Lauter Narren auf der Welt: Narrhalla Ober-Hainbrunn startet in neue Kampagne

Paula Manschitz ist das Gesicht der neuen Narrhalla-Kampagne. Die 19-Jährige wird in der kommenden Saison auf den eigenen Sitzungen über die Bühne wirbeln und bei Repräsentationsterminen Präsident Frank Flachs zur Seite stehen. Bei der Kampagneneröffnung wurde sie wie das Tanzpaar Lara Köhler und Amelie Ihrig vorgestellt. Auch der aktuelle Orden fand erstmals seinen Weg ins Licht der Öffentlichkeit. Der bisherige Elferrat Markus Michel, seit Juni zweiter Vorsitzender, durfte sich über einen besonderen Präsidenten-Orden freuen.

„Es kracht und brummt in aller Welt, die Narrhalla stets zusammenhält“, ist auf dem neuen Kampagne-Orden zu lesen, der in einer 300er-Auflage an die Narren verteilt wird. Symbolisiert wird die Anspielung auf unruhige Zeiten auf dem Globus durch einen Narren, der über der Weltkugel mit den Flaggen von verschiedenen Ländern steht. Quasi „Narrhalla for Weltfrieden“.

Gleichzeitig stellte Flachs auch den neuen Herrensitzungs-Orden vor. Der ist deutlich seltener: Nur 40 Stück wurden von ihm hergestellt. Er wird an Aktive und Helfer verliehen sowie an Besucher vergeben, „die schon zum x-ten Mal mit dabei sind“, sagte er. Die Herrensitzung unter dem Motto „Shoot-out in Haibrunn City“ findet nach einer mehrjährigen Pause erstmals wieder statt. Es gibt noch einige weniger Restkarten für den Freitag, 16. November, unter E-Mail shootout@ober-hainbrunn.de oder WhatsApp 0163/1616134.

Paula Manschitz liegt das Tanzen im Blut. Schon mit zwei Jahren, kaum konnte sie laufen, fing sie damit an. Vor acht Jahren stieß sie zur Narrhalla, war dort bei den No Limits und Funken aktiv. Voraussetzung für den „Job“ als Funkenmariechen ist die Mitwirkung in einer aktiven Garde und ein Mindestalter von 18. Bewerben sich mehrere Mädels, bekommt die Älteste den Zuschlag. „Das wird eine schöne Kampagne“, sagte Paula. So viele Veränderungen gegenüber bisher erwartet sie nicht: „Das Kostüm ist der Unterschied“, lächelte sie.

Lara Köhler (14) und Amelie Ihrig (15), die in diesem Jahr das Tanzpaar bilden, stammen aus der Happy-Feet-Garde. Zwischen 13 und 16 Jahren sollen die Mädels sein, die in dieser Form auftreten, so Flachs. Im vergangenen Jahr gab es noch ein Tanzquartett, aber für die neue Kampagne rückten zu wenige jüngere nach.

„Von null auf 100“ ging es für den neuen Vize Markus Michel. Den besonderen Orden, den er jetzt erhielt, „haben aktuell nur vier Aktive“, erläuterte der Narrhalla-Chef. Alle, bei denen irgendwo ein „Präsident“ im Namen ist, flachste er. Das Unikat hat nicht nur fünf blaue Steine, sondern dazu noch fünf weiße in den Ecken.

Zum dritten Mal hatte die Narrhalla zur Eröffnung der dieses Mal besonders langen Kampagne eingeladen. „Drei Wochen mehr als vergangenes Jahr“, meinte Flachs. Als Besonderheit hatte die Bar den „Flamingo Klopfer“ mit dem Namen Pink Juan im Angebot. „Den musste ich direkt bei der Firma bestellen“ – so schwer ist das Getränk zu bekommen.

Der Narrhalla-Präsident dankte beim Rückblick dem scheidenden Funkenmariechen Kim Weyrauch. „Sie hat mich wenn möglich auf wirklich jede Sitzung begleitet“, sagte er. Er hoffe, witzelte Flachs, „dass Paula mich bei der langen Kampagne nicht so schnell über hat“. Der Narrenchef wünschte sich Hilfe, wenn immer es geht. Denn in Hainbrunn „stellen wir ordentlich was auf die Beine“. Und der Erfolg gibt den Narren Recht, meinte er selbstbewusst.

