Weitere Helfer sind am Waldseebad gerne gesehen

Wenn die Mitglieder des Arbeitskreises Waldschwimmbad einen Wunsch frei hätten, dann würden sie sich eine Sanierung der Beckenwände wünschen. Denn die ist mit Rissen übersät und gerade im unteren Bereich „wasserdurchlässig“ geworden. Kein Wunder, denn das Bad ist bereits weit über 80 Jahre alt. „Wir kriegen das aber natürlich auch mit Ausbessern hin“, betont die Vereinsvorsitzende Ina Bottelberger.

Für sie es nachvollziehbar, dass zuerst die beiden Freibäder in Finkenbach und Hetzbach im Rahmen des „Swim-Programms“ saniert werden. Dier Landesförderung ist aber beim Waldseebad nicht anwendbar. „Beerfelden ist ja nicht vergessen“, betont sie. Außerdem sei hier ja im Vergleich der städtische Bauhof mehr im Einsatz. Solange die Quelle läuft, ist alles in Ordnung. „Mit 25 Leuten jeden Samstag wäre das problemlos machbar“, sagt sie. Aber die hat es eben nicht.

Das Waldseebad verlangt den Mitgliedern des Arbeitskreises regelmäßig im Frühjahr immer viel Arbeit ab. Knapp zwei Monate lang ziehen sich die Einsätze hin, bis die Pforten für die Sonnenanbeter geöffnet werden, die das kühle Quellwasser zu schätzen wissen. Helfer sind immer willkommen, wenn es bis dahin jeden Samstag um 10 Uhr losgeht. Denn es ist ja nicht allein mit der Instandsetzung des Beckens getan – auch das Umfeld will in Schuss gehalten werden.

Alle Jahre wieder seit Gründung des Vereins vor 18 Jahren ist ein umfangreicher Frühjahrsputz notwendig. Laub aus dem Unterholz rausrecheln, Brombeeren zurückschneiden, Bäume stutzen standen beim ersten Treffen an. Das war relativ spärlich besucht, bedauerte die Vorsitzende. „Quasi nur Vorstandsmitglieder mit Familien“ waren dabei. Für die nächsten Einsätze wünscht sie sich mehr Resonanz.

„Wenn jeder, der übers Jahr das Schwimmbad nutzt, einmal mit anpackt, werden die Arbeiten auf viele Schultern verteilt“, hofft Bottelberger auf weitere Unterstützer in den kommenden Wochen. Denn dann müssen im Becken die Löcher ausgebessert und zugespachtelt werden. Das Streichen schließt sich an, denn die Farbe blättert in schöner Regelmäßigkeit ab. Im Mai wird dann gemäht, auch den Maulwurfshügeln rücken die Aktiven zu Leibe. Die „Schlucht“ entlang des Pfads hoch zum Parkplatz an der B 45 wird ebenfalls gesäubert.

Über die Jahre hinweg haben die Ehrenamtlichen immer wieder am Erscheinungsbild gefeilt. Die Terrasse wurde frisch gepflastert, drei Sonnendecks zum Liegen gebaut, ein Beachvolleyball-Feld angelegt, neue Toiletten geschaffen, Zweirad-Parkplätze mit Drainage und Kies hergestellt und die Zufahrt erweitert, damit dort besser geparkt werden kann.

Die vergangene Saison mit dem langen, trockenen Sommer wirkte sich positiv auf die Besucherzahlen aus. „Bestimmt 30 Prozent mehr als 2017“, bilanzierte Kiosk-Pächter Matthias Willenbücher zufrieden. Er hofft natürlich wieder auf eine solch gute Frequenz, die auch dem Oberzent-Haushalt zugutekommt. Denn der Eintritt fließt an die Stadt. Die bezahlt dafür neben dem Material auch die Badeaufsichten, an denen es derzeit für diese Saison noch mangelt.

Die besondere Lage des Waldseebads, das 50 Meter lange Becken, die Liegewiesen, die niedrigen Eintrittspreise und der ungezwungene Charakter haben ihm bis nach Heidelberg, Darmstadt oder in den Kraichgau den Ruf eines Kleinods eingebracht, für das Ruhesuchende gerne auch einmal ein paar Kilometer mehr fahren.

Das frische Quellwasser ist der beste Garant dafür, dass die Abkühlung auch in heißen Sommern garantiert ist. Über 24 Grad steigt die Wassertemperatur nie, selbst wenn draußen die Luft bei fast 40 Grad kocht. 20 bis 22 Grad sind im Sommer normal. Wenn die Saison beginnt, trauen sich einige Unerschrockene auch schon bei 16 Grad in die dann wahrlich kühlen Fluten.

