Hecken rund ums Finkenbacher Freibad werden zurückgeschnitten

„Das Tal wächst zu, wir müssen was dagegen tun“: Christian Niesen vom Heimat- und Verschönerungsverein macht klar, dass rund ums Freibad Handlungsbedarf besteht, wenn es ums Zurückschneiden der Sträucher und Büsche geht. Dafür trafen sich nun ein paar Ehrenamtliche aus dem Ort, um das Grünzeug zu entfernen und gleichzeitig das Schwimmbad winterfest zu machen.

Was ist besonders dringend? „Hecken, Hecken, Hecken“, sagt Niesen. An einem Tag ist nicht alles zu schaffen, deshalb wird es in spe einen weiteren Arbeitseinsatz geben. Schon zwei Stunden nach den Start ist der bereitgestellte Container voll bis oben hin. Und das, „obwohl Hans Heinz die Äste wie bei Tetris draufgestapelt hat, damit möglichst viel reinpasst“, lacht Niesen und deutet auf den ehemaligen Bürgermeister Keursten. Dass die Helferzahl überschaubar ist, hat für ihn auch einen Vorteil: „Wir treten uns nicht auf die Füße.“

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Finkenbacher Freibad mit viel mehr Besuchern als im vergangenen Jahr

Gelungener Abschluss einer sehr guten Saison: Stefan Zirkel, bekannt von „Cool Breeze“, unterhielt mit der Band „SO!“ die Gäste im Finkenbacher Freibad beim Abschlussfest. Mit dem Besuch an diesem Tag zeigte sich das Team um Mareike und Christian Niesen wie auch mit dem Andrang während des Sommers sehr zufrieden. „Wir hatten höchstens zehn Tage zu“, forderte der heiße und lang anhaltende Sommer den beiden einiges ab. „Langsam läuft es wieder“, scherzt Niesen. Zwischendurch gingen die Helfer aber ziemlich auf dem Zahnfleisch.

Der Heimat- und Verschönerungsverein (HVV) verzeichnete ein großes Plus an verkauften Eintrittskarten gegenüber dem Vorjahr. Das hing auch damit zusammen, dass das Freibad an mehr Tagen als 2017 geöffnet war. Daneben kommt das Konzept der Niesens bei den Badegästen sehr gut an, ist immer wieder zu hören. Damit das Bad rausgeputzt in die Winterpause gehen kann, gibt es am 29. September einen letzten Arbeitseinsatz. Am ersten Mai-Wochenende 2019 soll das Eröffnungsfest für die kommende Saison steigen. Gebadet werden kann dann je nach Witterung.

Mit längst verschollen geglaubten Songs aus den letzten fünf Jahrzehnten unterhielten die Musiker die Gästeschar. Ganz nach dem Motto „Kennt jeder, spielt keiner“. Mit Charme verpackt in einer Art, wie man sie nirgends sonst zu hören bekommt. Damit kam die Treppe bestens an. „Die Leute waren lange da“, freute sich Niesen. Erst die typische abendliche Kälte im Finkenbacher Tal bereitete dem Feiern ein Ende.

Zur nachmittäglichen Kinderunterhaltung war Ritter Friedrich aus Hirschhorn vorbeigekommen. Hans-Jürgen Waibel in seiner Paraderolle leitete das Hufweisenwerfen, Armbrust- und Bogenschießen an. Unterstützt wurde er dabei von Mareike und Christian Niesen in mittelalterlichen Kostümen. Auf die Kinder wartete noch ein kostenloses Eis, das Herbert Gerhart von IWG-Induktionswerkzeuge spendete. Er stiftete auch jeweils eine Jahreskarte für Erwachsene, Kinder und Familien, die unter den Besuchern des Jahres 2018 verlost wurde. Als Losnummer diente die Eintrittskarte aus dieser Saison.

Info: Der Heimat- und Verschönerungsverein Finkenbach/Hinterbach/Raubach veranstaltet einen Arbeitseinsatz im Freibad Finkenbach. Am Samstag, 29. September, soll ab 10 Uhr in einer freiwilligen Helferaktion das Schwimmbadgelände in Ordnung gebracht werden. Anmeldung/Ideen/Fragen an Christian Niesen, Telefon 06068/4029, oder in Mareikes Backshop. Nach getaner Arbeit ist für das leibliche Wohl gesorgt.

