Mit dem Goggo auf den Berg zur Alten Pumpe

Alte Schnauferl vor der Alten Pumpe: Das passt. Die Goggo- und Kleinwagen-Interessengemeinschaft (IG) Main-Kinzig-Kreis machte auf ihrer Ausfahrt über zwei Stunden lang Station am Industriedenkmal an der Landesstraße zwischen Rothenberg und Kortelshütte. Philipp Foshag und Thomas Wilcke vom Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVR) brachten den Teilnehmern dort die frühere Form der Wasserversorgung auf dem Sandsteinhügel näher.

17 Kleinwagen, meistens Goggos, aber auch zwei Lieferwagen und ein Messerschmitt-Kabinenroller mit 30 Personen waren den Berg hinaufgeschnauft. Nach der Besichtigung ging es weiter durch den Odenwald nach Zell. Die IG, deren Mitglieder neben dem Odenwald unter anderem aus den Ecken Stuttgart, Calw, Pforzheim, Oberallgäu oder Sigmaringen kommen, unternimmt jedes Jahr eine andere Tour, war zu erfahren.

Dieses Jahr gab es eine kurzfristige Änderung der Route, nachdem die Sperrung der Strecke ab Hirschhorn durchgesickert wird. Mit dem Goggo lohnt sich trotz der Oldtimer-Klassifizierung kein H-Kennzeichen, hieß es von den Fahrern. Denn aufgrund des kleinen Hubraums liegen die Autos deutlich unter H-Versteuerung für Fahrzeuge mit mehr Power unter der Motorhaube. Bei Sonnenschein wurde später ein ausgiebiges Picknick auf dem Parkplatz eingelegt.

Mit dem damaligen Wunderwerk der Technik war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts endlich möglich, zuerst für Rothenberg und dann auch für Kortelshütte sowie Ober-Hainbrunn eine gesicherte öffentliche Wasserversorgung herzustellen, erläuterte Wilcke den Interessierten. Denn der Zweizylinder-Wassermotor mit Drillingspumpe beförderte das Nass vom Gammelsbachtal über 290 Höhenmeter in den Rothenberger Hochbehälter.

In den Jahrzehnten und Jahrhunderten zuvor „herrschte Wasserknappheit“, so der VV-Vorsitzende. Durch den Sandsteinuntergrund sei das Wasser sehr schnell versickert. Auch Tiefbrunnen konnten die Misere nicht lösen. Ab dem 19. Jahrhundert wurden Stollen in den Felsen getrieben, um des kühlen Nass‘ habhaft zu werden. Im Unterdorf auf 400 Meter „ging das auch recht gut“, erzählt Wilcke. Dort zeugt noch der Laufbrunnen mit seinen vier Trögen vom Erfolg der Bohrungen.

Weiter oben „herrschten aber regelmäßig Wassernotstände“. Beschwerden über die unhaltbare Situation drangen bis nach Darmstadt vor. Dort, erläutert der Vereinsvorsitzende, sei am Ende des 19. Jahrhunderts eine Art „Konjunkturprogramm“ aufgelegt worden, um auch die abgelegenen Odenwald-Gemeinde ans öffentliche Wassernetz anzuschließen.

Zupass kam den damaligen Ingenieuren laut Wilcke, dass es auf 250 bis 270 Meter in beiden Tälern Tonschichten gab, auf denen sich das Wasser sammelte und ergiebige Quellen speiste. „40 Meter unterhalb wurde der ‚Große Brunnen‘ im Gammelsbachtal gefasst“, so Wilcke. Die dort erreichten vier Bar Wasserdruck reichten, um mit dem Motor der Schweizer Firma Schmid das Nass fast 300 Meter in die Höhe pumpen zu können. „Die Wasserleitung war sogar 2,5 Kilometer lang.“

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Wissenswertes über Rothenbergs Alte Pumpe

Das wechselhafte Wetter ließ dieses Mal nicht so viele Ausflügler die Odenwald-Strecke nehmen. Beim Mühlentag am Pfingstmontag machten sich weniger Besucher als im vergangenen Jahr auf zum Industriedenkmal „Alte Pumpe“ an der Landesstraße zwischen Kortelshütte und Rothenberg. 2018 herrschte auch wirklich eine hervorragende Witterung, die den Aktiven vom Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVR) einen neuen Rekord bescherte. Zwei Mal im Jahr öffnet der VVR die Hütte für die Öffentlichkeit.

„Mich fasziniert, was vor über 100 Jahren technisch schon möglich war“, sagt VVR-Vorsitzender Thomas Wilcke. Das Bauwerk hat für ihn „einen ganz besonderen Wert“, da es heutzutage in seiner Art einzigartig und Relikt einer vergangenen Zeit ist. Damals wurde viel Geld für die Herstellung des Wassernetzes in die Hand genommen, erzählt er.

