Vorbereitung für die Wiedereröffnung des Finkenbacher Freibads ist quasi abgeschlossen

Alles neu macht der Mai. Wenn er dazu noch den Schalter von April- auf Sommerwetter umlegt, dann haben sich die Vorarbeiten für die Wiedereröffnung des Finkenbacher Freibads gelohnt. Hand in Hand liefen in den vergangenen Wochen die Vorbereitungen von Gemeinde-Bauhof, Heimat- und Verschönerungsverein (HVV) Finkenbach, Raubach und Hinterbach sowie der neuen Kiosk-Pächterin Mareike Niesen. Mit dem schönen Erfolg, dass eine Woche vor dem „Soft-Opening“ am 6. Mai bis auf Kleinigkeiten alles fertig war.

„Wir unterstützen den Bauhof, wo es nur geht“, unterstrich der zweite HVV-Vorsitzende Christian Niesen. So wurde neben dem Technikgebäude durch die Gemeinde eine zementierte Bodenplatte hergestellt, auf die dann die HVV-Mitglieder eine Holzhütte errichteten. Die soll in der Saison als Lagermöglichkeit für Sonnenschirme und Liegestühle der Besucher dienen.

Der Verein griff außerdem kräftig in die Kasse und spendierte dem Kiosk einen hochwertigen Gastro-Kaffeevollautomaten. Der soll auch anderen Finkenbacher Vereinen bei Bedarf ausgeliehen werden. Kühltruhe, Fritteuse, Grill, Pizzaofen und Regale sind weitere Anschaffungen, die auf das Konto der Pächterin gingen. „Da kam einiges zusammen“, so Niesen.

Die Gemeinde ließ sich aber auch nicht lumpen. Eine neue Metallbrücke statt der bisherigen Holzkonstruktion führt nun über den durchs Gelände plätschernden Finkenbach auf dessen andere Seite, wo eine weitere Liegeweise auf die Besucher wartet. Vom HVV wurden sämtliche Bänke und Tische frisch gestrichen und etwas marode Holzlatten ersetzt. Außerdem machten die Mitglieder auf dem über 3700 Quadratmeter großen Gelände die Maulwurfshügel platt, damit der Bauhof durchmähen kann.

Im 1933 gebauten Freibad gibt es ein Schwimmerbecken mit 25 auf 12,5 Meter und einer maximalen Tiefe von 1,90 Metern. Sein Wasser wurde vergangene Woche abgelassen, um das Becken vor Beginn komplett zu säubern. Außerdem wird es von einer Wartungsfirma in Augenschein genommen. Das Kinderbecken hat einen Durchmesser von etwa sechs Metern. Es soll laut Niesen im Herbst umgebaut werden. Bis zur Eröffnung reichte die Zeit nicht mehr.

Geplant ist laut Niesen auch eine Nachtbadeaktion an subtropischen Sommerabenden, die man sich bei den Hetzbachern abgeschaut hat. Eine eigene WhatsApp-Gruppe soll über jeweilige wetterabhängige Öffnungszeiten, Wassertemperatur oder besondere Aktionen auf dem Laufenden halten. In Planung ist noch eine „Guthabenverzehrkarte“, damit Kinder nicht mit so viel Bargeld rumlaufen müssen.

Wie Niesen sagte, ist der Verein schon lange Jahre aktiv in die Aktivitäten rund ums Schwimmbad eingebunden. „Wir machen die Vorarbeiten und stellen einen Teil der Badehelfer.“ Deshalb konnte man frühzeitig planen, als klar war, dass der bisherige Pächter aufhören würde. „Wir haben uns dann ein Modell überlegt, wie es in Eigenregie funktionieren würde.“

Das idyllische, im Finkenbachtal gelegene Bad ist für Niesen eines der schönsten in der Region. So attraktiv, dass neben den Rothenbergern auch viele Gäste aus Hirschhorn, Beerfelden, Wald-Michelbach oder sogar Neckargemünd zu Besuch kommen, um die Ruhe zu genießen. Spiel- und Bolzplatz neben dem Freibad-Gelände laden die Kinder zum Herumtollen ein.

Zur Attraktivität trägt laut dem HVV-Mann auch bei, dass „wir Trinkwasserqualität haben“. Die Chlorung werde aufs Minimum zurückgefahren, sodass selbst hautsensible Schwimmer in der Regel damit keine Schwierigkeiten hätten. Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde viel Geld in die Wasseraufbereitungsanlage investiert.

