Fachleute rechnen mit einem großen Black-Out

„Die Frage ist nicht, ob, sondern wann es passiert“: Für Kreisbrandmeister (KBM) Norbert Heinkel und Kreisbrandinspektor (KBI) Horst Friedrich ist ein flächendeckender, langfristiger Stromausfall im Odenwaldkreis in der Zukunft kein abstraktes Szenario, sondern eine realistische Übungsannahme, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein. 250 Einsatzkräfte aus dem ganzen Kreisgebiet waren den ganzen Tag über im Einsatz, um im Ernstfall gewappnet zu sein. Die Aufgaben wurden nach der Rahmenempfehlung des Landes Hessen abgearbeitet.

„In Erbach und Michelstadt ist für mindestens 24 Stunden keine Stromversorgung möglich“, lautete die Übungsannahme am Wochenende. Die Feuerwehren richteten hierzu in den beiden zentralen Feuerwehrhäusern eine technische Einsatzleitung ein, die versuchte, die Probleme zu lösen und Einsätze zu bewältigen. Der Odenwaldkreis installierte hierzu übergeordnet einen Katastrophenschutzstab mit Fachberatern aus dem THW Michelstadt, DRK Odenwaldkreis, Polizei und Katastrophenschutz in den Räumen der zentralen Leitstelle.

In einem Zeitfenster von wenigen Stunden lässt sich ein Stromausfall im ländlichen Raum oft noch bewältigen, erläuterte Heinkel den Kommunalpolitikern bei einer Rundfahrt. Sollte er aber über 24 Stunden dauern, „wird es oft kritisch“, betonte er. Denn: „Die wenigsten Bürger sind auf solche Ereignisse vorbereitet.“ Aber nicht nur die Bürger, auch Betriebe und selbst die Kommunalverwaltungen wären außer Gefecht gesetzt.

Die Odenwälder Hilfsorganisationen übten in den beiden Städten Erbach und Michelstadt. Aufzüge bleiben stecken, elektrische Türen gehen nicht mehr auf, Kassen in den Supermärkten funktionieren nicht mehr, Kühlungen fahren runter, das Handynetz fällt aus, die Heizung funktioniert nicht mehr. Das sind laut dem Kreisbrandmeister nur einige wenige mögliche Szenarien. Aber auch die Retter sind betroffen. Etwa vier Stunden nach Beginn würden die ebenfalls auf Strom angewiesenen Telefonsysteme nicht mehr funktionieren.

Spätestens wenn Kleinkinder Hunger haben, das Essen warmgemacht werden muss, notwendige medizinische Geräte nicht mehr funktionieren, auf dem Bauernhof die Kühe gemolken werden müssen, wird Strom gebraucht, weist er auf die Selbstverständlichkeit hin, die elektrische Energie heute im täglichen Leben spielt. Dazu gehören auch Wasserversorgung oder Heizung.

„In vielen Bereichen ist die Bevölkerung auf solche länger andauernden Stromausfälle nicht vorbereitet“, weiß Heinkel. Deshalb ist es die Vorbereitung durch Hilfsorganisationen und Gemeinden wichtig. Geplant werden muss seinen Worten zufolge zum Beispiel die Unterbringung von Bürgern, die sich nicht selbst versorgen können, oder die Installation von Anlaufpunkten, bei denen sie Notfälle melden können und Hilfe bekommen. „Etwa zehn Prozent der Bevölkerung brauchen Hilfe“, formuliert es der KBM.

„In jeder Stadt oder Gemeinde und deren Ortsteilen müssen solche Leuchttürme bei Bedarf eingerichtet werden“, weist er auf die Notwendigkeit hin. Im aktuellen Fall war es unter anderem die Odenwaldhalle in Michelstadt. „Eine Herausforderung war hier der fehlende Strom“, erläuterte Heinkel. So musste die Halle ausgeleuchtet und Zeltheizungen in Stellung gebracht werden.

Die Übungsleitung, zu der neben ihm auch KBM Sven Bardonner gehörte, hatte zahleiche Szenarien vorbereitet. Die beiden städtischen Feuerwehren zusammen mit der Verstärkungsgruppe Rettungsdienst mussten Einsätze wie Rettung von Personen aus Aufzügen, ausgelöste Brandmeldeanlagen, einen Verkehrsunfall oder das Ablöschen eines Grills im Gebäude bewältigen.

Kreisbrandinspektor Horst Friedrich wies bei der Abschlussbesprechung darauf hin, dass die Übung Auftakt einer Reihe von Maßnahmen ist, um vorhandene Konzepte zu überprüfen und sich zukünftig noch besser auf das Thema „kritische Infrastruktur“ vorzubereiten. „Wir müssen dafür sensibilisieren“, ist er sich mit Heinkel einig. Beispiele wie in Berlin oder in Slowenien zeigten, dass ein solches Ereignis realistischer ist, als es vielleicht erscheint.