Dass Rothenberg aufgrund der herrschenden Not an fließendem Nass nicht irgendwann abfackelte, „war reine Glückssache“, blickt Wilcke zurück. Deshalb legte sogar die Brandversicherung Ende des 19. Jahrhunderts noch etwas drauf, als es um die Leitungsverlegung ging. Unter der Bevölkerung gab es eine Umfrage, ob man sich für eine Summe X an das Netz anschließen wolle.

Mit der Pumpe war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts endlich möglich, zuerst für Rothenberg und dann auch für Kortelshütte sowie Ober-Hainbrunn eine gesicherte öffentliche Wasserversorgung herzustellen, erläutert Wilcke. Denn der Zweizylinder-Wassermotor mit Drillingspumpe beförderte das Nass vom Gammelsbachtal über 290 Höhenmeter hinauf in den Rothenberger Hochbehälter.

Schmunzelnd weist der VVR-Vorsitzende auch auf die schnelle Realisierung eines für damalige Zeiten Mammutprojekts hin, verglichen mit heutigen Großbaustellen wie dem BER oder Stuttgart 21. Geplant wurde seinen Worten zufolge ab Mitte 1898, im Jahr 1902 war bereits alles fertig. Die an diesem Tag gezeigte Power-Point-Präsentation über die Pumpe erarbeitete Oberzent-Schüler Philipp Foshag als Abschlussarbeit zusammen mit Wilcke.

In den Jahrzehnten und Jahrhunderten zuvor „herrschte Wasserknappheit“, weiß der VVR-Vorsitzende. Durch den Sandsteinuntergrund versickerte das Wasser auf dem Berg sehr schnell. Auch Tiefbrunnen konnten die Misere nicht lösen. Ab dem 19. Jahrhundert wurden Stollen in den Felsen getrieben worden, um des kühlen Nass‘ habhaft zu werden. Im Unterdorf auf 400 Metern „ging das auch recht gut“, erzählt Wilcke.

Weiter oben nicht. Beschwerden über die unhaltbare Situation drangen bis nach Darmstadt. Dort wurde am Ende des 19. Jahrhunderts eine Art „Konjunkturprogramm“ aufgelegt, um auch die abgelegenen Odenwald-Gemeinden ans öffentliche Wassernetz anzuschließen. Zupass kam den damaligen Ingenieuren, dass es auf 250 bis 270 Meter in beiden Tälern Tonschichten gab, auf denen sich das Wasser sammelte und ergiebige Quellen speiste.

„40 Meter unterhalb von diesen wurde der ‚Große Brunnen‘ im Gammelsbachtal gefasst“, so Wilcke. Die dortigen vier Bar Wasserdruck reichten, um mit dem Motor der Schweizer Firma Schmid das Nass fast 300 Meter in die Höhe pumpen zu können. „Das wurde nicht erst ausprobiert“, sagt er, sondern im Vorfeld „ingenieurmäßig durchgerechnet“, damit die Installation kein Reinfall würde.

„Dieser Wassermotor ist ein Unikat. Den gibt es nur noch ein weiteres Mal in Deutschland“, weiß er. Weil die Anlage so wartungsanfällig war, wurde sie 1904, zwei Jahre nach Fertigstellung, gleich ein zweites Mal installiert – damit immer eine in Betrieb sein konnte. Mit dem Druckwasser lässt sich die Energie gewinnen, führt Wilcke aus.

Nach dem Ausbau von Wassermotor und Pumpe aus dem alten Pumpenhaus im Tal des Clemensbrunnens auf Gammelsbacher Seite erfolgte Ende der 1990er Jahre die aufwändige Restaurierung durch den Verein Museumsstraße Odenwald. „Wir haben damals die Wasserwerke Zürich wegen Rat angefragt“, erinnert er sich. Die hatten aber ein jüngeres Schmid-Modell in Betrieb „und wünschten uns nur viel Glück“, meint Wilcke rückblickend lachend.

Info: Eine Besichtigung der Anlage ist nach Anmeldung bei Thomas Wilcke, Telefon 06275/1027, oder der Stadt Oberzent, Telefon 06068/7590-805, möglich. Erklärungen im Internet unter http://www.vvrothenberg.de/wassermotor/

 

Schmid’scher Zweizylinder-Wassermotor mit Drillingspumpe:

Ähnlich einer Dampfmaschine drückt das Wasser auf die Kolben der zweizylindrigen Maschinen. Die Kolbenstangen übertragen die Bewegung und die Kraft auf die Kurbelwelle. Auf der einen Seite der Kurbelwelle sitzt das Schwungrad, auf der anderen Seite die Kupplung, die Motor und Pumpe miteinander verbindet. Beachtenswert ist die Steuerung der Wassermotoren durch die unterhalb der Zylinder angeordneten Schieber.

