Vorbereitung für die Wiedereröffnung des Finkenbacher Freibads ist quasi abgeschlossen

Alles neu macht der Mai. Wenn er dazu noch den Schalter von April- auf Sommerwetter umlegt, dann haben sich die Vorarbeiten für die Wiedereröffnung des Finkenbacher Freibads gelohnt. Hand in Hand liefen in den vergangenen Wochen die Vorbereitungen von Gemeinde-Bauhof, Heimat- und Verschönerungsverein (HVV) Finkenbach, Raubach und Hinterbach sowie der neuen Kiosk-Pächterin Mareike Niesen. Mit dem schönen Erfolg, dass eine Woche vor dem „Soft-Opening“ am 6. Mai bis auf Kleinigkeiten alles fertig war.

„Wir unterstützen den Bauhof, wo es nur geht“, unterstrich der zweite HVV-Vorsitzende Christian Niesen. So wurde neben dem Technikgebäude durch die Gemeinde eine zementierte Bodenplatte hergestellt, auf die dann die HVV-Mitglieder eine Holzhütte errichteten. Die soll in der Saison als Lagermöglichkeit für Sonnenschirme und Liegestühle der Besucher dienen.

Der Verein griff außerdem kräftig in die Kasse und spendierte dem Kiosk einen hochwertigen Gastro-Kaffeevollautomaten. Der soll auch anderen Finkenbacher Vereinen bei Bedarf ausgeliehen werden. Kühltruhe, Fritteuse, Grill, Pizzaofen und Regale sind weitere Anschaffungen, die auf das Konto der Pächterin gingen. „Da kam einiges zusammen“, so Niesen.

Die Gemeinde ließ sich aber auch nicht lumpen. Eine neue Metallbrücke statt der bisherigen Holzkonstruktion führt nun über den durchs Gelände plätschernden Finkenbach auf dessen andere Seite, wo eine weitere Liegeweise auf die Besucher wartet. Vom HVV wurden sämtliche Bänke und Tische frisch gestrichen und etwas marode Holzlatten ersetzt. Außerdem machten die Mitglieder auf dem über 3700 Quadratmeter großen Gelände die Maulwurfshügel platt, damit der Bauhof durchmähen kann.

Im 1933 gebauten Freibad gibt es ein Schwimmerbecken mit 25 auf 12,5 Meter und einer maximalen Tiefe von 1,90 Metern. Sein Wasser wurde vergangene Woche abgelassen, um das Becken vor Beginn komplett zu säubern. Außerdem wird es von einer Wartungsfirma in Augenschein genommen. Das Kinderbecken hat einen Durchmesser von etwa sechs Metern. Es soll laut Niesen im Herbst umgebaut werden. Bis zur Eröffnung reichte die Zeit nicht mehr.

Geplant ist laut Niesen auch eine Nachtbadeaktion an subtropischen Sommerabenden, die man sich bei den Hetzbachern abgeschaut hat. Eine eigene WhatsApp-Gruppe soll über jeweilige wetterabhängige Öffnungszeiten, Wassertemperatur oder besondere Aktionen auf dem Laufenden halten. In Planung ist noch eine „Guthabenverzehrkarte“, damit Kinder nicht mit so viel Bargeld rumlaufen müssen.

Wie Niesen sagte, ist der Verein schon lange Jahre aktiv in die Aktivitäten rund ums Schwimmbad eingebunden. „Wir machen die Vorarbeiten und stellen einen Teil der Badehelfer.“ Deshalb konnte man frühzeitig planen, als klar war, dass der bisherige Pächter aufhören würde. „Wir haben uns dann ein Modell überlegt, wie es in Eigenregie funktionieren würde.“

Das idyllische, im Finkenbachtal gelegene Bad ist für Niesen eines der schönsten in der Region. So attraktiv, dass neben den Rothenbergern auch viele Gäste aus Hirschhorn, Beerfelden, Wald-Michelbach oder sogar Neckargemünd zu Besuch kommen, um die Ruhe zu genießen. Spiel- und Bolzplatz neben dem Freibad-Gelände laden die Kinder zum Herumtollen ein.

Zur Attraktivität trägt laut dem HVV-Mann auch bei, dass „wir Trinkwasserqualität haben“. Die Chlorung werde aufs Minimum zurückgefahren, sodass selbst hautsensible Schwimmer in der Regel damit keine Schwierigkeiten hätten. Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde viel Geld in die Wasseraufbereitungsanlage investiert.

Die Hoch-Zeit ist immer das Guru-Fest. Dann bietet das Freibad „die einzige reguläre Dusche im ganzen Tal“, schmunzelt Niesen. Die Woche davor und danach herrscht Hochbetrieb auf dem Gelände. Nicht nur für diesen Anlass wurde ein „Finki-Burger“ kreiert. Beim Fleisch, auch bei anderen Produkten setzt man auf das regionale Prinzip, bezieht möglichst viel von Produzenten aus der Region oder verkauft wie beim Kaffee fair gehandelte Ware.

