostet 655.000 Euro, die Breitbandversorgung fast 500.000, die Erneuerung der Abwasserdruckleitung schlägt mit 450.000 und die Kanalsanierung der Friedrich-Ebert-Straße mit 200.000 Euro zu Buche. Der Schuldenstand wird sich laut Hack zum Ende des Jahres auf 8,2 Millionen Euro belaufen.

Bürgermeister Herold Pfeifer hatte in seinen einleitenden Worten darauf hingewiesen, dass trotz des erzielten Überschusses „kein Weg an der Sanierung des Haushaltes vorbeigeht“. Es müsse gemeinsames Vorhaben sein, mittel- und langfristige Ziele zu definieren, um „unsere Vierburgenstadt, die in diesem Jahr den 875. Jahrestag ihrer urkundlichen Erwähnung feiert, auch für die Zukunft handlungsfähig zu machen“.

Neckarsteinach müsse sich weiterentwickeln, „um als Kleinstadt mit Zukunft bestehen zu können“, sagte der Bürgermeister. In allen Bereich des täglichen Lebens benötige man für die Bürger eine funktionierende und zu finanzierende Daseinsvorsorge: ärztliche Versorgung, Wohnraum für Alt und Jung und auch für mehrere Generationen, Kindertagesstätten, Verkehrsanbindung, schnelles Internet, Freizeit- und Kulturangebote und vieles mehr. „Die finanzielle Basis ist die wichtigste Grundlage, um diese Aufgaben meistern zu können.“

Pfeifer nannte einige Schwerpunkte des diesjährigen Haushalts: Investieren in eine Kinder- und familienfreundliche Infrastruktur, Unterhaltung und Erneuerung des Infrastrukturvermögens, Bereitstellung von Wohnraum, Unterstützung der Vereine und des Ehrenamts sowie Weiterführung des Tourismus. Der Schwerpunkt liege auf der Haushaltskonsolidierung.

Der Rathauschef vermochte aber nicht zu sagen, wie bei der Aufnahme von zwei Millionen zusätzlicher Kredite ein Schuldenabbau vorgenommen werden kann. „Das steht noch in den Sternen.“ Denn die vorgesehenen Investitionen benötigten auch in Zukunft Kreditermächtigungen vom Landratsamt, um sie finanzieren zu können. „Das Haushaltssicherungskonzept wird uns noch einige Zeit begleiten, da wir aus den Vorjahren hohe Defizite auszugleichen haben“, so Pfeifer.

Die Planzahlen für den diesjährigen Haushalt seien zwar realistisch entwickelt worden, aber ein Plan weise grundsätzlich Risiken auf. „Auch der diesjährige.“ Die Unwägbarkeiten lägen zum einen in den schwankenden, kaum planbaren Gewerbesteuereinnahmen und zum anderen in unvorhersehbaren Schadensrisiken am Infrastrukturvermögen. Man habe „defensiv“ geplant und bei der Gewerbesteuer nur die derzeit veranlagten Vorauszahlungen eingestellt. Eine restriktive Ausgabenpolitik ist ein wichtiges Instrument der Haushaltskonsolidierung, sagte der Bürgermeister.  Es gelte nicht immer das Motto: „Sparen um jeden Preis.“

Teilstrecke des Neckarsteigs wird bei Neckarsteinach gesperrt

Wie das für die Vierburgenstadt zuständige Forstamt Beerfelden mitteilt, wird ab 23. Januar eine Teilstrecke des „Neckarsteigs“ wegen erforderlicher Holzeinschlagsarbeiten gesperrt. Die Wanderer werden „umgeleitet“. Es handelt sich im Bereich des Wegeabschnittes 3 von Neckarsteinach nach Hirschhorn um ein Teilstück im Stadtwald Neckarsteinach zwischen dem sogenannten „Rote-Sand-Weg“ und der Teerstraße zur Hochzeitslocation „Hoher Darsberg“.

Die Umleitung führt von Neckarsteinach kommend den „Rote-Sand-Weg“ bergauf, dann links, verläuft weiter auf dem nächsten rechts abbiegenden, ansteigenden Rückeweg und führt an dessen Ende scharf rechts in Richtung „Hoher Darsberg“ wieder auf den „Neckarsteig“. Die Forstarbeiten werden laut Forstamt voraussichtlich bis Mitte Februar andauern. Für diesen Zeitraum müsse das Teilstück des Neckarsteigs aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Die Bevölkerung wird um Verständnis gebeten.