Die vergangenes Jahr wieder eingeführte Zehnerkarte wird es wieder geben, weiß der zweite Vorsitzende Marc Gärtner. Mit der ist dann – im Gegensatz zur Tageskarte – ein zusätzlicher kostenloser Besuch in Finkenbach oder Hetzbach am selben Tag möglich. Die Preise bleiben gleich. So ist dann die Saisonkarte für günstige 35 Euro zu haben.

Info: Regelmäßige Arbeitseinsätze im Beerfeldener Waldschwimmbad finden jeden Samstag (außer 20. April) bis Ende Mai immer ab 10 Uhr statt. Am kommenden Freitag wird das Wasser aus dem Becken abgelassen, am Samstag, 13. April, ist dann das große Schrubben angesagt. Zur Belohnung gibt‘s für die Ehrenamtlichen an diesem Tag Pulled-Pork-Burger. Weitere Helfer sind gerne willkommen. Sie können einfach vorbeischauen. Saisoneröffnung des Waldseebads ist am Freitag, 31. Mai, dem Tag nach dem Brunnenfest. Es werden auch Badeaufsichten gesucht, die sich bei der Vorsitzenden Ina Bottelberger, E-Mail bottelsche@web.de, melden können.

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Das Waldseebad Beerfelden findet lobende Erwähnung im Freibadführer „Public Swimming“

Der herrliche Spätsommer steht vor der Tür. Die Sommerferien sind zwar schon zu Ende, aber nachmittags und an den Wochenenden ist immer noch genug Zeit fürs Freibad, wenn die Sonne vom Himmel lacht – wie es fürs Wochenende wieder vorausgesagt wird. Das Beerfeldener Waldseebad ist ein ideales Ziel, wird ihm nun auch vom „ersten Freibadführer“ namens „Public Swimming“ attestiert. In dem 336-Seiten-Büchlein von Gabi Schirrmacher werden die 51 schönsten Freibäder vor allem aus Südhessen vorgestellt. Beerfelden ist dabei: mit der Auszeichnung „für Puristen und Naturliebhaber“.

„Das ist eine tolle Anerkennung unserer Arbeit“, freut sich die Vorsitzende des Arbeitskreises Waldseebad, Ina Bottelberger. Die Ehrenamtlichen sind jedes Frühjahr gefordert, wenn im und rund um das über 80 Jahre alte Becken diverse Arbeiten anstehen, damit es im Sommer wieder für die Badewilligen geöffnet werden kann. Die nehmen dafür auch weitere Wege auf sich, weiß sie. Denn andere Bäder etwa im Neckartal oder den größeren Städten sind an den Hoch-Tagen hoffnungslos überfüllt.

Mit Schwimmern auch aus dem Darmstädter und fränkischen Raum ist für sie deshalb die Aufnahme in den Freibadführer Gold wert. „Das ist unsere Zielgruppe“, betont sie: Menschen aus den Großstädten, die im Odenwald einfach nur Ruhe abseits des Trubels unter der Woche suchen. Am Südrand von Beerfelden finden sie die. Selbst an den Sommerferien-Sonntagen geht es hier entspannt zu, findet sich sowohl auf der über einen Hektar großen Liegewiese als auch im 50-Meter-Becken immer ein freies Plätzchen.

Einfach nur die Seele baumeln lassen: Auch Autorin Schirrmacher machte diese wohltuende Erfahrung. „Sauberes Quellwasser, klare Luft, null Ablenkung und herrliche Ruhe“, heißt ihre Einleitung des Beitrags über das Waldschwimmbad. Mitten im Wald gelegen, „ist es prädestiniert für den Rückzug nach einer hektischen Arbeitswoche“, schreibt sie. „Wie von Zauberhand wird man mit der Natur vereint.“

Das Lob geht weiter: „Das an den Schwung der sanften Hügel angepasste Schwimmbecken, die Holzplateaus zum Sonnen auf der sattgrünen Liegewiese, dazu das Tannengrün des Waldes – hier herrscht eine zutiefst friedliche Atmosphäre.“ Mit etwas Sonnenschein ist für denjenigen das Urlaubsfeeling garantiert, der nicht zu viel Luxus erwartet.  Und das zu günstigen Preisen: 2,50 Euro kostet die Tages-, 30 Euro die Jahreskarte.

Erwähnung findet daneben die Möglichkeit, Paddel- oder Schlauchboote sowie Surfbretter mitzubringen. Der Tipp der Autorin: „Nehmen Sie sich einen Sommertag lang Zeit, den entspannenden Effekt der Landschaft voll auszukosten. Das Waldseebad ist selten überfüllt.“ Die 12.500 Quadratmeter große Liegewiese mit ihren zehn Bäumen, die drei Holz-Sonnendecks sowie die diversen Spielangebote werden ebenso genannt.