Nach der wetterabhängigen vorzeitigen Öffnung am 6. Mai steht am Samstag, 13. Mai, das große Eröffnungsfest des Heimat- und Verschönerungsvereins an. In diesem Rahmen gibt es einen Flohmarkt mit Kaffee und Kuchen ab 12 Uhr. Spenden können von 9 bis 11.30 Uhr abgegeben werden Der Erlös kommt neuen Spielgeräten auf dem Spielplatz vor dem Bad zugute sowie wird für Anschaffungen zugunsten von Kindern verwendet. Die musikalische Umrahmung startet um 15 Uhr, um 16 Uhr wird der Grill angeschmissen. Das Bad ist ab 6. Mai je nach Wetter jeden Tag von 10 bis 19 Uhr geöffnet, an besonders schönen und lauschigen Sommerabenden auch etwas länger. Mehr auf Facebook unter Freibad Finkenbach oder Telefon 06068-478673.

In der Teichanlage Finkenbachtal springt der Fisch quasi ganz frisch von selbst auf den Teller

Es wuselt in den verschiedenen Becken. Bach- und Lachsforellen, Saiblinge, Störe, Regenbogenforellen und Karpfen tummeln sich in allen Größen, zwischen einem und sechs Kilo, im Wasser, als würden sie nur darauf warten, von Matthias Bartmann mit dem großen Kescher gefangen zu werden. Und dann fangfrisch je nach Kundenwunsch zubereitet über die Theke der Teichanlage Finkenbachtal zu wandern, die der 32-Jährige ganzjährig zwischen Finkenbach und Ober-Hainbrunn in idyllischer Lage betreibt.

Als Angelsee sind die dortigen Teiche in der Szene schon lange bekannt. Es kommen Gäste aus einem 150-Kilometer-Umkreis bis Mainz oder Karlsruhe, bis Mannheim oder Heilbronn. Aber auch Schweizer machten im Finkenbachtal bereits Station. Den Frischfisch-Direktverkauf zusammen mit dem Gastro-Bistro-Betrieb hat der Rothenberger Bartmann im vergangenen Jahr aber auf neue Beine gestellt. Im November wurde die Holzhütte mit einer Grundfläche von 300 Quadratmetern überbauter Fläche fertig, im kommenden Jahr werden noch die Toilettenanlagen erneuert.

Mit seinem Vater Uwe hat Matthias Bartmann den Fachmann für Holzarbeiten in der Familie. Der Zimmermannsmeister hat diese selbst erledigt. Auch der Rest beruht auf Wertschöpfung in der Region. Das Holz stammt aus eigenen Wäldern in Brombach und Rothenberg und wurde beim Sägewerk Ihrig gerade ein paar Meter weiter geschnitten.

Matthias Bartmann kennt die Anlage schon auf dem Effeff, half er doch seit 2005 bereits beim früheren Betreiber Zöller aus. Von dem kam auch die Frage, „ob ich den Betrieb nicht übernehmen will“. Die Absprache mit den verschiedenen Behörden ergab die dann praktizierte Lösung, „alles neu zu machen“ – und den Fischverkauf besser aufzustellen. Dazu gab es die Nachfrage, ob sich der Fisch nicht gleich auch direkt vor Ort verzehren ließe. Gesagt, getan: 25 Sitzplätze stehen nun in der Hütte zur Verfügung, dazu noch im Sommer die Außenbestuhlung.

Die Frische steht dabei ganz klar im Vordergrund. „Wir bereiten alles direkt vor Ort zu, machen den Fisch nach Kundenwusch“, erläutert Bartmann. Ausnehmen, filetieren, portionieren, vakuumieren: ganz wie es der Käufer wünscht. Wer will, muss zuhause den Fisch nur noch auspacken, würzen und in die Pfanne hauen, betont er. „Viele kaufen die normale Regenbogenforelle“, weiß Bartmann, weil die am günstigsten ist. Der Saibling wiederum „ist geschmacklich sehr gut“, aber auch teurer.

Während der täglichen Öffnungszeiten gibt es immer frische Fischfilets. Das Kühlhaus befindet sich im hinteren Bereich der Hütte. Und im Zweifelsfall geht Bartmann eben das Gewünschte auf die Schnelle nebenan fangen. An den Wochenenden und Feiertagen bietet er zusätzlich frische geräucherte Regenbogenforellen, auf Vorbestellung auch Lachsforellen oder Forellenfilets, an. Von Freitag bis Sonntag wird jeweils bis 11 Uhr geräuchert und dann verkauft, solange der Vorrat reicht.