Als das Leben in Finkenbach noch vor sich hinplätscherte

Was waren das früher für tolle Tage im Finkenbacher Freibad. Die Einheimischen wissen noch die aufregenden und komischen Geschichten von damals, als das Leben im Finkenbachtal gemächlich vor sich hinplätscherte und sich nicht so oft Auswärtige in den südlichen Odenwald verirrten. Alles war vor dem Internet- und Smartphone-Zeitalter entschleunigt. Das Leben war ein langer, ruhiger Fluss, erzählen Anneliese und Willi Arnold sowie Gerhard und Werner Friedrich vom hiesigen Chronikkreis.

Aus den Berichten der Eltern und Großeltern wissen die vier im Alter zwischen 75 und 82 noch, dass das Freibad Ende der 30er Jahre in Eigenarbeit hergestellt wurde. Schorsch Löffler und Gustav Siefert waren federführend. Der Reichsarbeitsdienst hatte – wie es in Beerfelden geschah – seine Hände nicht im Spiel. Gespeist wurde es vom oberhalb liegenden Mühlgraben. Durch die Rohre zwängten sich manchmal auch ein paar Forellen, die dann fröhlich im Becken herumschwammen.

Werner ging noch zur Schule, als das Becken in den 1950er Jahren das erste Mal renoviert wurde. Vorher bildete verputzter Buntsandstein die Wände, der sich aber als zunehmend ungeeignet erwies. „Das Bad sah damals bös aus“, erinnert er sich. Die Arbeit wurde gerecht aufgeteilt: Den einen Abend mussten die Bewohner der Häuser auf der einen Seite helfen, am nächsten Tag die auf der anderen Seite.

Willi aus Rothenberg freute sich immer aufs Heumachen im Sommer. Denn dann kam die Bergbevölkerung hinunter ins Tal und hatte endlich mal fließendes Wasser, das den Namen auch verdiente. Denn oben auf dem Berg gab es davon so gut wie nichts. Werner ist noch im Gedächtnis, „dass die Rothenberger Buben dann den Bach gestaut haben, um Forellen zu fangen“, wie er schmunzelnd anmerkt.

Die vier ortskundigen Senioren können sich noch daran erinnern, wie sich die Jugendlichen im Winter im Schwimmbad auf eine Eisscholle stellten und sich dann mit den Stecken am Boden abstießen. Schwimmbad-Surfen quasi. „Was war da los, wenn einer reingefallen ist“, lacht Gerhard. Einer, der unfreiwillig zu einem Bad kam, hatte unter seinen Klamotten eine „Leib-und-Seele-Hose“ an. Die kam natürlich dann zum Vorschein. „Was war das für ein Gelächter“, weiß Anneliese.

„Da oben war früher das Landschulheim der Liselotte-Schule aus Mannheim“, deutet Werner auf ein prägnantes Gebäude am Hang gegenüber. Wohlgemerkt war das eine Mädchen-Schule. „Die Mädels haben das Schwimmbad sehr gerne gemocht“, meint er verschmitzt. Die Jungs fanden es auch gut, wenn das weibliche Geschlecht aus der Großstadt baden ging? Da setzen die drei älteren Herren einen verschwörerischen Blick auf. „Dazu sag ich jetzt nix mehr“, lacht er.

Der Beginn des „Guru-Feschts“, wie das Finki-Festival bei den Einheimische genannt wird, ist den Vieren ebenfalls noch in guter Erinnerung. Vor 41 Jahren wurde es erstmals rappelvoll im Finkenbachtal. „Da war kein Durchkommen mehr“, weiß Willi. Zuerst auf dem heutigen Sportplatz durchgeführt, zogen die Feierwütigen dann auf die Wiese unterhalb der Firma Baum Fensterbau um, bevor es dann der heutige Platz am Schwimmbad wurde.

Schon immer kamen die Besucher aus dem ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Anneliese erinnert sich lachend, „wie sich die Leute damals im Auto ausgezogen haben“. Ihr ist aber genauso im Gedächtnis, „dass nie etwas passiert ist“. Willi, der damals noch im Laden arbeitete, berichtet von „den Riesenmengen an Menschen“, die sich für ein Wochenende in Finkenbach einfanden.