Die Zylinder sind mittels Zapfen in je zwei zur Zylinderachse parallele Stangen gelagert. Durch die Bewegung des Kurbelgetriebes werden die Zylinder in eine schwingende Bewegung versetzt.  Dadurch werden die Öffnungen der Kanäle an der Unterseite der Zylinder am kreisbogenförmigen Schieberspiegel abwechselnd mit der Öffnung des Druckrohres oder einer der beiden Öffnungen des Entleerungsrohres in Verbindung gebracht.

Der Zylinder füllt sich somit abhängig von seiner Lage entweder von vorn oder von hinten Da der Wasserdruck bestrebt ist, den Zylinder vom Schieberspiegel abzuheben, kann man mit der richtigen Einstellung der Schraube mit Handrad das Verhältnis zwischen Leckwasser und Schieberreibung optimieren.

Besucherrekord beim Mühlentag an der Alten Pumpe in Rothenberg

Besucherrekord beim Mühlentag: 115 Interessierte begrüßte das Team des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVR) an der „Alten Pumpe“ zwischen Rothenberg und Kortelshütte. „So viele wie noch nie“, freute sich Vorsitzender Thomas Wilcke, der zusammen mit Tina Foshag, Doris Edelmann und Frank Braner die Gäste betreute. Das herrliche Wetter trug seinen Teil dazu bei, dass viele Ausflügler beim Industriedenkmal einen Halt einlegten. „Die meisten kamen von weiter her“, stellte Wilcke fest.

Bereits kurz nach der Mittagszeit durften sich die Ehrenamtlichen über 40 Besucher freuen. Im Laufe des Nachmittags kamen noch einmal fast doppelt so viele dazu. Da der Rothenberger Posaunenchor dieses Mal am Pfingstmontag nicht feierte, gab’s außer der Reihe die geplanten Bratwürste an der Alten Pumpe. Zusammen mit dem selbstgebackenen Kuchen waren die am Ende des Tages alle restlos verputzt. „Très interessant“ vermerkte eine französische Reisegruppe, die sich im Kortelshütter „Lamm“ für eine Wanderung einquartiert hatte, im Gästebuch.

Darmstadt, Dieburg, Heilbronn oder Hiltersklingen lauteten weitere Herkunftsorte der Gäste. „Im Hirschhorner Schloss haben wir geheiratet“, erklärte eine Mutter ihren Kindern nach dem Weg vom Neckartal hoch auf die Odenwaldhügel. Die hatten beim Mühlentag wohl eher ein überdimensionales, sich drehendes Rad erwartet, weswegen ihnen die Pumpe als „Mühle ohne Mühlrad“ schmackhaft gemacht wurde.

„Mich fasziniert, was vor über 100 Jahren technisch schon möglich war“, sagte Wilcke über die „Alte Pumpe“. Außerdem habe das Bauwerk „einen ganz besonderen Wert“, da es heutzutage einzigartig und Relikt einer vergangenen Zeit sei. Um es der breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, öffnet es der VVR zwei Mal im Jahr für die Öffentlichkeit – im September in der Regel auch am Tag des Denkmals.

Mit der Pumpe war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts endlich möglich, zuerst für Rothenberg und dann auch für Kortelshütte sowie Ober-Hainbrunn eine gesicherte öffentliche Wasserversorgung herzustellen. Denn der Schweizer Schmid’sche Zweizylinder-Wassermotor mit Drillingspumpe beförderte das Nass vom Gammelsbachtal über 290 Höhenmeter in den Rothenberger Hochbehälter.

In den Jahrzehnten und Jahrhunderten zuvor „herrschte Wasserknappheit“, weiß der VVR-Vorsitzende. Wegen des Sandsteinuntergrunds sei das Wasser sehr schnell versickert. Auch Tiefbrunnen konnten die Misere nicht lösen. Ab dem 19. Jahrhundert wurden Stollen in den Felsen getrieben worden, um des kühlen Nass‘ habhaft zu werden. Im Unterdorf auf 400 Metern „ging das auch recht gut“, erzählte Wilcke. Weiter oben „herrschten aber regelmäßig Wassernotstände“. Dort, wo die Tagelöhner wohnten, habe das auch zu einer Belastung der Familien geführt.

Zupass kam den damaligen Ingenieuren laut Wilcke, dass es auf 250 bis 270 Meter in beiden Tälern Tonschichten gab, auf denen sich das Wasser sammelte und ergiebige Quellen speiste. „40 Meter unterhalb wurde der ‚Große Brunnen‘ im Gammelsbachtal gefasst“, so der VVR-Mann. Die dort erreichten vier Bar Wasserdruck reichten, um mit dem Motor der Schweizer Firma das lebenswichtige Nass fast 300 Meter in die Höhe pumpen zu können.