Im dazugehörigen Bistro offeriert Bartmann zusammen mit Koch Klaus Wendler unter der Woche eine Snackkarte, am Wochenende kommen auch wechselnde Fisch-Gerichte auf den Teller. Zusammen mit anderen frischen Produkten wie dem selbstgemachten Jus. Der wird aus Tomaten, Rotwein und Fleischresten angesetzt, kocht zwei Tage und schafft dann ein ganz anderes Geschmackserlebnis. „Da ist es nichts aus der Tüte“, so der 32-Jährige.

Auf Fischspezialitäten sowie Events für Gruppen und Vereine möchte Bartmann in Zukunft verstärkt setzen. Eine guter Anfang waren bereits die Finkenbacher Flammlachs-Abende, die eine schöne Resonanz hatten. Fischplatten mit frischem Fisch aus den Teichanlagen werden für verschiedenste Anlässe wie Weihnachtsfeiern, Familienfeiern und vieles mehr zusammengestellt.

An den vier Seen finden Angler ihre ganz individuelle Herausforderung. „Für jeden Anspruch ist etwas dabei“, schmunzelt Bartmann. Am einfachsten ist es am Kilosee, ein zappelndes Exemplar aus dem Wasser zu ziehen. Der große See erfordert dann schon ein wenig mehr Geduld, bis man ein Erfolgserlebnis hat. Voraussetzung ist immer ein gültiger Fischereischein.

Der große Angelsee hat eine Wasserfläche von etwa 5000 Quadratmetern. Besatz: Regenbogenforellen, Bachforellen, Lachsforellen, Saiblinge, Karpfen, Waller und Störe. An diesem See kann täglich ohne Voranmeldung geangelt werden. Der mittlere See für Gruppen und Vereine hat eine Wasserfläche von etwa 2500 Quadratmetern. Der See für kleine Gruppen hat eine Wasserfläche von etwa 1800 Quadratmetern. Der Besatz ist jeweils individuell mit Regenbogen-, Bach- und Lachsforellen sowie Saiblingen. Am Kilosee kann von einem sonnigen Bootssteg aus „auf Kilo“ geangelt werden. Das heißt, das Angeln ist kostenlos und nur der Fang wird verrechnet und muss nach Gewicht bezahlt werden. Besatz: Regenbogen- und Lachsforellen.

Info: Forellenteichanlage Finkenbachtal, Matthias Bartmann, Talstraße (Nähe Sägewerk), 64757 Rothenberg-Finkenbach, Telefon 06275-9199606 oder 0171-2621118, E-Mail info@forellenteichanlage, de, www.forellenteichanlage.de, Öffnungszeiten täglich von 7 bis 18 Uhr außer mittwochs.

 

Finkenbacher Bockskerwe steht vor dem Aus – neue Ideen und Mitstreiter gesucht

Die traditionelle Bockskerwe steht vor dem Aus. Sie findet normalerweise immer am letzten Sonntag im August statt und wird schon seit vielen Jahren vom gemischten Chor ausgerichtet. Doch die Altersstruktur des Vereins macht es immer schwerer, Helfer für die Veranstaltung zu finden. Bisherige Überlegungen brachten keine Lösung. Deshalb soll es nun ein letzter Aufruf an die Bevölkerung ermöglichen, das Fest doch noch am Leben zu halten.

Nachdem in früheren Jahren andere für die Durchführung verantwortlich zeichneten, hatte der gemischte Chor (ehemals Männergesangsverein) Finkenbach vor etlichen Jahren die Ausrichtung Ende August jeden Jahres übernommen. Ort der Feier mit einem vorgeschalteten Gottesdienst war zuletzt die Hermann-Wilhelm-Halle, erläutert der Vorsitzende Rainer Maurer.

Nach vielen internen Diskussionen und reiflicher Überlegung unter den Chor-Mitgliedern kam man jetzt zum Ergebnis, dass Vorbereitung, Durchführung und Folgearbeiten wegen des zunehmenden Alters und der gesundheitlichen Voraussetzungen nicht mehr gestemmt werden können. Hinzu komme die ungünstige Struktur der Halle mit vielen Treppen sowie unzusammenhängenden Wirtschaftsräumen und Toiletten.

Eine Zusammenarbeit mit den anderen örtlichen Vereinen HVV, Feuerwehr, Fußballverein war deshalb angedacht worden, um die Kerwe am Leben zu halten. Auch wurde überlegt, einen gemeinsamen Kerweverein zu gründen, der sich ausschließlich einmal jährlich mit der Durchführung befasst. Doch da die anderen Ortsvereine bereits eine Vielzahl eigener Feste, Veranstaltungen und Verpflichtungen haben, zerschlug sich diese Möglichkeit. „Finkenbach muss nun überlegen, wie man die Erhaltung einer langjährigen Tradition beurteilt und ob und wie man diese fortführen will“, so Rainer Maurer.