Den August über ist das Waldseebad Montag bis Freitag von 12 bis 19 Uhr geöffnet, Samstag, Sonntag und Feiertage von 10 bis 19 Uhr. Die Schließung im September ist abhängig von der Wetterlage. Weitere Infos auf http://www.waldseebad-beerfelden.de

Info: Gabi Schirrmacher, „Public Swimming – der erste Freibadführer“, Die schönsten 51 Freibäder, Naturbäder und Badeseen in den Regionen Aschaffenburg, Darmstadt, Frankfurt, Gießen und Wiesbaden; Fotografie Günther Dächer, 22 Euro, http://www.schirrmacher-editions.com

Bestandsaufnahme in den drei Oberzent-Freibädern, damit Zuschüsse fließen

Abwarten heißt die Devise. Die CDU hatte auf der vergangenen Stadtverordnetenversammlung einen Antrag eingebracht, dass sich die Stadt am Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm der hessischen Landesregierung beteiligen soll. Eine gute Sache, so der Tenor, allein es fehlt noch die gesetzliche Grundlage, wie Interims-Bürgermeister Egon Scheuermann sagte. Der Magistrat soll sich in der Zwischenzeit bis zu deren Vorliegen mit einer Bestandsaufnahme in den drei Freibädern beschäftigen, wünschten sich die Parlamentarier.

Wie CDU-Fraktionsvorsitzender Walter Gerbig erläuterte, will die Landesregierung ein 50-Millionen-Programm auflegen, um hessische Hallen- und Freibäder zu erhalten und zu sanieren. Es soll fünf Jahre lang laufen. Es werden pro Jahr zehn Millionen Euro ausgeschüttet. Die Regierung möchte die Bäderlandschaft in der Fläche damit fördern. Die Badtechnik (energetisch und funktional) steht besonders im Fokus. Der Nutzen von Bewegung für Jung und Alt im Rahmen der Gesundheitsprävention sowie das wohnortnahe Erlernen des Schwimmsports für Kinder sind laut Gerbig weitere Aspekte.

Scheuermann verdeutlichte, dass man am Thema dranbleiben will. Noch 2018 soll, sobald die erforderlichen Grundlagen vorliegen, der Antrag auf Teilnahme gestellt werden. 2019 soll das Programm starten. Die Verwaltung wird in der Zwischenzeit prüfen, wo in Hetzbach, Finkenbach und Beerfelden „dringend etwas zu tun ist“. Über die Sommermonate will man die größten Sanierungsrückstände auflisten. In Hetzbach gibt es etwa noch alte Eternitdächer. Auch der Arbeitskreis Waldseebad Beerfelden hat einige Punkte auf seiner Wunschliste, darunter die Beckensanierung.

Dass die am Sonntag neu gewählten Ortsbeiräte ein eigenes Budget bekommen sollen, ist unter den Fraktionen in der Stadtverordneten-Versammlung Konsens. Die ÜWO legte nun in der vergangenen Sitzung einen Vorschlag vor, welche Aufgaben in deren Zuständigkeitsbereich fallen und wie der Höchstbetrag im Jahr aussehen könnten.

Wie Chris Poffo sagte, könnten mit dieser Delegierung kleine Maßnahmen unbürokratisch und schnell vor Ort erledigt werden. Damit entlaste man Verwaltung und Stadtverordneten-Versammlung. Man wolle mit einem Budget auch das große Interesse der Bürger an diesem Gremium würdigen.

Man fördert seinen Worten zufolge darüber hinaus Eigenverantwortung und Engagement in den Stadtteilen und wahrt die örtliche Identität. Unterhaltungsarbeiten von Straßen, Wegen oder Plätzen, von Friedhöfen, Sportanlagen und Kinderspielplätzen oder des Dorfgemeinschaftshauses könnten mögliche Betätigungsfelder sein. Auch Pflege des Ortsbildes oder Erweiterung der Straßenbeleuchtung wären Punkte.

Die ÜWO machte den Vorschlag, dass pro Einwohner als Höchstbetrag zwei Euro im Jahr zur Verfügung gestellt werden sollen, pro Mitglied des Ortsbeirats ein Betrag von 1000 Euro. Sollte diese Summe im zweiten Jahr in Folge nicht abgerufen werden, kann die Stadt die Mittel für eigene Investitionen im betreffenden Stadtteil verwenden.

Eine Diskussion ergab sich über die Höhe des Budgets. Hier wurde die Verwaltung beauftragt, Vorschläge zu ermitteln, die auch mit dem Haushalt in Einklang zu bringen sind, und die rechtlichen Rahmenbedingungen zu erarbeiten. Da jeder Ortsteil anders strukturiert ist, soll auch geklärt werden, welcher Aufgabenkatalog wo mit welchem Budget abzudecken ist. Alle Fraktionen signalisierten dazu ihre grundsätzliche Zustimmung.