Mächtig, metallisch, aber auch melodiös

Folk-Metal aus dem Odenwald gibt es jetzt schon seit 25 Jahren: Das Mischwesen aus Mensch und Stier, der Minotaurus der griechischen Mythologie, ist als Bandname bis in die Region vorgedrungen und sorgt hier seit 25 Jahren für musikalische Donnerschläge. Pünktlich zum Jubiläum von „Minotaurus“ erscheint mit „Victims of the Underworld“ die neue, zehnte CD, die bei der Release-Party am Samstag, 9. November, im Hüttenwerk Michelstadt vorgestellt wird.

Die beiden (Stier-)Köpfe hinter der Formation sind Sänger Oliver Klump aus Aschaffenburg und Lead-Gitarrist Reiner Zumkeller aus Hainstadt. Mit Sohn Rouven, der ebenfalls im Breuberger Ortsteil wohnt, ist bereits die nächste Generation eingestiegen. Das Trio aus dem Odenwaldkreis komplettiert Bassist Marcus Finger aus Erbach, für den Minotaurus seine erste Band-Station ist. Die beiden Zumkellers spielen auch in den beiden lokalen Coverbands Outback und Eazy mit.

Auch wenn die jetzige Scheibe deutlich härter und aufwendiger klingt als die Vorgänger, hat die Band ihre musikalischen Wurzeln dennoch nicht aus den Augen verloren. „Victims of the Underworld“ liefert eine fetzige Schnittmenge aus Folk, Metal und einer guten Prise Eigenständigkeit. Minotaurus arbeitet nach der Devise „Neues schaffen und Bewährtes erhalten“, erzählt Sänger Klump. Was in Anbetracht der langen Bandgeschichte „von Weisheit und Weitsichtigkeit zeugt“, lacht er.

Gerade in einem Metier wie dem Folk Metal ist seinen Worten zufolge Glaubwürdigkeit ein hohes Gut. Über all die Jahre hat das Sextett deshalb seine Fangemeinde stark erweitern können. Die Geburtsstunde schlug 1994, als Klump Minotaurus mit dem damaligen Bassisten Uwe Elbert ins Leben rief. Schon kurze Zeit nach der Gründung stieß Reiner Zumkeller dazu. Da Elbert viele Musiker kannte, waren recht schnell die restlichen Mitglieder gefunden.

Wenn’s um die Kompositionen geht, ist der Hainstädter Reiner Zumkeller das Mastermind. „Er hat bestimmt 90 Prozent der Songs geschrieben“, schätzt Klump, der sich selbst bei „Lonely Dwarf“ und „Warriorhearts“ (die Powerballade ist der Soundtrack zum Film „Kriegerherzen“) zusätzlich einbrachte, aber auch ein paar wenige alleine verfasste.

Mit zwei recht schnell hintereinander veröffentlichten EPs, „The First Labyrinth“ (1997) und „Dragonbone Throne“ (1998), erspielte man sich erste Achtungserfolge und fiel positiv bei Presse und Fans auf. 1999 erschien mit „Path Of Burning Touches“ das Longplayer-Debüt. Motiviert vom Erfolg schob man schon 2001 die „Carnyx“-EP nach, eine Hommage an das eisenzeitliche Instrument der Kelten.

Mit „The Silent Cave“ lieferte die Gruppe eine EP voller Akustik-Songs ab und brachte den Fans ihre „weiche“ Seite nahe. Das romantische Liedgut wurde oftmals auf Lauten dargeboten, um den Mittelalterflair deutlich zu erhöhen. Das Wagnis ging auf und hinterließ deutliche Spuren auf dem 2004er-Album „Myth Or Reality“. „The Lonely Dwarf“ aus 2009 war ein Konzeptalbum, das – irgendwo zwischen Folk und Metal angesiedelt – die Geschichte eines einsamen Zwergs erzählte. Es folgten „The Call“ (2013) und „Insolubilis“ (2016).

Trotz all der positiven Erfahrungen kämpfte Minotaurus oft mit den üblichen Bandproblemen und Line-up-Wechseln. Jedoch verlor die Truppe, zu der auch noch Clarissa Hobeck (Gesang) und Jürgen Hermann (Rhythmus-Gitarre) gehören, darüber nie die Musik aus den Augen. In den Bensheimer Empire Studios von Rolf Munkes reifte das neue Album heran. „Es ist unser aussagekräftigstes, musikalisch gereiftestes Werk“, ist Klump überzeugt.

Mächtige metallische, aber gleichzeitig melodiöse Klänge, etwas mystisch mittelalterlich angehaucht: Was die Band auf die Bühne bringt, ist abwechslungsreich, verspielt, gut gemacht, professionell. Während der Minotaurus im Altertum als furchteinflößende Gestalt, halb Mensch, halb Stier, sein Unwesen trieb, hat er heute als Maskottchen und dem Wiedererkennungs-Spruch „Holla, die Waldfee“ eine wesentlich angenehmere Beschäftigung.

