Große Party am Hainbrunner „Sportplatz-Beach“

Riesengaudi und Riesenerfolg für die Jugend der Narrhalla Ober-Hainbrunn. Die von ihr organisierte erste Beach-Party mitsamt dem Beer-Pong-Turnier war ein Anziehungspunkt für Jung und Alt im Finkenbachtal. Aus ganz Oberzent und dem nahe gelegenen Neckartal pilgerten die Feierwütigen an die Sporthalle, um dort mit Strandambiente, leckeren Cocktails und vielen Bekannten ein paar schöne Stunden zu verleben.

Besonders das Beer-Pong-Turnier, bei dem mit einem Tischtennisball die Biergläser der gegnerischen Mannschaft getroffen werden mussten, sorgte immer wieder für ein großes Hallo. Zahlreiche Mannschaften wollten sich in dieser Aufgabe messen. Bis weit nach Mitternacht dauerten die Partien, bei denen sich logischerweise die Zielgenauigkeit umso mehr verringerte, je mehr Gerstensaft nicht nur in den Bechern schwamm, sondern auch seinen Weg in den Mund der Teilnehmer fand.

Die Regeln waren ganz einfach: Jedes Team bestand aus zwei bis vier Spielern, die abwechselnd versuchen mussten, den Ball in den gegnerischen Bechern zu versenken. Jeder getroffene Behälter wurde abgeräumt. Gewonnen hatte entweder, wer vor Ablauf der Spielzeit alles getroffen hatte oder weniger Becher auf seiner Seite stehen hatte. Im Halbdunkel, mit ein paar Lampions und diffusen Laternen erhellt, hatten die Begegnungen ihren ganz eigenen Schwierigkeitsgrad. Gewinner waren am Ende gegen halb 2 die „Chupa Chups“ vor „Dr. Lu & Friends“ und den „Hopfentropfen #WWR“

„Endlich mal was für die Jugend bei uns geboten“, hieß es von vielen Seiten. Und so war auch kaum die Generation Ü 30 auf der Party anzutreffen, für die einige Ladungen Sand in den Außenbereich der Sporthalle gekippt worden waren. Fetzige Musik, aus Holzpaletten zusammengezimmerte „Strandliegen“, Stehtisch und natürlich die entsprechenden Cocktails sorgten auch bei einer immer kühler werdenden Nacht dafür, dass keinem wirklich kalt wurde.

Bei der Mischung aus Party und geselligem Beisammensein gab es dazu noch einen regulären Bar-Betrieb, Musik und leckere Sommer-Cocktails, unter anderem die Klassiker Pina Colada, Mojito, Caipirinha, (Safer) Sex on the Beach oder Gin Tonic. Der Andrang am Cocktal-Stand riss nicht ab. Die Idee zu dieser Veranstaltung kam auf einer Vorstandssitzung von den jüngeren Mitgliedern. Denen fehlten außer der Fastnacht weitere Veranstaltungen im Dorf. „Im engeren Organisationsteam sind wir etwa zehn Leute“, erzählt Kim Weyrauch vom Orga-Team.

Wenn in Ober-Hainbrunn gefeiert wird, dann dauert die Party lange. Bis spät in die Nacht herrschte Gedränge, das sich nach des Turniers mehr in den Innenbereich verlagert. „Ich bin um dreiviertel 4 heim“, da war noch lange nicht Schluss, lachte Narrhalla-Urgestein Ralph Volk, der zusammen mit Frank Flachs und Elferrat Markus Michel bei der Sause gefühlt zu den Alterspräsidenten zählte. „Das ist eine sehr gelungene Premiere“, freute sich SV-Vorsitzender Flachs. „Bei uns wird einfach nur klasse friedlich gemeinsam gefeiert“, betonte er.

„Wir sind total zufrieden“, meinte Kim Weyrauch im Rückblick. „Mit so vielen Besuchern hätten wir überhaupt nicht gerechnet.“ Der Erfolg wird auf jeden Fall eine Wiederholung nach sich ziehen, sagte sie. Das Feedback der Besucher war ebenfalls sehr positiv. Nach 4 Uhr musste dann irgendwann mal Schluss sein, auch wenn einige noch nicht nach Hause wollten. „Wir haben dann die Musik ausgemacht und dann hat es sich langsam verlaufen“, schmunzelte sie.

