„Maurice Kühn Trio“ mit Hommage an Nat „King“ Cole beim Atelierkonzert der Kunstpflege Hirschhorn

Das erste Atelierkonzert der Kunstpflege Hirschhorn in diesem Jahr findet am Samstag, 29. April, um 20 Uhr statt. Es ist das inzwischen 16. in der Vereinsgeschichte und widmet sich dem Swing. Dieses Mal spielt im Atelier Enno Folkerts, Waldmichelbacher Straße 2 in Langenthal (Alte Pappenfabrik), das „Maurice Kühn Trio“. Der Eintritt ist frei, es wird wie immer am Ausgang um eine Spende gebeten.

Mit dem Programm „I tip my hat to Nat“ bringt das Maurice Kühn Trio seine Hommage an Nat „King“ Cole, einen der großartigsten und einflussreichsten Sänger und Pianisten des 20. Jahrhunderts, auf die Bühne. Gespielt in Coles Lieblingsbesetzung – mit Klavier, Bass, Gitarre und Gesang – erwarten die Zuhörer Originalarrangements des Nat Cole Trios sowie eigene Bearbeitungen der schönsten Songs aus der „Golden Era of Songwriting“.

Dabei spielt das Trio so frisch und unverstaubt auf, als wäre man mittendrin in der Zeit, als Musiker noch mit dem und für das Publikum spielten und Jazz noch keine verschrobene Kopfmusik war. Kein Gedudel oder Free-Irrfahrten, sondern ehrliche, handgemachte Musik, viel Kommunikation und vor allem: Swing.

Maurice Kühn singt und spielt Kontrabass. Dieser ist in Quinten gestimmt anstatt wie sonst üblich in Quarten. Dadurch entsteht ein klarer, singender Ton. Diese Klangveränderung sowie die vielseitigeren Möglichkeiten der Stimmung wie Akkorde und der größere Tonumfang ergeben einen Sound, den man so mit Sicherheit noch nicht gehört hat. Dazu singt er federleicht und improvisiert mit Stimme und gestrichenem Bass – à la Slam Stewart und Major Holley.

An Karsten von Lüpke kommt, wenn es um das Swing-Piano geht, niemand vorbei. Von Art Tatum und Bud Powell über Oscar Peterson bis Benny Green (und natürlich Nat Cole) hat er alles aufgesogen und nun dies perlt nur so aus seinen Fingern heraus.

Florian Hofmann spielt Jazzgitarre, so wie es sein soll: als beherzter Solist und sensibler Begleiter. Seine große Leidenschaft ist – wonach man bei den meisten Gitarristen vergeblich sucht – das Rhythmusgitarrenspiel. Mit dem richtigen Sound und Groove ist er der Motor des Trios und macht das Schlagzeug überflüssig.

Begeisterter Beifall fürs Hirschhorner Salonorchester: Breites Repertoire der jungen Musikerinnen beim Atelierkonzert in Langenthal

Begeisterter Applaus zum Schluss war der verdiente Lohn für ein tolles Konzert: Das „Salonorchester Hirschhorn“, bestehend aus sechs jungen Musikerinnen, beendete mit seinem Auftritt die Reihe der diesjährigen Atelierkonzerte in den Räumen von Enno Folkerts in Langenthal. Der heimelige Raum war zu diesem Anlass sehr gut besucht. Klassische Stücke wechselten sich ab mit Pop, Folk oder Filmmusik.

Beschwingte Melodien, auf Violine, Querflöte, Viola, Violincello oder Harfe vorgetragen, mit Untermalung durch Gitarre und Percussion, sorgten für einen kurzweiligen Abend in schönem Ambiente. Die einzelnen Stücke waren von Dirigent Franz Lechner, der zwischenzeitlich auch am Klavier begleitete, bearbeitet und für die verschiedenen Instrumente angepasst worden.