 

Info: Das Band-Jubiläum „25 Jahre Minotaurus“ findet zusammen mit der CD-Release-Party von „Victims of the Underworld“ am Samstag, 9. November, um 21 Uhr im Hüttenwerk Michelstadt statt. Der Shuttlebus von Aschaffenburg aus fährt auch Mömlingen, Hainstadt und Höchst an. Mehr unter  www.minotaurus-metal.com und http://www.facebook.com/MinotaurusBand

Auf den Bauernmarkt mit der eigenen Tasche

Betrachtet man es etwas zynisch, dann ist jeder Lebensmittelskandal bei Massenware die beste Werbung für die regional und vom ersten bis zum letzten Schritt nachvollziehbar produzierenden (Bio-)Betriebe – nicht nur im Odenwald. Gerade erst gab’s wieder Aufregung um Wurst und Milch. Merken das die Direktvermarkter in der Form, dass die Nachfrage anzieht? Ein klares Ja gibt’s auf diese Frage von den Betrieben auf dem Odenwälder Bauernmarkt in Erbach.

Die überschaubaren und nachvollziehbaren Produktionswege sind aber nur ein Teil des Ganzen, das die Kunden beschäftigt. Immer mehr geht’s ihnen auch darum, dass die Waren nachhaltig produziert werden, dass es keine Zusätze aus fernen Landen gibt und um Transport keine Plastiktüten mehr verwendet werden. Die Marktbeschicker wissen das und handeln danach, soweit es für sie machbar ist.

„Die Kunden haben oft schon ihre eigenen Taschen dabei“, hat Monica Gehrig-Hummel von den Odenwälder Feinen Bränden beobachtet. Die Brennerei in Litzelbach verarbeitet, sofern vorhanden, selbst angebautes Obst. Vor kurzem stellte man bei den Probiergläschen von Plastik auf Glas um. Denn die Gefäße lassen sich leicht zuhause in der Gastro-Spülmaschine reinigen.

Bei den Schnäpschen und Likören gibt’s weiter Einwegglas, erläutert Gehrig-Hummel. „Die Reinigung von Mehrweg wäre energieintensiver als die Herstellung von Einwegglas“, erklärt sie. Auch bei der Molkerei Hüttenthal versucht man, soweit es geht auf Plastik zu verzichten. Bei den eingeschweißten Produkten funktioniert dies aus Hygienegründen leider noch nicht, bedauert Sylvia Schäfer. Beim Joghurtbecher wurde das Plastik aber dünner, zusätzlich verwendet die Molkerei eine Kartonage-Ummantelung.

Lebensmittelskandale bekommt der Laden meistens sofort zu spüren. „Am nächsten Tag stehen bei uns mehr Leute im Geschäft“, hat Schäfer beobachtet. Die Nachfrage nach frischer Milch steigt. Wie auch Gehrig-Hummel stellt sie fest, dass Plastiktüten als Behältnis immer weniger nachgefragt werden. Ähnlich handelt die Lebkuchenbäckerei Baumann aus Beerfurth. Plastik nur dort, wo es Ausstellungsware ist, die die Kunden sehen sollen, oder sie dadurch länger haltbar ist. Einzelware kommt in Papiertüren, sagt Hilde Baumann.

Gefragt wird immer mehr nach den Zutaten, weiß Baumann. Sie verwendet etwa Mehl von der Herrnmühle in Reichelsheim. Gehrig-Hummel verweist darauf, dass in ihre hochprozentigen Erzeugnisse nur Produkte reingekommen, die einem 50-Kilometer-Radius im und um den Odenwald wachsen.

Katja Pfeiffer von der gleichnamigen Kelterei weist darauf hin, dass beide Seiten mitdenken müssen: Erzeuger und Kunden. Denn natürlich wird der frischgepresste Apfelsaft gerne in mitgebrachte Kanister oder Flaschen abgefüllt – wenn sie jemand dabei hat. „Dann würden wir noch weniger Müll produzieren“, betont sie. Die Flaschentaschen sind leider noch aus Plastik, gibt es für sie angesichts des hohen Preises für Jute noch keine Alternative.

Bio muss nicht immer gleich das höchste der Gefühle sein, schildert Schäferverein-Vorsitzender Bernd Keller am Beispiel der Odenwald-Tiere. „Wir erläutern den Interessierten die Unterschiede zwischen biologischer Stall- und konventioneller Weidehaltung““, sagt er. Denn bei letzterer sind die Tiere von März bis Dezember nonstop draußen. „Das ist für uns absolut ökologisch.“ Als Kraftfutter gibt’s Biertreber, der ansonsten weggeworfen würde, anstatt des doppelt so teuren Produkts, das jedoch fürs Prädikat Bio notwendig wäre.