Weitere Helfer sind am Waldseebad Beerfelden gerne gesehen

Das über 80 Jahre alte Waldseebad verlangt den Mitgliedern des Arbeitskreises regelmäßig im Frühjahr immer viel Arbeit ab. Zwei Monate lang ziehen sich die Einsätze hin, bis Ende Mai die Pforten für die Sonnenanbeter geöffnet werden, die das kalte Quellwasser zu schätzen wissen. Helfer sind immer willkommen, wenn es bis dahin jeden Samstag um 10 Uhr losgeht. Denn es ist ja nicht allein mit der Instandsetzung des Beckens getan – auch das Umfeld will in Schuss gehalten werden.

Alle Jahre wieder seit Gründung des Vereins vor 17 Jahren ist ein umfangreicher Frühjahrsputz notwendig. Um Wald und Wiesen kümmerten sich die freiwilligen Helfer, zu denen wie in den Vorjahren auch ein paar Flüchtlinge zählten, bereits an vergangenen Wochenenden. Da wurde Laub aus dem Wald befördert, einige Bäume gefällt, damit es weniger Laub gibt, und Hecken geschnitten. Außerdem wurde das Babybecken ausgespritzt. Die richtige Plackerei startete beim aktuellen Einsatz, als mit dem Hochdruckschlauch dem Dreck im großen Becken zu Leibe gerückt wurde. Mit Schrubbern kratzten die Helfer die Algen von den Seitenwänden.

„Wenn jeder, der übers Jahr das Schwimmbad nutzt, einmal mit anpackt, werden die Arbeiten auf viele Schultern verteilt“, hofft die Vereinsvorsitzende Ina Bottelberger auf mehr Unterstützer in den kommenden Wochen. Denn dann müssen im Becken die Löcher ausgebessert und zugespachtelt werden. Das Streichen schließt sich an. Damit nicht vor jeder Saison so viel zu tun ist, wäre ihr Wunsch an die neue Stadt, das 1935 eingeweihte Becken grundlegend zu sanieren. Damit es wieder für Jahrzehnte hinaus fit ist.

Einmal angesprochen, gibt es sofort weitere Verbesserungswünsche von den Helfern. Eine Befestigung des Hangs zum Wald hin sähe man gerne, damit von dort nicht immer Dreck ins Becken fällt. Beim Mähen findet sich Rasenschnitt immer im Wasser wieder. Eine Rinne wäre sinnvoll. „Auch die linke Seite benötigt eine gescheite Begrenzung“, heiß es weiter.

Dass auch einige Flüchtlinge mithelfen, ist für Bottelberger ein Segen, da leider von den 150 Vereinsmitgliedern zu wenige mit anpacken, um alles rechtzeitig bewältigen zu können. Über die Jahre hinweg haben die Aktiven darüber hinaus immer wieder am Erscheinungsbild gefeilt. Die Terrasse wurde frisch gepflastert, drei Sonnendecks zum Liegen gebaut, ein Beachvolleyball-Feld angelegt, neue Toiletten geschaffen, Zweirad-Parkplätze mit Drainage und Kies hergestellt und die Zufahrt erweitert, damit dort besser geparkt werden kann.

Nach der durchwachsenen letzten Saison hoffen die aktiven Arbeitskreis-Mitglieder, dass das Waldseebad dieses Jahr stärker frequentiert wird. Denn seine besondere Lage, das 50 Meter lange Becken, die Liegewiesen, die niedrigen Eintrittspreise und der ungezwungene Charakter haben ihm bis nach Heidelberg, Darmstadt oder in den Kraichgau den Ruf eines Kleinods eingebracht, für das Ruhesuchende gerne auch einmal ein paar Kilometer mehr fahren.

Ist das Becken erst einmal gesäubert und frisch gestrichen, muss es wieder volllaufen. Das erledigt die Quelle innerhalb von zwei Wochen. Das frische Quellwasser ist der beste Garant dafür, dass die Abkühlung auch in heißen Sommern garantiert ist. Über 24 Grad steigt die Wassertemperatur nie, selbst wenn draußen die Luft bei fast 40 Grad kocht. 20 bis 22 Grad sind im Sommer normal. Wenn die Saison beginnt, trauen sich einige Unerschrockene auch schon bei 16 Grad in die dann wahrlich kühlen Fluten.

Beim Verein ist man froh darüber, dass es eine Bestandsgarantie für drei städtischen Freibäder (zusätzlich noch Finkenbach und Hetzbach) gibt. Die Eintrittspreise wurden vereinheitlicht, womit die Dauerkarte günstiger wurde. Die Tageskarten bleiben im Preis gleich. Im Gespräch ist laut Bottelberger eine Rückkehr der Zehnerkarte.

Info: Arbeitseinsätze im Beerfeldener Waldschwimmbad jeden Samstag bis Ende Mai ab 10 Uhr. Weitere Helfer sind willkommen, die einfach vorbeischauen können.