Info: Für die drei Prunksitzungen am 2., 8. und 9. Februar in der Sporthalle Ober-Hainbrunn gibt es ab sofort Karten bei Hildegard Werner, Telefon 06275/586.

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Oberzent räumt beim Südhessenpokal der Jugendfeuerwehren ab

Die Jugendfeuerwehren aus dem Odenwaldkreis sind südhessenweit spitze: Vier der sechs möglichen Pokale nahmen sie vom Südhessenpokal in Babenhausen (Landkreis Darmstadt-Dieburg) mit nach Hause. Bei den gemischten Gruppen siegte der Titelverteidiger JFW Ober-Hainbrunn mit 1397 Punkten vor Rothenberg (1367), bei den gemischten Staffeln Kortelshütte (1390) vor Brombachtal (1388). Insgesamt 14 Teams traten in den beiden Wertungsklassen der Gruppen und Staffeln an, um ihre Sieger zu küren.

Früh morgens reisten die Teams aus dem Odenwaldkreis in den Nachbarlandkreis, um sich mit den benachbarten Landkreisen (Darmstadt-Dieburg, Bergstraße, Groß-Gerau, Offenbach) im Bundeswettbewerb zu messen. Auch die kreisfreien Städte Darmstadt und Offenbach waren einbezogen. Bei den Gruppen (neun Teams) traten die Jugendfeuerwehren Rothenberg und Ober-Hainbrunn an, bei den Staffeln (fünf Mannschaften) Finkenbach, Brombachtal, Kortelshütte und Hainstadt aus dem Odenwald.

Alle Teams zeigten in den beiden Disziplinen (Übung nach Feuerwehrdienstvorschrift und Staffellauf mit Hindernissen) ihr Können. Schon vor der Siegerehrung war abzusehen, dass die Odenwälder Mannschaften wieder ganz vorne mitspielen würden. Die Siegerehrung im Beisein zahlreicher Ehrengäste brachte dann den Beweis.

Jeweils die drei Erstplatzierten wurden mit Pokalen belohnt. Alle Teilnehmer erhielten auch noch Urkunden. Mehr als 20 Punkt- und Wertungsrichter waren beim Wettbewerb im Einsatz. Eingeladen waren die jeweils erfolgreichsten Jugendfeuerwehren, die bereits auf Kreisebene siegreich waren. Ausrichter des Wettbewerbs war diesmal die Kreisjugendwehr Darmstadt-Dieburg.

Die Rothenberger fuhren zusammen mit den Jugendfeuerwehren der ehemaligen Ortsteile Finkenbach, Kortelshütte und Ober-Hainbrunn nach Babenhausen. Vor Ort entschied sich die Truppe aus dem Höhendorf nach kurzem Überlegen für den B-Teil als erste Aufgabe. „Dieser lief bis auf eine kleine Kleinigkeit perfekt“, so Jugendwart Janis Heckmann. Jedoch: Vor dem B-Teil ist vor dem A-Teil.

Ein wenig geknickt „bewiesen unsere Kids dennoch, dass sich das Training der letzten Wochen gelohnt hat“, freute er sich. Eine sehr gute Zeit und fehlerfrei lautete das Ergebnis der Schauübung. Nun hieß es Warten. Die Siegerehrung ging los und es war kaum auszuhalten. Doch dann kam: „Jugendfeuerwehr Rothenberg Platz 2“. Alle waren stolz auf sich und die Mannschaft bekam ihren wohlverdienten Ruhm für das ganze Training, sagte er.

Platzierungen

Gemischte Gruppen: Ober-Hainbrunn, Rothenberg, Bensheim-Zell (Landkreis Bergstraße), Trebur (LK Groß-Gerau), Wald-Erlenbach (LK Bergstraße)

Gemischte Staffeln: Kortelshütte, Brombachtal, Astheim (LK Groß-Gerau), Hainstadt, Finkenbach, Hergershausen (LK Da-Di), Schönmattenwag (LK Bergstaße), Wembach-Hahn (LK Da-Di), Ober-Ramstadt (LK Da-Di).

Legendäre Herrensitzung bei der Narrhalla Hainbrunn – Vorverkauf läuft

Die Herren lassen bitten. Nach vier Jahren Pause ist es wieder so weit: Die Narrhalla Ober-Hainbrunn lädt zur legendären Herrensitzung. Die findet am Freitag, 16. November, um 20.11 Uhr in der Sporthalle statt. „Shoot-out in Hainbrunn City“ lautet das Motto. Der Abend wird ganz im Zeichen des Wilden Westens stehen.

