Hecken rund ums Finkenbacher Freibad werden zurückgeschnitten

„Das Tal wächst zu, wir müssen was dagegen tun“: Christian Niesen vom Heimat- und Verschönerungsverein macht klar, dass rund ums Freibad Handlungsbedarf besteht, wenn es ums Zurückschneiden der Sträucher und Büsche geht. Dafür trafen sich nun ein paar Ehrenamtliche aus dem Ort, um das Grünzeug zu entfernen und gleichzeitig das Schwimmbad winterfest zu machen.

Was ist besonders dringend? „Hecken, Hecken, Hecken“, sagt Niesen. An einem Tag ist nicht alles zu schaffen, deshalb wird es in spe einen weiteren Arbeitseinsatz geben. Schon zwei Stunden nach den Start ist der bereitgestellte Container voll bis oben hin. Und das, „obwohl Hans Heinz die Äste wie bei Tetris draufgestapelt hat, damit möglichst viel reinpasst“, lacht Niesen und deutet auf den ehemaligen Bürgermeister Keursten. Dass die Helferzahl überschaubar ist, hat für ihn auch einen Vorteil: „Wir treten uns nicht auf die Füße.“

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Vorbereitungen für Schwimmbad-Eröffnung in Finkenbach laufen auf Hochtouren

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Am Samstag, 5. Mai, startet die neue Saison im Finkenbacher Freibad. Bis dahin müssen die restlichen Arbeiten noch abgeschlossen sein, damit der Betrieb in die zweite Saison unter der Regie des Heimat- und Verschönerungsvereins (HVV) gehen kann. Mareike und Christian Niesen sind schon seit einiger Zeit mit Unterstützung von ein paar Helfern schwer am Schuften.

Gleich neben dem Eingang erhielt die Sitzecke für Stammgäste, eine Art inoffizieller Dorftreff im Sommer, jetzt einen festen Untergrund. Der Bauhof plättelte die ganze Fläche. Vergangenes Jahr hatte man das Sonnensegel über dem Kinderplanschbecken noch provisorisch befestigt, jetzt bekamen die vier Metallpfosten ein gemauertes Fundament. Dieser Sonnenschutz für die Kleinen wird gern angenommen. „Den findet man in der Umgebung nicht so oft“, sagt Christian Niesen.

Neben der Fliesenumrandung des Kinderbeckens wurde auch die Randfolie vor der Saison erneuert. Vom HVV wurden sämtliche Bänke und Tische frisch gestrichen und marode Holzlatten ersetzt. Außerdem machten die Mitglieder auf dem über 3700 Quadratmeter großen Gelände die Maulwurfshügel platt. Sie mähten bereits zwei Mal den Rasen, damit dieser in der Saison wieder als angenehmer Untergrund für die Sonnenanbeter und Schwimmer dienen kann.

Im 1933 gebauten Freibad gibt es ein Schwimmerbecken mit 25 auf 12,5 Meter und einer maximalen Tiefe von 1,90 Metern. Dessen Wasser wurde Anfang des Monats abgelassen, damit der Bauhof das große Becken reinigen konnte. Es wurde außerdem ein neuer Stromkasten angeschafft. Das Kinderbecken hat einen Durchmesser von etwa sechs Metern.

Vor dem Eingangsbereich soll der Kinderspielplatz neu gestaltet werden. Zum einen sind neue Spielgeräte geplant, zum anderen will man den Bereich näher zum Kiosk hinziehen, damit die Eltern ihre Kleinen besser im Blick haben. Bänke und Lager putzen oder Mülleimer abdampfen heißen die weiteren Reinigungsarbeiten für die Niesens und ihre Helfer, die teilweise schon erledigt wurden, teilweise aber auch noch anstehen. Der Kiosk bekommt daneben noch eine Dunstabzugshaube.

Wenn am 5. Mai um 12 Uhr der Startschuss fällt, findet gleichzeitig auch ein Flohmarkt startet. „Ab 16 Uhr wird dann gegrillt“, kündigt Christian Niesen an. Natürlich wieder mit den leckeren Finki-Burgern, zu denen die Metzgerei Siefert die Pattys liefert und die frisch belegt werden. Pizza-Schiffchen sollen die hungrigen Mäuler in diesem Jahr ebenfalls stopfen. Geplant ist für einen lauschigen Abend außerdem wieder ein Nachtbaden. „Mit ‚h‘ und nicht mit ‚k‘“, lacht Mareike Niesen.

Die Gäste kamen im vergangenen Jahr nicht nur aus der Oberzent, sondern weit darüber hinaus. Neckarsteinach, Abtsteinach, Heidelberg, Bammental, Heiligkreuzsteinach und sogar Mannheim lauteten die Herkunftsorte. „Aus Beerfelden sind viele Eltern mit kleinen Kindern wegen des Sonnensegels da“, weiß Niesen.