Arbeitskreis-Mitglieder bringen das Beerfelder Waldseebad in Schuss

Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen ansteigen, dann geht es für die Mitglieder des Arbeitskreises Waldseebad wieder in die Vollen. Denn Ende Mai steht die Eröffnung des südlich von Beerfelden gelegenen Kleinods im Gammelsbachtal an. Und bis dahin muss in sechs Arbeitseinsätzen wieder alles auf Vordermann gebracht werden. Da heißt es kräftig in die Hände zu spucken, denn die Zahl der Helfer ist meistens übersichtlich.

Vorsitzende Ina Bottelberger ist darüber hinaus in die Ausbildung der Rettungsschwimmer im Erbacher Alexanderbad mit eingebunden. Auch nimmt sie die Einteilung der Schüler und Studenten vor, die im Sommer als Badeaufsicht für den Schwimmerbereich mit Drei-Meter-Turm und Ein-Meter-Sprungbrett und den kleinen Nichtschwimmerbereich eingesetzt werden. Während der Saison kümmern sich zwei Vorstandsmitglieder um die Technik im mehr als 80 Jahre alten Becken. Dieses Mal soll es kein Fest zur Eröffnung geben, sondern eines zum Beginn der Ferien, erläutert sie.

Alle Jahre wieder seit Gründung des Vereins vor 16 Jahren ist ein umfangreicher Frühjahrsputz notwendig. Dafür wird das Wasser abgelassen und das Becken ausgespritzt. Parallel geht es an die Beseitigung der Maulwurfshügel auf den Liegewiesen, damit diese gemäht werden können. Bevor die Beckenwände gestrichen werden, gilt es die vielen Löcher zu stopfen. Außen herum wird das Gelände in dieser Zeit von Laub und Müll befreit, wobei einige Kubikmeter zusammen kommen.

Dass wie im vergangenen Jahr auch einige Flüchtlinge bei den Arbeitseinsätzen mithelfen, ist für Ina Bottelberger ein Segen. „Ohne die wären wir aufgeschmissen“, meint sie. Da leider von den 150 Mitgliedern zu wenige mit anpacken, um alles rechtzeitig bewältigen zu können. Vor allem Vorstandsmitglieder sind es, die zu Schaufel, Besen und Hacke greifen.

Über die Jahre hinweg haben die Aktiven darüber hinaus immer wieder am Erscheinungsbild gefeilt. Die Terrasse wurde frisch gepflastert, drei Sonnendecks zum Liegen gebaut, ein Beachvolleyball-Feld angelegt, neue Toiletten geschaffen, Zweirad-Parkplätze mit Drainage und Kies hergestellt und die Zufahrt erweitert, damit dort besser geparkt werden kann. Auch wurde mit der Zaun-Erneuerung begonnen. Kiosk-Betreiber Matthias Willenbücher baute die Tiki-Bar, die mit Schilfdach Hawaii-Atmosphäre vermittelt. Zur Reinhaltung des Wassers wurde eine Redo-Anlage installiert.

Nach der durchwachsenen Saison 2016, die erst gegen Ende hin im schönen September besuchermäßig zulegte, hoffen die aktiven Arbeitskreis-Mitglieder, dass das Waldseebad dieses Jahr stärker frequentiert wird. Denn seine besondere Lage, das 50 Meter lange Becken, die Liegewiesen, die niedrigen Eintrittspreise und der ungezwungene Charakter haben ihm bis nach Heidelberg, Darmstadt oder in den Kraichgau den Ruf eines Kleinods eingebracht, für das Ruhesuchende gerne auch einmal ein paar Kilometer mehr fahren.

Ist das Becken erst einmal gesäubert und frisch gestrichen, muss es wieder volllaufen. Das erledigt die Quelle innerhalb von zwei Wochen. Das frische Quellwasser ist der beste Garant dafür, dass die Abkühlung auch in heißen Sommern garantiert ist. Über 24 Grad steigt die Wassertemperatur nie, selbst wenn draußen die Luft bei fast 40 Grad kocht. 20 bis 22 Grad sind im Sommer normal. Wenn die Saison beginnt, trauen sich einige Unerschrockene auch schon bei 16 Grad in die dann wahrlich kühlen Fluten.

Nach Beobachtung der Arbeitskreis-Mitglieder hat der Zuspruch in den vergangenen Jahren im Schnitt etwas zugenommen. Der Besuch ist aber immer sehr wetterabhängig. Wenn zu einer kühlen Witterung wie 2016 noch kalte Wassertemperaturen dazukommen, bedeutet das für Besucher eine doppelte Überwindung. Allerdings „ist bei uns viel mehr erlaubt als in normalen Freibädern, weil der Platz vorhanden ist“, meint Bottelberger. Das große Becken bietet Raum für Paddel- und Schlauchboote sowie Surfbretter – und damit für alle diejenigen, die lieber oberhalb der Wasseroberfläche bleiben wollen.