„Dieser Wassermotor ist ein Unikat. Den gibt es nur noch ein weiteres Mal in Deutschland“, weiß er. Weil die Anlage so wartungsanfällig gewesen sei, wurde sie 1904, zwei Jahre nach Fertigstellung, gleich ein zweites Mal installiert – damit immer eine in Betrieb sein konnte. Mit dem Druckwasser lasse sich die Energie gewinnen, führte Wilcke aus.

Nach dem Ausbau von Wassermotor und Pumpe aus dem alten Pumpenhaus im Tal des Clemensbrunnens auf Gammelsbacher Seite erfolgte Ende der 1990er Jahre die aufwändige Restaurierung durch den Verein Museumsstraße Odenwald. Da das alte Pumpenhaus recht unzugänglich liegt, entschloss man sich, an verkehrsgünstig gelegener Stelle an der L 3410 ein neues Gebäude zu errichten und die Anlage darin funktionsfähig zu installieren. Seit Beginn des Jahrtausends ist sie für die Öffentlichkeit zugänglich.

Info: Eine Besichtigung der Anlage und Gruppenführungen sind nach Anmeldung bei der Touristik Oberzent, Regina Georg, unter Telefon 06068/7590-520, oder Thomas Wilcke, 06275/1027, jederzeit möglich.

Schmid’scher Zweizylinder-Wassermotor mit Drillingspumpe:

Ähnlich einer Dampfmaschine drückt das Wasser auf die Kolben der zweizylindrigen Maschinen. Die Kolbenstangen übertragen die Bewegung und die Kraft auf die Kurbelwelle. Auf der einen Seite der Kurbelwelle sitzt das Schwungrad, auf der anderen Seite die Kupplung, die Motor und Pumpe miteinander verbindet. Beachtenswert ist die Steuerung der Wassermotoren durch die unterhalb der Zylinder angeordneten Schieber.

Die Zylinder sind mittels Zapfen in je zwei zur Zylinderachse parallele Stangen gelagert. Durch die Bewegung des Kurbelgetriebes werden die Zylinder in eine schwingende Bewegung versetzt. Dadurch werden die Öffnungen der Kanäle an der Unterseite der Zylinder am kreisbogenförmigen Schieberspiegel abwechselnd mit der Öffnung des Druckrohres oder einer der beiden Öffnungen des Entleerungsrohres in Verbindung gebracht. Der Zylinder füllt sich somit abhängig von seiner Lage entweder von vorn oder von hinten.

Verkehrs- und Verschönerungsverein Rothenberg öffnete am Mühlentag wieder die „Alte Pumpe“

Schöner Erfolg für den Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVR): Beim Mühlentag am Pfingstmontag machten sich trotz des anfangs durchwachsenen Wetters viele Ausflügler auf zum Industriedenkmal zwischen Kortelshütte und Rothenberg. „Mich fasziniert, was vor über 100 Jahren technisch schon möglich war“, sagte Vorsitzender Thomas Wilcke über die „Alte Pumpe“. Außerdem habe das Bauwerk „einen ganz besonderen Wert“, da es heutzutage einzigartig und Relikt einer vergangenen Zeit sei.

Um es der breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, öffnet es der VVR zwei Mal im Jahr für die Öffentlichkeit. Unter anderem war eine amerikanisch-deutsche Familie mit Wurzeln in Breuberg zur Besichtigung vor Ort, die dann weiter ins Neckartal fuhr. Schon um die Mittagszeit ist Wilcke zufrieden mit der Resonanz. 20 Besucher kamen bereits vorbei, um sich das damalige Wunderwerk der Technik anzuschauen. Im weiteren Verlauf des Tages kamen noch etliche dazu.

Mit der Pumpe war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts endlich möglich, zuerst für Rothenberg und dann auch für Kortelshütte sowie Ober-Hainbrunn eine gesicherte öffentliche Wasserversorgung herzustellen. Denn der Zweizylinder-Wassermotor mit Drillingspumpe beförderte das Nass vom Gammelsbachtal über 290 Höhenmeter in den Rothenberger Hochbehälter.

In den Jahrzehnten und Jahrhunderten zuvor „herrschte Wasserknappheit“, weiß der VVR-Vorsitzende. Durch den Sandsteinuntergrund sei das Wasser sehr schnell versickert. Auch Tiefbrunnen konnten die Misere nicht lösen. Ab dem 19. Jahrhundert wurden Stollen in den Felsen getrieben worden, um des kühlen Nass‘ habhaft zu werden. Im Unterdorf auf 400 Metern „ging das auch recht gut“, erzählte Wilcke.