Zur Attraktivität trägt laut dem HVV-Mann auch bei, dass „wir Trinkwasserqualität haben“. Die Chlorung werde aufs Minimum zurückgefahren, sodass selbst hautsensible Schwimmer in der Regel damit keine Schwierigkeiten hätten. 2016 hatte die Gemeinde viel Geld in die Wasseraufbereitungsanlage investiert. Die Hoch-Zeit ist immer das Guru-Fest im August. Dann bietet das Freibad „die einzige reguläre Dusche im ganzen Tal“, schmunzelt Niesen. Die Woche davor und danach herrscht Hochbetrieb auf dem Gelände.

Info: Am Samstag, 5. Mai, wird um 12 Uhr die Badesaison eröffnet. Vor dem Schwimmbad ist ein großer Flohmarkt geplant. Die Flohmarktspenden können an diesem Tag von 9 bis 11.30 Uhr am Schwimmbad abgegeben werden, ebenso auch Kuchenspenden. Wer mithelfen möchte oder Rückfragen hat, kann sich bei Familie Niesen, Telefon 06068-4029, oder in Mareikes Backshop melden. Der Erlös aus dem Verkauf kommt in vollem Umfang neuen Spielgeräten auf dem Spielplatz vor dem Schwimmbad sowie Anschaffungen für Kinder im Schwimmbad zugute. Das Bad ist je nach Wetter unter der Woche von 11 bis 19 Uhr, am Wochenende und in den Sommerferien von 10 bis 19 Uhr geöffnet, an besonders schönen und lauschigen Sommerabenden auch etwas länger. Mehr auf Facebook unter Freibad Finkenbach.

Vorbereitung für die Wiedereröffnung des Finkenbacher Freibads ist quasi abgeschlossen

Alles neu macht der Mai. Wenn er dazu noch den Schalter von April- auf Sommerwetter umlegt, dann haben sich die Vorarbeiten für die Wiedereröffnung des Finkenbacher Freibads gelohnt. Hand in Hand liefen in den vergangenen Wochen die Vorbereitungen von Gemeinde-Bauhof, Heimat- und Verschönerungsverein (HVV) Finkenbach, Raubach und Hinterbach sowie der neuen Kiosk-Pächterin Mareike Niesen. Mit dem schönen Erfolg, dass eine Woche vor dem „Soft-Opening“ am 6. Mai bis auf Kleinigkeiten alles fertig war.

„Wir unterstützen den Bauhof, wo es nur geht“, unterstrich der zweite HVV-Vorsitzende Christian Niesen. So wurde neben dem Technikgebäude durch die Gemeinde eine zementierte Bodenplatte hergestellt, auf die dann die HVV-Mitglieder eine Holzhütte errichteten. Die soll in der Saison als Lagermöglichkeit für Sonnenschirme und Liegestühle der Besucher dienen.

Der Verein griff außerdem kräftig in die Kasse und spendierte dem Kiosk einen hochwertigen Gastro-Kaffeevollautomaten. Der soll auch anderen Finkenbacher Vereinen bei Bedarf ausgeliehen werden. Kühltruhe, Fritteuse, Grill, Pizzaofen und Regale sind weitere Anschaffungen, die auf das Konto der Pächterin gingen. „Da kam einiges zusammen“, so Niesen.

Die Gemeinde ließ sich aber auch nicht lumpen. Eine neue Metallbrücke statt der bisherigen Holzkonstruktion führt nun über den durchs Gelände plätschernden Finkenbach auf dessen andere Seite, wo eine weitere Liegeweise auf die Besucher wartet. Vom HVV wurden sämtliche Bänke und Tische frisch gestrichen und etwas marode Holzlatten ersetzt. Außerdem machten die Mitglieder auf dem über 3700 Quadratmeter großen Gelände die Maulwurfshügel platt, damit der Bauhof durchmähen kann.

Im 1933 gebauten Freibad gibt es ein Schwimmerbecken mit 25 auf 12,5 Meter und einer maximalen Tiefe von 1,90 Metern. Sein Wasser wurde vergangene Woche abgelassen, um das Becken vor Beginn komplett zu säubern. Außerdem wird es von einer Wartungsfirma in Augenschein genommen. Das Kinderbecken hat einen Durchmesser von etwa sechs Metern. Es soll laut Niesen im Herbst umgebaut werden. Bis zur Eröffnung reichte die Zeit nicht mehr.

Geplant ist laut Niesen auch eine Nachtbadeaktion an subtropischen Sommerabenden, die man sich bei den Hetzbachern abgeschaut hat. Eine eigene WhatsApp-Gruppe soll über jeweilige wetterabhängige Öffnungszeiten, Wassertemperatur oder besondere Aktionen auf dem Laufenden halten. In Planung ist noch eine „Guthabenverzehrkarte“, damit Kinder nicht mit so viel Bargeld rumlaufen müssen.