 

Advertisements

Hainbrunner Narren lassen es beim Rosenmontagsumzug krachen

Trockenes Wetter, noch erträgliche Temperaturen um den Gefrierpunkt und 32 ideenreiche Zugnummern bescherten der Narrhalla Ober-Hainbrunn wieder einen Riesenansturm zu ihrem Nachtumzug. Besonders am Moderationsstopp kurz vor der Abzweigung zur Sporthalle herrschte großer Betrieb, da die Narren dort auch eine Verpflegungsstation aufgebaut hatten. Dort hatte sich auch die Guggemusik Wiesenbach platziert und beschallte die Gäste. Der 14. Rosenmontagsabendumzug im 35. Jahr der Narrhalla wurde an allen Ecken und Enden mit einem lautstarken Helau begrüßt.

32 Fußgruppen, Garden und Motivwagen zogen vom Alten Schulhaus aus über die gesperrte Landesstraße durch den Ort. Danach stieg in der Sporthalle die große Piraten-Party im Trockenen und Warmen. Die meisten Zuschauer versammelten sich rund um den Dorfbrunnen an der Abzweigung zum Himmelreichweg, wo sie die Feuerwehr mit Speisen und wärmenden Getränken versorgte. Zugmoderator Wilfried Friedrich kündigte dort auch in seiner ganz eigenen Art die jeweiligen Gruppen und Zugnummern an. Feuerwehr und DRK umrahmten den Narrenwurm.

Die Gäste sparten nicht mit aufmunternden Fastnachts-Rufen für die über 250 Aktiven, ähnlich viele wie im vergangenen Jahr. Erste Auflage des Umzugs war bereits im Jahr 2005 anlässlich des 22. SV-Jubiläums. Eine feste Größe ist inzwischen schon die Guggemusik des Fanfarenzugs Wiesenbach. Für die war nach dem Umzug noch nach lange nicht Schluss. In der Sporthalle spielten die Musiker kräftig auf und heizten den Narren ein.

Danach waren beim Umzug die Veranstalter vom SV dran, die mehr als die Hälfte der Gruppen stellten. So etwa Dancing Starlets, Minigarde, Next Generation, Happy Feet, SV-Funken,  „Bembelsänger“ mit „Narren, Gaukler, Mummenschanz“ oder „Rhythm Attack“ mit der Tour nach Las Vegas. Die Dorf- und Jungspatzen zwitscherten im „Spatzencamp“ gerne einen und machten das Dorf unsicher, „No Limits“ kannten keine Fastnachts-Grenzen, die „Crazy Girls“ schickten die Götter zur Hainbrunner Fastnacht, das Männerballett unternahm einen Ausflug nach Malle.

Tanzfieber-Garde, Tanzquartett, das Oberzent-Prinzenpaar Trudi und Jupp sowie Funkenmariechen Kim Weyrauch beschlossen die große Demonstration fastnachtlicher Macht aus dem Oberzent-Ortsteil. Die „Hainbrunner Kerwemaries“ als Smileys hatten immer ein Lächeln im Gesicht. Aus Hirschhorn war das Lachsbachperlen-Kinderprinzenpaar Coralie I. und Kian I mit Funkenmariechen Yaren dabei.

Dicke Luft herrschte beim Äppelwoiteam Heddesbach, das im 11-Jahre-Jubiläumswagen mit heißer Musik und tanzwütigen Insassen Hainbrunn zum Beben brachte. Die „Wilde 13“ aus Brombach ließ allerlei Schneemänner aufmarschieren. Auch die Sensbachtaler Fastnachtsfreunde von TSV und MGV waren mit Elferrat und Garden auf Tour. Der Wohnwagen Rothenberg hatte mal wieder einen Hingucker gebaut. „Harry Potter und die Heiligtümer der Oberzent“ hieß es in „Hagrids Hütte“.

Die Hirschhorner Ritter waren mit Prinzengarde und dem aktuellen Prinzenpaar Sandra I. und Manuel I. vertreten. Auch die Fastnachtsfreunde Kortelshütte mit ihrem „Fünfer-Rat“ waren wie die Neckargemünder Karnevalisten mit Stadtprinzessin Dania I. aktiv. Alle zusammen liefen sie dann in die Sporthalle ein. Einlaufen war dabei durchaus wörtlich zu nehmen. Denn die Party stand ganz unter dem Motto „Piraten“. Das Aufbauteam des SV Narrhalla hatte ganze Arbeit geleistet. Vor Anker gegangen war ein kompletter Dreimaster, der im Vorfeld von den SV-Mitgliedern aus 30 Paletten zusammengebaut worden war. Länge, wie sollte es anders sein: 11,11 Meter.

