Hainbrunner Narren lassen es beim Rosenmontagsumzug krachen

Trockenes Wetter, noch erträgliche Temperaturen um den Gefrierpunkt und 32 ideenreiche Zugnummern bescherten der Narrhalla Ober-Hainbrunn wieder einen Riesenansturm zu ihrem Nachtumzug. Besonders am Moderationsstopp kurz vor der Abzweigung zur Sporthalle herrschte großer Betrieb, da die Narren dort auch eine Verpflegungsstation aufgebaut hatten. Dort hatte sich auch die Guggemusik Wiesenbach platziert und beschallte die Gäste. Der 14. Rosenmontagsabendumzug im 35. Jahr der Narrhalla wurde an allen Ecken und Enden mit einem lautstarken Helau begrüßt.

32 Fußgruppen, Garden und Motivwagen zogen vom Alten Schulhaus aus über die gesperrte Landesstraße durch den Ort. Danach stieg in der Sporthalle die große Piraten-Party im Trockenen und Warmen. Die meisten Zuschauer versammelten sich rund um den Dorfbrunnen an der Abzweigung zum Himmelreichweg, wo sie die Feuerwehr mit Speisen und wärmenden Getränken versorgte. Zugmoderator Wilfried Friedrich kündigte dort auch in seiner ganz eigenen Art die jeweiligen Gruppen und Zugnummern an. Feuerwehr und DRK umrahmten den Narrenwurm.

Die Gäste sparten nicht mit aufmunternden Fastnachts-Rufen für die über 250 Aktiven, ähnlich viele wie im vergangenen Jahr. Erste Auflage des Umzugs war bereits im Jahr 2005 anlässlich des 22. SV-Jubiläums. Eine feste Größe ist inzwischen schon die Guggemusik des Fanfarenzugs Wiesenbach. Für die war nach dem Umzug noch nach lange nicht Schluss. In der Sporthalle spielten die Musiker kräftig auf und heizten den Narren ein.

Danach waren beim Umzug die Veranstalter vom SV dran, die mehr als die Hälfte der Gruppen stellten. So etwa Dancing Starlets, Minigarde, Next Generation, Happy Feet, SV-Funken,  „Bembelsänger“ mit „Narren, Gaukler, Mummenschanz“ oder „Rhythm Attack“ mit der Tour nach Las Vegas. Die Dorf- und Jungspatzen zwitscherten im „Spatzencamp“ gerne einen und machten das Dorf unsicher, „No Limits“ kannten keine Fastnachts-Grenzen, die „Crazy Girls“ schickten die Götter zur Hainbrunner Fastnacht, das Männerballett unternahm einen Ausflug nach Malle.

Tanzfieber-Garde, Tanzquartett, das Oberzent-Prinzenpaar Trudi und Jupp sowie Funkenmariechen Kim Weyrauch beschlossen die große Demonstration fastnachtlicher Macht aus dem Oberzent-Ortsteil. Die „Hainbrunner Kerwemaries“ als Smileys hatten immer ein Lächeln im Gesicht. Aus Hirschhorn war das Lachsbachperlen-Kinderprinzenpaar Coralie I. und Kian I mit Funkenmariechen Yaren dabei.

Dicke Luft herrschte beim Äppelwoiteam Heddesbach, das im 11-Jahre-Jubiläumswagen mit heißer Musik und tanzwütigen Insassen Hainbrunn zum Beben brachte. Die „Wilde 13“ aus Brombach ließ allerlei Schneemänner aufmarschieren. Auch die Sensbachtaler Fastnachtsfreunde von TSV und MGV waren mit Elferrat und Garden auf Tour. Der Wohnwagen Rothenberg hatte mal wieder einen Hingucker gebaut. „Harry Potter und die Heiligtümer der Oberzent“ hieß es in „Hagrids Hütte“.

