Legendäre Herrensitzung bei der Narrhalla Hainbrunn – Vorverkauf läuft

Die Herren lassen bitten. Nach vier Jahren Pause ist es wieder so weit: Die Narrhalla Ober-Hainbrunn lädt zur legendären Herrensitzung. Die findet am Freitag, 16. November, um 20.11 Uhr in der Sporthalle statt. „Shoot-out in Hainbrunn City“ lautet das Motto. Der Abend wird ganz im Zeichen des Wilden Westens stehen.

Hochkarätige Büttenredner aus der Umgebung, etwa aus Zwingenberg, Eberbach und Rockenau, sowie aus Hainbrunn selbst und „extra aus Texas eingeflogene“ Saloon-Damen werden die Location in eine Wildwest-Kulisse verwandeln, versprechen die Organisatoren. Mottogetreue Kostümierung ist ausdrücklich erwünscht.

„Jetzt heißt es Kumpels mobilisieren und ab nach Hainbrunn City“, fordert Narrhalla-Präsident Franks Flachs die Herren-Narren auf. Da es nur eine Sitzung geben wird, sind die Tickets sehr begehrt. Es herrscht Fotoverbot, Einlass ist erst ab 18 Jahren. „Die berühmte Hainbrunner Bar ist bestens bestellt“, verspricht er.

Urheber dieser speziellen Sitzung war vor zwölf Jahren Narrhalla-Urgestein Ralph Volk, der selbst immer in den Faschingssitzungen als Weltenbummler oder „Schackeline“ in der Bütt dabei ist. Seitdem finden die Events in unregelmäßigen Abständen statt und sind in der Regel schnell ausverkauft. Frauen, auch in Männer-Klamotten, dürfen nicht rein, bedauert der Präsident.

Info: Der Vorverkauf läuft. Kartenbestellungen bis 6. Oktober unter E-Mail shootout@ober-hainbrunn.de oder WhatsApp 0163/1616134. Eine komplette Tischeinheit besteht aus 18 Plätzen, falls diese jemand buchen möchte.

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Viele Initiativen beteiligten sich in Oberzent am Freiwilligentag des Odenwaldkreises

Das ehrenamtliche Engagement wird in Oberzent groß geschrieben. Allein zwölf Initiativen beteiligten sich in der neuen Stadt am Freiwilligentag des Odenwaldkreises. Überall wurde geschrubbt, gehämmert, gezimmert, geschraubt, auf dass sich das eigene Dorf wieder in neuem Glanz zeigt.

Wenn in Ober-Hainbrunn was zu schaffen ist, dann kommen immer etliche Helfer zusammen. Ortsvorsteher Stefan Hofmann freute sich über 25 bis 30 Freiwillige, die dabei halfen, das Erdgeschoss im alten Schulhaus zu entkernen, den Weg hinunter zur Mühlstraße freizuschneiden und die Brücke am Sportplatz auf Vordermann zu bringen. Zusätzlich wird dort eine Saugstelle für die Feuerwehr gebaut, weil sie mit dem neuen, größeren Auto nicht mehr direkt an den Bach fahren kann.

Die Lehrerwohnung im alten Schulhaus neben der Feuerwehr steht schon seit eineinhalb Jahren leer. Sie soll jetzt zu einem Gemeinschaftsraum für die ganze Ortsbevölkerung plus Wahllokal umgebaut werden. Dafür ist allerdings viel zu tun. Eine Zwischenwand wurde rausgestemmt, das Bad musste entfernt werden, ein Behinderten-WC kommt rein, der ganze Putz wurde von Decken und Wänden geklopft. „Die Eingangstür mit den Glasbausteinen hat uns ziemlich aufgehalten“, so Hofmann. Denn da waren Stahlzargen drin.

Wandverkleidungen und Türzargen mussten auch noch raus, ständig dröhnten die Geräte. Die Helfer brachten laufend Schutt nach draußen. „Einen Pritschenwagen und zwei Anhänger haben wir bereits nach Wald-Michelbach gebracht“, sagte er. Die Arbeiten sind aber noch lange nicht beendet. Weitere Einsätze sind notwendig, bei denen Hofmann auf eine ähnlich gute Beteiligung hofft.