In der Bartheke der Black Pearl standen verführerische Piratinnen, vereinzelte Piraten und andere Schreckgestalten bereit, um mit karibischen Cocktails, aber auch fastnachtlichen Standardgetränken den Durst der Narren zu stillen. Auf Deck, pardon der Bühne, gab es etliche Sitzgelegenheiten – und auch gleich eine massive Reling, damit die Narren nicht in die Tiefe stürzen konnten.

Mehr Bilder hier:

Zum Bericht geht's hier: https://hirschhorner.wordpress.com/2018/02/13/hainbrunner-narren-lassen-es-beim-rosenmontagsumzug-krachen/SV Narrhalla HainbrunnNarrhalla Hainbrunn

Posted by Thomas Wilken on Tuesday, February 13, 2018

Die Narrhalla rüstet sich in Ober-Hainbrunn für den großen Faschingsendspurt

Ausnahmezustand in der Faschingshochburg des Finkenbachtals. Bevor am Abend des Aschermittwochs wieder Ruhe einkehrt, lässt es der SV Narrhalla noch drei Mal heftig krachen. Ein Klassiker ist bereits der abendliche Rosenmontagsumzug vom Ende der Neckarstraße bis zur Sporthalle, der aktuell schon 31 Zugnummern zählt. Anmeldungen sind noch möglich. Erstmals findet in diesem Jahr am Aschermittwoch die Geldbeutelwäsche mit anschließendem Heringsessen statt.

Die Hainbrunner Fastnacht befindet sich im Endspurt, aber es ist noch lange kein Ende in Sicht. Denn wie jedes Jahr steigt am Rosenmontag, 12. Februar, um 18.33 Uhr der legendäre Nachtumzug. Die Moderation am Brunnen geschieht durch Wilfried Friedrich. Ab sofort besteht die Möglichkeit zur Anmeldung, um mit den Narren im Gaudiwurm bei Fackelschein und toll beleuchteten Wagen durch Ober-Hainbrunn zu ziehen. Anmeldungen sind möglich unter E-Mail umzug@ober-hainbrunn.de oder bei Alexander Ihrig und Frank Flachs. Alle SV-Mitglieder sind aufgerufen, die Sporthalle in eine Piraten-Location allererster Güte zu verwandeln. Das Einräumen beginnt am Samstag, 10. Februar, um 10 Uhr. Traditionell ist hier auch ab 11 Uhr die Ausgabe des Wurfmaterials.

Für das Partyvolk steigt danach ab 19.01 Uhr die Narrhalla-Party unter dem Motto „Pirates of the caribbean“. Rund um die 11,11 Meter lange „Flamed Pearl“ mit Captain Bones am Steuerrad geht es rund. An der legendären Piratenbar gibt es alle Cocktails für drei Euro. In der Halle wird wieder bei geselligen Spielen der Rosenmontagscup ausgespielt. Titelverteidiger ist hier die „Wilde 13 Brombach“.

Am Fastnachtsdienstag, 13. Februar, findet in der Sporthalle Ober-Hainbrunn ab 14.31 Uhr die Kinderfastnacht statt. Alle Helfer treffen sich um 10 Uhr, um die Halle in Schuss zu bringen. Öffnung ist um 14 Uhr. Auch in diesem Jahr wird das bewährte Team mit Anja, Amelie, Trajana und Präsi Frank den kleinen Narren ein buntes Programm bieten. Vom Gardetanz bis zur Suche nach der goldenen Banane ist alles dabei. Auch von befreundeten Vereinen wird die eine oder andere Überraschung erwartet. Der Eintritt ist wie immer frei. Kuchenspenden sind willkommen und können ab 13.30 Uhr in der Halle abgegeben werden.

Neu am Aschermittwoch ist der Faschingsausklang. Um 18.33 Uhr trifft sich die betrübte SV-Meute mit Gästen am Brunnen in der Neckarstraße, um die Fastnacht 2018 zu Grabe zu tragen. Der Präsident der Narrhalla, Frank Flachs, wird sich mit einem Nachruf zu Wort melden. Da die Geldbeutel nach den tollen Tagen alle leer sind, besteht anschließend die Möglichkeit der Geldbeutelwäsche.

Neueste närrische Untersuchungen und Wasserproben haben ergeben, dass das Geld mit Sicherheit bis zum 11.11. wieder nachwächst, betonen die Fastnachter. Danach ziehen die Teilnehmer im Gedenken und in aller Stille zur Sporthalle, wo Hering und Quark gereicht werden. Dazu gibt‘s Pellkartoffeln. Eine Voranmeldung fürs Essen bei Präsident Frank Flachs, E-Mail frankflachs@web.de, ist notwendig.

