Frühjahrskonzert der Katholischen Kirchenmusik Hirschhorn im Casa Reha

Wie schon fast Tradition, gibt die Katholische Kirchenmusik Hirschhorn auch dieses Jahr wieder ein Frühjahrskonzert in der Seniorenresidenz Casa Reha. Es findet statt am Sonntag, 2. April, und beginnt um 10.30 Uhr. Alle Bewohner sowie Personal und Leitung freuen sich jetzt schon auf diese musikalische Veranstaltung und würden sich über weiteren Besuch aus Hirschhorn und Umgebung ebenso freuen. Die Musiker treffen sich um 10 Uhr vor Ort zum Einspielen. Mit Polkas, Walzer und Märschen wartet die KKM beim Frühschoppenkonzert auf. Gäste werden eineinhalb Stunden lang musikalisch nach Böhmen und Mähren, ins Egerland oder nach Italien entführt. Ein bunter Frühlingsstrauß an weiteren Melodien stimmt die Zuhörer darauf ein, dass langsam die wärmere Jahreszeit ins Haus steht.

Schnelles Internet in Hirschhorn und Neckarsteinach startet am 11. Mai: Telekom bietet Info-Abende an

In Hirschhorn und Neckarsteinach mit ihren Stadtteilen wird das schnelle Breitband-Internet mit bis zu 50 Mbit/s am 11. Mai in Betrieb genommen. Rund 1800 Haushalte können dann die neuen schnellen Anschlüsse buchen. Die Deutsche Telekom bietet dazu verschiedene Informationsveranstaltung für alle Bürger an.

Die Termine in Hirschhorn und Stadtteilen: Montag, 10. April, um 19 Uhr im Bürgersaal „Zum Naturalisten“ Hirschhorn; Dienstag, 11. April, um 19 Uhr in der Sängerhalle Igelsbach; Mittwoch, 12. April, um 19 Uhr in der Gaststätte „Zur Krone“, Wald-Michelbacher Straße 29, Langenthal.

Die Termine in Neckarsteinach und den Stadtteilen: Dienstag, 18. April, um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Neckarhausen, Schulweg 1; Mittwoch, 19. April, um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Grein, Im Bühl 2; Dienstag, 25. April, um 19 Uhr im Bürgerhaus „Zum Schwanen“, Neckarsteinach; Mittwoch, 26. April, um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Darsberg, Greiner Straße 20.

Mitarbeiter der Telekom stellen dort jeweils die Möglichkeiten des neuen Netzes und die aktuellen Angebote der Telekom vor. Weiterhin hat jeder Besucher die Möglichkeit, alle Fragen rund um das neue Netz zu stellen und sich aus erster Hand beraten zu lassen.

Chöre aus dem Sängerkreis Neckartal treffen sich am 1. April zum Wertungssingen in Schönmattenwag

Das Kreiswertungssingen und der Liedergesellschaftsabend des Sängerkreises Neckartal finden am Samstag, 1. April, um 19 Uhr im Haus des Gastes statt. Ausrichter ist der MGV Sängerbund Unter-Schönmattenwag. Der Eintritt ist frei. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, sich ein Bild vom vielfältigen Können der angeschlossenen Sängerkreis-Vereine zu verschaffen.

Teilnehmende Chöre sind: Cantante Cintura Kids sowie Frauen- und Männerchor des Gastgebers, MGV Eintracht Liederkranz Sensbachtal, Chorgemeinschaft Rothenberg/Kortelshütte, MGV Liederkranz Ober-Hainbrunn, Frauen- und Gemischter Chor Eintracht Falken-Gesäß, Sängerkranz aus Schöllenbach, gemischter Chor Finkenbach und Liederkranz Gammelsbach. Weiterhin gibt es an diesem Abend Ehrungen durch den Sängerkreis.

Den Mitglieds-Chören soll mit dem Wertungssingen die Möglichkeit eines objektiven Feedbacks der eigenen musikalischen Leistung angeboten werden. Sie erhalten damit in ungezwungener Atmosphäre eine leistungsorientierte Rückmeldung zur Vorbereitung ihrer eigenen Wettbewerbsbesuche durch einen ausgewiesenen Fachmann der Chorszene und auch Hinweise zu Verbesserungsmöglichkeiten.