Info: Das Abschlussfest der diesjährigen Saison im Finkenbacher Freibad findet am Samstag, 7. September statt. Kaffee, Kuchen und Grillen startet um 14 Uhr, um 14.30 Uhr beginnen die Spiele für Kinder „aus einer anderen Zeit“. Livemusik mit Stefan Zirkel und „SO!“ gibt es ab 16.30 Uhr, die Verlosung startet um 18 Uhr. Das Schwimmbad hat bei schönem Wetter bis zum 30. September geöffnet. Weitere Infos auf http://www.facebook.com/FreibadFinkenbach/

Zum Artikel geht's hier: https://hirschhorner.wordpress.com/2018/08/28/als-das-leben-in-finkenbach-noch-vor-sich-hinplaetscherte/Schwimmbad Finkenbach

Posted by Thomas Wilken on Monday, August 27, 2018

Schwimmbad-Vorfeld in Finkenbach soll noch attraktiver werden

Das Schwimmbad erfreut sich wachsender Beliebtheit. Was nicht nur in den Besucherzahlen zum Ausdruck kommt, sondern auch in den Rückmeldungen der Gäste.  „Wir sollten die Attraktivität ständig steigern“, meinte Ortsvorsteher Hans Heinz Keursten auf der vergangenen Ortsbeiratssitzung. Dieses Ansinnen zahlte sich in Finkenbach dieses Jahr schon aus. Mehr Schwimmer bedeuten höhere Einnahmen und damit geringere Kosten für die Stadt.

Die Neugestaltung des Spielplatzes „brachte ganz viel für die Eltern“, so Keursten. Denn die können ihre Sprösslinge nun besser im Blick haben, weil die in der Nähe des Eingangsbereichs herumtollen und nicht wie bisher etwas außerhalb des Sichtfeldes. „Wir brauchen aber auch etwas fürs Mittelalter und die Älteren“, hob der Ortsvorsteher hervor. Zum einen soll die Tischtennisplatte in der Verlängerung der Spielgeräte wieder aufgebaut werden, erläuterte er.

Zum anderen soll das Schachspiel von der Parkanlage neben dem Feuerwehrhaus umziehen, weil an dieser Stelle sowieso die Behelfsbrücke über den Bach entsteht, wenn die reguläre abgerissen wird. Die Schachplatten werden dort sowieso nicht so genutzt, wie man es gern hätte, und würden sich am Schwimmbad gut in die Aktionsreihe einfügen. In der Planung ist weiterhin, eine Boulebahn anzulegen und das jenseits des Finkenbachs befindliche Beachvolleyballfeld auf die andere Seite neben das Kleinspielfeld zu holen.

Die dortige kleine Brücke ist sowieso in keinem guten Zustand mehr und müsste wieder auf Vordermann gebracht werden. Das könnte man sich dann sparen. „Es wäre alles auf Gemeindegrund“, meinte Keursten. Aus dem Rund gab es zustimmende Äußerungen, das Volleyballfeld zu verlagern. Die Konzentration auf einen Bereich „ist auch im Sinne der Stadt“, sagte Bürgermeister Christian Kehrer. Dann gestalte sich die Unterhaltung des Geländes leichter. Er sagte die Unterstützung der Stadt bei der ehrenamtlichen Instandhaltung der Gerätschaften zu.

Der Bürgermeister teilte weiterhin mit, dass man mit allen drei Freibädern (also auch Hetzbach und Beerfelden) am Landesprogramm zur Schwimmbadsanierung teilnehmen will. Die Gelder sollen für die Renovierung der Dächer verwendet werden. „Der Antrag ist gestellt“, so das Stadtoberhaupt.

Das „zugewachsene Tal“ beschäftigte Gremium und Bürger unter dem Punkt Verschiedenes. Moniert wurde, dass aus Sträuchern Bäume werden und diese in einem FFH-Gebiet nicht mehr gefällt werden dürfen. Ganz davon abgesehen, dass dies auch dann eine arbeitsintensive, teure Angelegenheit wäre, wenn es Ausnahmeregelungen gibt. „Das komplette Hinterbachtal wächst zu“, befürchtete eine Einwohnerin. Mit negativen Folgen für den Luftaustausch. Es seien sehr viele Interessen zu beachten, wusste Keursten um die Schwierigkeiten. Das Problem „wird von Jahr zu Jahr schlimmer“.

