Finkenbacher Adventsmarkt verzaubert die Besucher

Zu Beginn nieselte es noch, aber zum rasch nach Beginn des „Adventszaubers“ wurde es trocken. Die Besucher trauten sich langsam aus den Häusern und pilgerten in die Beerfelder Straße zu den Buden und Ständen. Es war einfach zauberhaft im Finkenbachtal. Von der „Traube“ über Mareikes Backshop bis hin zum Hof Bartmann gab es viele weihnachtliche Geschenkideen, boten Finkenbacher und Auswärtige ihre selbst gefertigten Waren zum Verkauf an.

Mit Erfolg: Die Ortsbevölkerung und auch ein paar „Zugereiste“ aus Gammelsbach, Hirschhorn oder Wald-Michelbach drängten sich um die Stände, sodass die Beschicker des kleinen Adventsmarktes überwiegend zufrieden waren. Eine Wiederholung 2019 ist geplant (Anmeldungen werden schon unter Telefon 06068/4029 entgegen genommen).

Monika Jung zaubert in ihrer Freizeit viele verschiedene Motive aus Holz. Seit drei Jahren widmet sie sich bereits diesem Hobby. Vor einem Jahr feierte sie „Premiere“, inzwischen ist das Sortiment breiter geworden. „Ich habe eine große Verbundenheit mit Holz“, sagt die Finkenbacherin, deren Schwiegereltern lange Jahre die Bürstenfabrik Edelmann führten.

Für ihre Arbeiten verwendet sie Eichen- und Buchenholz aus dem Odenwald. Hergestellt wird, was Monika Jung gerade in den Sinn kommt. Manches davon „ist nicht ganz gerade, die Rinde ist gesprungen oder das Holz hat Unebenheiten“. Das ist aber gewünscht. „Ich will nicht die Handschrift der Natur verfälschen“, betont sie. In der vergangenen Zeit bekam sie sehr viel Zuspruch.

Die Finkenbacherin weitete mit Unterstützung ihres Mannes Thomas in diesem Jahr das Sortiment aus. Sie hat nun Tierfiguren und weitere Motive mit aufgenommen. Ebenso verarbeitet sie Kirsch-, Nuss- und Apfelholz. Adventsgestecke auf Holzbasis passen gut in die Vorweihnachtszeit. „Mir macht das unheimlich Spaß“, so Jung. „Am liebsten würde ich jedes Stück selbst behalten.“ Mit ihren Produkten ist sie am dritten Adventswochenende auch auf dem Weihnachtsmarkt in Hirschhorn vertreten.

Wie auch Veronika Beisel aus Schönbrunn, die mit allerlei Selbstgestricktem und Selbstgenähtem dabei war. Damit vertreibt sie sich die Zeit, wenn sie auf die Enkelkinder aufpasst. Aber auch ihre eigenen Kinder wurden bereits mit den Produkten aus Handarbeit ausgestattet. „Die gaben in der Schule damit an“, erinnert sie sich schmunzelnd im Rückblick. Denn Beisel baut gerne die eine oder andere ausgefallene Idee ein. Die Strampelanzüge für Babys wurden zuerst an den eigenen Enkeln „getestet“, bevor sie sie auch für den Verkauf nähte.

Selbst gestrickte Strümpfe, Weihnachtsschmuck, Wollmützen und Kerzen gab es bei Brigitte Fink aus Rothenberg. Bei Beate Bartmann war es eine bunte Vielfalt von selbst hergestellten Weihnachtsgeschenken zu erstehen, darunter Mistelzweige und Gartenfackeln. Norbert Kolb bot selbst hergestellten Holzschmuck an.

Mareike und Christian Niesen, die federführend für die Organisation zuständig waren, zeigten sich zufrieden mit dem Adventsmarkt, den es vor längerer Zeit schon einmal gegeben hatte. Bis spät standen Gäste noch an der „Traube“ zusammen, wo es die wärmenden Getränke und etwas zu essen gab. Natürlich trug auch die zwischenzeitlich trockene Witterung zum Erfolg bei. „Es war trotz des Wetters gut was los“, freute sich Niesen. „Alt und Jung kamen im Ort zusammen.“

Info: Viele Finkenbacher Aussteller sind auch beim Hirschhorner Weihnachtsmarkt dabei. Er findet am dritten Adventswochenende, 15. und 16. Dezember, statt, jeweils von 14 bis 21 Uhr in der Hauptstraße zwischen dem Rathausvorplatz und dem Marktplatz.