Die Hirschhorner Ritter waren mit Prinzengarde und dem aktuellen Prinzenpaar Sandra I. und Manuel I. vertreten. Auch die Fastnachtsfreunde Kortelshütte mit ihrem „Fünfer-Rat“ waren wie die Neckargemünder Karnevalisten mit Stadtprinzessin Dania I. aktiv. Alle zusammen liefen sie dann in die Sporthalle ein. Einlaufen war dabei durchaus wörtlich zu nehmen. Denn die Party stand ganz unter dem Motto „Piraten“. Das Aufbauteam des SV Narrhalla hatte ganze Arbeit geleistet. Vor Anker gegangen war ein kompletter Dreimaster, der im Vorfeld von den SV-Mitgliedern aus 30 Paletten zusammengebaut worden war. Länge, wie sollte es anders sein: 11,11 Meter.

In der Bartheke der Black Pearl standen verführerische Piratinnen, vereinzelte Piraten und andere Schreckgestalten bereit, um mit karibischen Cocktails, aber auch fastnachtlichen Standardgetränken den Durst der Narren zu stillen. Auf Deck, pardon der Bühne, gab es etliche Sitzgelegenheiten – und auch gleich eine massive Reling, damit die Narren nicht in die Tiefe stürzen konnten.

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Zum Bericht geht's hier: https://hirschhorner.wordpress.com/2018/02/13/hainbrunner-narren-lassen-es-beim-rosenmontagsumzug-krachen/SV Narrhalla HainbrunnNarrhalla Hainbrunn

Posted by Thomas Wilken on Tuesday, February 13, 2018

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Die Narrhalla Ober-Hainbrunn rüstet sich für den großen Faschingsendspurt

Die Narrhalla Ober-Hainbrunn sammelt noch einmal alle Kräfte für den Faschingsabschluss. Es heißt „Straßenfastnachter aufgepasst“. Am Rosenmontag, 27. Februar, ist es wieder so weit. Der Nachtumzug in Ober-Hainbrunn zieht sich dann durch die Neckarstraße bis zur Sporthalle, wo zum Abschluss die bereits legendäre Piratenparty stattfindet. Unter den Augen von Captain Sparrow erfrischt man sich dort dann an der 11,11 Meter langen „Black Pearl“, der extra aufgebauten riesigen Piraten-Theke. Die große Sause ist der letzte große Höhepunkt der Kampagne 2017 für die feierwütigen Fastnachter in der Partyhochburg Ober-Hainbrunn.

Ab sofort besteht die Möglichkeit zur Anmeldung, um mit den Narren im Gaudiwurm bei Fackelschein und toll beleuchteten Wagen durch Ober-Hainbrunn zu ziehen. Start des närrischen Spektakels ist am Rosenmontag, 27. Februar, um 18.31 Uhr. Anmeldungen unter E-Mail umzug@ober-hainbrunn.de oder bei Alexander Ihrig und Frank Flachs. Alle SV-Mitglieder sind daneben aufgerufen, die Sporthalle in eine Piraten-Location allererster Güte zu verwandeln. Das Einräumen beginnt am Samstag, 25. Februar, um 10 Uhr. Traditionell ist hier auch ab 11 Uhr die Ausgabe des Wurfmaterials.

Am Dienstag, 28. Februar, treffen sich dann alle Helfer um 10 Uhr, um die Halle für die traditionelle Kinderfastnacht wieder in Schuss zu bringen. Um 14.31 Uhr fällt dafür am selben Tag der Startschuss. Anja Ihrig und Frank Flachs haben ein neues Team um sich geschart, das mit neuen Ideen die Kids begeistern wird. Der Eintritt ist wie immer frei. Für den Fastnachtsdienstag werden noch Kuchenspenden benötigt. Diese können ab 13 Uhr in der Halle abgegeben werden.

Trockener Rosenmontagsumzug in der Faschingshochburg Ober-Hainbrunn und feucht-fröhliche Piraten-Party in der Sporthalle

Im Narren-Jubiläumsjahr wollte Petrus den Ober-Hainbrunner Fastnachtern des SV Narrhalla den Umzug wohl doch nicht vermiesen. Nachdem es den ganzen Tag mehr oder minder heftig gewindet und geplatscht hatte, rissen pünktlich eine Viertelstunde vor Beginn die Wolken auf, es wurde trocken und ging nur noch ein (kühles) Lüftchen. Während anderswo etliche Umzüge abgesagt worden waren, hieß es somit Bahn frei für den zwölften Rosenmontagsabendumzug im 33. Jahr der Narrhalla.

