Sofia Glaser gibt eindrucksvoll den Ton an

„Talkin’ bout a revolution“ von Tracy Chapman lässt Sofia Glaser bestens Raum, um eindrucksvoll die Wandlungsfähigkeit und den Umfang ihrer Stimme zur Geltung zu bringen. Es ist schon erstaunlich, mit wie wenig Aufwand sich ein eindrucksvoller musikalischer Abend gestalten lässt. Eine Gitarre und ihr Organ reichen der 23-Jährigen aus, um im Hüttenwerk stürmischen Beifall einzuheimsen. Nur mit der akustischen Gitarre verleiht sie dem Song große Dynamik, Inbrunst.

Sofia ist voll drin in den Stücken, lebt sie bis zum letzten Ton, zelebriert manche Passagen förmlich. Ihre Leidenschaft für die Lieder wissen auch die Fans zu schätzen. Die Musikerin aus Beerfelden, früher in der dortigen Mädelsband „Die Optimisten“ aktiv und danach auf Solopfaden unterwegs, ist seit kurzem immer mal wieder mit der Heidelberger Band „Potzblitz“ zu hören. Bei der Celtic-Folk-Gruppe „Dhalia’s Lane“ ist sie schon Stammgast. Und eben jetzt wieder solo im Hüttenwerk.

Dieses Jahr musste sie studien- und berufsbedingt etwas kürzer treten. Erst ab November konnte sich Sofia wieder richtig auf ihre Musik konzentrieren. Sie studiert an der Uni Heidelberg Gerontologie, Gesundheit und Care sowie Spanisch auf höheres Berufsschul-Lehramt. Während des Semesters ist sie nicht in den Schichtdienst des Pflegeheims eingebunden, in dem sie während der Ferien ihre Praxiserfahrung sammelt. Somit ergibt sich nun an den Wochenende die freie Zeit, „regelmäßig an meinem Set zu werkeln“. Die Musikerin will ihr Programm mit der Loopstation ausbauen. Ab nächstem Jahr „werde ich dann auch ein E-Piano mit auf die Bühne bringen“, kündigt sie an.

„Der Perfekte Moment… wird heut verpennt“ von Max Raabe, „Not even close“ von Tina Dico oder „The different“ von Melissa Etheridge zeigen, dass sie aktuelle Pop- und Rocksongs bestens drauf hat. Dazu noch „Oft gefragt“ von Annenmay Kantereit, „Bitte bitte“ von Ina Müller oder „Crazy in Love“ von Beyonce – fertig ist ein bunt gemischter musikalischer Abend, bei dem Sofia Glaser mit allen Facetten ihres wandlungsfähigen Organs glänzen kann.

Mit geschlossenen Augen steht dann nicht eine junge Frau auf der Bühne, die sich immer mehr musikalische Sporen verdient, sondern eine altgediente Rockröhre, die frei ‘raus ohne jegliches Lampenfieber 1000 Mal gespielte Songs performt. Bei zwei Liedern war Klaus Wilka mit auf der Bühne: „Chain of fools“ und „Nobody’s wife“ gab es zu hören. Das Publikum im Hüttenwerk kennt sie bereits. „Die waren sehr aufmerksam und haben super mitgesungen“, freute sie sich.

Auch wenn sie selbst ebenfalls Lieder schreibt, spielt sie live hauptsächlich Cover-Stücke. „Meine Favoriten wechseln oft“, so Sofia, aber Tina Dico hat es ihr angetan. „Ihre Texte finde ich alle durchweg sehr gut geschrieben.“ So lautet ein Refrain des Songs „Count to ten“: „Sometimes the fastest way to get there is to go slow“, der schnellste Weg irgendwo hinzukommen, ist langsam zu tun. Seit sie selbst Lieder schreibt, „achte ich sehr auf die Texte“, hebt Sofia hervor.

Die Musikerin ist die Tochter des Fotografen-Ehepaar Sonja und Udo Glaser aus Beerfelden. „Musik mache ich eigentlich schon immer“, erzählt sie. „Gitarre habe ich mir selbst auf dem zwölfsaitigen Instrument meines Vaters beigebracht.“ In der Mädels-Band „Optimisten“ spielte Sofia anfangs Schlagzeug. „Mit der Zeit haben wir angefangen, die Instrumente einfach durchzuwechseln“, erinnert sie sich. So blieb sie bei der Gitarre hängen.

2009 machte die damals 14-Jährige beim Gesangstalent im Michelstadter Hüttenwerk mit. „Daraufhin bin ich zusätzlich zu den ‚Optimisten‘ noch in die Band ‚Second Wave‘ gekommen“, war schon damals der Erfolg vorgezeichnet. Zusätzlich begann Sofia Glaser damit, kleine Akustik-Duo/Solo-Projekte aufzuziehen. Und sie war des Öfteren in Lampertheim und Bürstadt bei Live-Jams dabei.