Weiter oben „herrschten aber regelmäßig Wassernotstände“. Dort, wo die Tagelöhner wohnten, habe das auch zu einer Belastung der Familien geführt. „Die Frauen mussten das Wasser hoch- und die Wäsche runtertragen.“ Beschwerden über die unhaltbare Situation seien bis nach Darmstadt vorgedrungen. Dort, erläutert der Vereinsvorsitzende, sei am Ende des 19. Jahrhunderts eine Art „Konjunkturprogramm“ aufgelegt worden, um auch die abgelegenen Odenwald-Gemeinden ans öffentliche Wassernetz anzuschließen.

Zupass kam den damaligen Ingenieuren laut Wilcke, dass es auf 250 bis 270 Meter in beiden Tälern Tonschichten gab, auf denen sich das Wasser sammelte und ergiebige Quellen speiste. „40 Meter unterhalb wurde der ‚Große Brunnen‘ im Gammelsbachtal gefasst“, so Wilcke. Die dort erreichten vier Bar Wasserdruck reichten, um mit dem Motor der Schweizer Firma Schmid das Nass fast 300 Meter in die Höhe pumpen zu können.

„Dieser Wassermotor ist ein Unikat. Den gibt es nur noch ein weiteres Mal in Deutschland“, weiß er. Weil die Anlage so wartungsanfällig gewesen sei, wurde sie 1904, zwei Jahre nach Fertigstellung, gleich ein zweites Mal installiert – damit immer eine in Betrieb sein konnte. Mit dem Druckwasser lasse sich die Energie gewinnen, führte Wilcke aus.

Ähnlich einer Dampfmaschine drückt das Wasser auf die Kolben der zweizylindrigen Maschinen. „Die Kolbenstangen übertragen die Bewegung und die Kraft auf die Kurbelwelle.“ Auf der einen Seite der Kurbelwelle sitzt das Schwungrad, auf der anderen Seite die Kupplung, die Motor und Pumpe miteinander verbinde. Beachtenswert sei die Steuerung der Wassermotoren durch die unterhalb der Zylinder angeordneten Schieber.

Nach dem Ausbau von Wassermotor und Pumpe aus dem alten Pumpenhaus im Tal des Clemensbrunnens auf Gammelsbacher Seite erfolgte Ende der 1990er Jahre die aufwändige Restaurierung durch den Verein Museumsstraße Odenwald. Da das alte Pumpenhaus recht unzugänglich liegt, entschloss man sich, an verkehrsgünstig gelegener Stelle ein neues Gebäude zu errichten und die Anlage darin funktionsfähig zu installieren. Seit inzwischen 14 Jahren öffnet der VVR diese für die interessierte Öffentlichkeit, nachdem sie 2002 zum 100-jährigen Bestehen der Pumpe eingeweiht worden war.

Info: Eine Besichtigung der Anlage ist nach Anmeldung bei der Gemeinde Rothenberg unter Telefon 06068/7590-800 möglich.

1902 wurden die Rothenberger Wasserprobleme gelöst

Das Höhendorf und das Wasser: Das war von jeher eine besondere Beziehung. Denn der Sandsteinboden sorgte dafür, dass das von oben kommende Nass so schnell in seinen Klüften verschwand wie es vom Himmel herabregnete. Die Folge waren viele Wassernöte, die sich mit der Beginn der Gemeindeaufzeichnungen im 19. Jahrhundert wie ein roter Faden durch die Ortsgeschichte ziehen.

Für ihre Bewältigung steht die „Alte Pumpe“ an der L 3410 nach Kortelshütte, die der Verkehrs- und Verschönerungsverein (wie auch beim Mühlentag) am Tag des offenen Denkmals regelmäßig für die Öffentlichkeit öffnet. Vorsitzender Thomas Wilcke informiert dann die Gäste über dieses Wunderwerk der Technik aus der Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts, das mit einem Schlag eine regelmäßige und zumeist gesicherte Versorgung mit dem kühlen Nass herstellte. Das Bauwerk habe „einen ganz besonderen Wert“, da es heutzutage einzigartig und Relikt einer vergangenen Zeit sei.

Nach Rothenberg profitierten auch Kortelshütte und Ober-Hainbrunn von der öffentlichen Wasserversorgung. Denn der Zweizylinder-Wassermotor mit Drillingspumpe beförderte das Nass vom Gammelsbachtal über 290 Höhenmeter in den Rothenberger Hochbehälter. In den Jahrzehnten und Jahrhunderten zuvor „herrschte Wasserknappheit“, weiß der VVR-Vorsitzende. Auch Tiefbrunnen konnten die Misere nicht lösen. Ab dem 19. Jahrhundert seien Stollen in den Felsen getrieben worden, um des Wassers habhaft zu werden. Im Unterdorf auf 400 Meter „ging das auch recht gut“, erzählt Wilcke. Dort zeuge noch der Laufbrunnen mit seinen vier Trögen vom Erfolg der Bohrungen.