25 Fußgruppen, Garden und Motivwagen zogen vom Alten Schulhaus aus über die gesperrte Landesstraße durch den Ort bis zur Sporthalle, wo danach die große Piraten-Party im Trockenen und Warmen stieg. Die meisten Zuschauer versammelten sich rund um den Dorfbrunnen an der Abzweigung zum Himmelreichweg, wo die Feuerwehr Ober-Hainbrunn aus einer Garage heraus die Gäste mit Speisen und wärmenden Getränken versorgt. Zugmoderator Wilfried Friedrich kündigte dort auch in seiner charmanten Art die jeweiligen Gruppen bzw. Zugnummern an.

Auch wenn durch das Wetter ein paar weniger Gäste als sonst (an der Strecke) waren, sparten diese nicht mit aufmunternden Helau-Rufen für die über 200 Aktiven. Erste Auflage des Umzugs war bereits im Jahr 2005 anlässlich des 22. SV-Jubiläums. Eine feste Größe ist inzwischen schon die Guggemusik des Fanfarenzugs Wiesenbach. Für die war nach dem Umzug noch nach lange nicht Schluss. In der Sporthalle spielten die Musiker ebenfalls nochmals kräftig auf und heizten den Narren ein.

Danach waren die Veranstalter vom SV dran, die einen Großteil der Gruppen stellten. So etwa die Minigarde, Next Generation mit dem Ritt ins Weltall, die Happy-Feet-Garde, die Bembelsänger als „Fastnachtsschutzengel“ oder „Rhythm Attack“ mit dem Ausflug in die 90er Jahre. Acht Kostbarkeiten aus dem Orient präsentierte das Männerballett, die Dorfspatzen waren als Rettungsschwimmer auf „Bachwatch“, „No Limits“ boten die Heiligen Girls vom Papst auf und die Crazy Girls waren als Piraten unterwegs.

Tanzfieber-Garde, Tanzquartett, SV-Funken, Funkenmariechen Sophia Blutbacher, Vize-Prinz Jochen I. (Sauter) und der Elferrat um Präsident Frank Flachs beschlossen die große Demonstration fastnachtlicher Macht aus dem Rothenberger Ortsteil. Die „Hainbrunner Kerwemaries“ als Marienkäfer wünschten sich den Frühling herbei, während die Neckargemünder Karneval-Gesellschaft – erstmals dabei –  Stadtprinzessin Madeleine I. mit närrischem Gefolge in den Odenwald geschickt hatte. Deutlich kälter als draußen war es im Wagen des Äppelwoiteams Heddesbach, das zum Pol (egal ob Nord- oder Süd-) entführte.

Die „Wilde 13“ aus Brombach ließ die Römer im Finkenbachtal aufmarschieren, das Kinderprinzenpaar der Hirschhorner Lachsbachperlen, Angelina I. und Levin I., grüßte zusammen mit Funkenmariechen Marina Davidovic aus dem Cabrio heraus. Die Umzugsstrecke erspart hatten sich die Sensbachtaler Fastnachtsfreunde von TSV und MGV. Sie liefen direkt ohne Umweg zur Rosenmontagsparty in die Sporthalle ein.

Einlaufen war dabei durchaus wörtlich zu nehmen. Denn die Party stand ganz unter dem Motto „Piraten“. Das Aufbauteam des SV Narrhalla hatte ganze Arbeit geleistet. Vor Anker gegangen war ein kompletter Dreimaster, der im Vorfeld von den SV-Mitgliedern aus 30 Paletten zusammengebaut worden war. Länge, wie sollte es anders sein: 11,11 Meter. Am Heck thronte ein rotes Skelett und mahnte all diejenigen zur Vorsicht, die vielleicht zu tief ins Glas schauen wollten…

In der Bartheke standen verführerische Piratinnen, vereinzelte Piraten und andere Schreckgestalten bereit, um mit karibischen Cocktails, aber auch fastnachtlichen Standardgetränken den Durst der Narren zu stillen. Auf Deck, pardon der Bühne, gab es etliche Sitzgelegenheiten – und auch gleich eine massive Reling, damit die Narren nicht in die Tiefe stürzen konnten. Mal kunstvoll verkleidet, mal in Zivil feierten die Fastnachter fröhlich einige Stunden in den Abend hinein.

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