Narrhallas Narren boten in Ober-Hainbrunn eine wunderbare Nonsens-Show

„Auch als Städter, das ist kein Scherz, Hainbrunn macht weiter Fastnacht mit Herz“: Natürlich musste sich die Oberzent-Fusion im diesjährigen Kampagnen-Motto der Narrhalla wiederfinden. Die bewies wieder einmal, mit welch närrischem Potenzial das kleine Odenwalddorf gesegnet ist. Dass es um den Nachwuchs nicht bange sein muss, zeigte sich von der Minigarde über die „Dancing Starlets“ und „Next Generation“ bis hin zu den „Happy Feet“. Fesche Pimpfe bis hin zu (jungen) Mädchen, denen das Tanzen im Blut liegt. Mit erst vier Jahren schmetterten die Kleinen unbekümmert ein Helau in den Saal wie die Großen.

Die Sitzungen sind einzige große Sause. Fünf Stunden lang prunkte sich die Narrhalla durch den Abend. Als dann weit nach Mitternacht das schweißtreibende Programm schloss, bedeutete das noch lange nicht das Ende. Bis in den frühen Morgen feierten die Narren in der Sporthalle unermüdlich weiter. Immer die eigene Hymne auf Hainbrunn auf den Lippen, die das kleine Odenwalddorf in Sachen Ausgelassenheit sogar noch vor der Hochburg Mainz rangieren lässt.

Die Begeisterung kannte keine Grenzen während des närrischen Feuerwerks. Die Fastnachter aus dem Rothenberger Ortsteil hatten alles aufgeboten, was sich an Talenten in den eigenen Reihen verbirgt. Denn das komplette Programm wurde mit einheimischen Kräften gestemmt, die dann oftmals in drei oder vier Rollen glänzten oder die Tanzbeine schwangen. 120 Aktive stehen bei den drei Prunksitzungen auf der Bühne. Zusammen mit den 40 Helfern in der Sporthalle kommt so schon fast halb Hainbrunn zusammen.

Mehr als 300 Zuschauer zählen die Fastnachter pro Prunksitzung – an den drei Terminen sind so an die 1000 Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung zu Besuch. Auf sie wartet ein buntes Programm mit Garden, Tänzen, Sketchen und Büttenreden, bei dem der SV Narrhalla aus dem Vollen schöpfen kann.

Nach dem Einzug von Elferrat und Garden ergriff Narrhalla-Präsident Frank Flachs das Wort und begrüßte die zahlreichen Gäste. Alexander Friedrich und Jochen Sauter als Sitzungspräsidenten führen ironisch, scharfzüngig und aufschlussreich durch die Sitzung mit ihren 25 Programmpunkten. Aktive wie Karl-Heinz Werner oder Ralph Volk als „Schakeline“ stehen schon seit den Anfangsjahren der Hainbrunner Fastnacht vor 35 Jahren auf der Bühne. Werner als „Herr Kall“ hatte viele Geschichten, die das Leben schrieb, parat.

Zum ersten Mal auf der Narrhalla-Bühne, aber mit der Rothenberger Theatergruppe schon alte Hasen auf den Brettern, die die Welt bedeuten: Dominik Seip und Tanja Schmidt als Jupp und Trudi, das erste Prinzenpaar aus Oberzent. Allerdings ein Proll-Pärchen, das nur mit der Kneifzange angefasst wird. Beide mischten mit ihren Klagen die Bude auf und machten auch nicht vor sich selbst halt, als es darum ging, anderen kräftig einzuschenken.

„Auf der Suche nach der goldenen Banane“ waren die „Dancing Starlets“ zu Melodien aus Indiana Jones, König der Löwen oder dem Dschungelbuch, während es „Irish Folk“ mit der Tanzfieber-Garde gab oder man den „Crazy Girls“ als Götter auf der Fastnacht in Hainbrunn zuschauen konnte. Urgestein Seppel Denner mit seinem Loblied auf die Spezies Mann musste in der Bütt erkennen, dass jetzt eine andere die Hosen anhat. Ihm blieben da nur die schönen Erinnerungen an Zeiten, „als es noch richtige Männer gab“. Sein Fazit: „Es gibt auch ein Leben unterm Schlabbe.“ Denn das, erkannte er, „ist der Lauf der Welt“.