Von der Neckar- zur Mühlstraße führte ein kleiner Weg, der in der Vergangenheit ziemlich zugewuchert war. Er ist nun wieder gut zugänglich, nachdem Büsche und Sträucher entfernt wurden. Rund um den Glascontainer und das Gefriertruhenhaus packten auch einige Helfer an, um die Hinterlassenschaften anderer zu beseitigen. „Was die Leute alles wegwerfen ist unglaublich“, beklagte eine Freiwillige.

In Finkenbach waren knapp 20 Feuerwehr-Angehörige und Ortsbürger rund um das Gerätehaus und den angrenzenden Park aktiv. Das Grün wurde kräftig zurückgeschnitten und der Bachlauf saubergemacht. Ein kompletter Anhänger mit Grünschnitt, bestimmt zehn Kubikmeter, kam so zusammen, schätzte Wolfgang Buchert. Außerdem wurde noch Dachpappe einer alten Schutzhütte aufgeladen. Er war erfreut über die gute Resonanz.

Die SG Rothenberg will sich auf der Höhe ihren lang gehegten Traum von einem Ballfangzaun erfüllen. Denn vorher rollte das runde Leder mit schöner Regelmäßigkeit den Abhang runter, mit etwas Pech noch ins Gebüsch rein, wenn einer der Kicker kräftig verzog. 70 Metallpfosten wurden auf einer Länge von 210 Metern ins Erdreich gehauen. 1,10 Meter hoch soll der Zaun werden.

Die Fläche zwischendrin ist dann als Vorbereitungsfläche gedacht, wenn der Sportplatz selbst belegt ist, erläuterte Dominik Foshag. „Das war vorher eine extrem steile Böschung“, schilderte er. Federführend bei der Aktion war Volker Sauer, der mit Hingabe und Motorsäge am Hang aktiv war, um ein wenig Licht ins Strauch-Dickicht zu bringen. 15 Helfer packten mit an.

Eine ähnliche Zahl von Freiwilligen sorgte in Kortelshütte dafür, dass an der Kreuzung von Hoch- und Eberbacher Straße die Info-Tafel erneuert wurde. Unter der Federführung von Heike Götz vom Ortsbeirat wurden außerdem eine Sitzbank und Blumentrog neu gestellt. Adolf Helm, Marco Gugau und Arno Götz zeichnen dafür verantwortlich. Die komplette obere Erdschicht wurde abgetragen und abgefahren, die Fläche mit Holzhackschnitzeln wieder aufgefüllt.

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Posted by Thomas Wilken on Monday, September 17, 2018

 

Großes Stelldichein der Schlepper- und Oldtimerfreunde in Ober-Hainbrunn

Bereits zum elften Mal treffen sich am Sonntag, 23. September, alle Schlepper- und Oldtimerfreunde aus dem badischen und hessischen Odenwald und darüber hinaus in Ober-Hainbrunn auf dem Festplatz. Wie in den Jahren zuvor wird jeder Teilnehmer mit einem schönen Erinnerungsfoto, Verzehrbons und dem beliebten Sammelbutton belohnt. Die Anfahrt ist ab 10.30 Uhr möglich. Die Teilnahme für die Fahrzeuge ist kostenlos, auch für die Besucher ist der Eintritt frei. Veranstalter ist der MGV 1898 Ober-Hainbrunn.

Highlight für die technikbegeisterten Teilnehmer und Zuschauer ist die große Fahrzeugparade gegen 14 Uhr. Unter der Moderation des MGV-Vorsitzenden Wilfried Friedrich stellen die Eigentümer ihre teilweise sehr liebevoll restaurierten Fahrzeuge der Öffentlichkeit vor. Oft gibt es dabei eine interessante Gegebenheit oder eine humorvolle Anekdote zum jeweiligen Oldtimer zu berichten.