Info: Sofia Glaser ist zusammen mit „Dhalia‘s Lane“ am Sonntag, 30. Dezember, 21 Uhr, im Heidelberger Karlstorbahnhof zu sehen und zu hören. Mehr unter http://www.dhaliaslane.com

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Sofia Glaser und Berk Demiray spielen im Michelstädter Hüttenwerk eine bunte Palette von Pop- und Rocksongs bis hin zu irischer Folklore

Es ist schon erstaunlich, mit wie wenig Aufwand sich ein eindrucksvoller musikalischer Abend gestalten lässt. Eine Gitarre und eine Stimme reichen Sofia Glaser aus, um im Hüttenwerk stürmischen Beifall einzuheimsen. Wenn dann Duopartner Berk Demiray, liebevoll-ironisch „der Praktikant“ genannt, zu seinem Instrument greift und virtuos seine Künste auf den sechs Saiten demonstriert, dann erzeugen die beiden eine Klangfülle, die wohl auch ohne Verstärkung bis in den hintersten Winkel dringen würde.

Die 22-jährige Sofia Glaser aus Beerfelden, früher dort in der Mädelsband „Die Optimisten“ aktiv und in der vergangenen Zeit auf Solopfaden unterwegs, hat sich mit Berk Demiray aus Lorsch einen erfahrenen Hasen als Mitmusiker „geangelt“. Mit ihm spielt sie auch seit vergangenen Jahr in der keltischen Folk-Gruppe „Dhalias Lane“ zusammen. Zuletzt war sie in dieser Konstellation bei der Beerfeldener Musiknacht Ende Oktober zu sehen.

Demiray ist ein Meister seiner Gitarre und zudem ein ausdrucksstarker Sänger, der es versteht, sich facettenreich darzustellen. Neben der Gitarre und der Langhalslaute ist das Komponieren seine große Leidenschaft. Er schreibt viele der eigenen Stücke der Gruppe. In über 20 Jahren hat er mit seinen Bandkollegen weit über 1000 Konzerte bundesweit absolviert – früher als Wild Silk, heute mit Dhalias Lane. Das Programm mit Sofia Glaser firmiert unter dem Namen „Duo Sehnsucht“.

Wenn zwei Musiker mit völlig verschiedenem musikalischen Background ihre Interessen zusammenwerfen, kommt dabei ein mehr als abwechslungsreiches Set zusammen. Was Sofia Glaser stimmlich drauf hat, zeigt sie gleich beim ersten Song. „Talkin’ bout a revolution“ von Tracy Chapman lässt ihr bestens Raum, um eindrucksvoll die Wandlungsfähigkeit und den Umfang ihrer Stimme zur Geltung zu bringen.

Nur mit der akustischen Gitarre begleitet, verleiht sie dem Song große Dynamik, Inbrunst. Sie ist voll drin in den Stücken, lebt sie förmlich bis zum letzten Ton, zelebriert manche Passagen förmlich. Ihre Leidenschaft für die Lieder wissen auch die Fans zu schätzen. Die füllen den Gastraum im Hüttenwerk bis auf den letzten Platz. Für einen Freitag ist es so brechend voll im Eventlokal, dass sogar noch im Gang einige zusätzliche Bistrotische aufgestellt werden müssen.

Die Gäste werden nicht enttäuscht. Dass Sofia Glaser auch „folkig“ kann, zeigt sie bei „Black is the Colour“ oder „Sally Gardens“ zusammen mit Berk Demiray. Der weiß zu den keltischen Stücken viel zu sagen. Sie sind für mit die schönsten Liebeslieder, die Irland hervorgebracht. Sein virtuoses Spiel auf der akustischen Gitarre, zusammen mit Sofias volltönender Stimme, die jeden Pub auf der Grünen Insel unverstärkt bis ganz nach hinten ausfüllen würde, zaubert eine ganz besondere Stimmung in den grauen Odenwald.

Da geht einigen das Herz auf. Das Paar gleich neben der Bühne umarmt sich noch inniger als zuvor. Aus der Ecke, wo die Eltern Sonja und Udo Glaser sitzen, ist ein leises „sehr schön“ zu hören, als die melancholischen, aber trotzdem frohen Klänge verebben. „Meine Eltern sind die besten Fans, aber auch Kritiker“, meint Sofia scherzend auf die lachende Einlassung von Berk Demiray, für ihn wäre es ein Horror, immer den Erzeugern „vorspielen“ zu müssen.