Arbeitskreis Waldseebad

Gründungsjahr: 2001

Mitgliederzahl: 158

Kontakt: Ina Bottelberger, Eberbacher Weg 9, 64743 Beerfelden, Telefon 0171-1406963, E-Mail bottelsche@web.de, http://www.waldseebad-beerfelden.de

Vorstand: Vorsitzende Ina Bottelberger, zweiter Vorsitzender Marc Gärtner, Rechner Daniel Löb, Schriftführerin Inge Gärtner, Beisitzer Lena Friedrich, Inge Gärtner, Sebastian Lang, Kerstin Röglin, Harald Schlehr, Wolfgang Schwöbel, Matthias Willenbücher

 

Nur die ganz Hartgesottenen trauten sich bei der Waldseebad-Eröffnung in Beerfelden ins kühle Nass

Das war ein Freibad-Start für die Hartgesottenen. 14 frische Grad hatte das Quellwasser am ersten Tag der Waldseebad-Öffnung. Da trauten sich zuerst nur die Abgebrühten ins kühle Nass. Gegen Nachmittag, als dann immer mehr die Sonne zwischen den Wolken hervorkam, nutzten vor allem die Jugendlichen die Chance, ein Sprung zu wagen oder auf ihren Surfbrettern das lange Becken zu durchpflügen. Denn die Außentemperaturen waren mit über 20 Grad durchaus erträglich.

Damit alles passte, hatten die Mitglieder des Arbeitskreises Waldseebad kräftig geackert: Jeden Samstag seit Anfang April waren sie auf dem Gelände und auch im Becken aktiv, um das 80 Jahre alte Areal wieder auf Vordermann zu bringen. Dieses Jahr bekamen sie tatkräftige Hilfe: 13 Flüchtlinge unterstützten die Ehrenamtlichen und sorgten dafür, dass alles leichter von der Hand ging. Natürlich waren sie ebenfalls bei der Eröffnung freudig begrüßte Gäste.

Die Unterstützung zeitigte Wirkung: In der Theorie waren die Ehrenamtlichen schon Mitte Mai mit allem durch, freute sich Vorsitzende Ina Bottelberger. Letzte Aktion waren das Beckenstreichen und die Behandlung der Wände gegen Algen, ehe wieder das Quellwasser hineinlaufen konnte. Am Tag vorher wurde nochmal durchgemäht. In der Praxis stellte sich aber genau am Eröffnungstag um 11 Uhr heraus, dass die Klärgrube voll bis Oberkante war. Doch darüber konnte Bottelberger ein paar Stunden später schon wieder lachen.

Denn wenn was zu erledigen ist, „haben wir Leute da, die sofort anpacken“, lobte sie das Engagement. Schnell war Daniel Lob zu Christian Zimmermann auf den Bauernhof gefahren, kam mit dessen Gülletrecker rückwärts den schmalen Weg zurück zum Bad und pumpte alles ab. Die Gäste konnten somit feiern, ohne die Nase rümpfen zu müssen.

Und taten das auch nach Kräften. Die Bierbank-Garnituren waren den ganzen Tag über gut belegt. Für die Kleinen gab es nebenan eine Hüpfburg. Freunde der italienischen Pasta waren genau richtig: Mit diversen Soßen wie Spinat-Frischkäse, Sahne-Tomate oder Gorgonzola-Schinken ließen sich die Teigwaren bestens genießen. Für deren Verkauf hatte Kiosk-Betreiber Michael Willenbücher bereits eine Holzhütte gezimmert, die in spe dann für den Getränkeverkauf in der Badesaison genutzt werden soll. Für den Nachmittag hielt das Team neben Kaffee und Kuchen auch diverse Cocktails bereit.

Ein Job ist über den Sommer laut der Vorsitzenden noch zu vergeben. „Wir brauchen einen Rettungsschwimmer“, sagte sie. Der werde über die Stadt angestellt und über den Verein ausgebildet. „Baywatch Beerfelden“ quasi. Der Arbeitskreis kümmert sich daneben um Einteilung und Kontrolle der Bademeister. Die haben dann die Aufsicht über das 50-Meter-Schwimmerbecken mit Drei-Meter-Turm und Ein-Meter-Sprungbrett und den kleinen Nichtschwimmerbereich.

Das frische Quellwasser ist der beste Garant dafür, dass die Abkühlung auch in heißen Sommern garantiert ist. Über 24 Grad steigt die Wassertemperatur nie, selbst wenn draußen die Luft bei fast 40 Grad kocht. 20 bis 22 Grad seien im Sommer normal. Nach Saisonbeginn trauen sich einige Unerschrockene auch schon bei 16 Grad und weniger in die wahrlich kühlen Fluten.