In den vergangenen Jahren begrüßte der MGV um die 150 Oldtimer aus Landwirtschaft und Automobilgeschichte mit ihren Besitzern. Bei gutem Wetter waren es auch einige mehr. Besondere Blicke zog schon einmal ein Lanz Bulldog D8506 aus dem Jahr 1938 auf sich. Das 35 PS starke Gefährt, ein Vorglühschlepper mit liegenden Zylindern, gehört Edgar Tartler aus Lützelbach. Zehn Liter Hubraum werden mit einem Zylinder angetrieben.

Ein Ford Mustang weckte Erinnerungen an den Film „Bullitt“ mit Steve McQueen Ende der 60er Jahre. Von dem Rolls Royce Phantom gar nicht zu reden, der nachmittags auf en Platz fuhr. Stark vertreten sind jedes Jahr die Traktorenfreunde Allemühl mit einigen schönen Gefährten. Manuela Heiß besitzt etwa einen Mc Cormick aus dem Jahr 1959, Dieter Heiß einen Hanomag B10. Die badischen Brombacher aus der direkten Nachbarschaft sind immer mit etlichen Exemplaren vor Ort. Aus Schlierbach bei Fürth kam 2017 einer mit seinem Schlepper über die Odenwaldhügel getuckert, ebenso ein Traktorbesitzer aus Mühlhausen über die Kraichgau-Erhebungen.

Hanomag, Deutz, Lanz, Eicher, IHC, McCormick, Porsche, Allgaier, MAN oder Normag: Die Namen der alten, manchmal schon „ausgestorbenen“ Marken schwirren nur so durch die Luft auf dem Hainbrunner Festplatz. Mit die weiteste Anfahrt hatte 2017 Pascal Wagner aus Neulautern bei Löwenstein im Schwäbischen. Ihm gehört ein restaurierter Normag, Baujahr 1952, mit zehn PS, der gerade so seine 15 km/h macht.

Was dem einen die Schlepper, sind dem anderen die Auto-Oldtimer. Ein Stoewer Sedina von 1937 gehört Manfried Bauer aus Wald-Michelbach. In seinem dortigen Museum der drittgrößten deutschen Automarke bis 1945 hat er noch mehrere dieser imposanten Gefährte stehen. Opel GT 1900, MG, Corvette, Karmann Ghia, VW 1303, Topolino, BMW-Isetta, Jaguar E-Type, Alfa Romeo-Cabrio oder diverse Enten treiben den Fans immer wieder die Freudentränen ins Gesicht.

Viel Anklang findet bei den Gästen jedes Jahr aufs Neue das nicht alltägliche Speiseangebot. Schon traditionell wird ein althergebrachtes Odenwälder Hochzeitsessen, nämlich Rindfleisch mit Meerrettich und Salzkartoffeln, angeboten. Daneben bereichern der beliebte Hainbrunner Holzfäller-Rollbraten vom Buchenholzgrill oder das herzhafte Wildschweingulasch aus dem Kupferkessel die vielfältige Speisekarte.

Das liebevoll dekorierte Freigelände bietet dazu ein reizvolles Ausflugsziel auch für alle Biker, Wanderer und Radfahrer, die ihre Tour mit einer gemütlichen Einkehr verbinden möchten. Für die Kinder bieten der angrenzende Kinderspielplatz und die Hüpfburg jede Menge Zeitvertreib. Selbst bei Regen findet man in der herbstlich geschmückten Sporthalle das passende Ambiente für einen schönen Sonntagsausflug nach Ober-Hainbrunn.

Große Party am Hainbrunner „Sportplatz-Beach“

Riesengaudi und Riesenerfolg für die Jugend der Narrhalla Ober-Hainbrunn. Die von ihr organisierte erste Beach-Party mitsamt dem Beer-Pong-Turnier war ein Anziehungspunkt für Jung und Alt im Finkenbachtal. Aus ganz Oberzent und dem nahe gelegenen Neckartal pilgerten die Feierwütigen an die Sporthalle, um dort mit Strandambiente, leckeren Cocktails und vielen Bekannten ein paar schöne Stunden zu verleben.