Die Hoch-Zeit ist immer das Guru-Fest. Dann bietet das Freibad „die einzige reguläre Dusche im ganzen Tal“, schmunzelt Niesen. Die Woche davor und danach herrscht Hochbetrieb auf dem Gelände. Nicht nur für diesen Anlass wurde ein „Finki-Burger“ kreiert. Beim Fleisch, auch bei anderen Produkten setzt man auf das regionale Prinzip, bezieht möglichst viel von Produzenten aus der Region oder verkauft wie beim Kaffee fair gehandelte Ware.

Nach der wetterabhängigen vorzeitigen Öffnung am 6. Mai steht am Samstag, 13. Mai, das große Eröffnungsfest des Heimat- und Verschönerungsvereins an. In diesem Rahmen gibt es einen Flohmarkt mit Kaffee und Kuchen ab 12 Uhr. Spenden können von 9 bis 11.30 Uhr abgegeben werden Der Erlös kommt neuen Spielgeräten auf dem Spielplatz vor dem Bad zugute sowie wird für Anschaffungen zugunsten von Kindern verwendet. Die musikalische Umrahmung startet um 15 Uhr, um 16 Uhr wird der Grill angeschmissen. Das Bad ist ab 6. Mai je nach Wetter jeden Tag von 10 bis 19 Uhr geöffnet, an besonders schönen und lauschigen Sommerabenden auch etwas länger. Mehr auf Facebook unter Freibad Finkenbach oder Telefon 06068-478673.

„Museumsführung in Wort und Ton“ am 12. Mai im Hirschhorner Langbein-Museum

Auf vielfachen Wunsch gibt es eine Wiederaufnahme der szenisch-musikalischen Führung im Langbein-Museum Hirschhorn unter dem Titel: „In welcher Welt, in welcher Zeit leben wir?“ Die „Museumsführung in Wort und Ton“ findet am Freitag, 12. Mai, um 19 Uhr im ersten Stock des Langbein-Museums statt. Die Dauer beträgt eine Stunde. Beim Durchschreiten der Räume entfaltet sich die Geschichte zweier Zeitgenossen Carl Langbeins: Sophie Körner, eine Bürgerliche, berichtet in Worten und Tönen aus ihrem Dasein als Frau des 19. Jahrhunderts und von ihrer Ehe mit dem Adeligen Johann Anton von Braitfeld, welcher auch seine Sicht der Dinge nicht verschweigt. Dargestellt werden die beiden von Frauke Bodinus, der „Wandermusikantin“ (Text, Musik, Regie und Kostüme), und Hans-Jürgen Waibel, auch als „Ritter Friedrich“ bekannt. Neben ihrer Geschichte gibt es viel zu erfahren über die Exponate der „Naturalien- und Alterthümersammlung“ Carl Langbeins. Unter jeweils einem Stichwort zusammengefasst, laden die einzelnen Räume mit ihren darin aufbewahrten Ausstellungsstücken zum Entdecken, Vergleichen, Betrachten und Verweilen ein. Im „Museum zum Anfassen“ ist nicht nur Schauen erlaubt, sondern (Be-)Greifen ist ausdrücklich erwünscht.

Info: „Museumsführung in Wort und Ton“  Freitag, 12. Mai, 19 Uhr, Langbein-Museum Hirschhorn, Alleeweg 2, Preis 15 Euro inklusive ein Freigetränk. Die Teilnehmerzahl liegt zwischen 15 und 25 Personen. Um vorherige Anmeldung bei der Tourist Information wird gebeten unter Telefon 06272-1742

‚Natur pur‘ ist der Titel des Stücks der Hirschhorner Theaterwerkstatt

‚Natur pur‘ ist der Titel des brandneuen Stücks der Hirschhorner Theaterwerkstatt. So neu wie das Theaterstück ist auch die Regisseurin. Nathalie Raule beweist hier ihr Können. Premiere ist am Freitag, den 26.05.2017, um 19.30 Uhr. Die beiden nächsten Aufführungen sind am Samstag, den 27.05.2017 um 19.30 Uhr und am Sonntag, den 28.05.2017 um 15.30 Uhr jeweils im Bürgersaal „Zum Naturalisten“.

Die rüstige Oma Maria sieht nicht ein, ihren 75. Geburtstag altersgemäß zu Hause oder im Restaurant zu feiern. Stattdessen lädt sie ihre „Sippe“ in ihre alte Hütte mitten im Wald ein, in der sie früher immer herrliche Ferien mit ihren Kindern verbracht hat. Ihre mittlerweile erwachsenen, nicht ganz einfachen und vor allem untereinander zerstrittenen Kinder folgen der Einladung zur Geburtstagsfeier im Wald nur sehr widerwillig und scheuen sich nicht, ihren Unmut „ungeschminkt“ zum Ausdruck zu bringen.