Weiter oben „herrschten aber regelmäßig Wassernotstände“. Dort, wo die Tagelöhner wohnten, habe das auch zu einer Belastung der Familien geführt. „Die Frauen mussten das Wasser hoch- und die Wäsche runtertragen.“ Beschwerden über die unhaltbare Situation seien bis nach Darmstadt vorgedrungen. Dort, erläutert der Vereinsvorsitzende, sei am Ende des 19. Jahrhunderts eine Art „Konjunkturprogramm“ aufgelegt worden, um auch die abgelegenen Odenwald-Gemeinden ans öffentliche Wassernetz anzuschließen.

Zupass kam den damaligen Ingenieuren laut Wilcke, dass es auf 250 bis 270 Meter in beiden Tälern Tonschichten gab, auf denen sich das Wasser sammelte und ergiebige Quellen speiste. „40 Meter unterhalb wurde der ‚Große Brunnen‘ im Gammelsbachtal gefasst“, so Wilcke. Die dort erreichten vier Bar Wasserdruck reichten, um mit dem Motor der Schweizer Firma Schmid das Nass fast 300 Meter in die Höhe pumpen zu können. „Die Wasserleitung war sogar 2,5 Kilometer lang.“

Allerdings stand auch noch die Himmelreichsquelle als Bezugspunkt zur Disposition. Ihre Erschließung wäre sogar günstiger gewesen, aber die laufenden Betriebskosten gaben den Ausschlag für den Großen Brunnen. Akribisch wird in den damaligen Berechnungen aufgelistet, dass sich die Kosten der Wasserversorgung pro Kopf aus diesem auf 4,40 Mark im Jahr belaufen sollten, aus der Quelle auf 5,60 Mark. Wie Wilcke sagte, sei der Große Brunnen auch viel ergiebiger – und damit aus heutiger Sicht mit höherem Verbrauch ebenfalls sinnvoller gewesen.

Im Februar 1902 war Submission der Arbeiten, Mitte August schon die Fertigstellung. Ende September gab es allerdings bereits die erste Beschwerde: Wassermangel. Die Saugventile an der Pumpe waren kaputt. Diese sollten auch in Zukunft die Achillesverse sein: Fast 30 Bar Wasserdruck setzten ihnen arg zu, führten zu hohem Verschleiß und Wartungsaufwand. Weil die Anlage so wartungsanfällig war, wurde sie 1904, zwei Jahre nach Fertigstellung, gleich ein zweites Mal installiert – damit immer eine in Betrieb sein konnte.

Nach dem Ausbau von Wassermotor und Pumpe aus dem alten Pumpenhaus im Tal des Clemensbrunnens erfolgte Ende der 1990er Jahre die aufwändige Restaurierung durch den Verein Museumsstraße Odenwald. Auch die Mitglieder des Verkehrs- und Verschönerungsvereins packten kräftig an. Da das alte Pumpenhaus recht unzugänglich liegt, entschloss man sich laut Wilcke, an verkehrsgünstig gelegener Stelle ein neues Ausstellungsgebäude zu errichten und die Anlage darin funktionsfähig zu installieren.

Info: Eine Besichtigung der Anlage ist nach Anmeldung bei der Gemeinde Rothenberg unter Telefon 06068/7590-800 möglich.

 

„Alte Pumpe“ in Rothenberg: Wie das Wasser fast 300 Meter den Berg hinauf fließt

Faszination Technik: Der „Mühlentag“ wurde zum unverhofften Erfolgserlebnis für den Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVR). Denn der betreut die „Alte Pumpe“ an der Landesstraße zwischen Rothenberg und Kortelshütte und öffnet sie zwei Mal im Jahr für die Öffentlichkeit. Am Pfingstmontag konnten sich VVR-Vorsitzender Thomas Wilcke und Frank Braner vor dem Andrang kaum retten. Aus der gesamten Region kamen die Ausflügler angefahren, um das Wunderwerk der Technik von 1902 in Augenschein zu nehmen.

Wilcke wurde den Tag über nicht müde, den Besuchern die Pumpe näherzubringen, mit der es Anfang des 20. Jahrhunderts endlich möglich war, die Wasserversorgung im Höhendorf sicherzustellen. In den Jahrzehnten und Jahrhunderten zuvor „herrschte Wasserknappheit“, weiß er. Durch den Sandstein-Untergrund sei das Wasser sehr schnell versickert. Auch Tiefbrunnen konnten die Misere nicht lösen. Ab dem 19. Jahrhundert seien Stollen in den Felsen getrieben worden, um des kühlen Nass‘ habhaft zu werden. Im Unterdorf auf 400 Meter Höhe „ging das auch recht gut“, erzählt Wilcke. Dort zeuge noch der Laufbrunnen (Benzbrunnen) mit seinen vier Trögen vom Erfolg.