Hochkarätige Büttenredner aus der Umgebung, etwa aus Zwingenberg, Eberbach und Rockenau, sowie aus Hainbrunn selbst und „extra aus Texas eingeflogene“ Saloon-Damen werden die Location in eine Wildwest-Kulisse verwandeln, versprechen die Organisatoren. Mottogetreue Kostümierung ist ausdrücklich erwünscht.

„Jetzt heißt es Kumpels mobilisieren und ab nach Hainbrunn City“, fordert Narrhalla-Präsident Franks Flachs die Herren-Narren auf. Da es nur eine Sitzung geben wird, sind die Tickets sehr begehrt. Es herrscht Fotoverbot, Einlass ist erst ab 18 Jahren. „Die berühmte Hainbrunner Bar ist bestens bestellt“, verspricht er.

Urheber dieser speziellen Sitzung war vor zwölf Jahren Narrhalla-Urgestein Ralph Volk, der selbst immer in den Faschingssitzungen als Weltenbummler oder „Schackeline“ in der Bütt dabei ist. Seitdem finden die Events in unregelmäßigen Abständen statt und sind in der Regel schnell ausverkauft. Frauen, auch in Männer-Klamotten, dürfen nicht rein, bedauert der Präsident.

Info: Der Vorverkauf läuft. Kartenbestellungen bis 6. Oktober unter E-Mail shootout@ober-hainbrunn.de oder WhatsApp 0163/1616134. Eine komplette Tischeinheit besteht aus 18 Plätzen, falls diese jemand buchen möchte.

Viele Initiativen beteiligten sich in Oberzent am Freiwilligentag des Odenwaldkreises

Das ehrenamtliche Engagement wird in Oberzent groß geschrieben. Allein zwölf Initiativen beteiligten sich in der neuen Stadt am Freiwilligentag des Odenwaldkreises. Überall wurde geschrubbt, gehämmert, gezimmert, geschraubt, auf dass sich das eigene Dorf wieder in neuem Glanz zeigt.

Wenn in Ober-Hainbrunn was zu schaffen ist, dann kommen immer etliche Helfer zusammen. Ortsvorsteher Stefan Hofmann freute sich über 25 bis 30 Freiwillige, die dabei halfen, das Erdgeschoss im alten Schulhaus zu entkernen, den Weg hinunter zur Mühlstraße freizuschneiden und die Brücke am Sportplatz auf Vordermann zu bringen. Zusätzlich wird dort eine Saugstelle für die Feuerwehr gebaut, weil sie mit dem neuen, größeren Auto nicht mehr direkt an den Bach fahren kann.

Die Lehrerwohnung im alten Schulhaus neben der Feuerwehr steht schon seit eineinhalb Jahren leer. Sie soll jetzt zu einem Gemeinschaftsraum für die ganze Ortsbevölkerung plus Wahllokal umgebaut werden. Dafür ist allerdings viel zu tun. Eine Zwischenwand wurde rausgestemmt, das Bad musste entfernt werden, ein Behinderten-WC kommt rein, der ganze Putz wurde von Decken und Wänden geklopft. „Die Eingangstür mit den Glasbausteinen hat uns ziemlich aufgehalten“, so Hofmann. Denn da waren Stahlzargen drin.

Wandverkleidungen und Türzargen mussten auch noch raus, ständig dröhnten die Geräte. Die Helfer brachten laufend Schutt nach draußen. „Einen Pritschenwagen und zwei Anhänger haben wir bereits nach Wald-Michelbach gebracht“, sagte er. Die Arbeiten sind aber noch lange nicht beendet. Weitere Einsätze sind notwendig, bei denen Hofmann auf eine ähnlich gute Beteiligung hofft.

Von der Neckar- zur Mühlstraße führte ein kleiner Weg, der in der Vergangenheit ziemlich zugewuchert war. Er ist nun wieder gut zugänglich, nachdem Büsche und Sträucher entfernt wurden. Rund um den Glascontainer und das Gefriertruhenhaus packten auch einige Helfer an, um die Hinterlassenschaften anderer zu beseitigen. „Was die Leute alles wegwerfen ist unglaublich“, beklagte eine Freiwillige.