Die Gäste kommen extra aus dem Heidelberger Raum, dem Neckartal oder sogar der Darmstädter Gegend, um die Idylle zu genießen. Nach Beobachtung der Helfer hat der Zuspruch in den vergangenen Jahren etwas zugenommen. Allerdings ist der Besuch immer sehr wetterabhängig. Wenn zu einer kühlen Witterung noch kalte Wassertemperaturen dazukommen, bedeutet das für Besucher eine doppelte Überwindung.

Allerdings „ist bei uns viel mehr erlaubt als in normalen Freibädern, weil der Platz vorhanden ist“, meinte Bottelberger. Das große Becken biete Raum für Paddel- und Schlauchboote sowie Surfbretter – und damit für alle diejenigen, die lieber oberhalb der Wasseroberfläche bleiben wollen. Das galt für den Großteil der Gäste bei der Eröffnung, auch wenn gefühlt halb Beerfelden vorbeischaute. Die nahmen dann doch eher die Plätze in der Sonne in Beschlag.

Info: Öffnungszeiten montags bis freitags außerhalb der hessischen Ferien 12 bis 19 Uhr, montags bis freitags innerhalb der hessischen Ferien sowie Wochenende und feiertags 10 bis 19 Uhr. Der Kiosk hat an manchen Tagen länger auf, allerdings ist dann das Baden untersagt. Preis: Tageskarte Erwachsene 2,50 Euro; Tageskarte Kinder, Jugendliche, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende, Schwerbeschädigte 1 Euro;  Dauerkarte für Erwachsene 35 Euro; Dauerkarte für Kinder etc. 15 Euro, Familiendauerkarte 55 Euro. Mehr unter www.waldseebad-beerfelden.de.

Angebote im Waldseebad: große Liegewiese mit drei Holz-Sonnendecks, Schaukel, Sandkasten, Beach-Volleyballfeld, Tischtennisplatte, Kinder-Tischkicker, behindertengerechte sanitäre Einrichtung, Babybecken mit Sonnensegel. Matthias Willenbücher betreibt den Kiosk mit gemütlicher Sonnenterrasse und reichhaltigem Angebot zu familienfreundlichen Preisen.

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Flüchtlinge unterstützen Arbeitskreis-Ehrenamtliche bei Waldseebad-Reinigung in Beerfelden

Bis sich am 26. Mai die ersten Schwimmer in die dann noch kalten Fluten des Waldseebads stürzen können, steht für die Mitglieder des Arbeitskreises noch viel Arbeit an. Jeden Samstag seit Anfang des Monats ackern sie auf dem Gelände und demnächst auch im Becken selbst, um das 80 Jahre alte Areal wieder auf Vordermann zu bringen. Dieses Jahr bekommen sie tatkräftige Hilfe: 13 Flüchtlinge unterstützen die Ehrenamtlichen und sorgen dafür, dass alles leichter von der Hand geht.

„Wir brauchen einen ganzen Samstag, um das Laub aus dem Wald, von den Wegen und vom Rasen zu holen“, verdeutlicht Arbeitskreis-Vorsitzende Ina Bottelberger die Mammutaufgabe für die Aktiven. Dazu müssen noch die wild wuchernden Brombeeren zurückgeschnitten, die Wege gekehrt und der steile Abstieg vom Parkplatz an der Bundesstraße hinunter zum Bad frei gemacht werden. Um die 90 Mitglieder hat der Arbeitskreis, von denen an diesem Tag zwischen zehn und 15 schwitzen.

Bestimmt um die zwölf Kubikmeter Laubreste kommen so zusammen, schätzt Uwe Röcklin. Einen Teil holt der Bauhof auf einem bereitgestellten Anhänger ab, einen anderen Teil karren die Helfer zur Ablagerung in die hintere Geländehälfte. „Die Zeit bis zur Eröffnung Ende Mai brauchen wir auf jeden Fall“, betont Bottelberger. Damit‘s bisschen schneller geht, würde man sich über zusätzliche „tatkräftige Unterstützung“ aus der Bevölkerung freuen.

„Ohne die Jungs wären wir aufgeschmissen“, deutet die Vorsitzende dankbar in Richtung der Migranten. Die sind mit viel Engagement bei der Sache, rechen Laub zusammen, verfrachten es auf die Schubkarren und von dort auf den Anhänger, kriechen in den Büschen herum oder machen die Wege sauber. 1,05 Euro pro Stunde gibt’s vom Kreis für diese gemeinnützige Arbeit auf die normalen Bezüge obendrauf, weiß Wolfgang Schwöbel.