Fürs Oberdorf mit bis zu 500 Höhenmetern mussten da schwere, technische Geschütze ran, erläutert Wilcke den Interessierten. Dafür blickte man sogar über den Berg ins Gammelsbachtal. Die dortige ergiebige Quelle liegt auf 250 Metern Höhe. Damit stellte sich die Frage, wie das begehrte Nass noch einmal die gleiche Anzahl an Höhenmeter mit den Mitteln der damaligen Zeit nach oben transportiert werden könnte. Elektrizität stand auch zur Diskussion. Die Lösung fand sich aber im Schweizer Schmid’schen Zweizylinder-Wassermotor mit Drillingspumpe.

Zupass kam den damaligen Ingenieuren, dass es auf etwa 250 Meter in beiden Tälern Tonschichten gab, auf denen sich das Wasser sammelte. „40 Meter unterhalb der Quelle wurde der ‚Große Brunnen‘ im Gammelsbachtal gefasst“, so Wilcke. Die durch das Gefälle erzeugten vier Bar Wasserdruck reichten, um damit das Nass fast 300 Meter zum Rothenberger Hochbehälter pumpen zu können.

Die Wartung der Pumpen war durch den extrem hohen Druck von 20 Bar an den Ventilen laut Wilcke aber sehr arbeitsintensiv. „Es musste immer jemand darauf aufpassen.“ Die Lederdichtungen unterlagen einem hohen Verschleiß. Deshalb sei schon zwei Jahre später ein baugleicher Motor installiert worden, um die Gerätschaften wechselweise in Betrieb zu nehmen. „Dieser Wassermotor ist ein Unikat. Den gibt es nur noch ein weiteres Mal in Deutschland“, weiß er.

So war es auf diese Weise endlich möglich, zuerst für Rothenberg und dann auch für Kortelshütte sowie Ober-Hainbrunn eine gesicherte öffentliche Wasserversorgung herzustellen, die in dieser Form bis in die 1960er Jahre Bestand hatte. Beschwerden über die vorherige „unhaltbare Situation“ seien Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Großherzoglichen Regierung in Darmstadt vorgedrungen. Dort, erläutert der Vereinsvorsitzende, sei eine Art „Konjunkturprogramm“ aufgelegt worden, um auch die abgelegensten Odenwald-Gemeinde ans öffentliche Wassernetz anzuschließen.

Nach dem Ausbau von Wassermotor und Pumpe aus dem alten Pumpenhaus im Tal des Clemensbrunnens auf Gammelsbacher Seite erfolgte Ende der 1990er Jahre die aufwändige Restaurierung durch den Verein Museumsstraße Bergstraße-Odenwald, der auch weiterhin für die Technik zuständig ist. Auch die Mitglieder des Verkehrs- und Verschönerungsvereins packten bei der Gebäudesanierung kräftig an.

Da das alte Pumpenhaus im Gammelsbachtal recht unzugänglich liegt, entschloss man sich laut Wilcke, an verkehrsgünstig gelegener Stelle ein neues Ausstellungsgebäude zu errichten und die Anlage darin funktionsfähig zu installieren. Seit inzwischen 13 Jahren öffnet der VVR die Anlage für die interessierte Öffentlichkeit, nachdem sie 2002 zum 100-jährigen Bestehen der Pumpe eingeweiht worden war.

Info: Eine Besichtigung der Anlage ist nach Anmeldung bei der Gemeinde Rothenberg unter Telefon 06068/7590805 möglich.

 

Schmid’scher Zweizylinder-Wassermotor mit Drillingspumpe:

Ähnlich einer Dampfmaschine drückt das Wasser auf die Kolben der zweizylindrigen Maschinen. Die Kolbenstangen übertragen die Bewegung und die Kraft auf die Kurbelwelle. Auf der einen Seite der Kurbelwelle sitzt das Schwungrad, auf der anderen Seite die Kupplung, die Motor und Pumpe miteinander verbindet. Beachtenswert ist die Steuerung der Wassermotoren durch die unterhalb der Zylinder angeordneten Schieber.

Die Zylinder sind mittels Zapfen in je zwei zur Zylinderachse parallele Stangen gelagert. Durch die Bewegung des Kurbelgetriebes werden die Zylinder in eine schwingende Bewegung versetzt.  Dadurch werden die Öffnungen der Kanäle an der Unterseite der Zylinder am kreisbogenförmigen Schieberspiegel abwechselnd mit der Öffnung des Druckrohres oder einer der beiden Öffnungen des Entleerungsrohres in Verbindung gebracht. Der Zylinder füllt sich somit abhängig von seiner Lage entweder von vorn oder von hinten Da der Wasserdruck bestrebt ist, den Zylinder vom Schieberspiegel abzuheben, kann man mit der richtigen Einstellung der Schraube mit Handrad das Verhältnis zwischen Leckwasser und Schieberreibung optimieren.