Mit einem Ziegenbock fing vor 250 Jahren alles an: Seit dieser Zeit ist in Finkenbach eine „Bockskerwe“ überliefert, obwohl das zu einer „Kirchweih“ eigentlich dazu gehörende Gotteshaus erst 200 Jahre später erbaut wurde. Immer am ersten Sonntag nach Bartholomä‘, dem Schutzpatron der Winzer, Bauern und Fischer, lud bisher der gemischte Chor in der „Neuzeit“ zur Kerwe in die Hermann-Wilhelm-Halle ein.

Der Überlieferung nach stand bei der Leonardsquelle in früheren Jahren eine kleine Wallfahrtskapelle. Damit hatte Falken-Gesäß die Erlaubnis, jährlich einen Markt zur Kirchweih abzuhalten. Da dieser offensichtlich nicht den erwünschten Erfolg hatte, verkauften die Falken-Gesäßer die Konzession an die Finkenbacher. Der Kaufpreis lässt sich leicht erraten: ein Ziegenbock. So kam der heutige Rothenberger Ortsteil ohne Kirche um 1760 zur Bockskerwe. Denn das Gotteshaus wurde erst 1954 erbaut.

Info: Anregungen für einen noch zu vereinbarenden Diskussionsabend mit der Bevölkerung werden gerne entgegen genommen. Wer mitmachen möchte, kann sich bei Rainer Maurer (Telefon 06068/478776) oder Karl Baum (Telefon 06068/2307) melden.

Der bisherige Vorsitzende ist beim FC Finkenbachtal auch der neue

Der alte Vorsitzende ist auch der neue. Eigentlich wollte Gerd Brechenser nach 34 Jahren im Vorstand des FC Finkenbachtal sein Amt in andere Hände geben. Doch auf der Jahreshauptversammlung wurde er mit vereinten Kräften überzeugt, doch eine weitere Amtszeit dranzuhängen. Der bewährte Kernvorstand wurde bis auf den ausscheidenden Jugendleiter Bernd Siefert in seinen Ämtern bestätigt.

Sportlich zog Brechenser ein etwas durchwachsenes Fazit. Die erste Mannschaft erwies sich als Pokalschreck, rangierte in der A-Liga auf einem Mittelfeldplatz. Nicht ganz so berauschend steht es um die zweite Mannschaft, die in der C-Liga den letzten Rang belegte. Der Vorsitzende zeigte sich aber optimistisch, vor dem Ende der Runde noch was reißen zu können, um die Klasse zu halten.

Highlight des vergangenen Jahres war die 70-Jahr-Feier des FCF. Dazu hatte man sich den SV Sandhausen für ein Freundschaftsspiel eingeladen. Eine tolle Sache. „Das vergisst kein Spieler“, so Brechenser. Außerdem wurde rechtzeitig zur dieser Partie die neue Toranzeigetafel mit Uhr fertig. Da standen dann auch gleich 14 Treffer für Sandhausen drauf.

Nachdem man sich mit dem Finanzamt über dessen Nachforderungen geeinigt hatte, „können wir wieder nach vorn blicken“, sagte Brechenser. Eine feste Bank ist für den FCF ist immer das Guru-Fest, das Finki-Festival. 2016 war dieses aufgrund des guten Besuchs und guten Wetter wieder ein Erfolg. Allerdings sei man in zunehmendem Maße auch von diesem wirtschaftlich abhängig. Oktoberfest und Seniorennachmittag haben daneben ihren festen Platz im FCF-Veranstaltungskalender.

Jugendleiter Bernd Siefert stellte sein Amt nach 15 Jahren aus beruflichen und privaten Gründen zur Verfügung. Die demografische Entwicklung treffe auch den Jugendbereich, sagte er. Die Koordination in der JSG Oberzent sei keine leichte Aufgabe. Ziel sei es, im kommenden Jahr ab der F- bis zur A-Jugend alle Mannschaften zu besetzen. Siefert zählte die vielen Aktivitäten des vergangenen Jahres auf, so Freizeiten, ein Fußballcamp mit Sandhausen, Hallenturnier oder eine Fahrt nach Tripsdrill.

Der scheidende Jugendleiter wies daneben auf die Sozialisationsfunktion der Jugendbetreuer hin. Sportliche Ertüchtigung, Umgang mit Sieg und Niederlage, Regeln, Rituale oder Führung und Verantwortung übernehmen zählten dazu. Er sicherte seinem Nachfolger Jonas Beisel seine Unterstützung zu und wünschte sich „die Jugend als Aushängeschild“ des Vereins.

Die Damen spielen jetzt in Baden. Schon Brechenser hatte darauf hingewiesen, dass es in der hessischen Kreisliga B Kreis Darmstadt oft weite Wege gab, die gegnerische Mannschaften bis in den hintersten Winkel Südhessens gar nicht erst auf sich nehmen wollten. Im Sommer 2016 wechselte das Team deshalb nach langer Überlegung und mit Zustimmung des hessischen Fußballverbands in die badische Landesliga Bezirk Heidelberg/Mannheim, berichtete Ricarda Löffler. „Das Niveau ist dort deutlich höher“, sagte sie.