Der altledige Sohn Rudi wäre doch lieber fein Essen und Trinken gegangen. Der geizigen Tochter Martha ist die Waldparty viel zu aufwändig und zu teuer. Und Sohn Erich sieht sich bereits wieder den ständigen Nörgeleien seiner Frau Lydia ausgesetzt, die sich im Wald vor jedem noch so kleinen Lebewesen ekelt und ständig ihr Desinfektionsspray benutzt. Pudelwohl fühlt sich einzig und allein deren Tochter Christine, die Omas Idee von der Waldparty „voll cool“ findet. Das Zusammentreffen bei der Waldhütte artet bei dem vergeblichen Versuch, ein Zelt aufzubauen, in Zank und Sticheleien aus.

Als Oma Maria in der Hütte plötzlich einen Beutel mit 50.000 Euro Bargeld findet, aus einem Einbruch, wie alle vermuten, wird die Geldgier ihrer Kinder geweckt. Die Situation spitzt sich zu, im Laufe der Handlung tauchen immer neue Personen auf, die großes Interesse an dem schwarzen Beutel zeigen oder versuchen, unbedingt in die Hütte zu kommen vom überdrehten Schmetterlingsfänger über einen rustikalen Waldarbeiter bis hin zu einer schreckhaften Nordic-Walkerin und einem skrupellosen Immobilienmakler, der beinahe über Leichen geht …

Die Darsteller sind:  Denise Albert, Frank Albert, Hannelore Berger, Oliver Berthold, Willi Bock, Alesxandra English, Brigitte Gerhart, Ludwig Heyer, Andreas Körber, Karin Raule und Ralph Volk. Ob es ein Zufall ist, dass der Bürgermeister von Inzighofen, Bernd Gombold, dieses Stück geschrieben hat und dass Bürgermeister Oliver Berthold eine Rolle spielt – wer weiß? Das neue Werk  wird von Hirschhorner Sponsoren unterstützt.

Der Vorverkauf läuft ab sofort. Karten gibt es bei der Hirschhorner Tourist-Info, Alleeweg 2, Tel. (06272) 1742, „Beim Ätsche“, Jahnstraße 2, Tel. (06272) 2980, Café am Rathaus, Tel. (06272) 5130479, und  „Feines im Fachwerk“, Hauptstraße 24, Tel. (06272) 922853 zum Preis von 12,- Euro. Vorreservierungen sind nicht möglich

Neckarsteinach: Ausschuss soll Einsicht in Schwanengarten-Akten nehmen – Kontrollen im nächtlichen 30er-Bereich auf der B37?

Rund um die Verpachtung des städtischen „Schwanengartens“ soll es einen Akteneinsichtsausschuss geben. Ein gleichlautender Antrag von CDU- und FWG-Fraktion wurde jetzt von der Stadtverordneten-Versammlung einstimmig befürwortet. Einsicht in Verträge und Pachtzahlungen wolle man damit erhalten, erläuterte für die CDU Gerhard Funck. Dieter Jooß (FWG) ergänzte, es gehe um Infos, seit wann es Rückstände bei der Pachtzahlung gebe, ob Mahnungen verschickt wurden oder es bereits Verjährungen gibt und wer über die Außenstände informiert war.

Marcus Augsburger (SPD) regte an, doch erst einmal die formalen Voraussetzungen für die Einsetzung des Ausschusses nach Paragraf 50, Absatz 2, der hessischen Gemeindeordnung zu prüfen. Denn er wollte nicht etwas zustimmen, was sich im Nachhinein als nicht haltbar erweise. Stadtverordneten-Vorsteherin Eva Schückler (FWG) machte aber klar, dass sie abstimmen lassen wollte, da sie davon ausgehe, dass das Verfahren in Ordnung sei. So geschah es auch, mit genanntem Ergebnis.

Gutes Ansinnen, aber falsche Zuständigkeit: So entgegnete Bürgermeister Herold Pfeifer den gemeinsamen Antrag von FWG und CDU, auf der B 37 im Bereich der nächtlichen 30-Kilometer-Beschränkung eine Verkehrsüberwachung einzurichten. Pfeifer freute sich, dass vom Gremium seine Anregungen aus dem vergangenen Jahr aufgegriffen werden, mehr gegen die Raser zu tun. Doch sei nicht der Magistrat Ansprechpartner, sondern der gemeinsame Ordnungsamtsbezirk „Hessisches Neckartal“ mit Hirschhorn.