Lacher ohne Ende produzierte Bauchredner Carsten Werner. Die hatte sich mit Malte und Simon zwei Opfer auserkoren, die er mit Mundmasken ausstaffierte. Bewegungen und Wörter kamen von ihm, die Bewegungen steuerten die beiden immer passend zu – eine Riesengaudi. Zu tapferen Rittern und schönen Prinzessinnen ging es mit den „Bembelsängern“, die das Mittelalter kräftig auf die Schippe nahmen. Ob es der „Herr der Zwiebelringe“ mit seinen Ausdünstungen war oder der arme Ritter Kunibert, der anschaulich auf dem Schlachtfeld seinen Kopf verlor, die Zuschauer hatten einen Heidenspaß.

Mitwirkende

Minigarde: Emma Mia Hippe, Patricia Freidel, Vivien Melzer, Carla Marie Geier, Lenja Stöcklin, Mara Seip, Luisa Flick, Mia Spatz, Maria Fink und Sidney Neff, Trainerinnen Janna Schwinn und Sophia Blutbacher.

Schautanz Dancing Starlets: Alina Heckmann, Sophia Schmitt, Lea Jungblut, Lena Koch, Tabea Heckmann, Nicole Reichert, Mia Krämer, Marie Gajek, Jule Kabel, Alicia Freidel und Lenia Freidel, Trainerinnen Alicia Bulling und Sophia Blutbacher.

Bütt Seppl Denner

Gardetanz Next Generation: Marah Volk, Hanna Koch, Lara Sophie Flick, Mia Sophie Kraft, Pauline Wagner, Johanna Wagner, Leonie Braun, Leni May Ebner, Katharina Feller, Leonie Hartmann und Lill Kim Marie Ihrig, Trainerinnen Manuela Gärtner und Tatjana Bär.

Jörg Heckmann: Vollpfosten Iggi

Gardetanz Happy Feet: Amelie Ihrig, Jana Kumpf, Alica Stadler, Lara Köhler, Selina Helm, Leonie Kaupa, Trajana Heckmann, Chantal Freidel und Leonie Friedrich, Trainerin Maria Lähn.

Vortrag Carsten Werner

Liedvortrag Hainbrunner Bemebelsänger: Dennis Weber, Jan Berger, Dirk Heckmann, Markus Michel, Alexander Ihrig, Andreas Georg, ,Nicolai Kaupa, Justin Ruf und Christian Kasper, Begleitmusik Markus Michel, Trajana Heckmann, Justin Ruf, Christian Kasper und Alexander Ihrig.

Tanzmariechen Kim Weyrauch, Trainerinnen Jenny Schreier, Sophia Blutbacher, Nele Weyrauch

Bütt Anna Lähn

Schautanz der Crazy Girls: Natasha Wietzel, Corina Ihrig, Diana Kasper, Maria Edelmann, Jochen Roland, Claudia Kabel, Annette Koch, Lena Krämer, Marleen Friedrich, Gaby Volk, als Zeus Sabine Michel, als Hera Nicole Ihrig, als Antonia Paula Manschitz und als Südtiroler Nele Weyrauch und Sophia Blutbacher, Trainerin Sonja Schreier

Söhne Hainbrunns: Christian Kasper, Alexander Ihrig, Alexander Friedrich, Justin Ruf, Jan Berger

Tanzquartett Latino: Trajana Heckmann, Marie Luise Koch, Sina Koch, Alicia Stadler, Trainerinnen Kassandra Henke, Nele Weyrauch, Natalie Siefert und Diana Kasper

Bütt Schakeline: Ralph Volk.

No Limits „Karneval überall“: Sophia Blutbacher, Jessica Hafner, Lena Köhler, Diana Kasper, Bianca Sillak Riesinger, Jenny Fath, Lea Günther, Marleen Friedrich, Kim Weyrauch, Nicole Weber, Anika Volk, Simone Flick, Paula Manschitz, Jana Morr und Maria Edelmann, Trainerinnen Diana Kasper und Jana Morr

Prinzenpaar Jupp & Trudi: Tanja Schmidt und Dominik Seip

Tanzfieber „Irish Folk“: Charlotte Manschitz, Maria Volk, Nina Köhler, Sophia Rotsch, Laura Volk, Sophia Braun, Celline Bulling, Sina Koch, Anne Ihrig, Jana Dinnebier, Kassandra Henke, und Marie Luise Koch, Trainerinnen Paula Manschitz und Diana Kasper.

Bütt Herr Kall: Karl-Heinz Werner

Große Garde SV Funken: Alicia Hörr, Alessa Wieder, Sophia Blutbacher, Katharina Klein, Lara-Sophie Schumacher, Nele Weyrauch, Janna Schwinn, Paula Manschitz, Kim Weyrauch, Trainerin Sophia Blutbacher.