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Faszination Technik beim Tag des offenen Denkmals: Wie das Wasser bei Rothenberg hinauf fließt

„Mich fasziniert, was vor über 100 Jahre technisch schon möglich war“, sagt Thomas Wilcke über die „Alte Pumpe“ in Rothenberg. Außerdem habe das Bauwerk „einen ganz besonderen Wert“, da es heutzutage einzigartig und Relikt einer vergangenen Zeit sei. Um es der breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, öffnet der Verkehrs- und Verschönerungsverein (wie auch beim Mühlentag) am Tag des offenen Denkmals die Pforten des Häuschens an der L 3410 nach Kortelshütte.
Um die Mittagszeit ist Wilcke zufrieden mit der Resonanz. „Mehr als sonst“ seien schon dagewesen, um sich das damalige Wunderwerk der Technik anzuschauen. Mit ihm war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts endlich möglich, zuerst für Rothenberg und dann auch für Kortelshütte sowie Ober-Hainbrunn eine gesicherte öffentliche Wasserversorgung herzustellen. Denn der Zweizylinder-Wassermotor mit Drillingspumpe beförderte das Nass vom Gammelsbachtal über 290 Höhenmeter in den Rothenberger Hochbehälter.
In den Jahrzehnten und Jahrhunderten zuvor „herrschte Wasserknappheit“, weiß der VV-Vorsitzende. Durch den Sandsteinuntergrund sei das Wasser sehr schnell versickert. Auch Tiefbrunnen konnten die Misere nicht lösen. Ab dem 19. Jahrhundert seien Stollen in den Felsen getrieben worden, um des kühlen Nass‘ habhaft zu werden. Im Unterdorf auf 400 Meter „ging das auch recht gut“, erzählt Wilcke. Dort zeuge noch der Laufbrunnen mit seinen vier Trögen vom Erfolg der Bohrungen.
Weiter oben „herrschten aber regelmäßig Wassernotstände“. Dort, wo die Tagelöhner wohnten, habe das auch zu einer Belastung der Familien geführt. „Die Frauen mussten das Wasser hoch- und die Wäsche runtertragen.“ Beschwerden über die unhaltbare Situation seien bis nach Darmstadt vorgedrungen. Dort, erläutert der Vereinsvorsitzende, sei am Ende des 19. Jahrhunderts eine Art „Konjunkturprogramm“ aufgelegt worden, um auch die abgelegenen Odenwald-Gemeinde ans öffentliche Wassernetz anzuschließen.
Zupass kam den damaligen Ingenieuren laut Wilcke, dass es auf 250 bis 270 Meter in beiden Tälern Tonschichten gab, auf denen sich das Wasser sammelte und ergiebige Quellen speiste. „40 Meter unterhalb wurde der ‚Große Brunnen‘ im Gammelsbachtal gefasst“, so Wilcke. Die dort erreichten vier Bar Wasserdruck reichten, um mit dem Motor der Schweizer Firma Schmid das Nass fast 300 Meter in die Höhe pumpen zu können. „Die Wasserleitung war sogar 2,5 Kilometer lang.“
„Dieser Wassermotor ist ein Unikat. Den gibt es nur noch ein weiteres Mal in Deutschland“, weiß Wilcke. Weil die Anlage so wartungsanfällig gewesen sei, wurde sie 1904, zwei Jahre nach Fertigstellung, gleich ein zweites Mal installiert – damit immer eine in Betrieb sein konnte. Mit dem Druckwasser lasse sich die Energie gewinnen, führt er aus.
Ähnlich einer Dampfmaschine drücke das Wasser auf die Kolben der zweizylindrigen Maschinen. „Die Kolbenstangen übertragen die Bewegung und die Kraft auf die Kurbelwelle.“ Auf der einen Seite der Kurbelwelle sitze das Schwungrad, auf der anderen Seite die Kupplung, die Motor und Pumpe miteinander verbinde. Beachtenswert sei die Steuerung der Wassermotoren durch die unterhalb der Zylinder angeordneten Schieber.
Nach dem Ausbau von Wassermotor und Pumpe aus dem alten Pumpenhaus im Tal des Clemensbrunnens auf Gammelsbacher Seite erfolgte Ende der 1990er Jahre die aufwändige Restaurierung durch den Verein Museumsstraße Odenwald. Auch die Mitglieder des Verkehrs- und Verschönerungsvereins packten kräftig an. Da das alte Pumpenhaus recht unzugänglich liegt, entschloss man sich laut Wilcke, an verkehrsgünstig gelegener Stelle ein neues Ausstellungsgebäude zu errichten und die Anlage darin funktionsfähig zu installieren.
Info: Eine Besichtigung der Anlage ist nach Anmeldung bei der Gemeinde Rothenberg unter Telefon 06068/7590-800 möglich.