Gerhard Funck hatte sich dafür stark gemacht, ein mobiles Überwachungsgerät anzuschaffen, um die Reduzierung auf Tempo 30 in der Stadtmitte zwischen 22 und 6 Uhr überprüfen zu können. Seit Einrichtung habe es bereits einige Beschwerden von Anwohnern gegeben, dass wiederholt zu schnell gefahren werde und sie sich in der Nachtruhe gestört fühlten. Funck ergänzte, dass dies vorerst auf Mietbasis erfolgen solle, um die Stadtkasse nicht zu sehr zu belasten.

Von Rainer Engelhardt (FWG) kam entgegen dem Fraktionsantrag die Anregung, doch erst einmal die Geschwindigkeits-Hinweistafeln zu reaktivieren und die Anschaffung zurückzustellen. Während Günter Resnikschek (Grüne) mit dem CDU/FWG-Vorschlag konform ging, fand Marcus Augsburger den von Engelhardt gut. Denn ihn würde interessieren, ob tatsächlich und wie viel zu schnell gefahren werde, was sich mit diesen Tafeln herausfinden lasse.

Pfeifer sagte, dass die Geschwindigkeitskontrollen in die Zuständigkeit des Bürgermeisters als Ortspolizeibehörde fielen. Er werde sie mit in den Beirat des Ordnungsamtsbezirks als zuständiges Gremium nehmen. „Dann werden wir Vorschläge unterbreiten.“ Gleichzeitig wies er darauf hin, dass es allein mit der Aufstellung einer mobilen Anlage nicht getan sei. Dafür gebe es ganz genaue Vorschriften, auch im Hinblick auf ihre Betreuung. Bei vier Ja- und zwei Nein-Stimmen sowie elf Enthaltungen wurde der Antrag angenommen.

Mit Günter Resnikschek und Matthias Meßmer (SPD) wurden zwei langjährige Stadtverordnete zum Schluss der Sitzung verabschiedet. Beide begründeten ihren Rückzug mit privaten Gründen und dankten den Kollegen für die gemeinsame Arbeit in der vergangenen Zeit.

Unvergessene Ohrwürmer originalgetreu interpretiert: Reiner Roßkopf spielte in Hirschhorn Reinhard Mey

Ein Mann und seine Gitarre. Mit geschlossenen Augen scheint vorn Reinhard Mey zu stehen und nacheinander seine bekanntesten Stücke zu trällern, unvergessene Ohrwürmer, die seit Jahrzehnten mehrere Generationen begleiten. Selbst wenn man den Liedermacher und seine Songs nicht näher kennt, so hat er sich doch längst mit seinen Gassenhauern ins Gedächtnis eingegraben. Augen wieder auf und der Mann vor den Stühlen sieht dem Liedermacher nicht wirklich ähnlich: Reiner Rosskopf versteht es allerdings meisterhaft, einen authentischen Mey-Sound im April auf die Bühne zu zaubern.

Der 50-jährige Roßkopf als täuschend echter Mey-Darsteller bot in seiner zweieinhalbstündigen Show ein tolles Programm, das mehr Zuschauer als die 40 im Weinkeller Grimm verdient gehabt hätte. Die, die gekommen waren, zeigten sich begeistert von der Darbietung. Denn Roßkopf spielte nicht nur stur die Stücke runter, sondern hatte zu praktisch allen ein paar launige Worte parat, eine Geschichte zur Entstehung oder auch eine besondere Verbindung zu dem einen oder anderen Song.

Hintergründe aus seinem und dem Leben von Reinhard Mey rundeten das Komplettpaket ab. Roßkopf interpretierte sein Idol wie kaum ein anderer: nicht nur durch seinem dem Künstler täuschend ähnlichen Gesang in Tonfall und Stimmlage, sondern auch durch sein virtuoses, perfektes Spiel auf der Gitarre.

Mit seinen charmanten und amüsanten Wortbeiträgen, auch über seine Arbeit als „Kompostwerker“, vermochte der Künstler schnell eine Brücke zum Publikum zu schlagen. Da von diesem in Form von fleißigem Applaus ebenso viel zurückkam, zeigte sich Rosskopf mit Abend und Ambiente mehr als zufrieden. „Musikanten sind in der Stadt“ hieß passend sein erstes Stück, das Programm beschloss er mit „Gute Nacht, Freunde“ ebenso auf den Punkt gebracht.