Wie Niesen sagte, ist der Verein schon lange Jahre aktiv in die Aktivitäten rund ums Schwimmbad eingebunden. „Wir machen die Vorarbeiten und stellen einen Teil der Badehelfer.“ Deshalb konnte man frühzeitig planen, als klar war, dass der bisherige Pächter aufhören würde. „Wir haben uns dann ein Modell überlegt, wie es in Eigenregie funktionieren würde.“

Das idyllische, im Finkenbachtal gelegene Bad ist für Niesen eines der schönsten in der Region. So attraktiv, dass neben den Rothenbergern auch viele Gäste aus Hirschhorn, Beerfelden, Wald-Michelbach oder sogar Neckargemünd zu Besuch kommen, um die Ruhe zu genießen. Spiel- und Bolzplatz neben dem Freibad-Gelände laden die Kinder zum Herumtollen ein.

Zur Attraktivität trägt laut dem HVV-Mann auch bei, dass „wir Trinkwasserqualität haben“. Die Chlorung werde aufs Minimum zurückgefahren, sodass selbst hautsensible Schwimmer in der Regel damit keine Schwierigkeiten hätten. Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde viel Geld in die Wasseraufbereitungsanlage investiert.

Die Hoch-Zeit ist immer das Guru-Fest. Dann bietet das Freibad „die einzige reguläre Dusche im ganzen Tal“, schmunzelt Niesen. Die Woche davor und danach herrscht Hochbetrieb auf dem Gelände. Nicht nur für diesen Anlass wurde ein „Finki-Burger“ kreiert. Beim Fleisch, auch bei anderen Produkten setzt man auf das regionale Prinzip, bezieht möglichst viel von Produzenten aus der Region oder verkauft wie beim Kaffee fair gehandelte Ware.

Nach der wetterabhängigen vorzeitigen Öffnung am 6. Mai steht am Samstag, 13. Mai, das große Eröffnungsfest des Heimat- und Verschönerungsvereins an. In diesem Rahmen gibt es einen Flohmarkt mit Kaffee und Kuchen ab 12 Uhr. Spenden können von 9 bis 11.30 Uhr abgegeben werden Der Erlös kommt neuen Spielgeräten auf dem Spielplatz vor dem Bad zugute sowie wird für Anschaffungen zugunsten von Kindern verwendet. Die musikalische Umrahmung startet um 15 Uhr, um 16 Uhr wird der Grill angeschmissen. Das Bad ist ab 6. Mai je nach Wetter jeden Tag von 10 bis 19 Uhr geöffnet, an besonders schönen und lauschigen Sommerabenden auch etwas länger. Mehr auf Facebook unter Freibad Finkenbach oder Telefon 06068-478673.

Heimat- und Verschönerungsvereins Finkenbach-Hinterbach-Raubach hatte zur Winterwanderung im Finkenbachtal eingeladen

Die Winterwanderung des Heimat- und Verschönerungsvereins Finkenbach-Hinterbach-Raubach ist bereits eine schöne Tradition. Vergangenes Jahr marschierten die Vereinsmitglieder in die Raubach. Dieses Mal ging es bei herrlichem Winterwetter auf dem Geopark-Pfad Richtung Ober-Hainbrunn und übers Sägewerk Ihrig bis zu den Fischteichen. „Völlig politikfrei“, schmunzelte Bürgermeister Hans Heinz Keursten in der Nachbetrachtung – selbst die Oberzent-Fusion blieb außen vor.

Stattdessen stand die schöne Landschaft im Finkenbachtal im Vordergrund. Auf dem Hinweg wählten die 25 Wanderer die rechte, sehr ruhige und einsame Talseite, von der aus man einen schönen Blick auf den Bachverlauf und das Naturschutzgebiet hat. Unterwegs wurde an einem Aussichtspunkt eine Rast mit Kaffee, Tee und Glühwein eingelegt. Dort ließ sich auch die Seenlandschaft in Augenschein nehmen, die langsam durch die „Arbeit“ eines Biberpärchen entsteht.

Von besonderem Interesse waren die von Matthias Bartmann neu errichteten Räumlichkeiten am Fischteich in der Nähe von Ober-Hainbrunn. „Sehr viele Vereinsmitglieder kannten diese noch nicht und waren sehr interessiert zu sehen, was dort saniert und renoviert wurde“, wusste Keursten um das große Interesse seines Vorschlags für diese Einkehrmöglichkeit. Kein Wunder, wer wandert, bekommt Hunger – und wurde nicht enttäuscht. „Die Fischspezialitäten waren hervorragend zubereitet“, waren sich alle einig.

Doch auch die schönste Rast hat einmal ein Ende, es musste nach Finkenbach zurückgehen. Es fiel allen Wanderern schwer, aus der gemütlichen „warmen Stube“ heraus wieder den Heimweg anzutreten. Auf der anderen Talseite ging es über den Wald zurück zum Ausgangspunkt, sodass an diesem Tag etwa zehn Kilometer per pedes absolviert wurden.

Für den Heimat- und Verschönerungsverein ist die Wanderung eine schöne Gelegenheit, den Zusammenhalt unter den Mitgliedern zu pflegen. Vor allem die drei „Bach“-Orte im Namen werden angelaufen. Aber es geht auch mal den Berg hinauf wie etwa zur Wirtschaft „Schlawitzer“ auf halber Strecke Richtung Beerfelden. Wichtig ist immer, lacht Bürgermeister Keursten, „dass sich in der Mitte eine Lokalität befindet“.