Eifrig gesponnen wird bei Birgit und Jörg Sprang, die in Odenwälder Tracht ihre bunte Woll-Vielfalt feilbieten. Es wird deutlich, dass die Kunden nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch bei Kleidung genau darauf schauen, wo sie herkommt und wie sie gefertigt wird. Die verwendete Wolle „stammt vom Odenwälder Schaf“, betont er. Der Schafscherer ist in Wald-Michelbach beheimatet. Lebensmittelfarben sorgen für leuchtende Pracht, gebeizt wird mit Essig. „Wir machen alles selbst“, hebt Sprang hervor. Für den Transport gibt’s seit einiger Zeit Papiertüten mit eigenem Stempel.

 

Das Beste aus Südhessen nicht nur zum Essen

Die Stoffmammuts des Elfenbeinmuseums sind am Wochenende die heimlichen Stars. Sie empfangen die Besucher der Messe „Made in Südhessen“ im Volksbank-Atrium und sind stoische Beobachter des Geschehens. Ihnen entgeht nichts – auch nicht, dass sich die Besucher am Samstag eher spärlich tummelten. Ulrich Diehl vom gleichnamigen Verlag war mit der Veranstaltung im zehnten Jahr ihres Bestehens das erste Mal im südlichen Südhessen zu Gast.

In Darmstadt organisierte Diehl bereits seine Messe. „Weil ich den Odenwald liebe“, erläutert er mit einem Schmunzeln, wollte er testen, „was so tief in Südhessen möglich ist“. Selbstkritisch merkt er aber an, dass das Eintrittskonzept vielleicht nicht so ankommen könnte, „da man hier verwöhnt ist von kostenfreien Veranstaltungen“. Deshalb wurde noch ein Getränkegutschein draufgelegt.

Diehl geht es darum, „Produkte aus Südhessen bekannter zu machen“. Denn die Region hat vom Neckar bis an Main und Rhein etliches zu bieten. Er weiß, dass lokale Produkte in der Regel beliebter sind als überregionale. Außerdem kommt der Klimaschutz dazu. Was vor Ort produziert wird, braucht keine langen Transportwege. Und die Palette der angebotenen Warten ist groß.

Da sind die Elfenbeinschnitzer direkt aus der Kreisstadt bis hin zum Quittenprojekt Bergstraße, das sich ganz in den Dienst der alten Obstsorte gestellt hat. Die Agentur für Arbeit informiert über die offenen Stellen in der Region, aus Mossautal gibt’s die bekannte Seife zu erwerben. Upcyclingmoden, Alarmanlagen, Grünpflanzen oder Kassensysteme: Die Spannbreite der Produkte aus dem Odenwald ist genauso groß wie die der kulinarischen Spezialitäten.

Die Musik aus der Region darf nicht fehlen. Die „Oigeborene“ von der Bergstraße verballhornen bekannte Popsongs, die Jungs von A & B sind zwar in Berlin ansässig, aber im Odenwald groß geworden. „Mar y Aire“ ist das dritte Glied in der Unterhaltungskette. Die Metzgerei Feldmann aus Pfungstadt darf sich an diesem Nachmittag mit dem Preis „Made in Südhessen“ für ein besonderes Sortiment regionaler Produkte schmücken.

In Groß-Gerau, Kranichstein oder Dieburg war Diehl bereits vertreten, allerdings dort zusammen mit Cottage Garden Events. Was seiner Meinung nach natürlich zusätzlich Publikum anzieht. „Ein gutes Feedback“ nahm er von dort mit und hoffte – wie sich zeigte, zurecht – darauf auch am Sonntagnachmittag, denn erfahrungsgemäß kommen und kamen dann drei Viertel der Wochenend-Besucher.

Die Hälfte der Aussteller, schätzte Diehl, begleitet ihn auch bei seinen sonstigen Veranstaltungen, die andere Hälfte ist im Odenwald erstmals dabei. Ein Unikum ist Anne Gaydoul aus Bad König. Die quirlige 77-Jährige ist schon seit einem halben Jahrhundert mit ihren hammergeschmiedeten Eisenpfannen unterwegs. „Pfanne von Anne“ heißt es ebenso kurz wie einprägsam. Wenn sie ins Erzählen kommt, dann sprudelt es nur so aus der Geschäftsfrau heraus.

Vor 50 Jahren „wurde Altes in Grund und Boden gestampft“, erzählt sie. Deshalb musste Gaydoul bis nach Bayern gehen, um dort ihre Pfannen-Idee umzusetzen. Die alte Schmiedekunst-Tradition aus dem Allgäu kommt ohne Beschichtung aus. Lediglich Öl und ein Kratzer sind Grundbestandteile, beweist sie gleich bei der Probe aufs Exempel mit einem fluffigen Rührei. Alleinstellungmerkmal ist der besondere Griff. „Da kriegt die Hitze die Kurve nicht“, erläutert die 77-Jährige ihr Patent.