Nach einem schweren Anfang haben sich die Mädels ihren Worten zufolge für die Rückrunde einiges vorgenommen und wollen in der kommenden Saison weiter oben mitmischen. Die positive Entwicklung der vergangenen Jahre solle fortgesetzt werden, meinte Löffler. Allein 2016 wurden fünf neue Spielerinnen gewonnen. Der Kassenbericht wurde von Rechner Jan Obenauer vorgetragen. Er vermeldete ein positives Jahresergebnis. Der Prüfungsbericht war ohne Beanstandungen. Rechner und Gesamtvorstand wurden daraufhin einstimmig entlastet.

Neu gewählter FCF-Vorstand: Vorsitzender Gerd Brechenser, zweite Vorsitzende Armin Löffler und Horst Schäfer, Rechner Jan Obenauer und Christa Helm, Jugendleiter Jonas Beisel mit Unterstützung von Felix Fischer, Schriftführer Holger Schäfer, sportliche Leiter Michael Kaufmann, Siegfried Schindler und Armin Löffler, für die Damenmannschaft Ricarda Löffler, Kassenprüfer Kevin Jung, Sebastian Siefert, Yannick Kaufmann, Melissa Laumann, Beisitzer Gerhard Friedrich, Patrick Löffler, Frank Rotsch, Fabian Sauter, Kai Miltenberger, Mario Helm, Martin Menges.

Ehrungen: silberne Ehrennadel für 25 Jahre Christa Helm und Willi Heckmann, goldene Ehrennadel für 40 Jahre Jan Fischer, Ehrenmitglieder für 50 Jahre Heinrich Hotz, Armin Löffler, Helmut Rippberger, Peter Baum

Das Line-up fürs 35. Finki-Festival am 11. und 12. August in Finkenbach steht fest – natürlich wieder mit Guru Guru

Es sind zwar noch fast fünf Monate bis zum „Finki“, dem Krautrock-Festival im Odenwald Mitte August, doch alle Fans der Traditionsveranstaltung können sich den Termin schon einmal dick im Kalender anstreichen. Denn das Line-up der 35. Auflage ist jetzt bestätigt – und das 41 Jahre nach dem ersten Festival. Zwei Unterbrechungen erklären die Zahlendifferenz.

Natürlich wieder mit dabei: die Gründer von „Guru Guru“ um Mani Neumeier. Neun weitere Bands und Solisten haben die Organisatoren für das Wochenende des 11. und 12. August zusammengetrommelt, die auf dem Festivalgelände beim Sportplatz des 450-Seelen-Dorfs zwei Tage lang für ausgelassene Stimmung und einen Hauch von Odenwald-Woodstock sorgen werden.

Neben „Guru Guru“ im 49. Jahr ihres Bandbestehens sind im Rothenberger Ortsteil am Start: am Freitag, 11. August, ab 19 Uhr (Einlass 17 Uhr) Jack Dupon, Neumeier (Guru Guru) & Grosskopf (Ashra Tempel) & Kranemann (ex-Kraftwerk) (21), Pretty Things (23) und Samsara Blues Experiment (1 Uhr). Der Samstag, 12. August, beginnt um 15 Uhr (Einlass 13 Uhr) mit Jobarteh Kunda, gefolgt von Ease Up Ltd (17), DeWolff (19), Guru Guru (21), Arthur Brown (23) und Kunens Män (1 Uhr).

Jack Dupon ist eine französische AvantProg-Band, die im Jahr 2004 gegründet wurde. Die Band sieht ihren experimentellen Stil in der Tradition der Rock-in-Opposition-Bewegung und bewegt sich zwischen Progressive Rock, Zeuhl, Punk und Noise. The Pretty Things ist eine der ältesten noch aktiven englischen Rockbands. In den 1960er Jahren galt sie als eine der wildesten Gruppen. Samsara Blues Experiment ist eine deutsche Hardrock-/Stonerrock-Band, die 2007 von Christian Peters nach dessen Ausstieg als Gitarrist bei Terraplane gegründet wurde.

Jobarteh Kunda sind eine international besetzte Truppe mit Musikern aus Afrika, der Karibik, den USA, Italien und Deutschland. Die Band kommt aus München und besteht seit 1999. Ease Up Ltd. spielen authentischen Reggae und würzen diesen mit einer Prise Ska und etwas Dancehall. Die Einflüsse der Darmstädter Band liegen jedoch unüberhörbar vor allem im Rootsreggae der 80er und 90er Jahre. Über die Urgesteine Guru Guru mit Mastermind Main Neumeier muss man natürlich keine Worte verlieren.