In Finkenbach waren knapp 20 Feuerwehr-Angehörige und Ortsbürger rund um das Gerätehaus und den angrenzenden Park aktiv. Das Grün wurde kräftig zurückgeschnitten und der Bachlauf saubergemacht. Ein kompletter Anhänger mit Grünschnitt, bestimmt zehn Kubikmeter, kam so zusammen, schätzte Wolfgang Buchert. Außerdem wurde noch Dachpappe einer alten Schutzhütte aufgeladen. Er war erfreut über die gute Resonanz.

Die SG Rothenberg will sich auf der Höhe ihren lang gehegten Traum von einem Ballfangzaun erfüllen. Denn vorher rollte das runde Leder mit schöner Regelmäßigkeit den Abhang runter, mit etwas Pech noch ins Gebüsch rein, wenn einer der Kicker kräftig verzog. 70 Metallpfosten wurden auf einer Länge von 210 Metern ins Erdreich gehauen. 1,10 Meter hoch soll der Zaun werden.

Die Fläche zwischendrin ist dann als Vorbereitungsfläche gedacht, wenn der Sportplatz selbst belegt ist, erläuterte Dominik Foshag. „Das war vorher eine extrem steile Böschung“, schilderte er. Federführend bei der Aktion war Volker Sauer, der mit Hingabe und Motorsäge am Hang aktiv war, um ein wenig Licht ins Strauch-Dickicht zu bringen. 15 Helfer packten mit an.

Eine ähnliche Zahl von Freiwilligen sorgte in Kortelshütte dafür, dass an der Kreuzung von Hoch- und Eberbacher Straße die Info-Tafel erneuert wurde. Unter der Federführung von Heike Götz vom Ortsbeirat wurden außerdem eine Sitzbank und Blumentrog neu gestellt. Adolf Helm, Marco Gugau und Arno Götz zeichnen dafür verantwortlich. Die komplette obere Erdschicht wurde abgetragen und abgefahren, die Fläche mit Holzhackschnitzeln wieder aufgefüllt.

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Posted by Thomas Wilken on Monday, September 17, 2018

 

Großes Stelldichein der Schlepper- und Oldtimerfreunde in Ober-Hainbrunn

Bereits zum elften Mal treffen sich am Sonntag, 23. September, alle Schlepper- und Oldtimerfreunde aus dem badischen und hessischen Odenwald und darüber hinaus in Ober-Hainbrunn auf dem Festplatz. Wie in den Jahren zuvor wird jeder Teilnehmer mit einem schönen Erinnerungsfoto, Verzehrbons und dem beliebten Sammelbutton belohnt. Die Anfahrt ist ab 10.30 Uhr möglich. Die Teilnahme für die Fahrzeuge ist kostenlos, auch für die Besucher ist der Eintritt frei. Veranstalter ist der MGV 1898 Ober-Hainbrunn.

Highlight für die technikbegeisterten Teilnehmer und Zuschauer ist die große Fahrzeugparade gegen 14 Uhr. Unter der Moderation des MGV-Vorsitzenden Wilfried Friedrich stellen die Eigentümer ihre teilweise sehr liebevoll restaurierten Fahrzeuge der Öffentlichkeit vor. Oft gibt es dabei eine interessante Gegebenheit oder eine humorvolle Anekdote zum jeweiligen Oldtimer zu berichten.

In den vergangenen Jahren begrüßte der MGV um die 150 Oldtimer aus Landwirtschaft und Automobilgeschichte mit ihren Besitzern. Bei gutem Wetter waren es auch einige mehr. Besondere Blicke zog schon einmal ein Lanz Bulldog D8506 aus dem Jahr 1938 auf sich. Das 35 PS starke Gefährt, ein Vorglühschlepper mit liegenden Zylindern, gehört Edgar Tartler aus Lützelbach. Zehn Liter Hubraum werden mit einem Zylinder angetrieben.