Von Rainer Flick kam die Anregung, sich mit dem Thema Erdbestattungen zu beschäftigen. Auch hierzu entspann sich ein reger Meinungsaustausch. Wie Kehrer sagte, wurde die Thematik bereits auf der Ortsbeiratssitzung in einem anderen Stadtteil an ihn herangetragen. „Wir haben 16 Friedhöfe auf der Gemarkung“, betonte er. Man müsse überall die gleichen Voraussetzungen schaffen, „sonst gibt es 16 Satzungen“. Der Bürgermeister sicherte zu, den Punkt mit in die Gremien zu nehmen, wenn sowieso über die Satzung geredet wird.

Auch in der Hochsaison gibt es im familiären Finkenbacher Freibad immer freie Plätze

Die hessischen Sommerferien haben begonnen, das Wetter ist super, das Wasser angenehm temperiert: Im Finkenbacher Freibad ist aktuell Hochsaison. Durch das weitläufige Gelände mit der zusätzlichen Liegewiese jenseits des Bachs gibt es aber nie Gedränge, können die Bahnen im derzeit 25 Grad warmen 25-Meter-Becken problemlos bestritten werden. Eltern von kleineren Kindern genießen den Schatten unter dem vier Mal vier Meter großen Sonnensegel, während die Kleinen im gerade knöchelhohen Wasser plantschen. Die schattigen Bänke am Eingang ziehen wiederum viele Gäste an, die einfach nur im Schwimmbad-Biergarten sitzen wollen.

An den Samstagnachmittagen und Sonntagen geht es im Finkenbachtal heiß her. Aber auch an einem Wochentag kommen zwischen 200 und 250 Gästen ins schnuckelige Freibad. Die schätzen die Übersichtlichkeit, das Familiäre, den neu gestalteten Spielplatz direkt am Eingang und den großen Parkplatz vor dem Freibad, durch den es keine weiten Wege in der Hitze zum kühlen Nass gibt.

Eine Attraktion ist in dieser Saison die samstägliche Spaß-Wassergymnastik um 11 Uhr mit Salvatore Caruso. Der singt zwar im Wasser keine Arien, hat aber immer einen Scherz auf den Lippen, sodass die Gymnastik manchmal fast in den Hintergrund tritt. „Ich mache das aus Spaß an der Sache“, sagt der Italiener. 30 bis 40 Gäste zählt er wöchentlich. „Das ist einfach eine Riesen-Gaudi“, meint ein Teilnehmer schmunzelnd.

„Eine Jahreskarte haben wir sogar an einen Besucher aus München verkauft“, lacht Christian Niesen vom Heimat- und Verschönerungsverein (HVV). Er schmeißt mit seiner Frau Mareike auch den stark frequentierten Kiosk mit der Spezialität „Finki-Burger“. Die Gäste wissen die sehr moderaten Preise zu schätzen. Aber nicht nur fürs Essen und Trinken. 2,50 Euro kostet der Tageseintritt für Erwachsene, 30 Euro (wie in allen drei Oberzent-Freibädern) die Jahreskarte. „Wo zahle ich sonst nur 30 Euro quasi für einen Jahresurlaub“, meint ein Freibad-Besucher anerkennend.

Der Münchner Schwimmer ist natürlich ein Ausreißer, aber die Wasserratten kommen beileibe nicht nur aus der näheren Umgebung. Hirschhorn, Neckarsteinach, Schönmattenwag, sogar Neckargemünd und Bammental lauten die Herkunftsorte der Finki-Freibad-Fans. Durch eine Spende konnte das Spiel „Outdoor-Vier-gewinnt“ angeschafft werden, das auf dem Gelände zum Einsatz kommt. Stark frequentiert ist auch der gerade sanierte Spielplatz mit seiner neuen Doppelrutsche.

Ein wenig Baumaterial will ein Dreikäsehoch in seinem Spieleimer gerade mit ins Bad nehmen. „Der Sand bleibt im Sandkasten“, meint Christian Niesen strengen Blickes. Und prompt dreht der Junge wieder brav um. Seit Mareike und Christian Niesen vergangenes Jahr den Kiosk-Betrieb übernommen haben, gibt es von allen Seiten Lob. „Die beiden machen das echt super“, sagt Rothenbergs ehemaliger Bürgermeister Hans Heinz Keursten, selbst in Finkenbach wohnhaft. Auch er schaut gern mal ins Bad rein – nicht nur zum Schwimmen.