Spatzen „Das total verrückte Spatzencamp“: Rekruten Nils Volk, Gabriel Blutbacher, Maria Volk, Janis Fink, Laura Volk, Camp-Koch Hartmut „Haddl“ Seib, Camp Radio Alexander Ihrig, Ausbilder Alexander Friedrich, Fachcoach und Experten Ralph Volk und Thomas Michel

Rhythm Attack „Las Vegas“: Monique Walther, Tatjana Bär, Anna Lähn, Janna Schwinn, Sabrina Morr, Fabienne Buchert, Manuela Gärtner, Liesa Pawlitzki, Maria Groh, Jennifer Reinl, Janina Sauter, Caroline Stöcklin, Trainerinnen Natalie Siefert, Maria Groh und Tatjana Bär.

Männerballett Biergorgler: Marco Bundai, Dirk Heckmann, Jörg Heckmann, Frank Flachs, Ricky Stöcklin, Julian Schwinn, Horst Michel, Michael Lähn, Trainerinnen Daniele Peters, Janina Sauter

Sitzungspräsidenten: Alexander Friedrich und Jochen Sauter. Bühnenbild: Christa Friedrich, Ina Schwinn und Janna Schwinn. Bühnencrew: Michael Grabowski, Thomas Klein, Angelo Helm, Jörg Heckmann und Nikolai Kaupa. Licht und Tontechnik: Christian Kasper, Sascha Reichert, Pascal Lähn, Marcel Lähn und Lucas Michel. Narrhalla-Filmteam: Lucas Michel, Pascal Lähn und Marcel Lähn.

Mehr Bilder hier:

Zum Bericht geht es hier: https://hirschhorner.wordpress.com/2018/01/21/narrhallas-narren-boten-in-ober-hainbrunn-eine-wunderbare-nonsens-show/SV Narrhalla HainbrunnNarrhalla Hainbrunn

Posted by Thomas Wilken on Sunday, January 21, 2018

Rauschender Start in die neue Kampagne: Narrhalla Ober-Hainbrunn stellt am 11.11. die neuen Gesichter und den Orden vor

„Lasst die Fastnacht beginnen“ heißt es wieder pünktlich zum Schnapszahl-Datum 11.11. bei der Narrhalla Ober-Hainbrunn. Um 20.30 Uhr startet die Kampagnen-Eröffnung in der Sporthalle. Der Eintritt ist frei. Vorgestellt werden Motto, Orden, Funkenmariechen und Tanzquartett der kommenden Kampagne 2017/2018 sowie die neuen Elferräte. Dem „offiziellen“ Teil schließt sich der Barbetrieb mit Musik an.

Im vergangenen Jahr starteten etwa 100 Besucher mit den Fastnachtern in die neue Kampagne. Mindestens so viele möchte die Narrhalla auch wieder willkommen heißen. Präsident Frank Flachs begrüßt am Abend traditionell die Feierwütigen zu Beginn in der eigens dafür schön geschmückten Sporthalle. Er stellt dann das neue Motto vor, das sich der Fastnachtsausschuss in langen Sitzungen ausgedacht hat. Danach wird der Blick auf den Orden gelenkt. Er wird in einer Auflage von 300 Stück gepresst.

Natürlich ist die Oberzent-Fusion Thema der Kampagne 2017/2018 und wird auf der Plakette verewigt. „Gemeinde Rothenberg“ wird auf dem Ortsschild in Rot durchgestrichen, dafür steht oben drauf nun „Stadt Oberzent“. „Auch als Städter, das ist kein Scherz, Hainbrunn macht weiter Fastnacht mit Herz“, heißt das Motto. Es werden zwei neue Elferratsmitglieder aus dem badischen Nachbardorf Brombach vorgestellt, deren Namen aber noch „top secret“ sind.

Das neue Funkenmariechen Kim Weyrauch findet beim Start in die neue Kampagne ebenfalls breite Erwähnung. Die 20-Jährige ist wie ihre Vorgängerin Janna Schwinn ein Eigengewächs der Narrhalla. Sie tanzt derzeit in der großen Garde mit, den SV-Funken. Daneben ist sie auch Vorstandsmitglied. Ebenfalls wird das neue Tanzquartett den Gästen vorgestellt. Danach gibt’s gute Laune, Musik und Barbetrieb bis in den frühen Morgen.