DeWolff ist eine niederländische Gruppe aus dem Bereich Psychedelic- und Bluesrock. Sie wurde 2007 in Geleen gegründet und besteht aus den Brüdern Luka und Pablo van de Poel sowie Robin Piso. Die Kunens Män aus Stockholm stehen für Improvisationen aus Krautrock, Shoegaze, Noiserock und Free Jazz. Arthur Brown ist eine britische Rocklegende, die schon mehrfach beim Finki zu Gast war. Er verfügt über eine mehrere Oktaven umfassende Stimme.

„Die Einmaligkeit dieser Veranstaltung“ und absolut positive Resonanz der Besucher ist laut Armin Löffler vom mitveranstaltenden FC Finkenbachtal die Motivation für alle Beteiligten, jedes Jahr das Festival wieder auf die Beine zu stellen. Der FC ist seit 1988 mit im Boot und kümmert sich um die Verpflegung. Nach dem Finki ist dabei schon vor dem Festival: Die Planungen für dieses Jahr starteten bereits rasch nach dem letztjährigen Event. Dazu setzten sich Löffler, der Vorstand des FC, Karl-Heinz Osche, der Booker von Guru Guru, und Mani Neumaier, Chef der Band, zusammen.

Wen verpflichtet Mani Neumaier fürs Finki? „Die Bands müssen mir gefallen“, erläutert er, musikalisch hochwertig sein, authentisch. „Keine Coverbands und keine Popsülze“ ist ein weiteres Kriterium. „Oft kenne ich sie persönlich, ich sehe mir Live-Auftritte oder Filme an“, erzählt er. Der besondere Reiz des Finki ist für ihn: „Ich kann echte Kultur machen, jenseits von kommerziellen Absichten.“ Auf dem Festival könne er „Bands featuren, die nicht nach der Hitparade schielen“.

„Es war 1976, als ein Fest der Finkenbacher Feuerwehr zu scheitern drohte, weil die Kapelle kurzfristig absagte“, erzählt Armin Löffler die Entstehung. „Spontan boten vier Wahl-Finkenbacher ihre Hilfe an: Mani Neumeier und seine Band Guru Guru.“ Die für ein Feuerwehrfest recht ungewöhnlichen Klänge seien so gut angekommen, dass Mani und Wilhelm Hotz, der inzwischen verstorbene, damalige Feuerwehrhauptmann, fürs nächste Jahr eine Fortsetzung planten. „Das Finkenbach-Festival war geboren.“ Und erhielt im Ort den Namen „Guru-Fescht“.

Als die Besucherzahlen die Grenze von 10.000 überschritten, „drohte das kleine Dorf zu kollabieren“, weiß Löffler. Deshalb sei 1984 das Festival eingestellt worden, um 1988 neu aufzuleben. Seit dieser Zeit ist auch der FC Finkenbachtal mit im Boot und kümmert sich um die Verpflegung. Nach der zweiten Einstellung 2005 „aufgrund von massiven Polizeikontrollen und dementsprechendem Rückgang der Besucherzahlen“ erfolgte das Revival 2008. Seitdem läuft das Festival bis heute.

Info: www.finki-festival.de, Kartenvorverkauf online bei www.reservix.de, per E-Mail unter ticket@finki-festival.de, telefonisch unter 06235/491997. Hard-Tickets gibt es: in Heidelberg bei Crazy Diamond, in Mannheim bei Come Back, in Finkenbach bei der Bäckerei Hering, in Würzburg beim H2O Plattenladen, in Aschaffenburg bei Echobeat und in Darmstadt bei Come Back.

 

Hessische Kabbeleien und Babbeleien mit Hintersinn: Kikeriki-Theater war mit „Achtung Oma“ in Beerfelden zu Gast

Da hat der Kasper nichts zu lachen. Er, der im ersten Akt noch den Briefträger gnadenlos runterlaufen lässt und den Beamten schier zum Wahnsinn treibt, ist danach selbst das Opfer. Nämlich seiner Oma, die ihn mit ihren Wünschen zur Raserei bringt. Wenn dann der Holz-Kasper in breitestem Hessisch vor sich hin mault, grummelt, schreit und zetert, dann sind die Zuschauer gleich mittendrin im „Kikeriki-Theater“, das diese mundartliche Selbstentblößung im Stück „Achtung Oma“ bis zum Exzess beherrscht. Gute Laune mehr als inklusive.

Im Hintergrund hängt eine volle Wäscheleine, daneben ein komisch anzuschauender Holzturm, auf der anderen Seite der Bühne wird etwas achtlos eine Leiter aufgestellt, in der Mitte ein Notenständer, rechts ein Akkordeon. Fünf Männer kommen auf die Bühne, etwas abgerissen, verwahrlost aussehend, die sich selbst als fahrendes Volk definieren. Und was sie danach an hessischer Wortakrobatik aus dem Mund fahren lassen, ist wirklich eine Klasse für sich.