Ein Ford Mustang weckte Erinnerungen an den Film „Bullitt“ mit Steve McQueen Ende der 60er Jahre. Von dem Rolls Royce Phantom gar nicht zu reden, der nachmittags auf en Platz fuhr. Stark vertreten sind jedes Jahr die Traktorenfreunde Allemühl mit einigen schönen Gefährten. Manuela Heiß besitzt etwa einen Mc Cormick aus dem Jahr 1959, Dieter Heiß einen Hanomag B10. Die badischen Brombacher aus der direkten Nachbarschaft sind immer mit etlichen Exemplaren vor Ort. Aus Schlierbach bei Fürth kam 2017 einer mit seinem Schlepper über die Odenwaldhügel getuckert, ebenso ein Traktorbesitzer aus Mühlhausen über die Kraichgau-Erhebungen.

Hanomag, Deutz, Lanz, Eicher, IHC, McCormick, Porsche, Allgaier, MAN oder Normag: Die Namen der alten, manchmal schon „ausgestorbenen“ Marken schwirren nur so durch die Luft auf dem Hainbrunner Festplatz. Mit die weiteste Anfahrt hatte 2017 Pascal Wagner aus Neulautern bei Löwenstein im Schwäbischen. Ihm gehört ein restaurierter Normag, Baujahr 1952, mit zehn PS, der gerade so seine 15 km/h macht.

Was dem einen die Schlepper, sind dem anderen die Auto-Oldtimer. Ein Stoewer Sedina von 1937 gehört Manfried Bauer aus Wald-Michelbach. In seinem dortigen Museum der drittgrößten deutschen Automarke bis 1945 hat er noch mehrere dieser imposanten Gefährte stehen. Opel GT 1900, MG, Corvette, Karmann Ghia, VW 1303, Topolino, BMW-Isetta, Jaguar E-Type, Alfa Romeo-Cabrio oder diverse Enten treiben den Fans immer wieder die Freudentränen ins Gesicht.

Viel Anklang findet bei den Gästen jedes Jahr aufs Neue das nicht alltägliche Speiseangebot. Schon traditionell wird ein althergebrachtes Odenwälder Hochzeitsessen, nämlich Rindfleisch mit Meerrettich und Salzkartoffeln, angeboten. Daneben bereichern der beliebte Hainbrunner Holzfäller-Rollbraten vom Buchenholzgrill oder das herzhafte Wildschweingulasch aus dem Kupferkessel die vielfältige Speisekarte.

Das liebevoll dekorierte Freigelände bietet dazu ein reizvolles Ausflugsziel auch für alle Biker, Wanderer und Radfahrer, die ihre Tour mit einer gemütlichen Einkehr verbinden möchten. Für die Kinder bieten der angrenzende Kinderspielplatz und die Hüpfburg jede Menge Zeitvertreib. Selbst bei Regen findet man in der herbstlich geschmückten Sporthalle das passende Ambiente für einen schönen Sonntagsausflug nach Ober-Hainbrunn.

Große Party am Hainbrunner „Sportplatz-Beach“

Riesengaudi und Riesenerfolg für die Jugend der Narrhalla Ober-Hainbrunn. Die von ihr organisierte erste Beach-Party mitsamt dem Beer-Pong-Turnier war ein Anziehungspunkt für Jung und Alt im Finkenbachtal. Aus ganz Oberzent und dem nahe gelegenen Neckartal pilgerten die Feierwütigen an die Sporthalle, um dort mit Strandambiente, leckeren Cocktails und vielen Bekannten ein paar schöne Stunden zu verleben.

Besonders das Beer-Pong-Turnier, bei dem mit einem Tischtennisball die Biergläser der gegnerischen Mannschaft getroffen werden mussten, sorgte immer wieder für ein großes Hallo. Zahlreiche Mannschaften wollten sich in dieser Aufgabe messen. Bis weit nach Mitternacht dauerten die Partien, bei denen sich logischerweise die Zielgenauigkeit umso mehr verringerte, je mehr Gerstensaft nicht nur in den Bechern schwamm, sondern auch seinen Weg in den Mund der Teilnehmer fand.