Fürs Programm sind ausschließlich A-cappella-Werke zugelassen. Jeder Chor trägt drei Stücke freier Wahl vor. Auf eine stilistische und musikalische Vielfalt sollte Wert gelegt werden, heißt es in der Vorgabe. Werke aus dem Bereich Spiritual/Gospel/Pop sind ebenfalls zugelassen. Die einzelnen Stücke können auch in einer abweichenden Tonart vorgetragen werden.

Die teilnehmenden Chöre des Orientierungssingens erhalten nach ihrem Auftritt durch den Juror eine fachlich fundierte und konstruktive Beurteilung. Ziel ist es, Verbesserungspotential aufzuzeigen und den Leistungsstand festzustellen. Im Anschluss steht der Berater den Chören auch für weitere Fragen zur Verfügung. Außerdem gibt es eine Bewertung nach den Richtlinien des „Deutschen Chorwettbewerb“

Juror des Sängerkreis-Orientierungs-/Wertungssingens ist Matthias Schmitt. Er studierte Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Chorleitung an der Goethe-Universität Frankfurt, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und an der Hochschule für Musik in Würzburg. Schmitt ist Dirigent mehrerer Chöre und Ensembles in Freigericht (Main-Kinzig-Kreis) und in angrenzenden Regionen. Er nimmt regelmäßig erfolgreich an nationalen Chorwettbewerben teil und wurde zuletzt Preisträger beim ersten deutschen Männerchorfestival in Limburg.

International konnte er mit seinem Männerkammerchor „DelicaTon“ einige Erfolge erzielen, zum Beispiel Sonderpreisträger beim International Choral Festival in Cork 2016 (Irland), er ist Gewinner zweier Goldmedaillen bei den World Choir Games in Riga 2014 (Lettland), Grand Prix Gewinner in Llangollen 2012 (Wales) und Dirigentenpreisträger beim Johannes Brahms-Wettbewerb in Wernigerode 2011. Teilnahmen an Wettbewerben und Festivals führten ihn zudem nach Estland, Norwegen, Österreich, England und Südkorea. Hauptberuflich arbeitet Schmitt als Kulturbeauftragter im Main-Kinzig-Kreis.

Besucheransturm beim „freilaufenden“ Brombacher Feuerrad

Das freilaufende Feuerrad in Eberbachs Stadtteil Brombach ist immer etwas Besonderes. Denn die Brombacher setzen bei diesem Traditions-Spektakel das Feuerspringen und das „freilaufende“ Rad. Beides sind optische Highlights, die man sonst in den Odenwald-Gemeinden nicht zu sehen bekommt und die deshalb auf große Resonanz stoßen. Diesmal sorgte das trockene und schöne Wetter für einen Besucheransturm. Über 200 Besucher wurden gezählt, darunter auch Eberbachs Bürgermeister Peter Reichert mit seiner Familie.

Das Feuerrad wird in Brombach schon mit Unterbrechungen seit Ende des 19. Jahrhunderts veranstaltet – früher als Bienenkörbe-Schwingen. Der Ablauf ist mehr oder weniger der gleiche, allerdings wurde der Veranstaltungsort schon ein paar Mal gewechselt. Erstmals bekannt wurde das Rad am alten Skilift zu Tal gelassen. Dort steht auch noch der Gedenkstein mit der Aufschrift „Sinnbild der Sonne springe zu Tal, künde den Frühling viel tausend Mal“. Der Feuerrad-Brauch stammt ursprünglich von den alten Germanen ab. Es wurde zu Tal gerollt, um durch Licht und Wärme die bösen Winterdämonen zu vertreiben.

Zwischen zehn und 20 Aktiven, Jugendliche und Männer zwischen zehn und 50 Jahren, sind immer bei der Gaudi dabei. Vier Wochen vor der Veranstaltung besorgt Landwirt und Hauptorganisator Dennis Weber das Stroh. Am Tag des Herablassens treffen sich die jungen und älteren Burschen und richten das vom Vorjahr beschädigte Eisenrad. Nachmittags kommen weitere Helfer hinzu.

Dann werden die Schwedenfackeln eingesägt (sie sorgen für geheimnisvolles Licht auf halber Strecke und am Schützenhaus-Parkplatz) und wird eine frische Fichtestange besorgt, die durchs Rad hindurchgeschoben. An ihr führen es die Männer zu Tal. Dann stopfen die Mitwirkenden das Rad. Dies wird seit 2002 so praktiziert. Vorher wurde das Stroh Wochen vorher getrippelt, zu langen Strohtrudeln zusammengebunden und in ein über Wochen eingeweichtes Holzrad geflochten.