Allein voran Roland Hotz, vor dessen Gosch sich jeder in Acht nehmen muss, der seine Aufmerksamkeit erregt. Und wehe das Publikum zieht nicht gleich mit, dann wird es frech angemacht, dass die Schauspieler ja nicht zum Spaß da seien. Da steht ein –neudeutsch Stand-up-Comedian – Vollblutkomiker auf der Bühne, der auf alles eine Antwort weiß. Egal wie weit er den Gürtel tiefer schnallen muss, damit diese noch darüber liegt.

Es folgt knapp zwei Stunden lang eine Hessisch-Lehrstunde mit ernstem Hintergrund. Denn die Fünf haben sich den Generationenkonflikt als Thema ihres Stücks ausgesucht. Von oben runter kommt das aber mit einem solch charmanten, schnoddrigen, dialekteingefärbten Ton, dass das Publikum gar nicht anderes tun kann – als zu lachen.

Ein Geheimnis des Erfolgsstücks ist die Unaufgeregtheit der Schauspieler. Spontaneität ist quasi Pflicht, kurzzeitige Hänger werden mit Humor überspielt, manchmal überholen sie sich beim Babbeln und Kabbeln selbst und kommen darüber ins Lachen. Die Zuschauer dürfen dabei auch nicht einfach still dasitzen. Das fängt damit an, dass es nicht nur in den Saal hinein-, sondern auch hinausschallen soll. Fragen müssen beantwortet werden. „Das üben wir gleich nochmal“, gibt’s nach der ersten, nur zaghaften Antwort zu hören.

Das Nonstop-Feuerwerk aus derb-frivolen Babbeleien und Kabbeleien genügt erst einmal sich selbst. Die Satzfetzen und Weisheiten fliegen nur so hin und her, Sinn und Zweck werden gerne auch mal ausgeblendet, wenn sich ein Wort das andere gibt und die Schauspieler am Ende nicht mehr wissen, wie der Anfang war.

Zur Story: Der Kasper will auf jeden Fall vermeiden, dass die stressige Oma zu ihm zieht und ihn täglich nervt. Denn die treibt ihn mit ihren „Kaaaaaaaaaasper“-Rufen zum Wahnsinn. Es geht um den Sex des Alters, das Essen. Wenn sie das nicht bekommt, lautet die Drohung sofortiges Ableben. „E Wurstplättche ohne Zervelatwurst“ und dazu noch ein Käs, „aber nix Abgepacktes“, gefolgt von was „Frisches ausm Garte“ (Gürkchen, Tomätchen und Silberzwiebeln – und das Anfang März), „e Tässche Kaffee und e schee Stücksche Tort“ sind weitere Wünsche, während sie mit den Zigarren die ganze Bude vollqualmt.

Was für den Kasper die Bedeutung von „OMA“ klar macht: „O mei Alptraum“. Deshalb beschließt er, ihren Hausbesitzer auf Seite zu ziehen und zum Einlenken zu bewegen, damit die renitente alte Dame weiter zuhause wohnen bleiben kann. Das mit allen Mitteln, auch als Oma oder „Omina“ verkleidet. Natürlich mit Erfolg, das ist klar, und zwischenzeitlichen Wendungen, die das Publikum vor lauter Lachen jubeln ließen.

Aber geht’s wirklich um die Erzählung? Eigentlich nicht. Zoten, Anekdoten, Kabbeleien, Babbeleien und Beschimpfungen stehen im Vordergrund, bei denen die Darsteller so lustvoll agieren, dass man nicht mehr weiß, ob das nun gespielt oder ernst ist. Dazu das extreme Tempo von Hotz‘ Schlappmaul, das sich fast schon selbst überholt. Wilde Wortkreationen inklusive: „Du sollst nicht begehren der Oma ihr Haus, sonst schlag ich dir die Zähne aus.“

Das Kikeriki-Theater gastierte zwei Mal in der proppenvollen Oberzent-Halle, wie sich die Finkenbacher Feuerwehr als Veranstalter freute. Um die 1000 Besucher aus allen Ecken und Enden des südlichen Odenwalds und benachbarten Badens waren es, die den Weg auf den Beerfelder Berg gefunden hatten. Seit über 20 Jahren gibt es die Darmstädter Comedy-Hall mit angeschlossenem Theater schon. In dieser Zeit haben weit mehr als eine Million Zuschauer die verschiedenen Vorstellungen gesehen. Inzwischen ist schon die zweite komödiantische Generation am Start.

Versammlung des gemischten Chors Finkenbach: Wie soll es mit der Bockskerwe weitergehen?

Mit einem bewährten Vorstandsteam um den Vorsitzenden Rainer Maurer geht der gemischte Chor Finkenbach in die kommenden drei Jahre. In der zweistündigen Versammlung wurden die Weichen für die Zukunft des Vereins gestellt. Dass diese aber unter schwierigen Bedingungen stehen wird, wurde ebenfalls deutlich. Die Ausrichtung der Bockskerwe steht zur Disposition, auch sorgt die Altersstruktur für immer mehr Schwierigkeiten, Sänger und Helfer zu finden.