Tischtennis-Show mit Nationalspieler Keinath beim 1.-Mai-Fest des SV Ober-Hainbrunn

Beliebtes Ziel der Maiwanderer (aber beileibe nicht nur dieser) wird am Sonntag, 1. Mai, wieder die Sporthalle des SV Hainbrunn sein. Von 10 bis 18 Uhr lädt der Verein zum zünftigen Maifest vor der und in der Halle ein. Diesmal mit einer nachmittäglichen Besonderheit: Tischtennis-Nationalspieler Thomas Keinath bietet mit Jugendnationalspielern von 13 bis 15 Uhr eine Tischtennis-Show.

Das Maifest gibt es schon über 30 Jahre. Früher richtete es der SV aus, in den vergangenen Jahren der Gesangverein. In Zukunft soll es immer im Wechsel stattfinden. Etwa 60 ehrenamtliche Vereinshelfer sind jedes Mal eingebunden. Die Veranstalter erwarten über den Tag mehrere hundert Gäste. Vorteil beim Hainbrunner Maifest ist die Ausweichmöglichkeit Sporthalle, sollte das Wetter einmal nicht mitspielen sein.

Für die vielen Besucher ist der SV bestens gerüstet. Es wird etwa 100 Portionen des traditionellen Hackbratens mit Zwiebelsauce geben, der dieses Jahr als Spezialität auf der Karte zu finden ist. Dazu Grillwürste, Steaks und den beliebten Wurstsalat mit Pommes. Alle Speisen stammen vom Haus-und-Hof-Lieferanten, der Metzgerei Beisel & Jehle in Rothenberg. Ab 13 Uhr wird zusätzlich Kaffee und Kuchen angeboten. Für die Kinder gibt es nebenan einen Spiel- und Sportplatz.

Die Show mit Thomas Keinath beginnt um 13 Uhr. Der 38-Jährige war von 1997 bis 2007 deutscher Nationalspieler und ist seit 2007 slowakischer Nationalspieler. 1991 und 1995 wurde er Jugend-Europameister mit der deutschen Mannschaft. In den folgenden Jahren schloss er sich mehreren Vereinen der Ersten und Zweiten Bundesliga an. 1997 erreichte er mit der deutschen Mannschaft Platz 4 bei der Weltmeisterschaft. Sein größter Erfolg war Bronze im Doppel mit Lars Hielscher bei der Europameisterschaft 2000.

Carsten Werner beschäftigt sich seit zwei Jahren mit dem Bauchreden – Drache „Paul“ ist bei der Fastnacht dabei – Comedy-Dinner geplant

„Ich war schon immer davon fasziniert“, sagt Carsten Werner über das Bauchreden. Vor etwas über zwei Jahren sah er einen Bauchredner im Fernsehen und beschloss: „Das will ich auch mal ausprobieren.“ Diese Technik Leute zu unterhalten, „hat auf mich seit jeher einen großen Reiz ausgeübt“. Gesagt, getan: Der Ober-Hainbrunner, im „normalen Leben“ kaufmännischer Angestellter bei einer Metallbaufirma, kniete sich kräftig rein und durfte schon bald schöne Erfolge verzeichnen.

Aller Anfang ist schwer: Dem Fernkurs an einer Bauchredner-Schule folgte das tägliche Training mit Einführungsübungen, dem Abtrainieren der Lippenbewegungen und der Einstieg ins Puppenspiel. Die „im Berufsleben verloren gegangene Kreativität aus Schülerzeiten“ konnte der 43-Jährige dabei wieder aktivieren. Er sieht daneben einen positiven Aspekt darin, „dass die kleinen grauen Zellen trainiert werden“.

Die Empfehlung aus dem Fernkurs nach der Methode von Patrick Martin setzte Carsten Werner auch schnell um: einen baldigen Auftritt vor Publikum. Der runde Geburtstag des Schwiegervaters kam genau richtig, um sich einer breiteren (Familien-)Öffentlichkeit mit der ersten Puppe, „Herbert von Schnatterfeld“, zu präsentieren. Die bei den Gästen erzeugte Begeisterung „hat bei mir weitere Euphorie ausgelöst“, sich weiter mit dem Bauchreden zu beschäftigen.