„Wir haben dadurch bestimmt die doppelte Zahl an Helfern wie in den Vorjahren“, freut sich Uwe Röcklin. Auch das trockene Wetter an den bisherigen beiden Einsatztagen trug dazu bei, dass einiges weggeschafft werden konnte. Ist einmal etwas zu ersetzen, sorgt die Stadt für die „Hardware“, der Arbeitskreis für die nötige „Manpower“ und repariert in Eigenregie alles was geht.

Ist erst einmal der Außenbereich gesäubert, geht’s ans große Becken. Derzeit wird das komplette Wasser abgelassen, danach der Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich mit Feuerwehrschläuchen ausgespritzt. Nächsten Samstag werden die porösen Stellen gesichtet, abgeklopft, erneuert, mit Mörtel die Löcher gestopft, wird abblätternde Farbe entfernt. Zumindest die Wände sollen gestrichen werden, vielleicht auch noch der Boden.

Ein Job über den Sommer ist laut der Vorsitzenden auch noch zu vergeben. „Wir brauchen einen Rettungsschwimmer“, sagt sie. Der werde über die Stadt angestellt und über den Verein ausgebildet. „Baywatch Beerfelden“ quasi. Der Arbeitskreis kümmert sich daneben um Einteilung und Kontrolle der Bademeister. Die haben dann die Aufsicht über das 50-Meter-Schwimmerbecken mit Drei-Meter-Turm und Ein-Meter-Sprungbrett und den kleinen Nichtschwimmerbereich.

Ist das Becken erst einmal gesäubert und frisch gestrichen, muss es wieder volllaufen. Das erledigt die Quelle innerhalb von zwei Wochen. Das frische Quellwasser ist der beste Garant dafür, dass die Abkühlung auch in heißen Sommern garantiert ist. Über 24 Grad steigt die Wassertemperatur nie, selbst wenn draußen die Luft bei fast 40 Grad kocht, weiß Inge Gärtner. 20 bis 22 Grad seien im Sommer normal. Wenn die Saison beginnt, trauen sich einige Unerschrockene auch schon bei 16 Grad in die dann wahrlich kühlen Fluten, lacht Bärbel Mergenthaler. Die Gäste kommen extra aus dem Heidelberger Raum, dem Neckartal oder sogar der Darmstädter Gegend, um die Idylle zu genießen, so Gärtner.

Info: Nächster Arbeitseinsatz ist am Samstag, 16. April, ab 10 Uhr. Eröffnungsfest des Waldseebads Beerfelden am Donnerstag, 26. Mai (Fronleichnam), ab 10 Uhr mit einer Pasta-Party und leckeren Cocktails. Weitere Infos unter E-Mail bottelsche@web.de.

Angebote im Waldseebad: große Liegewiese mit drei Holz-Sonnendecks, Schaukel, Sandkasten, Beach-Volleyballfeld, Tischtennisplatte, Kinder-Tischkicker, behindertengerechte sanitäre Einrichtung, Babybecken mit Sonnensegel. Matthias Willenbücher betreibt den Kiosk mit gemütlicher Sonnenterrasse und reichhaltigem Angebot zu familienfreundlichen Preisen.

Geschichte: An der Stelle, an dem man heute das Waldseebad findet, war früher nur der „Gänsebrunnen“. Dorthin trieb noch um die Jahrhundertwende die Gänsehirtin des Morgens ihre schnatternden Schützlinge. Um 1850 wurde die starke Quelle gefasst und in ein sandsteinummauertes rundes Becken geleitet. Von dort floss das Wasser durch zwei Sandsteintröge weiter durch ein morastiges Niederwaldstück ins Gammelsbachtal. Um 1925 wurde der Sumpf beseitigt und das Wasser durch einen Damm aus Geröll und Erde zu einem Badesee angestaut. 1935 wurde das Waldseebad eingeweiht.

Eine Aufnahme aus dem Jahre 1938 zeigt die idyllische Anlage des Waldseebades. Zu sehen sind, als Blockhaus erbaut, die Umkleidekabinen und ein kleiner Aufenthaltsraum. Das Haus erstellten die Zimmerleute Weber und Veit. Den Bau hatte man der waldreichen Umgebung angepasst. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde eine überdachte Tanzfläche im gleichen Still errichtet, auf der manches schöne Fest stattfand.

Im nahe gelegenen „Feuerwehrwäldchen“ hatten die städtischen Arbeiter bei der ehemaligen großen Holzbrücke einen Behälter eingebaut, der Quellwasser aus dem Felsboden aufnahm. Von hier aus führte eine Rohrleitung ins Schwimmbecken zu einem Springbrunnen mit drei Wasserfontänen von etwa zwei Metern Höhe. In jüngerer Zeit wurden die Holzgebäude abgerissen und durch einen Steinbau ersetzt. Auch der Wasserzulauf des Gänsebrunnens wurde dabei umgestaltet.