Die 22-Jährige beweist an diesem Abend auch immer wieder, dass ihr vor der „Kritik“ nicht bange sein muss. „Hedonism“, „Read about it“ von Emeli Sandé oder „The different“ von Melissa Etheridge zeigen, dass sie aktuelle Pop- und Rocksongs ebenso drauf hat wie mit dem „Schnitter“ ein mittelalterliches Stück. „Don’t Be So Shy“ von Imany, „Runnin‘“ von Beyonce oder Tom Petty „Free Fallin“ stehen in schönem Kontrast zu den irischen und schottischen, eher ruhigen und getragenen Songs.

Aus der grünen Odenwald-Landschaft „beamt“ es dann die Zuschauer von einer Sekunde auf die andere in die windumtosten, leicht welligen, ebenso grünen Hügel von Irlands Westen, wo sich der Tau des häufigen Regens in der Sonne spiegelt und hinter jeder Straßenecke eine Schafherde friedlich grast. Es gibt vier Jahreszeiten an einem Tag, die sich auch in der Musik widerspiegeln. Von tieftraurig bis himmelhoch-jauchzend ist alles dabei.

Sofia Glaser ist die Tochter des Fotografen-Ehepaar Sonja und Udo Glaser aus Beerfelden. „Musik mache ich eigentlich schon immer“, erzählt sie. „Gitarre habe ich mir selbst auf der zwölfsaitigen Gitarre meines Vaters beigebracht.“ Die ersten Auftritte gab es dann mit der Mädels-Band „Optimisten“, die sich an der Oberzent-Schule gegründet hatte. Dazu zählten neben ihr die ebenfalls aus der Stadt am Berge stammenden Tabea Hartmann, Elena und Rebecca Reinhard. Anfangs spielte Sofia Glaser dort Schlagzeug. „Mit der Zeit haben wir angefangen, die Instrumente einfach durchzuwechseln“, erinnert sie sich. So blieb sie bei der Gitarre hängen.

2009 machte die damals 14-Jährige beim Gesangstalent im Michelstädter Hüttenwerk mit. „Daraufhin bin ich zusätzlich zu den ‚Optimisten‘ noch in die Band ‚Second Wave‘ gekommen“, war schon damals der Erfolg vorgezeichnet. Zusätzlich fing Sofia Glaser damit an, kleine Akustik-Duo/Solo-Projekte aufzuziehen. Und sie war des Öfteren in Lampertheim und Bürstadt bei Live-Jams dabei.

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Posted by Thomas Wilken on Saturday, January 13, 2018

Ihre ausdrucksvolle Stimme lässt aufhorchen: Die 21-jährige Sofia Glaser aus Beerfelden ist schon lange der Musik verbunden

Mit einer ausdrucksvollen Stimme lässt sie gleich bei den ersten Takten aufhorchen. Die Gespräche verstummen, die Blicken wenden sich nach vorn, wo Sofia Glaser ihr Equipment aufgebaut hat. Das ist nicht viel. Zwei akustische Gitarren, Verstärker, Loop und eine Lautsprecher-Box. Mehr braucht die die 21-Jährige aus Beerfelden nicht um loszulegen. Gitarre und vor allem Gesang reichen ihr völlig. Mit beidem bestreitet sie ihre Klubkonzerte und spricht damit ihr Publikum unverwechselbar an.

Wie auch letztens in der Kneipe „Tante Pollys“ in Hirschhorn. Der Opener „Talking about revolution“ von Tracy Chapman ist wie geschaffen für Sofia. Klang- und druckvoll klingt die rauchige Stimme, dringt bis in den hintersten Winkel. Eigentlich wäre ein Mikro fast unnötig angesichts ihrer raumfüllenden Stimme. Eine andere starke Frau der Rockmusik, Melissa Etheridge, ist mit dem Stück „The different“ ebenfalls vertreten und findet sich 1:1 in der Power wieder.

Aber auch deutsche Songs von Ina Müller oder Philipp Poisel gibt es in ihrem weitgefächerten Programm. „Ain‘t nobody“ ist dann wieder so ein Kracher, bei dem Sofia Glaser mit allen Facetten ihres wandlungsfähigen Organs glänzen kann. Mit geschlossenen Augen steht dann nicht eine junge Frau auf der Bühne, die sich immer mehr musikalische Sporen verdient, sondern eine altgediente Rockröhre, die frei ‘raus ohne jegliches Lampenfieber 1000 Mal gespielte Songs performt.