Mitschnipsen etwa war angesagt bei der Erkennungsmelodie des „Rosaroten Panthers“. Violine, Querflöten und Cello spielten sich hierbei die Bälle zu und harmonierten prächtig miteinander. Der Titelsong der englischen Krimireihe „Miss Marple“ (dem Original mit Margaret Rutherford) kam so gut an, dass er als Zugabe gleich noch einmal gewünscht wurde. Weitere Stücke aus der „Schneekönigin“, „Wie im Himmel“ oder „Frozen“ und der Affentanz aus dem Dschungelbuch wurden von den jungen Musikerinnen ebenso gekonnt gemeistert.

Das Salonorchester Hirschhorn besteht aus sechs jungen Damen, die an der Musikschule Hirschhorn unterrichtet werden oder wurden. Das Ensemble hat sich Anfang des Jahres aus Freude am Musizieren zusammengefunden und wird von Franz Lechner geleitet. Gespielt wird in einer Streichquartettbesetzung, ergänzt durch zwei Querflöten und Klavier. Das Repertoire reicht von der Klassik bis zu den Beatles.

Im ersten Teil des Konzertes kamen Teile der frühen Mozartsinfonie Nr. 27, KV 199, aus dem Cellokonzert D-Dur, G479 von Luigi Boccherini, aus dem Cellokonzert e-moll von Edward Elgar und aus dem ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms zur Aufführung. Außerdem noch Lieder der Beatles und Irish-Folk-Melodien.

Das Salonorchester besteht aus Jonna Böing und Mirjam Enger, Violine, Antonia Lechner, Viola, Greta Böing, Violoncello, Lara Heinzmann, Querflöte sowie Hannah Enger, Querflöte und Klavier. Zusätzlich spielten beim Atelierkonzert mit: Maria Lechner und Salome Kerle, Violoncello, Carola Böing, Querflöte, Christina Lechner, Harfe, Michael Pascuzzi, Percussion, und Mike Müller, Gitarre. Weitere Bilder hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1048206151890200.1073741861.100001024761983&type=1&l=f205e80610

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Salonorchester spielt alles von Klassik bis Pop: Auftritt am 31. Oktober bei der Kunstpflege Hirschhorn in Langenthal

Die Kunstpflege Hirschhorn lädt ein zum 12. Atelierkonzert mit dem „Salonorchester Hirschhorn“. Es findet statt am Samstag, 31. Oktober, um 20 Uhr im Atelier von Enno Folkerts in der Waldmichelbacher Straße 2 und ist gleichzeitig das letzte Atelierkonzert in diesem Jahr. Das Salonorchester besteht aus sechs jungen Damen (Jonna Böing – Violine, Mirjam Enger – Violine, Antonia Lechner – Viola, Greta Böing – Violoncello, Lara Heinzmann – Querflöte, Hannah Enger – Querflöte und Klavier), die an der Musikschule Hirschhorn unterrichtet werden oder wurden.

Das Ensemble hat sich Anfang des Jahres aus Freude am Musizieren zusammengefunden und wird von Franz Lechner geleitet. Gespielt wird in einer Streichquartettbesetzung, ergänzt durch zwei Querflöten und Klavier. Das Repertoire reicht von der Klassik bis zu den Beatles („Yesterday“, „Michelle“, „Let it be“). Es werden zum Beispiel neben Ausschnitten aus der frühen Mozartsinfonie Nr. 27, KV 199, dem Cellokonzert D-Dur, G479, von Luigi Boccherini, dem Cellokonzert e-moll von Edward Elgar und dem ungarischen Tanz Nr. 5 von Brahms auch Filmmusik aus „Miss Marple“, „Dschungelbuch“, „Pink Panther“, „Wie im Himmel“ und „Frozen“ zu hören sein.

Beim Atelierkonzert erhält das Salonorchester Unterstützung durch verschiedene befreundete Musiker. So kommen etwa in einem Irish-Folk-Teil Instrumente wie Harfe, Gitarre und Bodhrán zum Einsatz. Gastmusiker sind: Maria Lechner – Violoncello, Salome Kerle – Violoncello, Carola Böing – Querflöte, Christina Lechner – Harfe, Michael Pascuzzi – Percussion und Mike Müller – Gitarre. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.