Thomas Weiterschan aus Forstel bei Höchst schnitzt schon über 25 Jahre „Feine Wesen“ aus Holz. Seine Arbeiten entwickeln sich aus der Vorstellung heraus, „was zum Holz passt“. Früher waren es vor allem diese Eulen, die unter seinen Händen entstanden, heute haben sich die Werke Richtung Naturgeister wie Feen oder Engel verlagert. Ihm kann man bei der filigranen Arbeit zuschauen. Der Toscana-Holzbackofen von Gerhard Gernsbeck macht das Brotbacken zum Erlebnis. Stündlich bietet er Vorführungen ein, wie ein frischer Laib bei 400 Grad eingeschossen wird.

Massive Kritik am Windkraft-Regionalplan

Die Stimmungslage war eindeutig: 400 gegen 4. Von der Geschäftsstelle der Regionalversammlung war im Vorfeld der dortigen Beratung über den Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energie (TPEE) zur Windenergie ein Infotermin in der Erbacher Werner-Borchers-Halle anberaumt worden. Gekommen waren, so zumindest der Rückschluss aus den Wortmeldungen, ausschließlich Windkraftgegner. Und die in Massen.

Sie heizten den Referenten mit kritisch-fundierten Fragen gehörig ein und rüttelten ein ums andere Mal am mühsam gezimmerten Kartenhaus eines geordneten, fairen Verfahrens. Wirklich Neues wurde von den Vortragenden nicht vermittelt, sodass sich etlichen Besuchern der Eindruck einer Alibi-Veranstaltung aufdrängte, mit der man den Schein einer Bürgerbeteiligung wahren wollte – nach dem Motto: „Wir haben ja informiert.“

Die Marschrichtung gab gleich Erbachs Bürgermeister Peter Traub in seiner Begrüßung vor. Er machte aus seiner Ablehnung der Odenwald-Verspargelung keinen Hehl und sprach sich für möglichst wenige Windräder in der Mittelgebirgslandschaft aus. Für ihn geht es nicht darum, wie viel Prozent der „wunderschön gewachsenen Kulturlandschaft“ für Windenergie zur Verfügung gestellt werden, sondern ganz einfach und direkt um die Frage „Wie sieht’s aus?“ Er sprach damit dem Saal aus dem Herzen.

Dorthin waren auch die laut Organisatoren-Angaben über 300 Demonstranten eingezogen, die vorher ihren Unmut beim Marsch von der Post bis zum Veranstaltungsort lautstark kundgetan hatten. Knapp die Hälfte davon dürfte aus dem Überwald gewesen sein, so die Schätzung. Von dort kam auch Wald-Michelbachs Bürgermeister Dr. Sascha Weber nach Erbach. Unter den Gästen waren aus dem Kreis Bergstraße auch der ehemalige Landtagsabgeordnete Peter Stephan, der Wald-Michelbacher Gemeindevertreter Udo Klos und Corinna Schierz aus dem Landratsamt.

Durch die Herausnahme der Weißflächen, wo es etwa noch Artenschutzbelange oder andere Details zu klären gibt, soll eine Verabschiedung des TPEE (in dem dann alle restlichen, „unbedenklichen“ Flächen enthalten sind) noch in diesem Jahr erreicht werden. Die Kritiker wehren sich aber vehement gegen dieses Vorgehen. Sie sehen darin Augenwischerei, weil die Weißflächen in einem nächsten Schritt wieder aufgenommen werden könnten. Deshalb wird von ihnen mit Nachdruck eine dritte Offenlage des kompletten Regionalplans gefordert – und keine Teil-Verabschiedung.

Dass der Meisenberg zwischen den Wald-Michelbacher Ortsteilen Aschbach und Affolterbach zu einer Weißfläche wurde (und nicht komplett aus der Planung flog, wie im Vortrag suggeriert), geschah laut Planer Till Felden in dem Ansinnen, die Umfassung von Ortslagen zu vermeiden. Mindestens zwei Mal 60 Grad seien rund um ein Dorf freizuhalten. Was in diesem Fall für den Oberzent-Stadtteil Raubach nicht gegeben sei. Dass man von der Raubach den Höhenzug gar nicht sehen kann, ließ er aber außen vor.

Es war diese Aussage, die Sascha Weber auf die Windrad-Palme brachte. Er habe „erhebliche Zweifel an der aktuellen Planung“, sagte er. Von Wald-Michelbach wurde extra ein Teil-Flächennutzungsplan Windkraft für das Gemeindegebiet erstellt. In enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium, wie er betonte. Von diesem sei ein teures Artenschutzgutachten gefordert worden. Das ergab, „dass der Meisenberg aus dem Regionalplan als Vorrangfläche rausfliegen müsste“, so Weber, „wird jedoch ignoriert“, kritisierte er. Stattdessen werde er nur Weißfläche, damit man das Gebiet „zu einem späteren Zeitpunkt wieder reinmogeln kann“.