Besonders das Beer-Pong-Turnier, bei dem mit einem Tischtennisball die Biergläser der gegnerischen Mannschaft getroffen werden mussten, sorgte immer wieder für ein großes Hallo. Zahlreiche Mannschaften wollten sich in dieser Aufgabe messen. Bis weit nach Mitternacht dauerten die Partien, bei denen sich logischerweise die Zielgenauigkeit umso mehr verringerte, je mehr Gerstensaft nicht nur in den Bechern schwamm, sondern auch seinen Weg in den Mund der Teilnehmer fand.

Die Regeln waren ganz einfach: Jedes Team bestand aus zwei bis vier Spielern, die abwechselnd versuchen mussten, den Ball in den gegnerischen Bechern zu versenken. Jeder getroffene Behälter wurde abgeräumt. Gewonnen hatte entweder, wer vor Ablauf der Spielzeit alles getroffen hatte oder weniger Becher auf seiner Seite stehen hatte. Im Halbdunkel, mit ein paar Lampions und diffusen Laternen erhellt, hatten die Begegnungen ihren ganz eigenen Schwierigkeitsgrad. Gewinner waren am Ende gegen halb 2 die „Chupa Chups“ vor „Dr. Lu & Friends“ und den „Hopfentropfen #WWR“

„Endlich mal was für die Jugend bei uns geboten“, hieß es von vielen Seiten. Und so war auch kaum die Generation Ü 30 auf der Party anzutreffen, für die einige Ladungen Sand in den Außenbereich der Sporthalle gekippt worden waren. Fetzige Musik, aus Holzpaletten zusammengezimmerte „Strandliegen“, Stehtisch und natürlich die entsprechenden Cocktails sorgten auch bei einer immer kühler werdenden Nacht dafür, dass keinem wirklich kalt wurde.

Bei der Mischung aus Party und geselligem Beisammensein gab es dazu noch einen regulären Bar-Betrieb, Musik und leckere Sommer-Cocktails, unter anderem die Klassiker Pina Colada, Mojito, Caipirinha, (Safer) Sex on the Beach oder Gin Tonic. Der Andrang am Cocktal-Stand riss nicht ab. Die Idee zu dieser Veranstaltung kam auf einer Vorstandssitzung von den jüngeren Mitgliedern. Denen fehlten außer der Fastnacht weitere Veranstaltungen im Dorf. „Im engeren Organisationsteam sind wir etwa zehn Leute“, erzählt Kim Weyrauch vom Orga-Team.

Wenn in Ober-Hainbrunn gefeiert wird, dann dauert die Party lange. Bis spät in die Nacht herrschte Gedränge, das sich nach des Turniers mehr in den Innenbereich verlagert. „Ich bin um dreiviertel 4 heim“, da war noch lange nicht Schluss, lachte Narrhalla-Urgestein Ralph Volk, der zusammen mit Frank Flachs und Elferrat Markus Michel bei der Sause gefühlt zu den Alterspräsidenten zählte. „Das ist eine sehr gelungene Premiere“, freute sich SV-Vorsitzender Flachs. „Bei uns wird einfach nur klasse friedlich gemeinsam gefeiert“, betonte er.

„Wir sind total zufrieden“, meinte Kim Weyrauch im Rückblick. „Mit so vielen Besuchern hätten wir überhaupt nicht gerechnet.“ Der Erfolg wird auf jeden Fall eine Wiederholung nach sich ziehen, sagte sie. Das Feedback der Besucher war ebenfalls sehr positiv. Nach 4 Uhr musste dann irgendwann mal Schluss sein, auch wenn einige noch nicht nach Hause wollten. „Wir haben dann die Musik ausgemacht und dann hat es sich langsam verlaufen“, schmunzelte sie.