Die Regeln waren ganz einfach: Jedes Team bestand aus zwei bis vier Spielern, die abwechselnd versuchen mussten, den Ball in den gegnerischen Bechern zu versenken. Jeder getroffene Behälter wurde abgeräumt. Gewonnen hatte entweder, wer vor Ablauf der Spielzeit alles getroffen hatte oder weniger Becher auf seiner Seite stehen hatte. Im Halbdunkel, mit ein paar Lampions und diffusen Laternen erhellt, hatten die Begegnungen ihren ganz eigenen Schwierigkeitsgrad. Gewinner waren am Ende gegen halb 2 die „Chupa Chups“ vor „Dr. Lu & Friends“ und den „Hopfentropfen #WWR“

„Endlich mal was für die Jugend bei uns geboten“, hieß es von vielen Seiten. Und so war auch kaum die Generation Ü 30 auf der Party anzutreffen, für die einige Ladungen Sand in den Außenbereich der Sporthalle gekippt worden waren. Fetzige Musik, aus Holzpaletten zusammengezimmerte „Strandliegen“, Stehtisch und natürlich die entsprechenden Cocktails sorgten auch bei einer immer kühler werdenden Nacht dafür, dass keinem wirklich kalt wurde.

Bei der Mischung aus Party und geselligem Beisammensein gab es dazu noch einen regulären Bar-Betrieb, Musik und leckere Sommer-Cocktails, unter anderem die Klassiker Pina Colada, Mojito, Caipirinha, (Safer) Sex on the Beach oder Gin Tonic. Der Andrang am Cocktal-Stand riss nicht ab. Die Idee zu dieser Veranstaltung kam auf einer Vorstandssitzung von den jüngeren Mitgliedern. Denen fehlten außer der Fastnacht weitere Veranstaltungen im Dorf. „Im engeren Organisationsteam sind wir etwa zehn Leute“, erzählt Kim Weyrauch vom Orga-Team.

Wenn in Ober-Hainbrunn gefeiert wird, dann dauert die Party lange. Bis spät in die Nacht herrschte Gedränge, das sich nach des Turniers mehr in den Innenbereich verlagert. „Ich bin um dreiviertel 4 heim“, da war noch lange nicht Schluss, lachte Narrhalla-Urgestein Ralph Volk, der zusammen mit Frank Flachs und Elferrat Markus Michel bei der Sause gefühlt zu den Alterspräsidenten zählte. „Das ist eine sehr gelungene Premiere“, freute sich SV-Vorsitzender Flachs. „Bei uns wird einfach nur klasse friedlich gemeinsam gefeiert“, betonte er.

„Wir sind total zufrieden“, meinte Kim Weyrauch im Rückblick. „Mit so vielen Besuchern hätten wir überhaupt nicht gerechnet.“ Der Erfolg wird auf jeden Fall eine Wiederholung nach sich ziehen, sagte sie. Das Feedback der Besucher war ebenfalls sehr positiv. Nach 4 Uhr musste dann irgendwann mal Schluss sein, auch wenn einige noch nicht nach Hause wollten. „Wir haben dann die Musik ausgemacht und dann hat es sich langsam verlaufen“, schmunzelte sie.

 

Ober-Hainbrunner Karnevalisten feiern erstmals Beach-Party

Bevor der Herbst kommt, wird es bei der Narrhalla Hainbrunn noch einmal so richtig Sommer. Die erste Beach-Party der Karnevalisten findet am Freitag, 31. August, ab 21 Uhr um die und in der SV-Sporthalle (Neckarstraße) statt. Die Idee zu dieser Veranstaltung kam auf einer Vorstandssitzung von den jüngeren Mitgliedern. Denen fehlten außer der Fastnacht weitere Veranstaltungen im Dorf. „Im engeren Organisationsteam sind wir etwa zehn Leute“, erzählt Kim Weyrauch vom Orga-Team.

Attraktion des Abends ist das „Beer-Pong-Turnier“ ab 21.30 Uhr. Dabei handelt es sich um ein Spiel, bei dem immer zwei Teams (mit zwei bis vier Personen) im Turniermodus gegeneinander antreten und versuchen, mit Ping-Pong-Bällen in die gegnerischen Becher zu treffen. Die Startgebühr beträgt 25 Euro. Es können maximal 20 Teams teilnehmen. Nachdem ein Mannschaftsname gefunden ist, kann die Anmeldung über Facebook unter NarrhallaHainbrunn bis zum 28. August erfolgen.

Bei der Mischung aus Party und geselligem Beisammensein gibt einen regulären Bar-Betrieb, Musik und leckere Sommer-Cocktails, unter anderem die Klassiker Pina Colada, Mojito, Sex on the Beach oder Gin Tonic. Der Eintritt (ab 16 Jahren mit Mutti-Zettel, den es auf Facebook-Seite zum Download gibt) kostet drei Euro.