Das Gutachten „taucht im Regionalplan überhaupt nicht auf“, legte er den Finger in die Wunde. Auch auf dem Lannertskopf bei Ober-Schönmattenwag „dürfte nichts gemacht werden“, hob der Bürgermeister hervor. „Was wird dann berücksichtigt, wenn nicht diese Gutachten“, fragte er rhetorisch. Um darauf hinzuws eine solche Regionalplan-Vorlage für die Mitte Juni tagende Regionalversammlung kaum fehlerfrei sein könne. Nach dem Motto „König schlägt Bauer“ interpretierte Dr. Helmuth Beck, im RP Abteilungsleiter für Regionalplanung die Dominanz des TPEE gegenüber kommunalen Planungen: Für den Regionalplan gälten andere Bedingungen, meinte er lapidar an Weber gewandt.

Die beiden Planer aus dem Regierungspräsidium Darmstadt, neben Felden auch Ulrike Güss, konnten einem fast Leid tun. Sie mussten den Kopf für die nicht anwesende Regierungspräsidenten Brigitte Lindscheid hinhalten, ernteten oftmals Hohn und Spott für ihre Aussagen. Ihnen blieb angesichts der geballten Kritik und des Unverständnisses über die RP-Handlungsweise oftmals nur der Verweis, dass vorgegebene Landesgesetze in eine Planung gegossen wurden. Mit dem nicht ausgesprochenen Satz:  egal was man davon hält und wie sinnvoll diese sein mögen.

Mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt und Energie in der Regionalversammlung Südhessen, dem FDP-Politiker Peter Engemann, stand zudem ein ausgewiesener Windkraft-Kritiker auf dem Podium. Beck machte sich in der Folge keine Freunde damit, als er mit Blick auf die Herausnahme der Weißflächen und der vorzeitigen Verabschiedung des Rests von einer Straffung des Verfahrens sprach.

Bürger-Kritik

  • Im Regionalplan wird von einer Windrad-Höhe von 200 Metern ausgegangen, Stand der Technik sind aber 300 Meter? -> Ulrike Güss: Stimmt. Eine mögliche Beeinträchtigung durch höhere Windräder wird im Bundesimmissionsschutz-Verfahren(BimSch) abgeprüft.
  • In Baden-Württemberg und Bayern gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen? -> Till Felden: Ja. Es handelt sich um Länderrecht.
  • Warum darf in Sichtweite des Kulturdenkmals Beerfelder Galgen ein Windpark gebaut werden? -> Güss: Die Denkmalschutzbehörde hat den Mindestabstand auf zwei Kilometer festgelegt, womit das projektierte Gebiet „Katzenwinkel“ machbar wäre.
  • Widerspruch Windräder im Unesco-Geopark? -> Felden: Wenn wir diesen als Ausschlusskriterium genommen hätten, wäre der Plan niemals zustande gekommen. Es gibt keine rechtliche Erfordernisse, ihn auszuschließen.
  • Natura 2000-Gebiete als Tabuzone? -> Felden: Derzeit nach BimSch noch nicht, das würde erst mit dem verabschiedeten Regionalplan gelten.
  • Beweislast für gefährdete Tierarten liegt in Hessen beim Bürger? -> Güss: Es gibt verschiedene, immer wieder aktualisierte Gutachten durchs Land.
  • Weitere Themen: tatsächlicher Beitrag zum Klimaschutz, signifikante Stromproduktion in einer windschwachen Region, Blick über die Ländergrenzen, Landschaftsschutz vor dem Hintergrund des hessischen Verfassungsziels Nachhaltigkeit, Brandschutz bei Windrädern

Wintereinbruch machte in Erbach das frostige Mittelalter erlebbar

Das war Mittelalter pur – nach dem Motto „Nur die Harten kommen in den Garten“. Der Wintereinbruch am Samstag mit Schnee sorgte für das große Bibbern bei den Teilnehmern und doch sehr überschaubare Zuschauerzahlen beim dritten Mittelaltermarkt von „Heimdalls Erben“ auf dem Wiesenmarktgelände. Erfindungsreichtum war gefragt. Dicke Felle erlebten kurz vor dem Frühling eine Renaissance.

Der Perlenmacher war besonders erfinderisch: Er machte eine Marmorplatte mit seinem Brenner heiß, die dann im kleinen Zelt ein paar Stunden wohlige Wärme abgab. Denn viele Teilnehmer übernachten – ganz authentisch – unter einem Stoffdach. Der Sonntag bei aufgelockerter Bewölkung und angenehmeren Temperaturen sah dann etliche Familien auf den Platz strömen, die eine Zeitreise in vergangene Jahrhunderte unternehmen wollten.