Advertisements

Adventsmarkt verzauberte die Besucher in Finkenbach

Es war einfach zauberhaft im Finkenbachtal. Von der „Traube“ bis hin zu Mareikes Backshop gab es viele weihnachtliche Geschenkideen, boten Finkenbacher und alle, die sich dem Ort verbunden fühlen, ihre selbst gefertigten Waren zum Verkauf an. Mit Erfolg: Die Ortsbevölkerung und auch ein paar „Zugereiste“ aus Eberbach, Abtsteinach oder Bammental drängten sich dicht um die Stände, sodass die Beschicker schon bald nach dem Start des kleinen Adventsmarktes sehr zufrieden waren. Eine Wiederholung in 2018 ist geplant.

Monika Jung zaubert in ihrer Freizeit viele verschiedene Motive aus Holz. Seit zwei Jahren widmet sie sich bereits diesem Hobby. Der der jetzige Adventsmarkt war die „Premiere“, um ihre Waren einem breiteren Kreis vorzustellen. Der Zuspruch überraschte sie mehr als positiv. „Ich habe eine große Verbundenheit mit Holz“, sagt die Finkenbacherin, deren Schwiegereltern lange Jahre die Bürstenfabrik Edelmann führten.

Für ihre Arbeiten verwendet sie Eichen- und Buchenholz aus dem Odenwald. Hergestellt wird, was Monika Jung gerade in den Sinn kommt. Manches davon „ist nicht ganz gerade, die Rinde ist gesprungen oder das Holz hat Unebenheiten“. Das ist aber gewünscht. „Ich will nicht die Handschrift der Natur verfälschen“, betont sie. In der vergangenen Zeit bekam sie sehr viel Zuspruch.

„Versuch’s doch mal zur verkaufen“, lautete die Aufmunterung. Was sie auch umsetzte und nicht nur „für meine eigene Wohnung“ ans Werk ging. „Mir macht das unheimlich Spaß“, betont sie. „Am liebsten würde ich jedes Stück selbst behalten.“ Mit ihren Produkten ist sie am zweiten Adventswochenende auf dem Weihnachtsmarkt in Schönau und am Wochenende darauf in Hirschhorn vertreten.

Alle Sorten von Seifen hat Katja Rabsch aus Siedelsbrunn im Gepäck, die über ihren in Finkenbach lebenden Freund auf den Adventsmarkt kam. „Ich stehe auf Selbstgemachtes“, sagt sie. Die Idee zur Herstellung kam ihr bei einer Paddeltour mit einer Freundin. Sie verwendet immer ein Grundrezept für die Seife. Dann kommt Natronlauge für den Verseifungsprozess, später dann Duftöle und Farbpigmente, die jedem Stück die eigene Note geben.

„Man muss schon üben, bis es funktioniert“, schmunzelt sie. Außerdem benötigt man die richtigen Rezepte. Jede Seife hat eine spezielle Zutat. Die Form ist natürlich auch frei gestaltbar. So kann auch ein wohlduftender Pflaumen- oder Waldbeerkuchen entstehen. Oder Mandelbiskuit. Lavendel, Mandarine oder Kokosmilch sind weitere „Geschmacksarten“.

Bei Manuela Müller, Petra Bauer und Beate Bartmann gibt es eine bunte Vielfalt von selbst hergestellten Weihnachtsgeschenken zu erstehen. Alle drei kommen sie aus dem Ort und pflegen ihr schönes Hobby schon seit einigen Jahren. Manuela Müller begann vor einiger Zeit damit, Dekoartikel aus Holz für sich selbst herzustellen. Ihr Schmuck orientiert sich an den vorgegebenen Formen des Holzes.

Brötchenkörbe, Taschen und Dinkelkissen näht Petra Bauer. Den „Startschuss“ dafür gaben Pumphosen, Mützen und Lätzchen, die sie für ihr erstes Enkelkind herstellte. Für das nächste ist bereits eine Windeltasche in Arbeit. „Ich sehe den Stoff an und habe dann gleich Ideen, was ich daraus gestalten kann“, beschreibt sie ihre Herangehensweise.

Betonlichter, Vasen und Adventskränze finden sich bei Jutta Stork und Diana Kniebis aus Eberbach und Waldbrunn. Dazu noch beleuchtete und dekorierte Haselnusszweige, genähte Elche, Filzschuhe oder Dekozweige. Die Zweige sind einbetoniert und deshalb stabil genug für daran hängende Lichterketten. Alles wird natürlich in Handarbeit hergestellt.

Mareike und Christian Niesen, die federführend für die Organisation zuständig waren, zeigten sich hoch zufrieden mit der Wiederbelebung des Adventsmarktes, den es vor längerer Zeit schon einmal gegeben hatte. Bis Mitternacht standen Gäste noch an der „Traube“ zusammen, wo es die wärmenden Getränke und etwas zu essen gab. „Die Standbetreiber sind hoch zufrieden“, so Niesen. Natürlich trug auch das trockene, klare, kalte Wetter zum Erfolg bei. „Es war unheimlich viel los“, freute er sich, viel mehr als erwartet. „Alt und Jung kamen im Ort zusammen.“