Das bedeutete auch, mehr in die Tiefe zu gehen. Dabei blieb der Ober-Hainbrunner dem Profi Patrick Martin treu, dessen Sprechtechnik laut Studien „die am besten verständliche“ ist. Ein dreitägiger Kurs an dessen Schule bei Heidenheim förderte die Erkenntnis zutage: „Ich habe zu Beginn unterschätzt, was alles zeitgleich abläuft.“

Deshalb gab es im Spätjahr 2014 nur eines: „Üben, üben, üben“. Und das täglich zwischen eineinhalb und zwei Stunden, wie sich Werner erinnert. Er konzentrierte sich in dieser Zeit voll auf seine Sprechtechnik. Das Puppenspiel kam danach, denn ein großes Ziel stand an: der Auftritt bei den Faschingssitzungen 2015 der Narrhalla Hainbrunn. Die Gewissheit „Ich Krieg das hin“ trug maßgeblich dazu bei, dass Carsten Werner am 11. Januar 2015 mit seiner Puppe „Paul“, dem Drachen, Premiere feierte.

Danach ergab eins das andere, erinnert er sich. Zuerst kam ein neues Stück für „Olga, die Sockenpuppe“ hinzu. Die Kombination aus Socken, aufgesetzten Augen, Federboa und Nase hatte es Carsten Werner angetan – als starker Unterschied zu einer Menschenpuppe. Außerdem wurden Zuschauer aus dem Publikum mit Mundmasken ins den Auftritt einbezogen – immer ein großer Lacher.

Die verschiedenen Puppen haben ganz verschiedene Charaktere und eigene Stimmen. Da ist der Drache Paul, „in den ich mich gleich verguckt habe“. Frech, forsch, lustig, mit einem Auge für die Frauenwelt. „Er wird geliebt von Jung und Alt“, sagt laut dem 43-Jährigen Dinge, die man sich sonst nicht trauen würde. Die Frage, ob er bei dieser Bauchredner-Puppe auch etwas von sich selbst eingebracht hat, lächelt Carsten Werner weg.

„Olga“ dagegen ist eher die Gemächliche. Versteht nicht alles gleich, ist vergesslich, hat einen eigenen Kopf, ist divenhaft. „Heinrich Röttgen“ ist die neueste Anschaffung, mit der sich der Ober-Hainbrunner wegen der „großen Investition“ ein wenig Zeit ließ. Der „älteste Mann der Welt“ mit 136 Jahren verdankt seinem Namen Werners Vorstellung, dass Heinrich doch „ein gebräuchlicher Odenwälder Vornahme ist“. Und Röttgen „klingt einfach gut“.

Der alte Weise aus dem Finkenbachtal sinniert bei seinen Auftritten über das Altern, die damit verbundenen Wehwehchen, die täglichen, auch lustigen Erlebnisse – und schaut seinen Mitmenschen „aufs Maul“. Röttgen soll beim Comedy-Dinner im März seine große Premiere feiern. Das hat Carsten Werner im Rothenberger „Weißen Lamm“ unter das Motto „Liebe geht durch den Magen – Reden geht durch den Bauch“ gestellt. Dabei will er auch die Zuschauer einbinden und sich weitere Ideen für seine Figur holen. Dem besten Ideengeber winkt eine Privatvorstellung.

Apropos Vorstellung: Ende August des vergangenen Jahres gab es für Carsten Werner ein Highlight seiner bisherigen Bauchredner-Karriere. Bei der Einführung des neuen Landrats Frank Matiaske durfte er seine Künste zeigen. Im Dezember folgte eine Aufführung bei der Pirelli-Entwicklungsabteilung am Nürburgring. Aktuell steckt er mitten in den Vorbereitungen für die verschiedenen SV-Prunksitzungen. Drache „Paul“ hat hier wieder seinen großen Auftritt.

Den Fastnachtern ist Carsten Werner sowieso schon seit Jugendjahren verbunden. Bei vielen Kampagnen stand er auf der Bütt, zuletzt in der Jubiläumssitzung in seiner Paraderolle als Antonio Inflagranti. Seine Vorliebe für Bühnenauftritte, die er schon in Schülerzeiten bei verschiedenen Theateraufführungen an den Tag legte, konnte er hierbei konservieren.

Zwischendurch holt er sich immer wieder Tipps vom Profi. Patrick Martin, bekannt aus Funk und Fernsehen, „gibt mir wertvolle Hinweise, auf die ich selbst nicht komme“, erläutert Werner. Denn Bauchreden „besteht nicht nur daraus, Text auswendig zu lernen“. Vielmehr gehe es um die Koordination, die eigenen Bewegungen und die der Puppe sowie schließlich das Reden selbst. Eben ein Hobby oder ein Beruf, den man nicht nur aus dem hohlen Bauch heraus ausüben kann, sondern zu dem viel Arbeit und Übung gehört.