Dennoch fiel Maurers persönliches Fazit für 2016 aus zwei Gründen positiv aus. Dank dem Chorleiter-Team Karlfried Schicht und Uschi Egler zeichneten sich die Chorproben durch eine Lebendigkeit aus, „die noch vielen nach altem Modell arbeitenden Chören abgeht“, sagte er. Das merke man zum einen durch die Sicherheit bei den diversen Auftritten, zum anderen aber auch in der lockeren Stimmung bei den Chorproben. Der Chor hatte seinen Worten zufolge acht Termine bei befreundeten Vereinen. „Deren Rückmeldungen zu unseren Liedbeiträgen und der Art unseres Auftritts waren ausschließlich positiv“, freute sich der Vorsitzende.

Nach dem Kassenbericht von Monika Menges und dem der Kassenprüfer wurde die Entlastung des Vorstandes beantragt. Diese erfolgte einstimmig. Bei der Neuwahl des Vorstands ergab sich gegenüber der letzten Amtsperiode nur eine Änderung. Schriftführer Jürgen Schubert legte seinen Posten aus Altersgründen nach über 20 Jahren nieder. Sein Nachfolger ist Gert Menges. Wiedergewählt wurden Vorsitzender Rainer Maurer, zweiter Vorsitzender Karl Baum, Rechnerin Monika Menges, Beisitzer Ursula Egler, Heinrich Fischer, Monika Flick, Marion Honnen und Hannelore Kehrer.

Breiten Diskussionsraum nahmen zwei Themen ein: die Präsentation des Chors in Finkenbach und die Ausrichtung der langjährig durchgeführten Feste. Mit den ortsansässigen Vereinen soll abgeklärt werden, ob sich der Chor bei deren Festen oder Feiern mit Liedbeiträgen präsentiert. Hierzu gab es unterschiedliche Meinungen. Denkbar ist laut Maurer das Angebot einer „offenen“ Singstunde für die Bürger mit gleichzeitiger Präsentation des Chor-Repertoires.

Grillfest und Weihnachtskonzert sollen wie bisher beibehalten werden. Aus Gründen der Arbeitsbelastung und der ungünstigen räumlichen Struktur der Hermann-Wilhelm-Halle standen einige Mitglieder der Ausrichtung der Bockskerwe negativ gegenüber. Der Vorstand verdeutlichte, dass die Bockskerwe eine lange Tradition habe und Lösungen gesucht werden sollten. Es wurde angeregt, die Mitwirkung der anderen örtlichen Vereine (HVV, Feuerwehr, Fußballverein) zu prüfen oder eventuell gemeinsam einen Kerweverein ins Leben zu rufen, der sich ausschließlich einmal jährlich mit der Durchführung der Kerwe befasst. Dies werde in Kürze geprüft, so Maurer.

In seinem Bericht erwähnte Maurer tief betroffen, dass Vereinswirtin Elisabetha Hering verstorben sei. Die Nachricht vom Tod Manfred Schmidts, der 40 Jahre im Vorstand, davon 1985 bis 2001 als Vorsitzender, tätig war, schockierte. „Was die Mitgliederzahl angeht, so treten wir weiter auf der Stelle“, so Maurer. Von 27 aktiven Sängern erreichten 2017 allein 13 den 70. Geburtstag oder sind bereits älter. Der Altersdurchschnitt liege bei 70 Jahren. Nicht nur das Alter, sondern auch der Gesundheitszustand einiger Mitglieder mache sich beim Besuch der Chorproben bemerkbar. „Wir sollten trotzdem weiter machen wie bisher und uns im Rahmen unserer Möglichkeiten auf den bewährten Gleisen bewegen“, so Maurer.

In seinem Streifzug durch das Jahr 2016 nannte er das Benefizkonzert in Beerfelden, Einladungen befreundeter Vereine nach Schöllenbach, Gammelsbach, Hetzbach, Affolterbach, Igelsbach und Olfen. Großen Anklang hätten die verschiedenen Potpourris und der ewige Hit „The Lion sleeps tonight“ gefunden. An ausgerichteten Veranstaltungen erwähnte der Vorsitzende das Grillfest, die Bockskerwe und das Adventskonzert.

In seinem Ausblick kam Maurer auf mehrere Termine zu sprechen. So der Liederabend in Erlenbach Ende März, am 1. April das Wertungssingen des Sängerkreises Neckartal in Unter-Schönmattenwag und eine Einladung nach Würzberg. Zurzeit befasst sich der Klangkörper mit dem „Dschungelbuch-Medley“ in Anlehnung an den gleichnamigen Film von Walt Disney.