 

Ober-Hainbrunner Karnevalisten feiern erstmals Beach-Party

Bevor der Herbst kommt, wird es bei der Narrhalla Hainbrunn noch einmal so richtig Sommer. Die erste Beach-Party der Karnevalisten findet am Freitag, 31. August, ab 21 Uhr um die und in der SV-Sporthalle (Neckarstraße) statt. Die Idee zu dieser Veranstaltung kam auf einer Vorstandssitzung von den jüngeren Mitgliedern. Denen fehlten außer der Fastnacht weitere Veranstaltungen im Dorf. „Im engeren Organisationsteam sind wir etwa zehn Leute“, erzählt Kim Weyrauch vom Orga-Team.

Attraktion des Abends ist das „Beer-Pong-Turnier“ ab 21.30 Uhr. Dabei handelt es sich um ein Spiel, bei dem immer zwei Teams (mit zwei bis vier Personen) im Turniermodus gegeneinander antreten und versuchen, mit Ping-Pong-Bällen in die gegnerischen Becher zu treffen. Die Startgebühr beträgt 25 Euro. Es können maximal 20 Teams teilnehmen. Nachdem ein Mannschaftsname gefunden ist, kann die Anmeldung über Facebook unter NarrhallaHainbrunn bis zum 28. August erfolgen.

Bei der Mischung aus Party und geselligem Beisammensein gibt einen regulären Bar-Betrieb, Musik und leckere Sommer-Cocktails, unter anderem die Klassiker Pina Colada, Mojito, Sex on the Beach oder Gin Tonic. Der Eintritt (ab 16 Jahren mit Mutti-Zettel, den es auf Facebook-Seite zum Download gibt) kostet drei Euro.

 

Handkäs ist der Renner bei der Ober-Hainbrunner Feuerwehr

Handkäs, Kochkäs, Bembel und selbstgemachtes Gulasch: Wenn die Ober-Hainbrunner Feuerwehr zu Tisch bittet, dann gibt es die etwas andere, sehr hessische Speisekarte. Die Jugendwehr hat beim traditionellen Handkäsfest ihren großen Auftritt, denn die Einnahmen gehen in ihre Kasse. Da schmeißen sich die Jugendlichen doch gern in ihre Feuerwehr-Shirts und flitzen an den Bierbänken vorbei. Aber natürlich packt an diesem Tag die Einsatzabteilung mit Anhang mit an.

Über Mittagszeit füllen sich Fahrzeughalle und Vorgelände schnell mit vielen Besuchern, die das namensgebende Gericht probieren möchten. Der Betrieb bis fast zur Straße hin ist kein Problem, da sie in den Nachwehen des Finki-Festivals überregional noch als gesperrt gekennzeichnet ist. Für die Ober-Hainbrunner ist das Fest dieses Mal Stress pur: Seit Donnerstag bei der Brandsicherheitswache rund ums Finki aktiv, dürfen sie nach deren Ende gleich weiter ranklotzen, während es sich die Kollegen auf den Holzbänken gemütlich machen und die anstrengenden Tage runterspülen.

„Der Handkäs ist eine super Konstante“, freut sich Kommandant Stefan Hofmann. 165 Portionen mit Musik waren am Ende des Tages verkauft. Für die Zubereitung ist das Frauenküchenteam im Keller zuständig, das seine ganz speziellen Kreationen einbringt. Am Vortrag wurde die Lieferung eingelegt, damit sie das ganze besondere Aroma bekommt. „Alles wird selbst zubereitet“, sagt der Chef der Stadtteilwehr.

Dazu noch 90 Portionen Kochkäse und als Mittagessen Gulasch – aus dem Keller wird nonstop das Beste aufgefahren. Fürs Gulasch schnippelte Hofmann mit Tränen in den Augen kiloweise Zwiebeln, während sich Klaus Wendler, früher Koch im Rothenberger Hirsch, ums Fleisch kümmerte. „Ab 7 Uhr morgens“, merkt er an. 70 bis 80 Portionen wurden zubereitet. Der Lohn der vielen Arbeit waren leere Kühlschränke: Die Gäste futterten alle Vorräte auf.