Info: Das Finkenbacher Freibad in der Beerfeldener Straße ist in den Sommerferien täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, Telefon 06068/478673,www.facebook.com/FreibadFinkenbach

Umgestalteter Spielplatz am Finkenbacher Freibad wurde eingeweiht

Merle, Elisa, Joshua und Amelie haben Spaß auf dem Rutschenturm. Der kleine Enno schaut etwas vorsichtig die rote der beiden Rutschen hinunter und entscheidet sich dann, doch noch oben zu bleiben. Die Kinder aus Finkenbach und Hainbrunn gehörten zu den ersten „offiziellen“ Nutzern des neu gestalteten Spielplatzes am Finkenbacher Freibad. Zum Baden war es zwar bei der Einweihung zu kalt, aber die Sonne schien kräftig genug, um die Spielgeräte auszuprobieren.

Im vergangenen Jahr entschied sich die damals noch selbständige Gemeinde Rothenberg, den gut frequentierten Spielplatz am Freibad-Eingang neu zu gestalten. Die Doppel-Schaukel, bisher etwas ab vom Schuss, wurde weiter zum Einlass hin verlagert. Federspiel und Sandkasten fanden dort ebenfalls ihren Platz. Die Gemeinde ließ sich die Anschaffungen 5000 Euro kosten, wovon der Doppelrutschenturm den Großteil ausmachte. Die Aufstellung und Anlegung des Schotter-Untergrunds geschah durch den Bauhof. Auch Altbürgermeister Hans Heinz Keursten ließ es sich nicht nehmen, mit Hand anzulegen. „Das war für mich eine Herzensangelegenheit“, sagte er.

„So haben die Eltern ihre Kinder besser im Blick“, erläuterte Keursten den Hintergrund. Denn die halten sich in der Regel im vorderen Bereich des Schwimmbads auf. Von ihnen kam auch die Anregung. Dort gibt es inzwischen sechs Bäume mit schönen Schatten spendenden Kronen, die bei heißen Temperaturen zum Verweilen einladen. Mit dem direkt davor liegenden Parkplatz gibt es nun kurze Wege, freute er sich.

Für den Kinderbereich sind die Arbeiten jetzt abgeschlossen, jetzt sind die Erwachsenen dran, lachte Keursten. Es ist zum einen eine Tischtennisplatte geplant. Zum anderen soll das derzeit beim Feuerwehrhaus befindliche Open-Air-Schachspiel ans Schwimmbad wandern. Angedacht ist außerdem eine Boule-Bahn.

Mareike und Christian Niesen vom Heimat- und Verkehrsverein Finkenbach (HVV) als Kiosk-Pächter begrüßten ebenfalls die Umgestaltung – ein oft geäußerter Wunsch der Eltern. Die bisherige Schwimmbad-Saison begann sehr gut, so Niesen. Viele, auch auswärtige Gäste mit kleinen Kindern kamen bisher ins Finkenbachtal. Vorsitzender Keursten lobte die gute Ergänzung von Kiosk und Ladengeschäft in der Beerfeldener Straße. Beides komme bestens an.

Spielplatz am Finkenbacher Freibad wurde auf Vordermann gebracht

Der Kinderspielplatz am Freibad bekommt ein neues Gesicht. In dieser Woche werden durch den Bauhof die Umbauarbeiten abgeschlossen. Ganz neu kam ein Kletterturm mit Doppelrutsche hinzu, den im vergangenen Jahr noch die frühere Gemeinde Rothenberg für 5000 Euro angeschafft hatte. Vorausgegangen war ein „Brainstorming“ mit den Eltern, wie die Anlage verbessert werden konnte.

Umgesetzt wurde in diesem Zuge auch die Anregung der Finkenbacher Bürger, den Spielplatz näher an den Schwimmbadeingang zu ziehen. Dann haben die Eltern auf der Liegewiese ihre draußen herumtollenden Sprösslinge nämlich besser im Blick. Bis auf Wippe und Schaukel waren die bisherigen Spielgeräte nicht mehr verwendbar und wurden entfernt.

An der Schaukel als letztem Gerät Richtung Ort ist nun Schluss. Die bisherige Wippe wurde weiter nach vorn Richtung Tischtennisplatte gezogen. Als Abschluss der Maßnahme kümmerten sich die Bauhofmitarbeiter noch darum, dass Fallschutz und Untergrund von Turm und Rutschen angelegt wurden. Dann steht bei besten Wetteraussichten dem Rumtollen nichts mehr im Weg.