Jungs spielen Ritter, Mädchen kleiden sich als Prinzessin: Auf einem Mittelaltermarkt werden Kinderträume schlechthin wahr. Veranstalter Holger Hörstkamp aus Biebesheim hatte das Angebot aus dem vergangenen Jahr mit etwa 50 Ständen noch einmal leicht ausgeweitet. Mit Reiter- und Feuershow, mittelalterlicher Musik, orientalischem Tanz, Gaukelei und Spielmannskunst wurden die Besucher unterhalten. Dazu gab es noch reichlich „Fresserey und Sauferey“ aus früheren Zeiten.

Auch wenn Heimdall als nordischer Gott dem Team seinen Namen gab, sind seine Erben eigentlich ein ganz traditionelles Familienunternehmen. Mutter Margarethe Hörstkamp sitzt mit ihren 79 Jahren an der Kasse, Vater Hans hat mit seinen 83 hat ein wachsames Auge darauf, dass keiner ohne Eintrittskarte aufs Gelände kommt. Der 55-jährige „Filius“ Holger wiederum steigt bei der Reitershow jahrein, jahraus aufs Pferd. Ein festes Team von nur wenigen Personen schmeißt die komplette Veranstaltung.

Eigentlich hat Holger Hörstkamp ja einen ganz traditionellen Beruf gelernt. Er war früher als Kommissionierer in einem Lager tätig, machte sich dann selbstständig und sattelte um auf Mittelalter. Ganz im Wortsinn: Denn seine ersten Sporen verdiente er sich vor 17 Jahren auf der Ronneburg, wo er bei der dortigen Reitershow mitwirkte. Vor 14 Jahren starteten dann die eigenen historischen Märkte rund um seinen Wohnort Biebesheim.

Die Faszination für Hörstkamp ist es auch nach all dieser Zeit immer noch, „den Markt vom Papier in der Realität umzusetzen“. Manchmal sei es „wie ein großer Kindergarten, alle unter einen Hut zu bringen“, lacht er. Genehmigungen, Verträge, kurzfristige Absagen, Künstlerbuchungen, Absprachen vor Ort und vieles mehr sind aufwendig. „Es macht mir aber immer noch sehr viel Spaß“, betont er.

Seine Frau Sandra, die er Anfang März – natürlich auf einem Mittelaltermarkt – heiratete, steht ihm dabei zur Seite. Hörstkamp kann daneben auf viele Markthändler bauen, die ihn schon jahrelang bei seinen Veranstaltungen begleiten. Aber es gibt auch immer ein paar neue „alte“ Gesichter: Standbetreiber, die man auf historischen Märkten übers Jahr schon oft gesehen hat und die nun auch einmal bei Heimdalls Erben anzutreffen sind.

Etwa Florian „FLux“ Lacina, der mit seinem Weinturm gleich gegenüber der Bühne zu finden ist. Dort spielen gerade die „Bohemian Bards“ auf historischen Instrumenten altertümliche Weisen. Seit 13 Jahren preist Flux die besten Tropfen, egal ob mit oder ohne Prozente, an. Als Feuerkünstler, Grafiker und Techniker machte er bis 2010 die Mittelalter-Rockband „Saltatio Mortis“ mit zu dem, was sie heute ist.

Oder Achim Häfner, der „Falkner der Herzen“. Der Pfälzer aus Kirrweiler ist mit seinen Greifvögeln als Botschafter des Kinderhospizes Sterntaler auch auf mittelalterlichen Märkten anzutreffen. Er arbeitet viel mit Behinderten und ist stolz darauf, laut eigener Aussage „als einziger in Deutschland eine Therapie mit Greifvögeln“ anzubieten. Pfälzisch-redselig preist er den selbst gelesenen Eiswein an, von dessen Verkaufserlös natürlich ein Teil ans Kinderhospiz geht. Die flauschigen, zutraulichen Vögel sind derweil die heimlichen Stars.

Info: Das sechste mittelalterliche Spektakel in Lampertheim, veranstaltet von Heimdalls Erben, findet am 4. und 5. Mai an den Biedensand-Bädern statt. Mehr unter www.heimdalls-erben.de

„Betty and the Daltons“ sind mit Country & Western im wilden Odenwald unterwegs

Endlose Weiten, durch die der Sand gepeitscht wird, ein paar mäandernde trockene Büsche, dazu noch karge Felsformationen, durch die sich ein einsamer Reiter mit Zigarre im Mundwinkel, vermacktem Hut und Lederponcho quält: soweit das deutsche Western-Klischee, genährt durch Karl May und Clint-Eastwood-Filme. „Betty and the Daltons“ zeichnen ein ganz anderes Bild von Country & Western. Das im vergangenen Jahr gegründete Trio aus Erbach und Michelstadt nimmt sich selbst nicht so ernst, hat viel zu lachen und noch mehr Spielfreude.