Auch wird an diesem Nachmittag der Feuerhaufen für das Springen aufgetürmt. Dieser Brauch des Feuerspringens ist so alt wie das Rad selbst und dient den jungen Männern als Mutprobe. Eine Besonderheit in Brombach ist das im unteren Drittel „freilaufende“ Feuerrad, laut den Veranstaltern auch „das einzige uns bekannte im Odenwald“. Denn der Vorteil am Brombacher Hang ist, dass er unten in ein Tal mündet, in dem das Rad von selbst zum Stehen kommt.

Dies Jahr lief es absolut gerade und zog aufgrund der Trockenheit noch eine Feuerspur hinter sich her. Viele Gäste am Wegrand bei den Schwedenfackeln bezeugten, dass sich das gewählte Datum zwei Wochen nach Faschingsende zum Winteraustreiben absolut bewährt hat. Für die vielen Kinder wurden Fackeln ausgegeben.

Zwischen 100 und 200 Zuschauer aus dem Dorf, aber auch umliegenden Ortschaften zählen MGV und SSV jedes Jahr. Dieses Mal zur Freude der Organisatoren 200 und mehr. Die Bedingungen waren optimal, nach einem Sonnentag war es abends klar. Die anschließende Feier im benachbarten Schützenhaus dauerte bis in die frühen Morgenstunden an.

Brombach ist einer der wenigen Orte in Deutschland, in denen dieser alte germanische Brauch wieder gepflegt wird. Den ersten schriftlichen Beleg für einen Feuerbrauch dieses Typs bietet die Chronik des Klosters Lorsch. Am 21. März 1090 vernichtete ein Feuer große Teile des Klostergebäudes, hervorgerufen durch eine brennende Holzscheibe, die als Volksbrauch zur Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche in die Luft geschleudert wurde.

Die gebürtige Hirschhornerin Angelika Beckenbach ist neue Bürgermeisterin von Abtsteinach

Eine eindeutige Sache war die Bürgermeisterwahl in Abtsteinach. Bei einer Wahlbeteiligung von fast 70 Prozent holte die von den Freien Wählern unterstützte Angelika Beckenbach 62,1 Prozent. Sie ließ damit ihren von der CDU unterstützten Mitbewerber Kevin Flödl mit knapp 38 Prozent klar hinter sich. Der Jubel im Rathaus war groß, nachdem die Auszählung etwas länger als gedacht gedauert hatte.

Vor allem aus Beckenbachs Arbeits- und Geburtsort Hirschhorn war eine sehr große Delegation mit Bürgermeister Oliver Berthold an der Spitze nach Abtsteinach gekommen, um mit ihr, ihrem Mann Peter und den beiden Kindern zu fiebern. Die 48-Jährige arbeitet derzeit noch auf dem Hirschhorner Rathaus, wo sie seit knapp 30 Jahren in den Bereichen Bauen und Finanzen tätig ist. Sie sie tritt ihr Amt in Abtsteinach am 1. Juli in der Nachfolge von Rolf Reinhard an, der nach 24 Jahren an der Spitze der Verwaltung nicht mehr kandidierte.

In Unter-Abtsteinach war der Vorsprung Beckenbach noch um einiges größer als im oberen Ortsteil. Sie holte 76,7 Prozent in Unter-Abtsteinach. In Ober-Abtsteinach war der Abstand mit 52,6 zu 47,4 Prozent um einiges knapper. Bei der Briefwahl kristallisierte sich in ungefähr das Durchschnittsergebnis heraus.

Der scheidende Amtsinhaber Rolf Reinhard bedankte sich ebenso wie Landrat Christian Engelhardt für den sehr fairen und sachlichen Wahlkampf. Engelhardt ergänzte, dass damit auch die Demokratie Gewinner sei, wenn die Bewerber für einen Bürgermeisterposten so fair miteinander umgingen. Reinhard dankte für die Mitarbeit in den vergangenen 24 Jahren. Er lobte die sehr gute Verwaltung und die gute Infrastruktur des Hardberg-Ortes. Der noch bis 30 Juni amtierende Bürgermeister wünschte seiner Nachfolgerin viel Erfolg.