Natürlich durften im prall gefüllten Set die Ohrwürmer und bekanntesten Stücke des Liedermachers nicht fehlen. „Männer im Baumarkt“, „Über den Wolken“, „Keine ruhige Minute“, „Wie vor Jahr und Tag“ oder der „Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars“, das Anfang der 90er Jahre im Radio hoch und runter lief, ließen bei den Besuchern wohlige Erinnerung an vergangene Jahrzehnte hochkommen. Aus dem reichhaltigen Mey-Fundus hatte Roßkopf für alle Lebenslagen Lieder mit viel Tiefgang parat. So über das Trinken in Gestalt von „Freunde lasst uns trinken“ mit dem „Augenblick der Ewigkeit“.

„Aller guten Dinge sind drei“, „Die heiße Schlacht am kalten Buffet“, „Diplomatenjagd“ oder die Hymne auf Zimmerwirtin Emma Pohl waren weitere musikalische Kleinode, die das Schaffen des Barden beleuchteten. Natürlich hat Roßkopf bereits eine Karte für die Reinhard-Mey-Tour im kommenden Jahr, gestand er. Seine Reise durch die Jahrzehnte gefiel so gut, dass der Nord-Odenwälder aus dem südhessischen Münster natürlich nicht ohne Zugabe vom Neckarstrand nach Hause gelassen wurde.

Wer kennt sie nicht, die gefühlvollen Chansons und Balladen des wohl bekanntesten deutschen Liedermachers. Seit bald fünf Jahrzehnten füllt Reinhard Mey die Konzertsäle und besingt das Leben wie es ist, mal heiter, mal betrübt, auf jedem Fall immer ganz nah am Menschen. Der Künstler ist eine Institution der deutschen Liedermacher-Szene. Zwischen 1967 und 2013 erschienen von ihm 26 Studioalben. Das erste 1967 mit dem Namen „Ich wollte wie Orpheus singen“, das letzte „Dann mach’s gut“ 2013.

Seine Lieder zeichnen sich durch oft umfangreiche Texte und eingängige Melodien aus. Sie sind stark vom französischen Chanson beeinflusst, manche zeigen außerdem Einflüsse von Countrymusik. Mey behandelt in seinen Songs im Wesentlichen aus dem Leben gegriffene Themen: Liebeslieder, Stücke über das Fliegen und den Tod oder einfach nur satirische Betrachtungen.

Ein musikalischer Abend mit Liedern von Reinhard Mey am 1. April in Hirschhorn

Wer kennt sie nicht, die gefühlvollen Chansons und Balladen des wohl bekanntesten deutschen Liedermachers Reinhard Mey. Seit nunmehr bald vier Jahrzehnten füllt dieser (noch immer) die Konzertsäle und besingt das Leben wie es ist, mal heiter, mal betrübt, auf jeden Fall immer ganz nah am Menschen. Seine viele Songs haben schon längst Kultstatus.

Reiner Rosskopf aus Münster interpretiert sein Idol wie kaum ein anderer. Er begeistert nicht nur durch seinen dem Künstler täuschend ähnlichen Gesang, sondern auch durch sein virtuoses Spiel auf der Konzertgitarre. Rosskopf kommt nach den großen Erfolgen von zwei zurückliegenden Auftritten am Samstag, 1. April, um 20.30 Uhr auf vielfachen Wunsch nochmals zu einem Gastspiel in das Stadtcafé Grimm nach Hirschhorn. Reservierungen werden unter 06272-2243 entgegen genommen.

Frühjahrskonzert der Katholischen Kirchenmusik Hirschhorn im Casa Reha

Wie schon fast Tradition, gibt die Katholische Kirchenmusik Hirschhorn auch dieses Jahr wieder ein Frühjahrskonzert in der Seniorenresidenz Casa Reha. Es findet statt am Sonntag, 2. April, und beginnt um 10.30 Uhr. Alle Bewohner sowie Personal und Leitung freuen sich jetzt schon auf diese musikalische Veranstaltung und würden sich über weiteren Besuch aus Hirschhorn und Umgebung ebenso freuen. Die Musiker treffen sich um 10 Uhr vor Ort zum Einspielen. Mit Polkas, Walzer und Märschen wartet die KKM beim Frühschoppenkonzert auf. Gäste werden eineinhalb Stunden lang musikalisch nach Böhmen und Mähren, ins Egerland oder nach Italien entführt. Ein bunter Frühlingsstrauß an weiteren Melodien stimmt die Zuhörer darauf ein, dass langsam die wärmere Jahreszeit ins Haus steht.