Damit’s auch richtig schön zünftig zugeht, haben die Brandschützer etliche Bembel im Umlauf, aus denen der Äppelwoi in Strömen fließt. Auch die Floriansjünger aus dem badischen Brombach werden langsam ans hessische Nationalgetränk herangeführt. Die Badener sind nicht die einzigen Besucher von befreundeten Wehren. Neben den Abteilungen Kortelshütte und Rothenberg (die Finkenbacher waren noch durchs Festival gefordert) sind auch die Hirschhorner und Langenthaler gerne gesehene Gäste.

Zu diesen gesellen sich aber über den Tag auch viele andere Besucher sowohl aus der neuen Stadt als auch von außerhalb. Nach dem HSV-Spiel in Sandhausen kamen auf dem Rückweg noch ein paar Rentner vorbei und feierten den Sieg der Hamburger. Angeschaut werden konnten den Tag über auch die beiden neuen Feuerwehrfahrzeuge.

Seit elf Jahren, mit Einweihung des Feuerwehrhauses am Ortsausgang Richtung Finkenbach, feiern die Floriansjünger nun dort ihr Handkäsfest. Zuvor war man in der freien Natur bei der unteren Hommerischen Quelle zuhause. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung Ende der 70er Jahre zur Unterstützung der 1975 gegründeten Jugendwehr. In deren Kasse fließt auch der Erlös. Neue Feldbetten werden davon bezahlt.

Zehn Heranwachsende zählt die Jugendwehr, von denen einige an diesem Tag auch eifrig am Bedienen sind, nonstop die Treppe hoch und runter laufen. Natürlich tatkräftig unterstützt von der 21 Köpfe zählenden Einsatzabteilung. 70 Passive und zwischen sieben und acht Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung gehören ebenfalls mit zur Hainbrunner Truppe. 30 Aktive stemmen an diesem Tag das Fest, weitere sind an Auf- und Abbau beteiligt.

Altes „Wooghaisl“ in Ober-Hainbrunn soll abgerissen werden

Drei Buswartehäuschen gibt es im Oberzent-Stadtteil. Berauschend sehen sie alle drei nicht mehr aus. Aber das an der Kreuzung von Neckar- und Mühlstraße ragt in seiner Unansehnlichkeit heraus. Denn es klebt am alten „Wooghaisl“, dem maroden früheren Waghäuschen, an dem Dach und Türen kaputt sind und das Pflaster abgesackt ist. „Innen befindet sich noch die alte Viehwaage“, erläuterte Ortsvorsteher Stefan Hofmann. Die anderen beiden Häuschen bei der Heckenmühle und weiter unterhalb in der Neckarstraße tun noch einigermaßen ihren Zweck.

Auf der Ortsbeiratssitzung gab es einige Stimmen, die den Abriss des Wooghails forderten. Auch Walter Löw machte sich dafür stark. Bürgermeister Christian Kehrer vernahm es mit Zustimmung. „Ich begrüße die Überlegung“, sagte er. Denn jeder Unterhalt von solch alten Gemäuern koste die Gemeinde Geld. Er will das Thema mit der Nahverkehrsgesellschaft Oreg abstimmen und erfragen, wie der Ort an neue Wartehäuschen kommen könnte.

Das Gremium befasste sich noch dem Brunnen an der Himmelreich-Kreuzung. Der speist sich durch ein Umlaufsystem quasi selbst. Der Tank wird nur nachgefüllt, wenn das Wasser verdunstet ist. In diesem Zusammenhang gab es auch den Hinweis, dass es sich nicht um Trinkwasser handelt. Es tauchte die Frage auf, ob und wie man vorbeikommenden Radlern oder Wanderern erfrischendes, trinkbares Nass zukommen lassen könnte. Ohne aufwändige Wiederaufbereitung des Wassers und Rohre wäre das wohl kaum möglich, so der Tenor. Weshalb das Thema ad acta gelegt wurde.