„Wer die Aufgabe in Abtsteinach übernimmt, kann sich freuen“, sagte Landrat Engelhardt. Denn Angelika Beckenbach wirke in Zukunft in einem sehr gut entwickelten Ort mit vielen attraktiven Angeboten. Abtsteinach weise, verwies Engelhardt auf die Fastnacht, eine sehr gute Mischung aus Feierlaune und Ernsthaftigkeit auf.

Mit der Bekanntgabe des Ergebnisses brach großer Jubel bei Angelika und Peter Beckenbach sowie ihrer Fangemeinde aus. In den vergangenen Tagen war die Anspannung immer größer geworden, die jetzt mit einem Mal von allen abfiel. Beckenbach will, so wie sie es in ihrem Wahlprogramm versprochen hat, immer ein offenes Ohr für die Bürger haben, deren Anliegen ernst nehmen, und auch gleich am ersten Tag im Amt am 1. Juli eine Bürgersprechstunde abhalten.

Und was macht der Bürgermeisterin-Ehemann? Darüber hat sich Peter Beckenbach nach eigenen Worten noch keine Gedanken gemacht. Nachdem der Sieg seiner Frau feststand, meinte er nur lächelnd: „Jetzt werde ich wohl etwas öfters zu Hause die Spülmaschine ausräumen müssen.“ Und auch auf die beiden Kinder kommt diese Aufgabe verstärkt zu, grinste er.

Am 19. März: Erstmals ein Stifterfest im Hirschhorner Langbein-Museum

Für den Freundeskreis Langbein’sche Sammlung und Heimatmuseum Hirschhorn geht ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: Endlich werden im Rahmen einer Sonderausstellung gespendete Exponate in größerem Umfang ausgestellt, auch um den Stiftern damit Dank und Anerkennung zu leisten. Die interessante Ausstellung wird am Sonntag, 19. März, um 17 Uhr im Erdgeschoss des Langbein-Museums eröffnet. Richard Köhler umrahmt sie musikalisch. Alle Stifter, Mitglieder sowie die gesamte Bevölkerung sind dazu eingeladen.

„Das Langbein Museum lebt von der Qualität seiner Ausstellung und von den Geschichten, die die Exponate erzählen. Alle Stifter von Sachspenden haben in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass es im Museum viele dieser Geschichten gibt und die Sammlung so mit Leben gefüllt wird“, gerät Vorsitzender Dr. Ulrich Spiegelberg geradezu ins Schwärmen. Ein gestifteter Gegenstand ist zugleich auch ein wenig Anerkennung und Ansporn für die Arbeit und den Einsatz für das Langbein-Museum.

Ein Teil der gestifteten Exponate, jedes auf seine Art wertvoll, konnte in das Ausstellungskonzept der Langbeinsammlung eingebaut werden oder sogar entstandene Lücken schließen. Ein anderer Teil schlummert noch, um in einer Sonderausstellung gezeigt zu werden und bewahrt ein Stück Hirschhorner Geschichte. Gleichwie – das Museum ist dadurch bereichert und wächst ein kleines Stückchen mit jeder Stiftung. In Form dieses ersten Stifterfestes wird mit 83 Exponaten ein Teil der Stiftungen ausgestellt – zugleich ein interessanter wie bunter Überblick, was sich so im Magazin über all die Jahre angesammelt hat. Der Spenderfundus ist so umfangreich, dass weitere Ausstellungen dieser Art folgen werden.

Brombach macht dem Winter am 11. März mit dem freilaufenden Feuerrad Beine

Unter dem Motto „Sinnbild der Sonne, springe zu Tal, grüße den Frühling viel tausendmal“ findet am Samstag, 11. März, das freilaufende Feuerrad in Brombach statt. Mit Fackeln, Feuer, Feuerrad und großem Hallo vertreiben die Einwohner des Eberbacher Stadtteils ab 19 Uhr am Gelände des Schützenhauses endgültig den Winter. Große Baumfackeln säumen die Strecke des Feuerrades. Es ist einzigartig in dieser Region: Es läuft völlig frei und wird nur ein kurzes Stück geführt. Wer sich schon einmal einen Eindruck verschaffen möchte, kann dies auf der Homepage des MGV Frohsinn unter www.mgv-brombach.de tun. Veranstalter sind MGV und SSV Brombach sowie die Brombacher Jugend. Für Groß und Klein gibt es Handfackeln zum Abbrennen. Natürlich ist für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.