Bettina „Betty“ Finger, Dirk Freitag und Markus Fabian spielen zum Teil mit verwegenen Instrumenten wie Waschbrett, Autoharp, Steelguitar und Banjo einen Mix von Common Linnets bis Johnny Cash, angereicht mit CCR, Kris Kristofferson oder John Denver. Man sieht: Es gibt nicht nur Country, sondern auch Western, gepaart mit ein paar Pophits wie „Lay down Sally“ von Eric Clapton.

Mastermind hinter der Truppe ist Markus Fabian aus Michelstadt. Gitarrist, Sänger, Bassist, Ukulele- und Mandolinespieler, Steelgitarrist, Schlagzeuger, Songwriter, Komponist und Producer:  Der Mann ist seine eigene Ein-Mann-Kombo in Personalunion. Dazu ist er im Odenwald musikalisch bekannt wie ein bunter Hund durch seine Arbeit mit Herr Fabian, Onkel Bob oder Undercure.

„Für mich zählt, dass wir sehr viel Spaß miteinander haben und ich verschiedene, auch ausgefallene Instrumente spiele“, betont Fabian. Es ist innerhalb eines halben Jahres eine auftrittsfähige kleine Band entstanden, die „nicht sooo perfekt ist“, grinst er – „aber dennoch beim Odenwälder Publikum einen Nerv getroffen hat“. Scheinbar gibt es viele Menschen, die Country und Folk „wie wir es darbieten“, gerne mögen.

Die Bandgründung geschah durch äußere Einflüsse: „Wild Bill‘s Saloon“ hatte in Erbach aufgemacht und „ich wollte gerne mal dort spielen“, erinnert sich der Musiker. Da dort aber nur Country und Western reinpasst, überlegte er, wie das anzustellen wäre. Da kam er auf Dirk Freitag und Bettina Finger: „Betty and the Daltons“ waren geboren. Es wurde ein Programm aufgebaut, überlegt, was zu welchem Stück passt und „wie wir uns bei jedem Stück sinnvoll und abwechslungsreich ergänzen können“. Das Ergebnis kommt an.

Für Bettina Finger ist Country „eine tolle Musik”, die so gar nichts mit dem Schlagerklischee zu tun hat. Gerade Johnny Cash und June Carter haben für sie „super Songs“ geschrieben und darin ihr Leben verarbeitet. „Das sind meine Vorbilder“, sagt sie. Und fügt hinzu: „Darin werden so schöne Liebesgeschichten erzählt.“ Finger gefällt daneben die große Vielseitigkeit, die mit den verschiedenen Instrumenten zum Ausdruck kommt.

30 Jahre zupfte sie nur die Gitarre, jetzt ist die Musikerin vielfältig und –saitig unterwegs. Auf Anregung vom Markus Fabian („mach mal“) beschäftigt sie sich auch mit Bass, Ukulele, Autoharp, Waschbrett und Banjo. „Ich kann das nicht gut, aber spiele trotzdem alles“, lächelt sie. Der Instrumententausch „ist witzig und macht Spaß“, erzählt Bettina Finger. Es passiert vieles, auch Unvorhergesehenes.

„Dass ich auf meine alten Tage noch einmal auf der Bühne stehe, hätte ich mir auch nicht gedacht“, kokettiert die Erbacherin mit ihrer Lebenserfahrung. Denn öffentlich wirkte sie bisher nicht in Bands mit. „Seit neun Jahren wird lediglich im Wohnzimmer auf der Couch gejammt oder auf Geburtstagen gespielt.“ Jetzt hat sie mit Leitwolf Markus Fabian als altem Hasen Freude an den Auftritten gefunden.

Dirk Freitag ist musikalisch ein Spätzünder. Erst über seinen Sohn kam er vor viereinhalb Jahren in Kontakt mit Sebastian Schimmer von „Oel“, der quasi sein Mentor auf der Gitarre ist. Banjo, Bass und Waschbrett kamen in neuester Zeit hinzu. „Westernmusik mochte ich schon immer“ bekennt er. Emotionen, Romantik, ein Hauch von Abenteuer, dazu noch Liebe, Drama, Eisenbahn: „Es macht einfach Spaß, darüber zu singen“, erläutert der Erbacher. Die Auswahl der Instrumente ist für ihn faszinierend.

Info: Die Country-Night mit Western-Büffet und Musik von „Betty and the Daltons“ findet am Samstag, 13. April, ab 18 Uhr im Gasthaus „Zum Ross“ Ober-Mossau statt. Platzreservierung unter 06061-2398 oder E-Mail dirk.freitag@freitagsfeines.de. „Wandern und Wein“ heißt es am 1. Mai, 14 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus Steinbuch mit dem Trio. Mehr unter www.backstagepro.de/betty-und-die-daltons