Sofia Glaser ist die Tochter des Fotografen-Ehepaar Sonja und Udo Glaser aus Beerfelden. „Musik mache ich eigentlich schon immer“, erzählt sie. „Gitarre habe ich mir selbst auf der zwölfsaitigen Gitarre meines Vaters beigebracht.“ Die ersten Auftritte gab es dann mit der Mädels-Band „Optimisten“, die sich an der Oberzent-Schule gegründet hatte. Dazu zählten neben ihr die ebenfalls aus der Stadt am Berge stammenden Tabea Hartmann, Elena und Rebecca Reinhard. Anfangs spielte Sofia Glaser dort Schlagzeug. „Mit der Zeit haben wir angefangen, die Instrumente einfach durch zu wechseln“, erinnert sie sich.

2009 machte die damals 14-Jährige beim Gesangstalent im Michelstadter Hüttenwerk mit. „Daraufhin bin ich zusätzlich zu den ‚Optimisten‘ noch in die Band ‚Second Wave‘ gekommen“, war schon damals der Erfolg vorgezeichnet. Zusätzlich fing Sofia Glaser damit an, kleine Akustik-Duo/Solo-Projekte aufzuziehen. Und sie war des Öfteren in Lampertheim und Bürstadt bei Live-Jams dabei.

Im vergangenen Jahr wohnte Sofia in Bayreuth und studierte dort zwei Semester Biologie. In dieser Zeit spielte sie bei der Band „The Defcons“ mit. Mit dieser Gruppe wurden eigene Lieder geschrieben und performt, „wir haben nicht gecovert“. Unter anderem gab es auch einen Auftritt auf der Landesgartenschau in Bayreuth.

Aktuell zieht es die 21-Jährige nach Heidelberg. Sie wird dort im Oktober anfangen, Gerontologie, Gesundheit und Care sowie Spanisch auf höheres Berufsschul-Lehramt zu studieren. Den entsprechenden beruflichen Hintergrund im Gesundheitsbereich sammelt sie bereits seit 2011 mit der Tätigkeit im Eberbacher Haus der Pflege „Lebensrad“. Seit November ist sie auch im Hüttenwerk aktiv und trat dort vor kurzem ebenfalls mit ihrem Soloprogramm auf.

„Zurzeit bin ich hauptsächlich solo mit meiner Gitarre unterwegs“, erzählt Sofia. Seit neustem gehört zum Equipment noch eine Loop-Station. „Ich werde mich auch etwas auf Hochzeitsgesang konzentrieren“, blickt sie in die Zukunft. Denn es sei schön, Brautpaare an solch einem bedeutsamen Tag zu begleiten und etwas Schönes dazu beizutragen. „Ein neues Band-Projekt wird für mich in naher Zukunft beginnen“, deutet sie an, ohne zu viel verraten zu wollen. „Ich freue mich darauf, wieder mit einer Band auf der Bühne zu stehen“, meint die Sängerin.

Auch wenn sie selbst ebenfalls Lieder schreibt, spielt sie live hauptsächlich Cover-Stücke. „Meine Favoriten wechseln oft“, so Sofia, aber die Sängerin Tin Dico hat es ihr angetan. „Ihre Texte finde ich alle durchweg sehr gut geschrieben.“. So laute ein Refrain des Songs „Count to ten”: Sometimes the fastest way to get there is to go slow. Seit sie selbst Lieder schreibe, „achte ich sehr auf die Texte von den Liedern“, hebt Sofia hervor.

 

„Zu meinem eigenen Lied ‚Fernweh‘ habe ich einen speziellen Bezug“, erzählt Sofia Glaser. Sie habe es vor fünf Jahren geschrieben. „Und es begleitet mich bis heute.“ Weil es ihren Worten nach darum geht, dass man auf Reisen geht, um sich selbst wiederzufinden, um unbekannte Länder, unbekannte Kulturen zu entdecken und auf unbekannten Wegen unterwegs ist. „Egal wo ich bin, habe ich immer ein bisschen Fernweh und die Lust, Neues zu entdecken.“

Sofia Glaser spielt am 28. Januar im Hirschhorner „Tante Pollys“ live und unplugged

Sofia Glaser unplugged – die junge Sängerin aus Beerfelden braucht nicht mehr als  ihre Stimme und ihre Gitarre. Mit ihrer kraftvollen Stimme zieht die für ihr junges Alter schon sehr bühnenerfahrene Sängerin das Publikum von Beginn an in ihren Bann. Ganz egal ob mit gefühlvollen Balladen oder rockigen Evergreens – sympathisch und selbstbewusst verleiht Sofia unplugged jedem Stück eine ganz individuelle Note. Live zu erleben ist sie am Samstag, 28. Januar, ab 20 Uhr in der Kneipe „Tante Pollys“ in der Hirschhorner Hauptstraße. Der Eintritt ist frei, Sofia freut sich über eine Spende „für den Hut“.